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Wahr

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„Ich muss von meinem Leben erzählen, das wird mir in letzter Zeit immer klarer. Wenn ich es nicht selbst tue, dann erzählt niemand davon“, sagt Elsa Ahlqvist kurz vor ihrem Tod. Was sie erzählt, wird das Leben ihrer Familie verändern, allen voran das ihrer Enkelin Anna. Denn Elsa entscheidet sich für die Wahrheit. Sie berichtet von dem schmerzhaften Ereignis, an dem sie beinahe zerbrochen wäre. Und Anna erkennt, dass sie endlich ihr Leben angehen muss, weil sie allein dafür verantwortlich ist.
Portrait
Riikka Pulkkinen, Jahrgang 1980, ist eine der erfolgreichsten jungen Autorinnen Finnlands. Ihr Debüt "Die Ruhelose" gewann etliche Preise in Finnland, unter anderem den Literaturpreis der Buchhändler sowie den Preis für das meistverkaufteste Debüt. Ihr zweiter Roman "Wahr" wurde für den wichtigsten finnischen Literaturpreis, den Finlandia-Preis, nominiert und ist in 17 Ländern erschienen. Riikka Pulkkinen lebt in Helsinki.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783843701907
Verlag Ullstein eBooks
Originaltitel Totta
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Wahr
von Yvonne H. am 15.04.2012

Das Cover: Vom Cover her hat mich das Buch nicht gerade angesprochen, was daran liegt, dass es sehr einfach und etwas altmodisch gestaltet ist. Der Inhalt: Bei der 70-jährigen Elsa wurde vor 6 Monaten Krebs diagnostiziert. Seitdem geht es mit ihrer Gesundheit sichtlich bergab: Sie wird immer schwächer, magert stark ab und... Das Cover: Vom Cover her hat mich das Buch nicht gerade angesprochen, was daran liegt, dass es sehr einfach und etwas altmodisch gestaltet ist. Der Inhalt: Bei der 70-jährigen Elsa wurde vor 6 Monaten Krebs diagnostiziert. Seitdem geht es mit ihrer Gesundheit sichtlich bergab: Sie wird immer schwächer, magert stark ab und kann nur schwer atmen. Doch sie hat sich gegen eine Behandlung im Hospiz entschieden, sie will die letzte Zeit ihres Lebens daheim verbringen, im Kreise ihrer Lieben. Als an einem Tag ihre erwachsene Enkelin Anna – die, meiner Meinung nach, an Bindungsängsten leidet - zu Besuch kommt wollen sie ein altes Spiel aus Annas Kindheit spielen: Sie verkleiden sich. Als Anna sich etwas aus Elsas Schrank aussuchen will, stößt sie auf ein altes, längst vergessenes Kleid. Durch den Fund schlägt die Stimmung der Großmutter auf einmal um: Sie reagiert gereizt, wenn das Gespräch auf das Kleid kommt. Es gehörte Eeva, dem früherer Kindermädchen, das in den 60er Jahren bei Elsa gearbeitet hat , der Affäre Marrtys – Elsas Ehemann. Nun erfährt der Leser auch die Geschichte Eevas. Am Anfang ihres Jobs als Kindermädchen ist die Beziehung zu Marrty eher kühl, sie sprechen nur das nötigste miteinander und Marrty zieht sich immer wieder zum Malen in sein Zimmer zurück. Doch mit der Zeit nähern sich die beiden immer mehr an, sie beginnen eine innige Affäre, die durch viele Hochs und Tiefs geprägt ist. Aber wie lange konnten sie diese vor Elsa geheim halten? Ein weiterer Geschichtsstrang handelt von den psychischen Problemen von Anna. Der Leser weißt lange nicht, was der Grund für ihre Gefühle ist und was ausschlaggeben war, das sich ihr Leben komplett geändert hat. Letztendlich dreht sich aber doch alles um Elsa, jede Geschichte der einzelnen Protagonisten ist mit dem Leben Elsas verknüpft. Meine Meinung: Eine wunderschön geschriebene Geschichte, die den Leser mitreist und ihn mitfühlen lässt. Es ist wieder so ein Buch, das man wenn man angefangen hat zu lesen und gerne wieder aus der Hand legt, weil man einfach wissen möchte, wie es jetzt weitergeht. Allerdings wirft der Roman auch einige Fragen auf, die bis zum Ende nicht geklärt wurden. Zum Beispiel weiß der Leser am Schluss immer noch nicht, wer Linda ist, oder wie es jetzt um die Beziehung von Anna und ihrem Opa Marrty steht, da das Ende sehr offen geschrieben ist. Sehr viele Unklarheiten, die im Laufe des Lesens aufgekommen sind, klären sich jedoch wieder. Gesamt ein sehr, sehr schönes Buch, das ich wirklich jedem weiterempfehlen kann. Und lasst euch nicht vom Cover beeinträchtigen ;).

