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Waidmannstod

Der erste Fall für Kommissar Voss

(1)
Ein toter Jäger, ein Wald voller Geheimnisse und ein Kommissar, der im Kinderzimmer wohnt
Die Luft ist kalt und dunstig. Das Licht der Herbstsonne bricht durch die Blätterkronen der mächtigen Buchen, als die Jagdhörner durch den Sternekorper Forst hallen. Kurz darauf wird ein toter Jäger gefunden, erlegt wie ein Tier. Kommissar Voss ist mit 43 Jahren gerade in seine brandenburgische Heimat zurückgekehrt, zu seiner kranken Mutter, in das geduckte Elternhaus, in dem es nach geräucherter Zeit riecht. Er ist mit Sicherheit der einzige Kommissar, über dessen Bett ein Depeche-Mode-Poster hängt und der den Anruf zu einem Mordfall in seinem ehemaligen Kinderzimmer entgegennimmt.Der Wald, in dem die Leiche gefunden wird, war früher sein Lieblingsort, hier hat Voss als Junge Vögel beobachtet und Höhlen gebaut. Und ausgerechnet hier muss er jetzt einen Mord aufklären. Der Tote besass Teile des Waldes, die er an eine Windkraftfirma verpachten wollte, Feinde hatte er zuhauf – Windkraftgegner, Fledermausschützer und sogar den ehemals besten Freund. Die Spuren sind verwirrend. Zum Glück gibt es Maja, die polnische Pflegerin seiner Mutter, die Voss regelmässig aus der Fassung bringt und ihm in entscheidenden Momenten die richtigen Fragen stellt. Doch dann wird der zweite Tote im Wald entdeckt, wieder waidmännisch hingerichtet; und das verändert alles. Nun jagen sie einen Serienmörder, Verdächtige tauchen unter, und Geschichten, die weit in die Vergangenheit reichen, rauben dem Kommissar den Schlaf.Maxim Leo legt ein raffiniertes, hochspannendes Krimidebüt vor, das die wilde Natur und die packende Geschichte der Mark Brandenburg ebenso in den Blick nimmt wie ihre Gegenwart.
Rezension
»unterhaltsamer und spannender Krimi«
Portrait
Maxim Leo wurde 1970 in Ost-Berlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. Er arbeitet als Reporter bei der Berliner Zeitung, schreibt mit Jochen-Martin Gutsch Bestseller über sprechende Männer und ausserdem Drehbücher für den »Tatort«. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiographisches Buch Haltet euer Herz bereit wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi Waidmannstod. Ein Fall für Kommissar Voss. Maxim Leo lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 288, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783462308242
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
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Kundenbewertungen


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Je flacher das Land, desto größer der Bergstolz
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2014

Windräder machen alles kaputt, selbst in der Mark Brandenburg. Einem ist das scheißegal. Der war gierig. Jetzt ist er tot, der alte Jäger, und der Wald ist das reinste Schlangennest. Der ermittelnde Kommissar Voss, genannt Vossi, stößt auf eine schwarze Witwe, die ihm Angst macht, und läßt Hufabdrücke von... Windräder machen alles kaputt, selbst in der Mark Brandenburg. Einem ist das scheißegal. Der war gierig. Jetzt ist er tot, der alte Jäger, und der Wald ist das reinste Schlangennest. Der ermittelnde Kommissar Voss, genannt Vossi, stößt auf eine schwarze Witwe, die ihm Angst macht, und läßt Hufabdrücke von Pferden machen. Wissen: So ein Bauernleben ist nur für diejenigen romantisch, die nie eins führen mussten.

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Ein Kriminalroman wie er sein sollte... !
von einer Kundin/einem Kunden aus Dötlingen am 25.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wie wunderbar, ein Roman, von einem Schriftsteller, der schreiben kann, der Sprache mächtig ist, und der etwas zu sagen hat. Für mich stimmt hier alles, wenn auch für Leser, die nach einem rasanten, heftigen und blutrünstigem Krimi suchen, hier der falsche "Ort" sein dürfte. Für jemanden, der eine eher... Wie wunderbar, ein Roman, von einem Schriftsteller, der schreiben kann, der Sprache mächtig ist, und der etwas zu sagen hat. Für mich stimmt hier alles, wenn auch für Leser, die nach einem rasanten, heftigen und blutrünstigem Krimi suchen, hier der falsche "Ort" sein dürfte. Für jemanden, der eine eher ruhige, stimmungsvolle Geschichte sucht, die interessante Menschen und eine wunderbare Landschaft beschreibt, der ist hier richtig. Protagonisten der etwas anderen Art und liebevolle Details, und nicht zum Ende, eine Geschichte, die fesselt. Rundherum ein Gewinn, bei den heute üblichen flachen Regionalkrimis. Ich freue mich auf den zweiten Band, auf jeden Fall zu empfehlen.

