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Von Piraten und Pfeffersäcken

Norddeutsche Zeitreisen

(13)
Dieser spannende Abenteuerroman wird alle Einwohner und Besucher Norddeutschlands interessieren, die mehr über die wahre Geschichte der Region erfahren möchten. Dieses Buch eignet sich hervorragend als Urlaubslektüre in den Strandkörben von Nord- und Ostsee. Unternehmen Sie eine Zeitreise in das Nordeuropa des Spätmittelalters: nach Hamburg, Bergen, Wismar, Brügge, Ostfriesland, Kopenhagen und in das Emirat Granada.
Lernen Sie die wichtigsten Akteure der damaligen Zeit persönlich kennen: Königin Margarethe von Dänemark, Klaus Störtebeker, die Ratsherren der Hansestädte, die wilden ostfriesischen Häuptlinge und natürlich auch den Hamburger Scharfrichter.
Kurzinhalt:
Man schreibt das Jahr 1368. In der Mündung der Elbe, vor der Insel Neuwerk, sinkt eine Hamburger Kogge im Sturm. Ein Strandräuber will diese Gelegenheit nutzen, um den achtjährigen Martin in sein schmutziges Gewerbe einzuführen. Der Junge zeigt sich wenig lernwillig und verhilft lieber dem gefangenen Hansekaufmann zur Flucht. Als Dank wird er in dessen Hamburger Familie aufgenommen.
Martin möchte das Geheimnis seiner Herkunft lösen. Wer sind seine wahren Eltern? Hat er noch Geschwister? Wo wurde er geboren?
MACHEN SIE DEN TEST
Dieser historische Roman wird Ihnen garantiert gefallen, wenn mindestens fünf der folgenden Aussagen auf Sie zutreffen:
Sie mögen Norddeutschland und die Stadt Hamburg und Sie möchten wissen, wie man dort zur Hansezeit vor 600 Jahren lebte.
Sie möchten mehr über die norddeutsche Geschichte erfahren und Sie lesen hierzu lieber einen spannenden Roman als einen Stapel Fachbücher.
Sie schätzen einen sachlichen norddeutschen Schreibstil und sie können auf die ganz grossen Emotionen verzichten.
Sie haben einen "Blick ins Buch" geworfen und die Leseprobe hat Ihnen gefallen.
Sie möchten einen echten historischen Roman lesen, der nicht frei erfunden ist, sondern der die tatsächlichen Ereignisse schildert, gut recherchiert ist und einen Informationsteil im Anhang bietet.
Sie erwarten KEINEN Hansekrimi und auch KEINEN Liebesroman, obwohl im Buch mehrere starke Frauen vorkommen.
Sie haben die Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen oder das Hamburg Dungeon besucht und Sie fragen sich, wie die Konflikte zwischen Seeräubern, Hansestädten und Dänemark damals wirklich abliefen.
Wie gefällt dieses Buch den unabhängigen Testlesern?
Der Autor hat bisher zwei Leserunden mit Viellesern bei LovelyBooks.de veranstaltet - der grössten Buchcommunity im deutschsprachigen Raum. Die teilnehmenden Vielleser haben ein kostenloses Taschenbuch erhalten und eine unabhängige Rezension verfasst. Die bisher 32 Testleser haben dieses Buch im Schnitt mit 4 von 5 möglichen Sternen bewertet mit steigender Tendenz.Im Anschluss an die Leserunden hat der Autor die Anregungen der Teilnehmer zur Verbesserung seines Romans genutzt. Die aktuelle Buchversion können Sie hier erwerben.
Portrait
Der Autor möchte die interessantesten Perioden der norddeutschen Geschichte wiederaufleben lassen. Dabei erfahren die Leser, was sich damals tatsächlich ereignet hat und sie lernen die wichtigsten Akteure der jeweiligen Zeit kennen. Die historischen Fakten werden in eine spannende Romanhandlung eingebunden.
Der Debütroman „Von Piraten und Pfeffersäcken“ beschreibt die Ereignisse im 14. Jahrhundert zur Hansezeit. Darin begegnen dem Leser Piraten, Kaufleute, Strandräuber und der Schwarze Tod.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 330, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783739338026
Verlag Via tolino media
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Von Piraten und Pfeffersäcken
von einer Kundin/einem Kunden aus Steinhagen am 16.04.2016