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Wahr
von raschke64 aus Dresden am 09.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein wunderbares Buch, was ich in einem „Ritt“ verschlungen habe. Ich konnte einfach nicht unterbrechen. Erzählt wird die Geschichte von Elsa, die schwer an Krebs erkrankt nur zum Sterben nach Hause kommt. Betreut von Mann, Tochter und Enkelinnen erzählt sie einer Enkelin von einem Vorkommnis in der Familie von vor... Ein wunderbares Buch, was ich in einem „Ritt“ verschlungen habe. Ich konnte einfach nicht unterbrechen. Erzählt wird die Geschichte von Elsa, die schwer an Krebs erkrankt nur zum Sterben nach Hause kommt. Betreut von Mann, Tochter und Enkelinnen erzählt sie einer Enkelin von einem Vorkommnis in der Familie von vor 40 Jahren. Gleichzeitig erfährt man aber die Geschichte der ganzen Familie, aktuell und in Rückblenden aus den 60er Jahren. Nun hätte dies ganz banal in eine übliche Familienstory mit „großem Geheimnis“ und „spektakulären Entdeckungen“ werden können. Aber genau das vermeidet die Autorin. Im Gegenteil: sie erzählt eigentlich nur eine ganz normale Geschichte, die so in jeder Familie passieren kann. Aber wie sie darüber schreibt: teils detailreich romantisch bis kurz vor der Grenze zum Kitsch, teils lakonisch beschreibend – aber immer aufwühlend, nicht vorführend, sondern mitfühlend, mitverstehend. Eine Geschichte um Liebe und Schuld, um Leben und (Krebs)Tod, um Verantwortung und Hilfe, Verstehen und Ablehnen – eine Geschichte des Lebens. Man beginnt ganz automatisch, sich vorzustellen oder wiederzuerleben, wie man selbst auf diese Situationen reagiert, wie die eigene Familie ist und wie man selbst ist. Ein Buch, das ich sofort weiterempfehle.