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toller leiser Krimi
von simi159 am 14.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt: Durch den Sternekorper Forst hallen die Jagdhörner, die Luft ist kalt und neblig und dann liegt da ein Jäger erlegt wie ein Tier. Kommissar Voss frisch wieder in seine brandenburgische Heimat zurückgekehrt, da seine Mutter krank und sein Vater gestorben ist. Er wohnt wieder in seinem Kinderzimmer, mit Depeche-Mode Postern... Inhalt: Durch den Sternekorper Forst hallen die Jagdhörner, die Luft ist kalt und neblig und dann liegt da ein Jäger erlegt wie ein Tier. Kommissar Voss frisch wieder in seine brandenburgische Heimat zurückgekehrt, da seine Mutter krank und sein Vater gestorben ist. Er wohnt wieder in seinem Kinderzimmer, mit Depeche-Mode Postern an den Wänden und dem Geruch nach geräucherter Zeit. Der Tote besaß einen Teil des Waldes, wollte ihn an eine Windkraftfirma verpachten. Und so waren nicht nur die Windkraftgegner war nicht gut auf ihn zu sprechen, auch die Fledermausschützer und sogar sein ehemals bester Freund hatten Streit mit ihm. Voss beginnt zu ermitteln, doch statt Lösungen zu finden, kommen immer neu Fragen auf. Als ein weitere Mord geschieht und die die Leiche wieder weidmännisch hin- und hergerichtet wird, beginnt sich der Nebel für Voss langsam zu lichten…wird es schaffen das Rätsel zu lösen? Fazit: Voss, das ist mal ein toller neuer Kommissar. Ja er kehrt in seine Heimat zurück und ja es ist seltsam, dass da ein erwachsener Mann von 43 Jahren wieder in sein Kinderzimmer einzieht, doch das macht ihn nur authentischerer. Er ist ein ruhiger Mensch, der gerne Vögel beobachtet und so wie er das mit den Vögeln mach tut er es auch mit Menschen. Dieser Krimi ist einer von der ruhigen Sorte, bei dem sich die Spannung langsam aufbaut, und von der es auch gerne noch ein bisschen mehr sein hätte können. Waidmannstod lebt durch die vielen guten Beschreibungen und durch seine authentischen Charaktere, wie Voss, seine Mutter und deren Pflegerin Maja, die einen schon das ein oder andere Mal zum schmunzeln bringt. Der Plot ist toll, es macht Spaß der Geschichte zu folgen und Voss bei seinen Ermittlungen zu begleiten. Etwas mehr Spannung wäre toll gewesen, das machen der Schluss und die Auflösung aber wieder wett. Ich hoffe bald wieder mit Voss zu ermitteln. Von mir gibt es dafür 5 STERNE.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ebenso spannender wie unterhaltsamer Regionalkrimi aus Brandenburg. Durch schillernde Charaktere und witzige Dialoge ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen.

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Der Wald als großes Geschäft
von Tintenherz aus Kronshagen am 08.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

"Waidmannstod" von Maxim Leo erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlage, Seitenanzahl: 287 Inhalt; Im brandenburgischen Sternekorper Forst wird bei einer Jagd eine grausam zugerichtete Leiche aufgefunden. Der Tote stand in Verbindung mit einer Windkraftfirma, der er Teile des Waldes verkaufen wollte. Kommissar Daniel Voss, der zzt. bei seiner kranken Mutter wohnt, nimmt... "Waidmannstod" von Maxim Leo erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlage, Seitenanzahl: 287 Inhalt; Im brandenburgischen Sternekorper Forst wird bei einer Jagd eine grausam zugerichtete Leiche aufgefunden. Der Tote stand in Verbindung mit einer Windkraftfirma, der er Teile des Waldes verkaufen wollte. Kommissar Daniel Voss, der zzt. bei seiner kranken Mutter wohnt, nimmt die Ermittlungen auf und stößt auf viele Ungereimtheiten in Bezug auf den Mord. Autor: Maxim Leo, 1970 in Ost-Berlin geboren, studierte Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und am Institut d'Etudes Politiques de Paris. Seit 1997 ist er Redakteur der "Berliner Zeitung". Er lebt mit seiner Familie in Berlin. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover zu diesem Buch ist passend düster für einen Krimi gestaltet. Die Geschichte liest sich mit einem verständlichen und klaren Schreibstil leicht und flüssig. Der Protagonist Daniel Voss wird sympathisch dargestellt. Da er an seinem Heimatort ermittelt, hat er einige Vorteile bei seiner Arbeit. Sein Privatleben ist eine einzige Katastrophe, doch er versucht langsam alles in den Griff zu bekommen. In Maja, der Pflegerin in seiner kranken Mutter, hat er Hilfe privater und beruflicher Natur. Der Krimi wird spannend und lebendig erzählt. Man erfährt viel über die Mark Brandenburg und über die Umgebung des Landes. Fazit: Ein interessant erzählter Krimi! Am Ende wartet man dringend auf den nächsten Teil mit dem sympathischen Ermittlerduo.

