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Vom Systemtrottel zum Wutbürger

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Wir alle gehören dazu: tagaus tagein bewegen wir die Rädchen im System! Wir haben uns zu mediengelenkten Massenmenschen entwickelt, die dem Konsum und der Informationspflicht dienen.Wir alle sind „nützliche Systemtrottel“– sagen die Philosophen Schulak und Taghizadegan.
Doch der Systemtrottel hat ausgedient und weicht mehr und mehr der allgemeinen Empörung und dem wachsenden Protestwillen. Dieses Buch tritt zunächst an, den Wutbürger in uns zum Leben zu erwecken. Es ist aber letztlich die Aufforderung, uns unseres eigenen Verstandes zu bedienen. Die beiden Philosophen betreiben Aufklärung im besten Sinne – nicht mit erhobenem moralischen Zeigefinger, sondern auf amüsante und verständliche Weise. Zwar ist der Ernst, der sich hinter der vordergründigen Satire versteckt, bitter, und die Schelte trifft jeden von uns. Doch die Entlohnung ist wertvoll und wegweisend, denn die beiden Autoren sorgen für frische Luft in unseren Köpfen und Platz zum Denken. Sie versprechen uns entfremdeten Seelen die Wiederaneignung des Lebens und machen Mut, die Befreiung aus dem Hamsterrad anzutreten! Philosophisch gesprochen: dies ist der Garten, den es zu bestellen gilt.
Portrait
Eugen Maria Schulak, Philosoph und realistischer Idealist. Er appelliert an das Gute im Menschen und an seine Fähigkeit, schlechte Ideen beiseitezulegen. Um in den Köpfen der Menschen für frischen Wind zu sorgen, gründete er die Philosophische Praxis in Wien. Hier kann, wie in der Antike, der „normale Bürger“ an der Philosophie teilhaben und mit dem Philosophen ins Gespräch kommen. Daneben ist Schulak Vorstand des Instituts für Wertewirtschaft, Departmentleiter an der Siemens Academy of Life und Lektor an der Universität Wien sowie an diversen Fachhochschulen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 154, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783711050199
Verlag Ecowin Verlag
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Philosophische Satire der Gegenwart!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2013

Der Philosoph und „realistische Idealist“ Eugen Maria Schulak und der Wirtschaftphilosoph Rahim Taghizadegan liefern uns eine gewagte Satire auf die Zustände unserer Gesellschaft. Der Text entspricht keiner politischen Analyse, sondern ist eher eine ironische Betrachtung wichtiger Bereiche wie Bildung, Karriere, Gesundheit etc. Extrem unterhaltsam und zum Schmunzeln ist, dass... Der Philosoph und „realistische Idealist“ Eugen Maria Schulak und der Wirtschaftphilosoph Rahim Taghizadegan liefern uns eine gewagte Satire auf die Zustände unserer Gesellschaft. Der Text entspricht keiner politischen Analyse, sondern ist eher eine ironische Betrachtung wichtiger Bereiche wie Bildung, Karriere, Gesundheit etc. Extrem unterhaltsam und zum Schmunzeln ist, dass die beiden Autoren ihre Thesen logisch aufbauen und am Ende absichtlich ihren vorher aufgestellten Annahmen widersprechen. Im Laufe des Textes etablieren sie die These, dass der „nützliche Systemtrottel“ ein Rädchen im System ist. Im 2. Teil plädieren sie daher für eine Alternative, dass wir aus dem Hamsterrad ausbrechen und zum „Wutbürger“ werden – toll dargestellt in der Rede von Roland Düringer. Wir sollen aber keine Wutbürger bleiben, sondern unseren Verstand nützen um den eigenen „kleinen“ Frieden zu finden. Man soll zum „Gärtner“ einer „kleine Gemeinschaft“ werden. Wie sinnvoll diese Aufforderung zum Aussteigen ist, sei dahingestellt. Daher unbedingt selber lesen und sich eine eigene Meinung bilden!

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wichtiges Buch zum richtigen Zeitpunkt
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.02.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

das Buch zu Düringers Brandrede - dennoch, lassen sie sich vom Titel nicht täuschen! Wir merken, etwas stimmt nicht. Jeden Tag lesen wir von Bankenrettungen, vom bösen Kapitalismus, von gierigen Managern, von Steuererhöhungen, neuen Steuern, mehr Gesetzen, die unser Leben bis ins kleinste reglementieren. Genau hier setzen die beiden... das Buch zu Düringers Brandrede - dennoch, lassen sie sich vom Titel nicht täuschen! Wir merken, etwas stimmt nicht. Jeden Tag lesen wir von Bankenrettungen, vom bösen Kapitalismus, von gierigen Managern, von Steuererhöhungen, neuen Steuern, mehr Gesetzen, die unser Leben bis ins kleinste reglementieren. Genau hier setzen die beiden Autoren an - beim Hamsterrad, bestehend aus Urlaubsanspruch, paternalistischem Staat und der Erkenntnis, dass die Zeiten sich nun wandeln - was jedoch keineswegs schlecht sein muss. Im Gegenteil, wer bei sich selbst ansetzt, wird das viele Potenzial zu Veränderung erkennen, das im Moment (noch) brachliegt. Genau hier gibt das Buch wertvolle Anregungen, für die ich dankbar bin! Unbedingte Kaufempfehlung.

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Nichtschlecht,aber es fehlt was
von Dr. Exitus am 27.02.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Ein gutes Buch zu einem wichtigen Thema.Zuerst zeigen die Autoren mit viel Witz und Zynismus die Tücken und Probleme unseres Systems auf und legen den Finger in die offenen Wunden.Dieser Teil des Buches ist sehr amüsant und kurzweilig zu lesen und es ermöglicht dem Leser sein eigenes Hamsterrad zu... Ein gutes Buch zu einem wichtigen Thema.Zuerst zeigen die Autoren mit viel Witz und Zynismus die Tücken und Probleme unseres Systems auf und legen den Finger in die offenen Wunden.Dieser Teil des Buches ist sehr amüsant und kurzweilig zu lesen und es ermöglicht dem Leser sein eigenes Hamsterrad zu erkennen.Nach der detailgetreuen Beschreibung des Systems und den Mechanismen,die uns Systemtrottel bleiben lassen driftet das Buch sehr ins philosophische ab.Anstatt konkrete Vorschläge und Tipps,oder zumindest Ideen und Anregungen zu liefern geht das Buch ins philosophische Blabla über. Das ist sehr Schade,denn die Autoren haben die Leser wachgerüttelt und lassen sie dann stehen.Natürlich muß jeder seinen eigenen Weg finden,aber viele Leser wären über ein paar konkrete Ideen sicherlich dankbar gewesen.Es gibt viele Möglichkeiten aus dem System auszusteigen,bzw. nach dem Ausstieg seine Kräfte sinnvoll einzusetzen.FAZIT:Nettes Buch über unser verrücktes System.Leider dann ein abdriften ins schwammig-philosophische Blabla.

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