Das Cover hat meinen Blick auf sich gezogen, in Natura ist es noch viel farbintensiver. Man möchte direkt in die Szene eintauchen. Ich habe schon einige Bücher, die in dieser Form veröffentlicht wurden, gelesen. Was mir an diesem Buch besonders gefällt ist, dass die Seiten nicht bis zum Innenrand bedruckt... Das Cover hat meinen Blick auf sich gezogen, in Natura ist es noch viel farbintensiver. Man möchte direkt in die Szene eintauchen. Ich habe schon einige Bücher, die in dieser Form veröffentlicht wurden, gelesen. Was mir an diesem Buch besonders gefällt ist, dass die Seiten nicht bis zum Innenrand bedruckt sind. So muss man das Buch nicht unnötig weit aufschlagen. Damit schont man den Buchrücken und die Seiten lösen sich nicht. Die Schrift ist schön groß und der reinweiße "Hintergrund" erleichtert das Lesen. Die kurzen Kapitel erlauben auch bei nicht soviel Zeit schnell mal ein, zwei Kapitel zu lesen. Schon das Ziel vor Augen, schlägt der "Gott des Meeres" erbarmungslos zu. Die Kogge geht mit Mann und Maus unter. Zur Freude der Landbewohner, die reiche Beute machen. Mir ist der Spruch - Des einen Leid ist des anderen Freud - in den Sinn gekommen. Es gibt einen Überlebenden, den Kaufmann Hermann. Überlebende kann man aber nicht brauchen, könnten diese doch Anspruch auf ihr Hab und Gut anmelden. Zum Glück gibt es Martin, den 8-jährige Sohn eines Strandräubers, der ungeachtet seines eigenen Wohls Hermann gleich zweimal das Leben rettet. Martin erfährt durch Zufall, dass er nicht der leibliche Sohn des Strandräubers ist. Einerseits macht es ihm das Herz schwer, wer ist er wirklich und was ist mit seinen Eltern, andererseits kann er endlich den immer wiederkehrenden Traum zuordnen. Als Dank für seine Rettung nimmt Hermann den Jungen mit und er darf fortan als Sohn bei ihm und seiner Frau Barbara in Hamburg Leben. Die Tochter der Beiden akzeptiert ihn und liebt ihn wie einen richtigen Bruder. Mädchen haben zu der Zeit keine Möglichkeit auf schulische Bildung, aber sie bekommt zusammen mit Martin Unterricht bei einem Privatlehrer. Und Martin teilt auch sein in der Schule erlerntes Wissen mit ihr, und nicht nur das. Sie fühlt sich ernst genommen, und es wird ihr vermittelt, dass auch Mädchen "wertvoll" sind. Nicht nur Bildung wird Martin Zuteil, sondern auch die ganze Liebe und Wärme seiner neuen Familie. Er ist sehr interessiert und Hermann "zieht" ihn als seinen Nachfolger heran. Martin durchläuft eine Lehre, die ihm Hermanns Arbeit näher bringt. Dafür geht er nach Bergen. Im Handelskontor durchläuft er alle Stationen einer Lehre. Mit Höhen und Tiefen, mit Qual und Pein, aber im Endeffekt bringt ihm auch hier sein Mut, seine Selbstlosigkeit und seine Bescheidenheit den Respekt und die Ehre, die er verdient. Und egal was immer er erreicht, er ist immer auf das Wohl aller bedacht. Dabei trifft er auch sein größtes Glück und die dadurch entstehenden Kontakte sind wieder zum Wohle seiner Familie, seiner Stadt. Endlich erfährt er auch etwas über seine Herkunft, und es gibt einen Zwillingsbruder, der uns allen bekannt ist. Martin kämpft für seine Familie und darf letztendlich sein Glück genießen. Und nicht nur er, sondern auch seine Schwester. Martin hat mich sehr beeindruckt, so jung und so mutig. Sich für einen anderen einzusetzen, ungeachtet der Gefahr zeugt von wahrem Charakter. Hermann ist auch ein besonderer Mensch. In der Zeit, in dem jeder nur auf seinen Vorteil bedacht ist und sich selbst am nächsten steht, zeigt er Güte und Herzenswärme, genau wie der Rest der Familie. Martin ist unvoreingenommen gegenüber anderen, auch jenen, die zur damaligen Zeit kein Ansehen in der Gesellschaft hatten. Die zwar ihrer Aufgaben wegen geduldet wurden, aber mit denen man keinen Kontakt wollte. Er bildet sich seine eigene Meinung und scherrt sich nicht um die Meinung anderer Leute. Barbara und Hermann lassen ihn gewähren, akzeptieren seine Freunde. Dadurch geschieht in der Familie auch gutes. Martin ist ein ehrlicher, aufrichtiger Charakter, der seine "Bodenständigkeit" nicht verloren hat. Was mich neben Martin auch sehr beeindruckt hat, sind Barbara und Hermann. Sie sind sehr liberal eingestellt. Sie akzeptieren Jeden, lassen ihre Kinder selbst über ihr Leben bestimmen. In dieser Familie möchte man leben, auch zu der damaligen Zeit, die alles andere als leicht war. Mir hat die Geschichte um Martin und die Geschichte der Hanse und Hamburgs sehr gefallen. "Von Piraten und Pfeffersäcken" ist wie ein Geschichtsbuch, das die Geschichte mit Geschichten verbindet. Der bildhafte, wenn auch teilweise etwas nüchterne Schreibstil hat mich sofort ins Geschehen gezogen. Ich war an Bord der Schiffe, bin durch die "Hanse" gereist, habe exotische Orte besucht, durfte wunderbare Menschen kennen lernen. Ich habe mitgefiebert, mitgefühlt, mit gelitten. Und am Ende war ich sehr erleichtert. Gerne gebe ich diesem Buch meine Leseempfehlung.

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Ahoi Störtebeker
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 13.03.2016

Diese Geschichte ist mal erfrischend anders als die sonstigen über den berühmten Seehelden Klaus Störtebeker. Es geht aber nicht vorrangig um ihn, sondern der Leser erfährt viel Wissenswertes über die damalige Zeit, die Sitten und Gebräuche zur Blütezeit der Hanse. Das Buch ist sehr unterhaltsam und flüssig... Diese Geschichte ist mal erfrischend anders als die sonstigen über den berühmten Seehelden Klaus Störtebeker. Es geht aber nicht vorrangig um ihn, sondern der Leser erfährt viel Wissenswertes über die damalige Zeit, die Sitten und Gebräuche zur Blütezeit der Hanse. Das Buch ist sehr unterhaltsam und flüssig geschrieben. es nimmt den Leser mit auf ein Zeitreise, die sich echt lohnt. Man bedauert, den Helden und seine Freunde nicht persönlich gekannt zu haben.