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Mord mit Hintergrund
von Michael Lehmann-Pape am 07.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wie ein Stück Rotwild ist der Tote zurecht gemacht und wird quasi „präsentiert“ im Jagdrevier. Ein erster Fall für den „Rückkehrer“ in den Ort in Brandenburg, Kommissar Voss. Und gleich ein verzwickter. Denn dass dies kein Jagdunfall war, sieht ja ein Blinder. Absicht, Präsentation, wie ein Ritual geschah dieser Mord. Natürlich... Wie ein Stück Rotwild ist der Tote zurecht gemacht und wird quasi „präsentiert“ im Jagdrevier. Ein erster Fall für den „Rückkehrer“ in den Ort in Brandenburg, Kommissar Voss. Und gleich ein verzwickter. Denn dass dies kein Jagdunfall war, sieht ja ein Blinder. Absicht, Präsentation, wie ein Ritual geschah dieser Mord. Natürlich finden sich zu Anfang eine Reihe von Verdächtigen, der Tote war ja kein Unbekannter, seine Pläne, auf seinem Grund inmitten der Landschaft Windkrafträder bauen zu lassen, hatte viele Feinde. Aber ob einer von diesen zu einem solchen Mord fähig gewesen wäre? Oder hat gar das gesamte Dorf sich verschworen gegen den Mann, zumindest jene, die von der Idee der großen Windräder ganz und gar nicht angetan waren? Doch dieser Tote wird nicht er einzige Tote bleiben. Ein weiterer Mann wird auf ähnliche Weise „hergerichtet“ gefunden. Langsam schwant Vos, dass noch ganz andere Motive für diese Morde in Betracht gezogen werden müssen. Sehr detailliert und, wie von Leo gewohnt, mit klarer, bildkräftiger Sprache, führt der Autor den Leser intensiv ein in die Welt der Jagdrituale, des „Aufbrechens“, der inneren Haltung hinter all dem und weitet zugleich den Blick für dieses „Stück Deutschland“ in Brandenburg. Die Atmosphäre, die Mentalität, die Landschaft mitsamt ihrer wechselvollen Geschichte führen in nicht zu weit ausgebreitetem Bogen zum „Spagat der Gegenwart“ zwischen Natur und Walt, Windkraftnutzung und der Entwicklung der Technik neuer Energieressourcen, die an Landschaft und Mensch nicht spurlos vorbeigehen. Hier zeigt Leo mit Feingefühl die inneren Widersprüche, die Zweifel, die konkreten Probleme der Personen im Buch auf und vermittelt auf diese Weise prägnant den gegenwärtigen Stand der Diskussion (nicht nur in Brandenburg). All dies bindet Leo mit sich erhöhender Spannung in einen differenzierten und vielschichtigen Kriminalfall ein, ohne dabei Brutalität, Grausamkeit und blutrünstiges Handeln in den Vordergrund zu stellen. Auf intelligente Art bietet der Roman gute Unterhaltung und eine lange Zeit der Unklarheit über die wahren Hintergründe der Tat (und natürlich den Täter). Eine empfehlenswerte Lektüre, die den Leser nicht in Albträume versetzt und dennoch sowohl Hintergrundwissen als auch Spannung zu setzen versteht.

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Waidmannstod
von Xanaka aus Berlin am 17.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der erste Fall für Kommissar Voss ist ein ganz besonderer Fall. Kommissar Voss ist neuer Leiter der Mordkommission in Bad Freienwalde und hat auch schon seinen ersten Mordfall. Der erste Tote wird nach einer Jagd erschossen aufgefunden. Aber ein Unfall war das auf keinen Fall. Er wurde nach dem... Der erste Fall für Kommissar Voss ist ein ganz besonderer Fall. Kommissar Voss ist neuer Leiter der Mordkommission in Bad Freienwalde und hat auch schon seinen ersten Mordfall. Der erste Tote wird nach einer Jagd erschossen aufgefunden. Aber ein Unfall war das auf keinen Fall. Er wurde nach dem Mord ähnlich wie die erschossenen Tiere bei der Jagd hergerichtet. Es sieht schon alles sehr besonders aus. Interessant ist dann auch, dass gleich mehrere Bewohner der näheren Umgebung ein Motiv gehabt hätten. Es geht um Geld, es geht um den Bau von Windkraftanlagen und auch um die Existenz der Menschen, die diese Windkraftanlagen nicht wollen. Daniel Voss ist also gleich mittendrin und der Leser auch. Was die Kollegen der Mordkommission anfangs nicht wissen, ist dass ihr neuer Chef ja genau dort, wo der Mord geschehen ist, groß geworden ist und dadurch natürlich auch perfekte Ortskenntnisse hat. Das sorgt gerade am Anfang für einige Verwirrung. Aber Kommissar Voss ist eben auch ein wenig anders. Er redet nicht so gern, arbeitet eigentlich lieber allein und ist vor allem gerne im Wald und hört den Vögeln und Tieren zu. Beim Lesen macht es Freude, den Entdeckungen, die er dabei offenbart zu folgen. Insofern lernt man den Kommissar und die Kollegen eben auch so langsam, während des Lesens kennen. Er hat eine etwas unbeholfene Art mit dem Menschen umzugehen, ist dabei aber auch nicht unsympathisch. Schön, wenn dann zu lesen ist, wie sich so eine Art Beziehung zu Maja - der Pflegerin seiner Mutter - aufbaut. Denn Daniel Voss ist nach dem Tod seines Vaters und der Versetzung nach Brandenburg eben erst einmal wieder in sein Kinderzimmer gezogen. Er lässt sich eben gerne treiben - dienstlich für ihn immer von Vorteil gewesen – privat hat es mit dieser Einstellung allerdings nie so gut funktioniert. Der Krimi hat mir gut gefallen. Man hat beim Lesen mal einen Eindruck bekommen, wieviel nach der Wende in Brandenburg passiert oder eben auch nicht passiert ist. Gerade die Geschehnisse um die Windmafia lassen einen ahnen, dass einiges schon so passiert sein könnte. Auch die Beschreibungen im Wald, bis hin zu den Äußerungen, wo sich welche Tiere bei welchen Pflanzen aufhalten, finde ich schon sehr beachtlich. Ich habe doch etliche Erkenntnisse beim Lesen gewonnen und auch viel Neues erfahren. Zum Beispiel wusste ich nichts über die Rituale nach einer Jagd. Auch die Ausführungen über den Bunker in Bad Freienwalde waren sehr interessant und aufschlussreich . Noch vor einem Jahr hätte ich das selbst nicht geglaubt, dass es solche Bunker gab. Aber ich war diesen Sommer an der Ostsee und da gibt es in der Nähe von Rostock auch so einen Bunker, den ich sogar besichtigt habe. Insofern war das für mich noch viel nachvollziehbarer. Da der Untertitel des Buches lautet: "Der erste Fall für Kommissar Voss" bin ich sehr gespannt auf die weiteren Geschehnisse rund um Bad Freienwalde.

