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Warm Bodies

Roman. Das Buch zum Film

(10)
»Dieses Debüt überrascht mit Sprachwitz, mit teils unappetitlicher Unverblümtheit und lädt ein zu der Überlegung, dass wir ab und an dringend die literarische Fantasie brauchen, dass der Tod nicht alles endet - und doch die Konsequenz daraus nicht immer freundlich sein kann und gut riechen muss.
Katrin Schumacher, Deutschlandradio Kultur, 9.5.2011
»Fazit: Für Zeitgenossen, die sich nicht vor austretender Hirnmasse ekeln und Sinn für Romantik haben, eine unterhaltsame Lektüre.«
Christoph Kutzer, Zillo, Mai 2011
»… ein guter Debütroman mit wunderbaren Figuren und einer tollen Story. Empfehlenswert für alle, die mal etwas Abwechslung von den Vampiren, Werwölfen und Engeln brauchen oder einfach etwas Originelles wollen.«
Sonja Buddensiek, back-down-to-earth-blogspot, 3.8.2011
Portrait
Isaac Marion, geboren 1981 im Nordwesten des Bundesstaates Washington. Lebt in Seattle als Grafiker und Autor. Nach der Veröffentlichung einiger Kurzgeschichten ist »Mein fahler Freund« Marions erster Roman. Die Filmrechte wurden sofort an Hollywood verkauft.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 299
Erscheinungsdatum 25.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-50129-2
Verlag Tropen
Maße (L/B/H) 190/113/25 mm
Gewicht 220
Abbildungen mit Illustrationen
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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ein muss für alle buch liebhaber!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gera am 17.07.2016

Es ist einfach so unglaublich lustig und spannend geschrieben, kein langweiliges drum herum. der film ist auch nur zu empfehlen, man macht bei warm bodies keinen Fehler!

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Mein fahler Freund
von Landbiene am 23.02.2016

R ist ein Zombie, er ist tot und wandert umher um die Hirne von Lebenden zu fressen. Sein Leben ist Trist und es gibt nichts anderes als Fressen...bis er Julie trifft.... Die Story ist wirklich ungewöhnlich und in meinen Augen eine echte Innovation. Das Leben aus Sicht eines Zombies zu... R ist ein Zombie, er ist tot und wandert umher um die Hirne von Lebenden zu fressen. Sein Leben ist Trist und es gibt nichts anderes als Fressen...bis er Julie trifft.... Die Story ist wirklich ungewöhnlich und in meinen Augen eine echte Innovation. Das Leben aus Sicht eines Zombies zu sehen war schon etwas Neues und Spannendes. Der Autor hat mich wirklich mit seinem Buch überrascht. Dabei war ich anfangs wirklich sehr skeptisch! Aber das Buch ist so gut geschrieben, flüssig zu lesen und es macht einfach süchtig. Das Buch bringt einem auch zum Nachdenken! Über die Dinge die uns Menschen eigentlich wichtig sind und nicht über die Dinge die eigentlich elementar wichtig sein sollten. Erst ist das Buch nicht wirklich vorhersehbar, aber das ändert sich irgendwann. Gut fand ich auch das das Ende kein 100% tiges Happyend ist, sondern noch ein bisschen offen bleibt für die eigenen Vorstellungen!

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"It´s easy if you try"
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2013

"Ihr denkt an nichts Neues? Ihr sucht nicht? Was soll das denn heißen? Ihr sucht WAS nicht? MUSIK? Musik ist LEBEN!Gefühl!Körperlich! Man kann sie anfassen! Neonectoenergie, den Geistern ausgesaugt und in Klangwellen verwandelt, damit du sie mit den Ohren schlucken kannst..." Alleine wegen diesem Satz muss ich dieses Buch einfach nur LIEBEN!

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Lieblingsbuch-Alarm
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2013

Ein Zombie-Buch mit Liebesgeschichte? Wie soll denn sowas funktionieren?! Das habe ich auch gesagt, als man mir dieses Buch empfohlen hat. Aber schon nach der ersten Seite war jeder Zweifel vergessen, und ich habe mich völlig in Isaac Marion’s fantastischem Schreibstil verloren. Lassen Sie sich nicht von Twilight-Vergleichen abschrecken... Ein Zombie-Buch mit Liebesgeschichte? Wie soll denn sowas funktionieren?! Das habe ich auch gesagt, als man mir dieses Buch empfohlen hat. Aber schon nach der ersten Seite war jeder Zweifel vergessen, und ich habe mich völlig in Isaac Marion’s fantastischem Schreibstil verloren. Lassen Sie sich nicht von Twilight-Vergleichen abschrecken – hier glitzert niemand. Marion schreibt durch die Stimme der Untoten mit so viel Eloquenz, Intelligenz, Humor und Tiefsinn über das Leben, wie ich es selten erlebt habe. Geben Sie diesem Buch eine Chance, Sie werden es nicht bereuen.