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Wie gefällt dieses Buch 25 unabhängigen Testlesern?
von Heiko Kraft am 13.03.2016

Mein Name ist Heiko Kraft. Ich bin der Autor dieses historischen Romans. Ich habe mein Buch bisher mit zwei Gruppen erfahrener Testleser auf dem größten deutschen Leserportal LovelyBooks.de diskutiert. Im Anschluss an diese Leserunden habe ich die Anregungen der Teilnehmer zur Verbesserung und Erweiterung des Romans genutzt. ?Heiko Kraft entführt... Mein Name ist Heiko Kraft. Ich bin der Autor dieses historischen Romans. Ich habe mein Buch bisher mit zwei Gruppen erfahrener Testleser auf dem größten deutschen Leserportal LovelyBooks.de diskutiert. Im Anschluss an diese Leserunden habe ich die Anregungen der Teilnehmer zur Verbesserung und Erweiterung des Romans genutzt. ?Heiko Kraft entführt seine Leser in die Welt der Hanse im 14. Jahrhundert ? Geschickt verwebt der Autor historisch Verbürgtes mit Fiktion ?? (Bellis-Perennis) ?Erfrischend anders ? ein Buch, das die Bezeichnung ?historisch? verdient und sich trotz der Fülle an Informationen flüssig lesen lässt.? (Gelis) ?So viel Spaß hat mir der Geschichtsunterricht in der Schule wohl nie gemacht. Hier wird Geschichte lebendig!? (tonks) ?Dieser historische Roman ist deutlich anders als alles, was sonst so auf dem Büchermarkt zu bekommen ist. Hier steht der geschichtliche Hintergrund im Vordergrund. Die detailreiche und sehr genaue Beschreibung der damaligen Begebenheiten, Bräuche und Sitten läßt die Geschichte sehr lebendig werden und sie läuft wie ein Film im Gehirn ab.? (tigerbea) ?Ein echter Glücksgriff und eine ehrliche Empfehlung für die Liebhaber von sachlich-historischen Romanen.? (Floh) ?Man erfährt sehr viel über das Leben der Menschen in der damaligen Zeit. Alles wird einem lebendig vor Augen geführt. Von den kleinsten liebevoll gestalteten Details des Alltagslebens bis hin zu den großen politischen Zusammenhängen ist alles enthalten. Auf diese Art haben sich mir viele Dinge erschlossen, die ich bisher nie verstanden habe.? (Ormeniel) ?Historisches wird toll verpackt und leicht vermittelt, die fiktive Geschichte drumherum ist spannend.? (Stelze74) ?Man begegnet beim Lesen auch historischen Personen wie z.B. Königin Margarethe von Dänemark und Klaus Störtebeker. Nicht nur Martin ist dem Autor sehr gut gelungen, auch mit den anderen Nebencharakteren konnte ich sehr gut mitfühlen. Es war als ob man direkt in diese Zeit zurück versetzt wurde.? (ban-aislingeach) ?Neben Martins Geschichte erfahren wir auch eine Menge über Piraterie und Strandräuberei, über die Hanse, städtisches Leben und die Politik jener Zeit.? (buecherwurm 1310) ?Ein lesenswertes Buch über Hamburg, die Hanse, die Seefahrt, das Leben zu Störtebekers Zeiten und seine Abenteuer mit überraschendem Ende. Das Buch ist wirklich interessant zu lesen und flüssig geschrieben.? (Tulpe29) ?Man lernt in diesem Buch sehr viel über die damalige Zeit, unter anderen über das Leben in Hamburg und der Hanse, die Bierbrauerei, die Ausbildung zum Kaufmann und die Aufnahmerituale dazu in Bergen, über Piraten und den Islam in Granada. Der war zu damaligen Zeit vollkommen anders als das, was wir heute als Islam wahrnehmen.? (Pucki60) ?Wer sich für Hamburg zur Hansezeit interessiert, der sollte diesen Roman auf jeden Fall lesen.? (Sternenstaubfee)

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Von Piraten und Pfeffersäcken in Hamburg zum Ende des 14. Jahrhunderts
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2016

Der Hamburger Kaufmann Hermann Nienkerken kentert mit seine Kogge in einem Sturm n der Elbmündung. Er ist der einzige Überlebende des Unglücks und wird von Strandräubern gefunden. Martin, der Sohn des Strandräubers erfährt in der Nacht, das er als Kind adoptiert wurde und das Hermann erschlagen werden soll, damit... Der Hamburger Kaufmann Hermann Nienkerken kentert mit seine Kogge in einem Sturm n der Elbmündung. Er ist der einzige Überlebende des Unglücks und wird von Strandräubern gefunden. Martin, der Sohn des Strandräubers erfährt in der Nacht, das er als Kind adoptiert wurde und das Hermann erschlagen werden soll, damit die Räuber sich die Schiffsladung aneignen können. Er warnt Hermann und flieht in der Nacht mit ihm. Als Dank dafür wird Martin in die Familie von Hermann aufgenommen. Martin darf in Hamburg die Schule besuchen und wird dann zur Ausbildung nach Bergen geschickt. Dort rettet er zufällig dem Sohn des Oldenburger Grafen das Leben. Im weiteren Verlauf bereist er auch noch Wismar und Brügge. Bei Kämpfen gegen die Strandräuber befreit er die Prinzessin Samira aus Granada aus deren Gewalt. Mit ihr reist er nach Spanien und lernt die völlig andere Welt des Islams kennen. Weiterhin werden noch mehrere Seeschlachten gegen die Piraten geschildert, bei denen man auch Klaus Störtebeker kennenlernt. Dieses Buch erzählt die Geschichte Hamburgs in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die Fakten sind sehr gut recherchiert und genauestens ins Buch eingebunden. Martins Leben wird vor diesen Hintergrund geschildert. Er ist ein sympathischer Junger Mensch, der immer bereit ist, anderen zu helfen. Wenn der dafür belohnt werden soll, denkt er nie an sich selber, sondern nur an andere oder die Stadt Hamburg. Man lernt in diesem Buch sehr viel über die damalige Zeit, unter anderen über das Leben in Hamburg und der Hanse, die Bierbrauerei, die Ausbildung zum Kaufmann und die Aufnahmerituale dazu in Bergen, über Piraten und den Islam in Granada. Der war zu damaligen Zeit vollkommen anders als das, was wir heute als Islam wahrnehmen. Der Schreibstil ist eher nüchtern distanziert, durch Martins Geschichte wird alles etwas aufgelockert. Große Gefühle darf man jedoch nicht erwarten. Der Anhang des Buches enthält eine genaue Personenbeschreibung und Worterklärungen. Auch eine umfangreiche Datensammlung zur Geschichte Hamburgs von 1188 bis 1402 ist angefügt. Ich vergebe für diese Buch 4 Punkte. Wer an einem gut recherchierten Buch ohne überschwängliche Gefühle interessiert ist, für den ist dieses Buch genau richtig.