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Waidmannstod
von Xanaka aus Berlin am 17.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der erste Fall für Kommissar Voss ist ein ganz besonderer Fall. Kommissar Voss ist neuer Leiter der Mordkommission in Bad Freienwalde und hat auch schon seinen ersten Mordfall. Der erste Tote wird nach einer Jagd erschossen aufgefunden. Aber ein Unfall war das auf keinen Fall. Er wurde nach dem... Der erste Fall für Kommissar Voss ist ein ganz besonderer Fall. Kommissar Voss ist neuer Leiter der Mordkommission in Bad Freienwalde und hat auch schon seinen ersten Mordfall. Der erste Tote wird nach einer Jagd erschossen aufgefunden. Aber ein Unfall war das auf keinen Fall. Er wurde nach dem Mord ähnlich wie die erschossenen Tiere bei der Jagd hergerichtet. Es sieht schon alles sehr besonders aus. Interessant ist dann auch, dass gleich mehrere Bewohner der näheren Umgebung ein Motiv gehabt hätten. Es geht um Geld, es geht um den Bau von Windkraftanlagen und auch um die Existenz der Menschen, die diese Windkraftanlagen nicht wollen. Daniel Voss ist also gleich mittendrin und der Leser auch. Was die Kollegen der Mordkommission anfangs nicht wissen, ist dass ihr neuer Chef ja genau dort, wo der Mord geschehen ist, groß geworden ist und dadurch natürlich auch perfekte Ortskenntnisse hat. Das sorgt gerade am Anfang für einige Verwirrung. Aber Kommissar Voss ist eben auch ein wenig anders. Er redet nicht so gern, arbeitet eigentlich lieber allein und ist vor allem gerne im Wald und hört den Vögeln und Tieren zu. Beim Lesen macht es Freude, den Entdeckungen, die er dabei offenbart zu folgen. Insofern lernt man den Kommissar und die Kollegen eben auch so langsam, während des Lesens kennen. Er hat eine etwas unbeholfene Art mit dem Menschen umzugehen, ist dabei aber auch nicht unsympathisch. Schön, wenn dann zu lesen ist, wie sich so eine Art Beziehung zu Maja - der Pflegerin seiner Mutter - aufbaut. Denn Daniel Voss ist nach dem Tod seines Vaters und der Versetzung nach Brandenburg eben erst einmal wieder in sein Kinderzimmer gezogen. Er lässt sich eben gerne treiben - dienstlich für ihn immer von Vorteil gewesen – privat hat es mit dieser Einstellung allerdings nie so gut funktioniert. Der Krimi hat mir gut gefallen. Man hat beim Lesen mal einen Eindruck bekommen, wieviel nach der Wende in Brandenburg passiert oder eben auch nicht passiert ist. Gerade die Geschehnisse um die Windmafia lassen einen ahnen, dass einiges schon so passiert sein könnte. Auch die Beschreibungen im Wald, bis hin zu den Äußerungen, wo sich welche Tiere bei welchen Pflanzen aufhalten, finde ich schon sehr beachtlich. Ich habe doch etliche Erkenntnisse beim Lesen gewonnen und auch viel Neues erfahren. Zum Beispiel wusste ich nichts über die Rituale nach einer Jagd. Auch die Ausführungen über den Bunker in Bad Freienwalde waren sehr interessant und aufschlussreich . Noch vor einem Jahr hätte ich das selbst nicht geglaubt, dass es solche Bunker gab. Aber ich war diesen Sommer an der Ostsee und da gibt es in der Nähe von Rostock auch so einen Bunker, den ich sogar besichtigt habe. Insofern war das für mich noch viel nachvollziehbarer. Da der Untertitel des Buches lautet: "Der erste Fall für Kommissar Voss" bin ich sehr gespannt auf die weiteren Geschehnisse rund um Bad Freienwalde.

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Brandenburgisches Jägerlatein
von Sabine Stauffer am 13.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als der Vater von Kommissar Voss stirbt, siedelt er nach mehreren Jahren in Stuttgart wieder im kleinen brandenburgischen Dorf Sternekorp seiner Kindheit an. Sein erstes Mordopfer wird im Wald bei einer Jagd erschossen und wie erlegtes Wild aufgebahrt. Der Tote Harro Probst wollte viel Wald an eine Windrad Firma... Als der Vater von Kommissar Voss stirbt, siedelt er nach mehreren Jahren in Stuttgart wieder im kleinen brandenburgischen Dorf Sternekorp seiner Kindheit an. Sein erstes Mordopfer wird im Wald bei einer Jagd erschossen und wie erlegtes Wild aufgebahrt. Der Tote Harro Probst wollte viel Wald an eine Windrad Firma verkaufen und machte sich so viele mögliche Feinde die als Täter in Frage kommen. Als jedoch bald ein zweiter Toter im Wald folgt, deutet alles auf einen Serientäter hin und eine gross angelegte Suche beginnt. Die polnische Pflegekraft Maja die sich um die kränkelnde Mutter von Voss kümmert hat ihrerseits sichtlich Spass an der polizeilichen Ermittlungsarbeit. Bei gemütlichen Abenden zuhause öffnet sich Voss ihr gegenüber immer weiter, erzählt von seiner Arbeit und die so entstehende Verliebtheit bringt eine weitere Portion Würze in dieses wunderbare Buch. Der Krimi ist aus der Sicht des Kommissars geschrieben und vor allem seine ironischen Monologe und Gedankengänge führten dazu dass ich den spannenden deutschen Krimi nur widerwillig aus der Hand legen konnte. Ein weiterer grosser Pluspunkt ist die ostdeutsche Geschichte die in dieses Buch häufig mit einfliesst und die Kindheitserinnerungen von Voss bzw. die Begegnungen mit früheren Schulfreunden, Lehrern und weiteren Personen aus seiner Kindheit und Jugend. Für mich hat dieses Buch ganz klar 5 Sterne verdient und ich hoffe auf einen baldigen 2.Fall.