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Eine Geschichte von Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch fällt einem zuerst einmal auf, weil es optisch ganz anders als das Gros ist. Man nimmt es in die Hand. Der Titel sagt auch noch nicht wirklich was über das Buch aus. Dann der Autorenname Riikka Pulkkinen. Ist es ein Mann oder eine Frau? Und dann erst... Dieses Buch fällt einem zuerst einmal auf, weil es optisch ganz anders als das Gros ist. Man nimmt es in die Hand. Der Titel sagt auch noch nicht wirklich was über das Buch aus. Dann der Autorenname Riikka Pulkkinen. Ist es ein Mann oder eine Frau? Und dann erst liest man den Klappentext und entscheidet sich für oder gegen dieses Buch. Riikka Pulkkinen erzählt die Geschichte von Elsa einer Psychologin und ihrem Mann Martti, einem Maler. Und sie erzählt die Geschichte von Eeva, die Kindermädchen von Ella, der Tochter von Elsa und Martti war. Elsa hat Krebs und ist zum Sterben nach Hause gekommen. Unterstützung erhält sie durch ihre Familie. Denn sowohl ihre Tochter Eleonoora, genannt Ella als auch ihre eine Enkelin, Maria, sind Ärzte. An einem Nachmittag, als Anna, die andere Enkelin, sich um ihre kranke Großmutter kümmern soll, findet sie ein Kleid im Schrank ihrer Großmutter. Und plötzlich erzählt Elsa ihr von Eeva, der dieses Kleid gehört hat. Anna, die gerade selber eine unglückliche Liebesbeziehung hinter sich hat, ist geschockt und versucht ohne ihre Großeltern und ihre Mutter weiter zu befragen, etwas über Eeva herauszufinden. Und während dieser Suche findet sie auch gleichzeitig etwas über sich selbst heraus. Dazwischen kommen immer wieder Momentaufnahmen von Elsa, Martti und Eleonoora, die sich an Früher erinnern, die über ihr Leben und die Liebe nachdenken. Eingebettet in diese Momentaufnahmen sind die Erinnerungen von Eevi selber aus der Zeit von 1962 bis 1969. Gerade diese Zeit der sechziger Jahre hat die Autorin besonders schön eingefangen. Die Jahre, in der sich die Welt durch den Vietnamkrieg massiv verändert hat, sich neu erfunden hat. Die Geschichten verschwimmen ineinander. Ist es wirklich Eeevas Geschichte, die sie selbst erzählt? Oder ist dies die Geschichte, die Anna sich ausdenkt, weil sie ihrer eigenen unglücklichen Liebesgeschichte ähnelt? Dies ist ein schönes Buch. Dies ist ein nachdenkliches Buch. Ist es ein trauriges Buch? Doch, ich finde, es ist ein trauriges aber zeitgleich wunderschönes Buch. Und es ist ein philosophisches Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Ein WAHRhaft bewegendes Buch
von Bücherwurm78 aus Fahrenzhausen am 08.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Riikka Pulkkinen hat mir ihrem Buch WAHR eine bewegende Familiengeschichte geschrieben. Es geht um das Ehepaar Martti und Elsa, diese ist krebskrank und wird bald sterben. Ihrer Enkeltochter Anna erzählt Elsa schließlich von Eeva, die einst Kindermädchen bei ihnen für ihre Tochter Eleonoora (Annas Mutter) war. Doch war Eeva... Riikka Pulkkinen hat mir ihrem Buch WAHR eine bewegende Familiengeschichte geschrieben. Es geht um das Ehepaar Martti und Elsa, diese ist krebskrank und wird bald sterben. Ihrer Enkeltochter Anna erzählt Elsa schließlich von Eeva, die einst Kindermädchen bei ihnen für ihre Tochter Eleonoora (Annas Mutter) war. Doch war Eeva mehr als das, was ist damals vor vielen Jahren passiert und was ist aus Eeva geworden? Bewegend und einfühlsam gibt Riikka Pulkkinen die Gefühle und Empfindungen der Personen wieder. Auch gibt es Ähnlichkeiten zwischen Eeva und Anna. Ich finde den Schreibstil gut, sehr anschaulich und flüssig geschrieben. Man lebt mit der Geschichte mit und ist neugierig wie es wohl ausgehen wird. Das Buch hat mir gut gefallen, wenn ich auch das Ende irgendwie unausgewogen und unvollendet finde. Da hätte ich mehr erwartet bzw. etwas anderes erwartet und gehofft.

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Berührend
von einer Kundin/einem Kunden am 10.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Elsa ist seit mehr als 40 Jahren mit dem Künstler Martti verheiratet. Am Ende des Lebens vertraut sie ihrer Enkelin Anna schmerzvolle Erinnerungen an. Anna will mehr über die Liebe ihres Großvaters zu der jungen Frau Eeva erfahren… Die Autorin versteht es, in klaren Sätzen ihre Akteure zu zeichnen... Elsa ist seit mehr als 40 Jahren mit dem Künstler Martti verheiratet. Am Ende des Lebens vertraut sie ihrer Enkelin Anna schmerzvolle Erinnerungen an. Anna will mehr über die Liebe ihres Großvaters zu der jungen Frau Eeva erfahren… Die Autorin versteht es, in klaren Sätzen ihre Akteure zu zeichnen und dabei ihr Lebensgefühl eher anzudeuten als detailliert zu beschreiben. Von Beginn begleitet eine große Traurigkeit den Roman. Die Ähnlichkeit der Frauennamen und der Wechsel der Perspektiven und Zeitebenen machen das Lesen nicht einfach. Dabei sind es besonders die Rückblenden in die 60er Jahre, in das Leben von Eeva, die dem Roman Glaubwürdigkeit und Tiefe verleihen. Die Geliebte wird damit zur eigentlichen Hauptfigur des Buches. Das Leben der Frauen in der finnischen Familie muss sich der Leser zwischen den Zeilen selbst erschließen. Andererseits schafft die Autorin dadurch einen großen Raum für eigene Bilder. (Beispiel dafür könnten die schönen sogenannten Straßenbahngeschichten sein, die sich Martti und Anna über Mitfahrer im Verlauf der Handlung ausdenken.) „Wahr“ ist ein emotional berührendes und lesenswertes Buch einer noch jungen Autorin aus Finnland.

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