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Ein sachlich penibel recherchierter hist. Abenteurroman aus dem Hamburg der Hansezeit
von Gertie Gold aus Wien am 06.03.2016

Heiko Kraft entführt seine Leser in die Welt der Hanse im 14. Jh.. Inhalt: Martin, der achtjährige Sohn eines Strandräuberpaares, muss erkennen, dass diese Art des Broterwerbs nicht die Seine ist. Als er dann noch entdeckt, dass die Strandräuber gar nicht seine leiblichen Eltern sind, packt er die Gelegenheit beim Schopf... Heiko Kraft entführt seine Leser in die Welt der Hanse im 14. Jh.. Inhalt: Martin, der achtjährige Sohn eines Strandräuberpaares, muss erkennen, dass diese Art des Broterwerbs nicht die Seine ist. Als er dann noch entdeckt, dass die Strandräuber gar nicht seine leiblichen Eltern sind, packt er die Gelegenheit beim Schopf und verhilft dem als Geisel gehaltenen Kaufmann Hermann Nienkerken zur Flucht. Aus Dankbarkeit für die Rettung wird der Junge von Nienkerken und Gemahlin adoptiert. Damit beginnt für Martin ein neues Leben als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns. Er wird Lehrling in bei einem Kaufmann in Norwegen, rettet dort den Sohn eines Grafen und erhält als Dank den Siegelring von Königin Margarethe, den er in späteren Jahren zum Wohle Hamburgs einzusetzen weiß. Auch sonst entwickelt sich Martin zu einer Art „Wunder-Wuzzi“, der sämtliche Abenteuer mit Bravour besteht. So findet er auch bei einer Strafaktion gegen die Strandräuber seine große Liebe – die maurische Prinzessin Samira. Hinweise zu seiner eigenen Herkunft, zum Verbleib des Zwillingsbruders und Reisen in unbekannte Länder– all diese Details sind Bestandteil dieses (Abenteuer)Romans. Wird Martin letzten Endes seinen Bruder finden? Erzählstil/Spannung/Charaktere: Geschickt verwebt der Autor historisch Verbürgtes mit Fiktion. Wir lernen viele interessante, reale Persönlichkeiten wie Königin Margarethe von Dänemark, Magister Wigbold, Scharfrichter Johannes Ammentrost und den Hamburger Bürgermeister Christian Milites kennen. Viele der geschilderten Ereignisse, wie die Kaperfahrten, der Kampf gegen die Strandräuber und die Pest in Hamburg usw. sind historische belegt. Die Geschichte ist sehr detailreich und penibel ist recherchiert. Dies geht leider manchmal zu Lasten der Charaktere und deren Emotionen. Manche Personen wirken distanziert, obwohl sie vom Schicksal ordentlich gebeutelt werden. Fazit: Mir hat die Geschichte gut gefallen, zeugt sie doch von einen ungeheurem Wissen des Autors. Allerdings habe ich das Gefühl ein wenig „außerhalb“ zu stehen und nicht „mittendrin“.

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Von Piraten und Pfeffersäcken
von dorli am 16.03.2016

Norddeutschland 1368. Der Kaufmann Hermann Nienkerken erleidet mit seiner Kogge während eines Sturms in der Elbmündung Schiffbruch. Eine günstige Gelegenheit für die Strandräuber, sich ein ordentliches Zubrot zu sichern. Auch der Bauer Siegbert Harmsen macht sich mit dem 8-jährigen Martin auf den Weg zum Strand. Sie erbeuten nicht nur... Norddeutschland 1368. Der Kaufmann Hermann Nienkerken erleidet mit seiner Kogge während eines Sturms in der Elbmündung Schiffbruch. Eine günstige Gelegenheit für die Strandräuber, sich ein ordentliches Zubrot zu sichern. Auch der Bauer Siegbert Harmsen macht sich mit dem 8-jährigen Martin auf den Weg zum Strand. Sie erbeuten nicht nur kostbare Waren, sondern rettenden dank Martins Aufmerksamkeit auch das Leben des Schiffbrüchigen Hermann Nienkerken. Durch Zufall belauscht Martin kurz darauf ein Gespräch zwischen seinem Vater und dessen Knecht und erfährt, dass man den Kaufmann aus dem Weg räumen will. Martin handelt sofort und flüchtet gemeinsam mit Hermann… Heiko Kraft nimmt den Leser in „Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit“ mit auf eine interessante Reise ins mittelalterliche Nordeuropa und wartet mit einer geballten Ladung an historischen Fakten auf. Heiko Kraft erzählt diese Geschichte sehr sachlich, Hauptaugenmerk des Autors liegt auf der präzisen Darstellung der historischen Tatsachen und Hintergründe - man merkt durchweg, dass der Autor sehr intensiv recherchiert hat. Gemeinsam mit Martin reist man durch eine abenteuerliche Zeit und erhält viele wissenswerte Informationen über die Hanse, das Strandrecht, das Bierbrauen, Piraten und natürlich auch über das Alltagsleben im 14. Jahrhundert in Hamburg. Außerdem lernt man weitere wichtige Städte der Hansezeit kennen, macht Ausflüge nach Bergen, Wismar und Brügge und reist sogar mit Martin bis nach Granada. Während die Ereignisse und Begebenheiten der damaligen Zeit spannend präsentiert werden, wirken die Figuren sehr ungelenk. Es fehlt der Handlung dadurch deutlich an Schwung und ich konnte trotz der vielfältigen Erlebnisse wenig mit den Akteuren mitfühlen und mitfiebern. „Von Piraten und Pfeffersäcken: Hamburg zur Hansezeit“ ist ein sehr informativer Roman, der sich angenehm zügig lesen lässt und vor allen Dingen mit zahlreichen historischen Fakten punkten kann.