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Waidmannsheil, Kommissar Voss!
von Aennie am 13.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Kommissar Voss kehrt zurück in seine märkische Heimat, als sein Vater stirbt. Eigentlich hat er vor, zurück zu kehren nach Stuttgart, doch dann ist eine Stelle zu besetzen und eigentlich weiß er auch nicht so genau warum, aber er bewirbt sich und bekommt die Anstellung als Leiter der Mordkommission... Kommissar Voss kehrt zurück in seine märkische Heimat, als sein Vater stirbt. Eigentlich hat er vor, zurück zu kehren nach Stuttgart, doch dann ist eine Stelle zu besetzen und eigentlich weiß er auch nicht so genau warum, aber er bewirbt sich und bekommt die Anstellung als Leiter der Mordkommission in Bad Freienwalde. Also bleibt er, erst im Hotel und dann im alten Kinderzimmer. Das ist erst alles ein wenig unpassend, aber dann gefällt es ihm doch ganz gut, denn für die auch schon nicht mehr ganz so fitte Mutter hat man Maja engagiert, die Pflegerin aus Polen, die sich zunehmend auch um den Kommissar kümmert, die richtigen Fragen stellt, und ein bißchen dafür sorgt, dass der stille Kommissar in Zukunft vermutlich ein wenig mehr Sozialkompetenz entwickeln wird. Was sich sonst entwickelt, herrje, ich bin da wie alle Frauen, ich hoffe auf verlieben im zweiten und heiraten im dritten Fall für Kommissar Voss. Soweit die Rahmenhandlung, die ich sehr gut aufgebaut und nicht unwichtig finde, ich mag im Allgemeinen viel lieber Krimis, die ihren Protagonisten auch ein Privatleben hinzuschneidern. In seinem ersten Fall hat Voss es mit mehreren Mordfällen im „Jägermilieu“ zu tun, waidmännisch inszenierte Leichen werden im Sternekorper Forst gefunden, erschossen und hingelegt, wie das Wild, das die Waidmänner ansonsten zur Strecke bringen. Schon beim ersten Opfer wird klar, der Herr war nicht der Dorfsympath, er hatte Feinde, Angriffsflächen und vermutlich auch Dreck am Stecken. Selbiges wiederholt sich auch beim nächsten Opfer, und außer dem gemeinsamen Hobby, der Jagd, scheint auch eine gemeinsame Verstrickung in dubiose Geschäfte existiert zu haben. So nimmt Voss nach und nach bei seinem Streifzug durch den märkischen Forst Ästchen für Ästchen von alten verdeckten Geschichten und wühlt Laub auf, um zu sehen, was sich darunter verbirgt. Dieses Krimidebüt von Maxim Leo hat mir sehr gut gefallen. Es ist kein Knall-Bumm-Peng-Action-Thriller, sondern eine gut erzählte, spannende Kriminalgeschichte, mit einem ruhigen Verlauf, plausiblen Figuren und einer überraschenden Auflösung. Ich mag, wie schon erwähnt, Krimis mit einer vernünftig aufgebauten Rahmenhandlung, da ich finde ein besseres Gefühle für das Wesen der handelnden Personen zu bekommen. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall!

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Einzigartiger Herbst-Krimi
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 10.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die Mark Brandenburg gehörte bislang zu den eher weißen Flecken auf der Krimi-Landkarte. Doch nun hat dieser Landstrich mit Daniel Voss, seines Zeichens Leiter der Mordkommission Bad Freienwalde, und seinen Kollegen ein markantes Ermittlerteam, das Fans der Kriminalliteratur begeistern wird. Daniel Voss ist gebürtiger Brandenburger und kehrt seiner Wahlheimat... Die Mark Brandenburg gehörte bislang zu den eher weißen Flecken auf der Krimi-Landkarte. Doch nun hat dieser Landstrich mit Daniel Voss, seines Zeichens Leiter der Mordkommission Bad Freienwalde, und seinen Kollegen ein markantes Ermittlerteam, das Fans der Kriminalliteratur begeistern wird. Daniel Voss ist gebürtiger Brandenburger und kehrt seiner Wahlheimat Stuttgart den Rücken, als sein Vater stirbt. Die polnische Pflegerin Maja hilft Voss, sich um die kranke Mutter zu kümmern. Der erste Mord lässt im vergleichsweise dünn besiedelten Landkreis Märkisch-Oderland dann nicht lange auf sich warten: Ein Jäger wird während einer Treibjagd im Sternekorper Forst erschossen und wie ein erlegtes Wildtier ausstaffiert. Voss’ Befürchtungen, er würde sich auf dem platten Land langweilen, bestätigen sich nicht im Geringsten… Der Journalist und Autor Maxim Leo legt mit “Waidmannstod” einen unverwechselbaren Debüt-Krimi vor. Unaufgeregt, vielschichtig und sachlich erzählt er von der Suche nach einem Mörder, der sich in Jagdkreisen bestens auszukennen scheint. Die Atmosphäre dieses Krimis ist einzigartig und macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Maxim Leo fängt den Herbstwald so gekonnt ein, dass man das feuchte Laub beinah unter den Füßen spürt. Auch die Beschreibung der umliegenden Orte lässt mühelos klare Bilder im Kopf des Lesers entstehen. “Waidmannstod” transportiert eine ganz eigene Stimmung – eine gelungene Mischung aus Wehmut, Melancholie und Stille. Die raue Herzlichkeit der Bewohner der Mark Brandenburg, die Vergangenheit – insbesondere zu DDR-Zeiten – und aktuelle Probleme greift Maxim Leo auf sehr reale Weise auf. Die Figuren sind interessant, unterhaltsam und würzen die Story – auch (oder vielmehr gerade) wegen ihrer Besonderheiten, die vor allem Hauptkommissar Daniel Voss vorweist. “Waidmannstod” ist eine Geschichte, die mit Spannung und einer Vielzahl an potenziellen Tätern den Rätsel-Instinkt des Lesers herausfordert und außerdem weit über den Tellerrand des eigentlichen Kriminalfalls hinausblickt. Maxim Leo kommt dabei vollständig ohne Längen aus, die beim Publikum für Ermüdungserscheinungen sorgen könnten. Letztlich sind die 288 Seiten viel zu schnell gelesen. Doch es besteht Hoffnung auf weitere Morde in der Mark Brandenburg (Natürlich nur literarisch!): Der Untertitel des Buches: “Der erste Fall für Kommissar Voss” deutet darauf hin, dass weitere folgen werden. Hoffentlich!

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Waidmannsheil ist keine heile Welt
von sommerlese am 17.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nach einigen Jahren bei der Kripo Stuttgart kehrt Daniel Voss zurück in seine brandenburgische Heimat. Der Tod seines Vaters macht seine Anwesenheit im Haus seiner Mutter erforderlich. Eine polnische Pflegerin namens Maja nimmt ihm die häuslichen Pflichten ab und so kann er als Leiter der Mordkommission Bad Freienwalde wieder... Nach einigen Jahren bei der Kripo Stuttgart kehrt Daniel Voss zurück in seine brandenburgische Heimat. Der Tod seines Vaters macht seine Anwesenheit im Haus seiner Mutter erforderlich. Eine polnische Pflegerin namens Maja nimmt ihm die häuslichen Pflichten ab und so kann er als Leiter der Mordkommission Bad Freienwalde wieder seinem Beruf nachgehen. Anfangs hat er in diesem gering besiedelten Gebiet nicht viel zu tun, doch dann wird nach einer Treibjagd im Sternekorper Forst ein erschossener Jäger aufgefunden, der wie ein erlegtes Tier nach Waidmannsart mit Tannenzweigen aufgebahrt wurde. Schnell wird bekannt, dass der Tote mit einer Firma in Verhandlungen über diverse Windkraftparks im Wald stand. Die Gegner sind schnell gefunden, doch welches Motiv steckte wirklich hinter diesem Mord? In diesem Krimi macht sich eine ruhige und eigenartige Melancholie breit, die einerseits von den Betrachtungen der Natur und des Waldes herrührt und anderseits durch die Erinnerungen des Kommissars an seine Jugenderlebnisse in der ehemaligen DDR-Zeit. Auch die Beschreibungen der eher wortkargen, zurückgezogen lebenden Menschen in dieser Gegend führen zu einer eigenartigen, fast schon düsteren Stimmung, die nur durch die Untersuchungen des Mordfalles an Spannung gewinnt. Ansonsten fühlt man sich wie auf einer Waldwanderung und versucht durch das Laub, den Nebel und die Tierstimmen wieder auf den Weg zu gelangen. Dabei erfährt man viel über die Vogelwelt, über Toteislöcher, Jagdrituale und sogar über unterirrdische Bunker. Man entdeckt gemeinsam mit dem heimkehrenden Kommissar seine Heimat und kann seine Gefühle gut nachvollziehen. Voss ist ein stiller, in sich ruhender Charakter, der keine voreiligen Schlüsse zieht und versucht, mit seinen Kollegen ein echtes Team zu bilden. Einige Erzählungen aus der DDR-Vergangenheit beleuchten diese Zeit aus einem heutigen Blickwinkel. Allerdings kommt man dem Kommissar auch nicht so richtig nah. Vielleicht besteht dazu noch die Möglichkeit in folgenden Krimis aus der Feder von Maxim Leo, wenn er wieder in Krimi-Form in die Mark Brandenburg reist. Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen, eine unaufgeregte und trotzdem spannende Handlung mit einigem Hintergrundwissen hat mich gut unterhalten. Das Ende ist noch einmal eine echte Überraschung und ich freue mich auf nachfolgende Krimis von Maxim Leo!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Düster, spannend und stellenweise auch lustig und ein interessanter neuer Ermittler. Alles was ein guter deutscher Krimi braucht.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Der Mörder scheint auch noch Jäger zu sein. Fachmännisch zerlegt er seine Opfer. Kein leichter Fall für die Kommissare.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mord geht um in Brandenburg. Und der arme Kommissar ist eigentlich schon genug mit seinem Dienstwagen gebeutelt. Ein Krimi mit absoluter Situationskomik

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Der erste Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 14.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

>>Waidmannstod<< von Maxim Leo Daniel Voss kehrt nach vielen Jahren wieder zurück nach Sternekorp und da er nicht sofort eine Wohnung findet, zieht er erst mal wieder in sein altes Kinderzimmer. Sein Vater ist kurz zuvor gestorben und die Mutter muss auch betreut werden, darum engagiert er Maja, die als... >>Waidmannstod>Waidmannstod<< findet man auch schöne Beschreibungen von der Natur und Landschaft, von Vögeln und Wildtieren und die Geschichte der Mark Brandenburg wird auch so nebenbei ein bisschen erklärt. Kommissar Voss ist sehr zurückhaltend und handelt des öfteren sehr impulsiv und bringt sich nicht nur einmal selbst in Gefahr. So wie er ist, so hab ich ihn in mein Herz geschlossen und ich freue mich in seinen nächsten Fall noch mehr über ihn und Maja zu erfahren. Obwohl er manchmal nicht ganz so Spannend ist hat er mich als Leser gefesselt und der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Ende konnte mich noch mal überraschen und ich kann ihn jeden empfehlen, der auch mal einen ruhigeren Krimi mit ausführlicher Ermittlungsarbeit zu schätzen weiß.