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Gelungener Historienroman über die Hanse
von einer Kundin/einem Kunden aus Stollberg /Erzgeb. am 11.09.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Beim Lesen ist mir besonders Martin mit seiner freundlichen, natürlichen und vorurteilsfreien Art ans Herz gewachsen. Er macht nicht bei unrechten Sachen mit und hilft unerschrocken und rettet so Leben, wobei er auch sein eigenes riskiert. Irgendwie hat er gespürt, dass er nicht zu der Familie gehört, wo er... Beim Lesen ist mir besonders Martin mit seiner freundlichen, natürlichen und vorurteilsfreien Art ans Herz gewachsen. Er macht nicht bei unrechten Sachen mit und hilft unerschrocken und rettet so Leben, wobei er auch sein eigenes riskiert. Irgendwie hat er gespürt, dass er nicht zu der Familie gehört, wo er aufgewachsen ist und für mich als Leser ist klar nachvollziehbar, dass er sich auf Suche nach seinen Ahnen begibt. Was der Autor gekonnt in die Geschichte stimmig einbindet. Auch die anderen handelten Personen werden immer wieder mit einbezogen, nehmen mitunter eine wesentliche Rolle im Leben von Martin oder seiner neuen Familie ein. Dieses Buch habe ich von Anfang bis Ende genossen und ich habe sehr viel über die Hanse, Kaufleute, Handel und das Leben zur damaligen Zeit gelernt. Sehr beeindruckend, wie Heiko Kraft es geschafft hat, Wissen so Indie Geschichte einzubinden, dass es nicht wie ein Vortrag gewirkt hat, sondern es hat einfach gepasst. Zum Beispiel habe ich immer gedacht, dass Hamburg immer mit eine der größten Städte in Norddeutschland gewesen ist, so aber habe ich erfahren, dass Lübeck zu dem damaligen Zeitpunkt größer und einflussreicher war. Diesen historischen Roman kann ich bedingungslos empfehlen, da neben der Geschichte der Hanse und des Handels sehr viel geschichtliches Wissen vermittelt wird, was sehr einprägsam ist. Eine eindeutige Leseempfehlung. Mein Dank gilt Heiko Kraft für das bereitgestellte Leseexemplar.

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Martin - Der Weg zum Kaufmann der Hanse
von anke3006 am 26.08.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Im Jahren1368 sinkt die Kogge des Kaufmanns Hermann Nienkerken in der Elbmündung. Der Schiffsjunge Martin rettet den Kaufmann aus den Fängen eines Strandräubers. Zum Dank nimmt Nienkerken den Jungen in seiner Familie auf und bildet ihn aus. Heiko Kraft hat hier einen historischen Roman geschrieben, der sehr viel Fachwissen enthält.... Im Jahren1368 sinkt die Kogge des Kaufmanns Hermann Nienkerken in der Elbmündung. Der Schiffsjunge Martin rettet den Kaufmann aus den Fängen eines Strandräubers. Zum Dank nimmt Nienkerken den Jungen in seiner Familie auf und bildet ihn aus. Heiko Kraft hat hier einen historischen Roman geschrieben, der sehr viel Fachwissen enthält. Geschickt hat er die historischen Gegebenheiten mit der Geschichte spannend verwoben. Der Erzählstil ist flüssig und überzeugend. Der Leser erfährt viel über das Leben, die sozialen Unterschiede und die Ausbildung zum Kaufmann. Martin geht viel auf Reisen, z. B. Norwegen oder Andalusien. Daher lernt man andere Kulturen und Glaubensformen kennen zu dieser Zeit kennen. Man sollte immer bedenken, das es sich hier um einen Roman handelt und nicht um ein Sachbuch. Der Autor hat einige historische Gegebenheiten abgewandelt, so ergibt sich ein Happyend, das aber passend ist. Das Cover ist gut gewählt und zeigt das Hamburger Stadtrecht. Auch innen sind passende Bilder aus dieser Zeit enthalten. Im Anschluss an den Roman gibt es Geschichtszahlen, Worterklärungen und ein Personenverzeichnis. Dies alles hilft das der Leser wirklich gut informiert ist. Ich empfehle dieses Buch gerne. Wer sich für die Hanse und norddeutsche Geschichte interessiert ist hier richtig.