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Mord und Jagd
von einer Kundin/einem Kunden aus Neudörfl am 07.01.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Kommissar Voss zieht zurück in seine alte Heimat nach Sternekamp, um seiner Mutter nach dem Tod des Vaters zu helfen. Promt geschieht ein Mord während der Hubertusjagd, welcher Voss zwingt, die Leute, welche er schon seit seiner Kindheit kennt, zu investigieren. Der Tote stellt sich als jener Mann heraus,... Kommissar Voss zieht zurück in seine alte Heimat nach Sternekamp, um seiner Mutter nach dem Tod des Vaters zu helfen. Promt geschieht ein Mord während der Hubertusjagd, welcher Voss zwingt, die Leute, welche er schon seit seiner Kindheit kennt, zu investigieren. Der Tote stellt sich als jener Mann heraus, welchem der Wald gehört. Durch den Mord werden dessen Pläne, den Wald zugunsten eines Windparks zu verkaufen, durchkreuzt. Die Verdächtigen häufen sich, denn jeder einzelne Jäger hatte ein Motiv, genauso wie die betrogene Ehefrau. Bei dem Buch handelt es sich um einen sehr durchschnittlichen Krimi ohne besondere Grausamkeiten. Zwischendurch gibt es immer wieder Passagen, in welchen der Autor seltsam herumphilosophiert, jedoch lernt man auch Neues dazu, da er zum Beispiel die Praktiken bei der Jagd sehr genau beschreibt. Alles in allem ein gelungenes Werk für Krimifans.

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Seltsame Morde unter Jägern
von einer Kundin/einem Kunden am 22.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Dieser Kriminalroman, der in der Mark Brandenburg spielt, gefiel mir sehr gut. Er ist solide und unterhaltsam geschrieben. Es ist ein Buch, das man auch einmal ein paar Tage aus der Hand legen kann, denn dieser Krimi sorgt nun nicht unbedingt für schlaflose Nächte, aber er ist gelungen. Der... Dieser Kriminalroman, der in der Mark Brandenburg spielt, gefiel mir sehr gut. Er ist solide und unterhaltsam geschrieben. Es ist ein Buch, das man auch einmal ein paar Tage aus der Hand legen kann, denn dieser Krimi sorgt nun nicht unbedingt für schlaflose Nächte, aber er ist gelungen. Der Schriftsteller beschreibt gut die Umgebung und die Örtlichkeiten und wenn man es noch nicht kennt, Abläufe in der Waldwirtschaft und beim Jagen. Dies geschieht immer auf unterhaltsamen und informativen Wege. Was mich ein bischen störte, war der manchmal ein wenig teilnahmslose Schreibstil, er war nicht immer so lebendig, wie ich es von anderen Romanen kenne. Kommissar Voss, um den es hier hauptsächlich geht, ist Anfang 40 und ledig. Offenbar liegt seine letzte Beziehung zu seiner Verlobten schon etwas zurück. Kürzlich ist sein Vater, ein wortkarger Mensch, gestorben. Seine Seine Mutter ist auf die Hilfe einer polnischen Pflegerin angewiesen und da Daniel Voss bisher in Stuttgart tätig war, meinte es eine Kollegin gut und wollte ihm eine Stelle in seiner früheren Heimat verschaffen. Doch er wollte gar nicht nach Hause. Schließlich aber hat er sich doch entschlossen, heimzukehren. Nun wohnt er voerst in seinem alten Kinderzimmer und ist nicht wirklich zufrieden mit seinem Umzug ins alte Leben. Auch wenn es hier nicht viele Fälle für ihn geben wird, geschieht doch schon der erste seltsame Mord. Am Ende einer Treibjagd haben die Jäger einen Jagd-Kollegen tot aufgefunden. Man stellt fest, daß er erschlagen und dann erschossen wurde. Spuren findet man keine allzu brauchbaren. Nach und nach stellen sich Facetten des Ermordeten heraus, mit dem man anfangs nicht gerechnet hat. Kommissar Voss erfährt auch, daß der Ermordete genug Feinde hatte. Er wollte seinen Wald verkaufen, damit dort Windräder gebaut werden können. Damit hätte er finanziell ausgesorgt gehabt. Die geplanten Windräder stießen jedoch auf Widerstand in der Bevölkerung und somit hatte er viele Gegner, die auch handgreiflich wurden. Allerdings gibt es auch eine sehr junge Geliebte und noch andere Personen, die nicht gut auf den Toten zu sprechen waren. Eine heiße Spur findet Voss jedoch nicht, zudem muß er sich auch erst mit seinen neuen Kollegen zusammenraufen. Noch während der Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord, auf die gleiche Weise. Wieder handelt es sich um einen Jäger und auch dieser scheint in die Geschäfte mit Waldverkäufen verwickelt zu sein. Voss Vorgesetzter wird immer nervöser, er fürchtet einen Serientäter. Und so hat der Kommissar recht viel um die Ohren, dabei kann er jedoch auf die freundliche Hilfe der polnischen Pflegerin Maja setzen, die ihm mehr und mehr zugetan ist. Auch mit den Kollegen klappt es immer besser und so gelingt es ihnen am Schluß gemeinsam Schlimmeres zu verhindern, als der Täter seinen Rachefeldzug zu Ende bringen will.