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Interessantes aus der Hansezeit
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Heiko Kraft beschreibt sein Buch " Von Piraten und Pfeffersäcken" als eine Norddeutsche Zeitreise. Es ist die Hansezeit von 1368 bis 1401. Wir diese Zeitreise habe ich mich nun begeben und ich habe mich durch den fabelhaften Schreibstil in eine andere Zeit versetz gefüllt. Dieser historische Roman begleitet den Hauptprotagonisten Martin... Heiko Kraft beschreibt sein Buch " Von Piraten und Pfeffersäcken" als eine Norddeutsche Zeitreise. Es ist die Hansezeit von 1368 bis 1401. Wir diese Zeitreise habe ich mich nun begeben und ich habe mich durch den fabelhaften Schreibstil in eine andere Zeit versetz gefüllt. Dieser historische Roman begleitet den Hauptprotagonisten Martin der zu Beginn fast 9 Jahre alt ist bis hin ins Erwachsenenalter. Ich habe einen mutigen und gerechten Martin kennengelernt, der durch seinen Mut belohnt wurde und in einer wohlhabenden Familie herzlich aufgenommen wurde. Der Kaufmann Herrmann Nienkerken und seine Frau Barbara werden ihn zukünftig durchs Leben führen. Bis er ein angesehener Kaufmann ist. Dem Leser wird die Hansezeit mit all seinen Umfang geschildert. Nicht nur wie Handel betrieben wurde, sondern auch Hintergrunddaten. Wie die Ratsherren der Hansestädte versucht haben der Piraterie Herr zu werden. Welche Mittel dafür eingesetzt wurden und sogar die Verhandlungen mit den Kaperern kommen zur Sprache. Auch als Martin Samira , eine Prinzessin aus dem Emirat Granada, kennen und lieben lernt bekommt der Leser einen Eindruck vom Glauben der unterschiedlichen Ländern wo es Juden , Christen und Moslems gibt. Dieses Buch ist gut gegliedert, das Cover und die Ihnen klappen sind wunderschön und was besonders gut ist,das es am Ende des Buches eine Auflistung der Geschichtsdaten und Worterklärungen gibt wo man zwischendurch immer wieder nachschauen kann. An dem Schreibstil und den hervorragenden Recherchen ist zu merken wieviel Herzblut der Autor in dieses Buch gesteckt hat. Mein Fazit: Dieses Buch ist nicht nur etwas für Erwachsene, nein auf keinen Fall. Auch für Jugendliche die Interesse an Störtebeker und der Hansezeit haben ist es absolut empfehlenswert. Von mir bekommt dieses Buch die volle Punktzahl, da es mir wirklich gut gefallen hat . Ich habe viel interessantes vermittelt bekommen. Rund um zufrieden

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Von Piraten und Pfeffersäcken
von Manu2106 aus Hamburg am 24.08.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Mit "Von Piraten und Pfeffersäcken" unternehmen wir eine Zeitreise in das Nordeuropa des Spätmittelalters, wir reisen nach Hamburg, Bergen, Wismar, Brügge, Ostfriesland, Kopenhagen und in das Emirat Granada. Uns erwartet eine tolle Geschichte aus fiktiven und wahren Begebenheiten in der Hansezeit! Das Buch lässt sich nur sehr schwer aus den Händen... Mit "Von Piraten und Pfeffersäcken" unternehmen wir eine Zeitreise in das Nordeuropa des Spätmittelalters, wir reisen nach Hamburg, Bergen, Wismar, Brügge, Ostfriesland, Kopenhagen und in das Emirat Granada. Uns erwartet eine tolle Geschichte aus fiktiven und wahren Begebenheiten in der Hansezeit! Das Buch lässt sich nur sehr schwer aus den Händen zu legen, denn von der Ersten Seite an ist Spannung gegeben, diese zieht sich durch die ganze Geschichte. Mir hat dieser Mix aus Realität und Fiktion sehr gut gefallen. Es bleibt einen nix anderes über, Martin muss man in sein Herz schliessen, ein symptahischer Charakter von Beginn an, wie er sich im laufe der Geschichte rausputzt ist schön mit anzusehen. Er macht sich auf die Suche nach seinen Wurzeln, in der Zeit wo die Geschichte spielt garnicht so einfach, ob ihm das wohl gelingt? Interessant fand ich die belegten Ereignisse die in die Geschichte mit eingeflossen sind, wie z.B. die Karperkriege, Politik, Strandräuber, die Pest, der Handel, das Bildungssystem und vorallem die Lebensweisen der Menschen. Die Charaktere wirken alle authentisch, und geben sich der Zeit entsprechend. Sie werden uns alle sehr gut beschrieben, so das wir uns recht schnell ein Bild von den jeweiligen Personen machen können. Vorallem die Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen, ich hatte die Schauplätze sowie die Handlungen genau vor Augen, ein schönes Kopfkino. Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, angenehm und flüssig zu lesen. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, die stören aber den Lesefluss nicht, das steigert ehr die Spannung. Die Kapitel sind alle unterschiedlich lang gehalten, am Ende des Buches gibt es noch einen Infoteil mit Worterklärungen, Geschitsdaten und ein Personenregister. Mich hat "Von Piraten und Pfeffersäcken" sehr gut unterhalten, ich hatte eine spannende Lesezeit, und kann es daher nur empfehlen selber zu lesen.

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Bildungsreicher Roman aus der Hansezeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Werneuchen am 21.08.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Der Roman "Von Piraten und Pfeffersäcken" des Autors Heiko Kraft erschien im Jahr 2016 in der komplett überarbeiteten Auflage über den Verlag Hauke Kracht. Es handelt sich um einen historischen Roman, der in der Hansezeit spielt. Er berut auf vielen wahren Begebenheiten und der Autor hat sich ausgiebig mit... Der Roman "Von Piraten und Pfeffersäcken" des Autors Heiko Kraft erschien im Jahr 2016 in der komplett überarbeiteten Auflage über den Verlag Hauke Kracht. Es handelt sich um einen historischen Roman, der in der Hansezeit spielt. Er berut auf vielen wahren Begebenheiten und der Autor hat sich ausgiebig mit der Materie befasst. Ich habe selten einen so gut recherchierten Roman gelesen, der auf wahren Begebenheiten beruht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ist durch eine humane Textgröße auch ideal zu lesen. Es tauchen viele Begriffe auf, die in der damaligen Zeit eine Rolle spielen, doch auch diese stellen den Leser vor kein Problem, da der Autor auf den hinteren Seiten neben Geschichtsdaten und einem Personenregister eben auch diese Begriffe ausführlich erklärt. Ausserdem finden sich im Anschluss an den Haupttext noch Empfehlungen für Bücher über die Zeit und Danksagungen des Autors. Die Story ist sehr interessant. Man begleitet den Protagonisten Martin von der Kindheit an bis zu seinem Aufstieg zum gestanden Kaufmann. Hier wird unter anderem seine Jugend im Haus des Kaufmanns Herrmann und seine Hochzeit mit der Tochter des Sultans von Granada dies führt den Leser unter anderem in die berühmte Burg Alhambra. Besonders positiv fällt auch die Gestaltung des Covers und der Innenklappen auf. Hier hat der Autor eine sehr liebevolle und schöne Auswahl getroffen. Fazit: Dieses Buch sollte wirklich Schullektüre werden. So macht das Lernen von Geschichte einfach nur Spass. Ein Muss für jeden Norddeutschen und Geschichtsinteressierten.

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Gelungener Mix aus historischem Roman und Sachbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 27.08.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

»Die Reste der Kogge lagen mit der Backbordseite im Wasser. Sie legten in der Nähe der Ladeluke an und banden ihr Ruderboot dort fest. Im Laderaum waren zwei Gestalten zu sehen. Siegbert erkannte einen Nachbarn, der ihn einwies. »Hier beim Schiff ist keine Menschenseele mehr am Leben. Von der... »Die Reste der Kogge lagen mit der Backbordseite im Wasser. Sie legten in der Nähe der Ladeluke an und banden ihr Ruderboot dort fest. Im Laderaum waren zwei Gestalten zu sehen. Siegbert erkannte einen Nachbarn, der ihn einwies. »Hier beim Schiff ist keine Menschenseele mehr am Leben. Von der Ladung ist noch viel vorhanden.« Die Männer in der Ladeluke fischten mehrere Fässer und Ballen aus der dunklen Höhle und schoben sie in Richtung der Ruderboote. … Martin half so gut er konnte. Ihn schauderte, wenn er sich vorstellte, dass hier auf diesem Schiff gerade viele Menschen gestorben waren. Er konnte nicht glauben, dass der liebe Gott einverstanden war, dass sie vom Tod dieser Unglücklichen profitierten und die kostbare Ladung an sich nahmen.« 28. Oktober 1368, in der Nähe der Elbmündung. Der knapp 9jährige Martin hat gerade miterlebt, wie die Männer an der Küste sich „etwas dazuverdienen“. Sein Gewissen sagt ihm ganz deutlich, dass Strandraub nichts ist, womit er seinen Lebensunterhalt bestreiten möchte. Zusammen mit einem Überlebenden des Unglücks sucht er sein Heil in der Flucht – und bricht damit in ein völlig neues Leben auf… Während der Leser dieses Leben mitverfolgt, macht er gleichzeitig einen Streifzug durch das Nordeuropa des Spätmittelalters. Das Besondere an diesem Buch ist dabei der hohe Informationscharakter. Geht die Reise übers Meer, erfährt man so einiges über die damalige Seefahrt, befindet man sich in einer der Hansestädte, gibt es detaillierte Beschreibungen der Städte und des Stadtlebens, man besucht Sitzungen der Stadträte und verfolgt Arbeitsprozesse, wie beispielsweise den des Bierbrauens. Auch gekämpft wird reichlich, zum Beispiel gegen Piraten, gegen Strandräuber und gegen die Pest. Immer wieder stößt man auf bekannte Namen und historische Personen: Königin Margarethe von Dänemark, Muhammad V., Emir von Granada, diverse Fürsten und Stadtoberhäupter, den Hamburger Scharfrichter und Klaus Störtebeker. Viele Informationen, Hintergründe und Geschichtliches also – im Gegensatz zu einem reinen Sachbuch sind all diese Dinge aber in eine spannende und unterhaltsame Romanhandlung eingebettet und so schön und leicht geschrieben, dass man gerne dranbleibt. Ein wenig Kritik muss ich trotzdem loswerden. Ein paar Handlungsstränge erschienen mir zu „weich gezeichnet“, da funktionierten Dinge scheinbar problemlos, die selbst heute noch teilweise auf gesellschaftliche Akzeptanzprobleme stoßen würden. Die gemeinten Punkte beziehen sich sämtlich auf das Leben Martins, auf seine Freundschaften und Liebesdinge. Ich glaube, dass hier beim Realismusgehalt zugunsten der Romantik Abstriche gemacht wurden. Da ich sehr faktenorientiert bin, störte mich dies, andere Leser*innen werden mit dieser Gewichtung vermutlich hochzufrieden sein. Im Übrigen wird durchgehend auf allzu drastische und erotische Darstellungen verzichtet, weshalb sich dieser historische Roman auch als Empfehlung für ältere Kinder und Jugendliche eignet, die auf der Suche nach einer spannenden Abenteuergeschichte sind. Zu den vielen Sachinfos gesellen sich passende Karten und Bilder, eine chronologische Auflistung der Geschichtsdaten und ein Personenverzeichnis, das bei jeder Person genau bezeichnet, ob es sich um eine reale oder um eine fiktive handelt. Fazit: Viel historischer Hintergrund verpackt in eine unterhaltsame und spannende Romanhandlung.