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Seltsame Morde unter Jägern
von einer Kundin/einem Kunden am 22.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Dieser Kriminalroman, der in der Mark Brandenburg spielt, gefiel mir sehr gut. Er ist solide und unterhaltsam geschrieben. Es ist ein Buch, das man auch einmal ein paar Tage aus der Hand legen kann, denn dieser Krimi sorgt nun nicht unbedingt für schlaflose Nächte, aber er ist gelungen. Der... Dieser Kriminalroman, der in der Mark Brandenburg spielt, gefiel mir sehr gut. Er ist solide und unterhaltsam geschrieben. Es ist ein Buch, das man auch einmal ein paar Tage aus der Hand legen kann, denn dieser Krimi sorgt nun nicht unbedingt für schlaflose Nächte, aber er ist gelungen. Der Schriftsteller beschreibt gut die Umgebung und die Örtlichkeiten und wenn man es noch nicht kennt, Abläufe in der Waldwirtschaft und beim Jagen. Dies geschieht immer auf unterhaltsamen und informativen Wege. Was mich ein bischen störte, war der manchmal ein wenig teilnahmslose Schreibstil, er war nicht immer so lebendig, wie ich es von anderen Romanen kenne. Kommissar Voss, um den es hier hauptsächlich geht, ist Anfang 40 und ledig. Offenbar liegt seine letzte Beziehung zu seiner Verlobten schon etwas zurück. Kürzlich ist sein Vater, ein wortkarger Mensch, gestorben. Seine Seine Mutter ist auf die Hilfe einer polnischen Pflegerin angewiesen und da Daniel Voss bisher in Stuttgart tätig war, meinte es eine Kollegin gut und wollte ihm eine Stelle in seiner früheren Heimat verschaffen. Doch er wollte gar nicht nach Hause. Schließlich aber hat er sich doch entschlossen, heimzukehren. Nun wohnt er voerst in seinem alten Kinderzimmer und ist nicht wirklich zufrieden mit seinem Umzug ins alte Leben. Auch wenn es hier nicht viele Fälle für ihn geben wird, geschieht doch schon der erste seltsame Mord. Am Ende einer Treibjagd haben die Jäger einen Jagd-Kollegen tot aufgefunden. Man stellt fest, daß er erschlagen und dann erschossen wurde. Spuren findet man keine allzu brauchbaren. Nach und nach stellen sich Facetten des Ermordeten heraus, mit dem man anfangs nicht gerechnet hat. Kommissar Voss erfährt auch, daß der Ermordete genug Feinde hatte. Er wollte seinen Wald verkaufen, damit dort Windräder gebaut werden können. Damit hätte er finanziell ausgesorgt gehabt. Die geplanten Windräder stießen jedoch auf Widerstand in der Bevölkerung und somit hatte er viele Gegner, die auch handgreiflich wurden. Allerdings gibt es auch eine sehr junge Geliebte und noch andere Personen, die nicht gut auf den Toten zu sprechen waren. Eine heiße Spur findet Voss jedoch nicht, zudem muß er sich auch erst mit seinen neuen Kollegen zusammenraufen. Noch während der Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord, auf die gleiche Weise. Wieder handelt es sich um einen Jäger und auch dieser scheint in die Geschäfte mit Waldverkäufen verwickelt zu sein. Voss Vorgesetzter wird immer nervöser, er fürchtet einen Serientäter. Und so hat der Kommissar recht viel um die Ohren, dabei kann er jedoch auf die freundliche Hilfe der polnischen Pflegerin Maja setzen, die ihm mehr und mehr zugetan ist. Auch mit den Kollegen klappt es immer besser und so gelingt es ihnen am Schluß gemeinsam Schlimmeres zu verhindern, als der Täter seinen Rachefeldzug zu Ende bringen will.

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Ein Krimi nicht nur für Jäger
von einer Kundin/einem Kunden aus Maulbronn am 29.11.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Waidmannstod ist ein Krimi, der langsam anfängt aber dann immer spannender wird und bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Mörder ist. Der Krimi passt sehr gut zum November. Draußen nasskalt und daheim schön kuschelig. Die Leichen werden im modrigen Herbstwald gefunden, die erste unmittelbar nach einer Treibjagd.... Waidmannstod ist ein Krimi, der langsam anfängt aber dann immer spannender wird und bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Mörder ist. Der Krimi passt sehr gut zum November. Draußen nasskalt und daheim schön kuschelig. Die Leichen werden im modrigen Herbstwald gefunden, die erste unmittelbar nach einer Treibjagd. Ein im Wald hingerichteter Toter und viele Jäger. Ich konnte beim Lesen förmlich den Wald und die Jagdhörner riechen. Der gespenstische Wald mit den gefährlichen Moorschlammlöchern liegt im tiefsten Brandenburg. Dies ist die Heimat von Kommissar Daniel Voss, ein unverheirateter Mittvierziger. Er kehrte nur zurück, weil sein Vater gestorben ist und seine Mutter auf sich allein gestellt und ein Pflegefall ist. So halten ihn nicht nur die Mordfälle auf Trab, sondern auch seine Mutter und ihre polnische Pflegerin. Denn was Frauen anbelangt, ist er ein noch wenig beschriebenes Blatt. Aber auch die schweigsamen Brandenburger sind für seine Ermittlungen nicht gerade förderlich. Wobei Voss natürlich auch nicht gerne viel redet. Da es in seinem Dorf nicht viele Alternativen gibt, angeln dort die meisten Männer oder jagen. Doch die Jäger halten alle zusammen und machen die Ermittlungen schwierig. Der Autor nimmt auch das brisante Thema der Windkraftanlagen in sein Buch auf und macht es damit hochaktuell. Das machte mir das Buch noch interessanter. Auch sehr gut gefallen hat mir die prägnante Beschreibung des Waldes und der Vögel. Der Autor scheint die Natur zu mögen. Ein sehr lesenswerter Krimi der mir gut gefallen hat.

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