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Mehr Sachbuch als Roman
von PMelittaM aus Köln am 26.08.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

1368: Als der Kaufmann Hermann Nienkerken nach erfolgreichem Geschäft nach Hamburg zurückreist, erleidet seine Kogge Schiffbruch vor Hadeln, keiner außer Hermann überlebt, doch er und die Ladung fallen Strandräubern in die Hände. Nur dem Jungen Martin verdankt er sein Leben, zum Dank nimmt er Martin mit nach Hamburg und... 1368: Als der Kaufmann Hermann Nienkerken nach erfolgreichem Geschäft nach Hamburg zurückreist, erleidet seine Kogge Schiffbruch vor Hadeln, keiner außer Hermann überlebt, doch er und die Ladung fallen Strandräubern in die Hände. Nur dem Jungen Martin verdankt er sein Leben, zum Dank nimmt er Martin mit nach Hamburg und in seine Familie auf. Der Leser begleitet nun Martin, dessen Leben mit den historischen Ereignissen jener Zeit rund um die Hanse eng verknüpft ist. Man begleitet Martin zunächst durch Hamburg, später dann auch in andere Städte, wie z. B. Bergen, man begegnet historischen Persönlichkeiten, wie Margarethe I von Dänemark, Nikolaus Schoke oder dem Emir von Granada. Der Autor lässt das Leben im Gebiet der Hanse wieder auferstehen und liefert dem Leser umfangreiche Informationen jener Zeit. Im Grunde ist der Roman viel mehr ein Sachbuch als ein Roman, obwohl das Ganze in Romanform verpackt ist. Jedoch ist die Romanhandlung eher einfach gehalten und dient in meinen Augen nur als Transportmittel der Informationen. Das ist im Grunde eine gute Möglichkeit, Historisches zu vermitteln, allerdings ist mir die Romanhandlung letztlich doch zu trivial, zu einfach und driftet gegen Ende zu sehr ins Kitschige ab. Dass der Autor nicht unbedingt das Überlieferte bzw. Allgemeinbekannte vermittelt, sondern andere Möglichkeiten wählt, ist legitim, mir bleiben allerdings gerade in der zweiten Hälfe zu viele Fragen offen, da hätte man vielleicht auf den einen oder anderen Handlungszweig verzichten sollen und die Geschichte lieber rund machen sollen. So ist z. B. in meinen Augen sowohl der gewählte Erzählstrang rund um Samira (hier fehlen mir einige Informationen), als auch das Schicksal Klaus Störtebekers in der erzählten Form unnötig und dient nur dazu, die Geschichte romantischer zu machen – und genau das hätte diese Geschichte nicht nötig gehabt. Noch vor dem Lesen macht der Roman einen guten Eindruck, das Wimmelbild auf dem Cover lässt einen bereits ins Mittelalter abtauchen und die farbigen Illustrationen auf den Umschlaginnenseiten verstärken dies noch. Der Anhang liefert eine Zeittafel, ein Personenregister und ein Glossar (dieses ist jedoch noch ausbaufähig, einige Begriffe, die im Roman vorkommen, habe ich vermisst, wie z. B. „Hautfass“). Dafür gibt es allerdings im Roman selbst viele kleine Infos, z. B., dass man über die feinen Schuhe Überschuhe benötigte, weil es in den Straßen so schmutzig war, die das Erzählte zusätzlich lebendig machen. Die Charaktere sind, bis auf Martin (und in gewissem Rahmen Hermann), recht oberflächlich gezeichnet. Der Autor wollte vor allem Wissen vermitteln und musste sich bei dem recht geringen Umfang von gut 300 Seiten beschränken. Vor allem dem Romanteil, aber auch dem Wissensteil, hätten einige Seiten mehr gut getan, dann hätte man auch weitere, in meinen Augen relevante Aspekte, z. B. eine Reihe sozialer/gesellschaftlicher, besser ausarbeiten können. Das Buch lässt sich gut und zügig lesen, erzählt wird sehr bildhaft, das Kopfkino funktioniert, man meint sogar stellenweise Geräusche und Gerüche wahrnehmen zu können. Es gibt eine Fülle von Informationen, fast schon zu viele, manche werden, leider, nur gestreift, oft möchte ich mehr wissen und fange an zu googeln, Einiges hätte ich jedoch lieber im Buch gehabt, das mir manchmal etwas unvollständig vorkommt. Mir hat der Roman viele Informationen geliefert, die Romanhandlung hat mich letztlich aber nicht überzeugt, war die erste Hälfte noch viel versprechend, hat mich die zweite Hälfte eher enttäuscht. Für mich stellt sich nun die Frage, wie bewerte ich das Buch? Als Sachbuch, als Roman? Ich entscheide mich für einen Mittelweg, denn den Romananteil kann man nicht einfach weglassen. So vergebe ich 3,5 Sterne, die ich, wie gewohnt, aufrunde. Gut geeignet erscheint mir das Buch für geschichtlich interessierte ältere Kinder und Jugendliche, diese können wahrscheinlich auch über meine Kritikpunkte eher hinwegsehen. Allerdings ist für Kinder/Jugendliche der Informationsteil insgesamt womöglich überfrachtet. Ich könnte mir das Buch gut in Museumshops vorstellen, die Möglichkeit bietend, das im Museum Erlebte nachzubereiten und zu vertiefen. Wer leicht aufbereitete Informationen über diese Zeit, die Hanse, das Kaufmannsleben, die Kaperer/Seeräuber, über Strandräuber und politische Gegebenheiten, erfahren möchte, wird gut informiert und kann sein Wissen erweitern.

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