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Originelles "tot sein" mit Humor
von Pumamädchen am 30.03.2013

HANDLUNG Seit Jahren existiert die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr. Eine Seuche überkam die Erde, das Leben nach dem Tod ist das Leben der Zombies. Nur ein Schuss durch den Kopf kann sie endgültig töten. Sie leben in Gemeinschaften, nur mit notwendigster Kommunikation und nicht in der Lage,... HANDLUNG Seit Jahren existiert die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr. Eine Seuche überkam die Erde, das Leben nach dem Tod ist das Leben der Zombies. Nur ein Schuss durch den Kopf kann sie endgültig töten. Sie leben in Gemeinschaften, nur mit notwendigster Kommunikation und nicht in der Lage, zu lesen, schreiben, fühlen oder klar zu denken. Sie brauchen kaum Schlaf und gehen nur in die wenig bewohnten Städte, um zu essen. Die "normalen" Menschen leben zusammengepfercht hinter Mauern. Kinder lernen schon in jungen Jahren, gegen Zombies zu kämpfen. Die Welt ist am Ende. Nichts zählt mehr außer Leben und Überleben. Doch irgendwann treffen R und Julie aufeinander und irgendetwas verändert sich. Wird es wieder ein normales Leben geben? MEINUNG Als R und ein paar andere Zombies auf Jagd gehen, frisst er Perrys Gehirn und plötzlich ist ein Teil von Perry in ihm. Aus einem ihm unbekannten Grund nimmt er Julie mit in sein Heim. R hat den Drang, sie zu beschützen, bei ihr zu sein. Etwas in ihm verändert sich. Erinnerungen aus Perrys Leben überkommen ihn immer und immer wieder. Was hat das zu bedeuten? R grübelt, hinterfragt und legt seine Meinung und Sicht über die momentane Situation der Menschheit und der Zombies philosophisch angehaucht dar. Er ist ein liebenswerter und sympathischer Charakter, der an manchen Stellen leicht trottelig wirkt. Julie ist eine taffe junge Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die in ihrem Leben schon viel durchgemacht hat und lässt sich durch ein paar Zombies nicht einschüchtern. Julie und R geben auf eine verdrehte Art ein schräges, aber faszinierendes Paar ab. Es ist keine richtige Liebesgeschichte, sondern eine Beziehung mit ganz eigenem Charme. Sie entwickelt sich langsam, realistisch. Der Schreibstil und der irrwitzige Humor, die Spannung, die sich durch das Buch zieht, die rasanten Momente und Flashbacks, die Entwicklung von R und den anderen Zombies, der unvorhersehbare Ausgang - das alles hat mir an diesem Buch gefallen. Es war schön, an der Reise von R und Julie teilgenommen zu haben. FAZIT Obwohl ich zunächst nicht wusste, was ich von "Warm Bodies" halten sollte, hat mich der Autor durch seinen Humor und seine originelle Geschichte überzeugt. Sie ist nicht 0815, sie ist anders. Die Charaktere sind facettenreich und tiefgründig und die Spannung steigt ab der Hälfte steil nach oben. Das Buch hat mir ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.

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Der Renner!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2013

Endlich mal wieder was mit Liebe aus dem Fantasy-Sektor. Diese Geschichte ist mit ganz viel Herz und noch mehr trockenem Humor geschrieben. Eine tolle Mischung und fernab von allen Zombiegeschichten die es jemals vorher gab. Auch für jugendliche Leser geeignet!

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Groteske Endzeit-Lovestory
von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2013

»Warm Bodies« spielt in einer postapokalyptischen Welt. Diese ist fast vollständig zerstört und wird von Zombies bevölkert, die jeden mit einem Biss in Ihresgleichen verwandeln. Einer von ihnen ist R. An seinen Namen und sein Leben als Mensch kann er sich nicht mehr erinnern. Sein Alltag besteht aus Schlurfen,... »Warm Bodies« spielt in einer postapokalyptischen Welt. Diese ist fast vollständig zerstört und wird von Zombies bevölkert, die jeden mit einem Biss in Ihresgleichen verwandeln. Einer von ihnen ist R. An seinen Namen und sein Leben als Mensch kann er sich nicht mehr erinnern. Sein Alltag besteht aus Schlurfen, Stöhnen und Fressen. Als er sich gerade am Hirn eines Jungen sattfrisst, bemerkt er seine hübsche Freundin Julie. Plötzlich entfacht in ihm ein bisher unbekanntes Bedürfnis. Er will dem Mädchen Nahe sein, sie beschützen und ihr Leben erhalten. Je länger die beiden zusammen sind, umso mehr verändert sich R. Julie weckt in ihm Emotionen, die er fast vergessen hätte. Doch diese Veränderung bleibt von den anderen Zombies nicht unbemerkt und hat bald ungeahnte Konsequenzen für die die Untoten, die Menschheit und die ganze Welt. Zugegeben die Geschichte klingt zunächst ziemlich abgedreht. Kaum vorstellbar, dass sich dahinter ein gutes Buch verbirgt. Aber diese Zombie-Lovestory ist wirklich lesenswert. Sie vereint das postapokalyptische Schreckensszenario eines Zombieromans, mit einer aufrüttelnden Gesellschaftsgroteske sowie einer anrührenden Liebesgeschichte. Zudem ist es an vielen Stellen wirklich überraschend tiefsinnig und philosophisch …….. wenn man sich darauf einlässt.

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Groteske und bezaubernde Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2013

Auch wenn man es kaum glauben mag, Zombies und Romantik passen doch zusammen! Dies vermittelt zumindest die Romanze zwischen Julie und dem Zombie namens R. Letzterer ist für einen Untoten erstaunlich witzig, geistreich und bis über beide verfaulten Ohren in die lebende Julie verknallt. »Love ist all you need«,... Auch wenn man es kaum glauben mag, Zombies und Romantik passen doch zusammen! Dies vermittelt zumindest die Romanze zwischen Julie und dem Zombie namens R. Letzterer ist für einen Untoten erstaunlich witzig, geistreich und bis über beide verfaulten Ohren in die lebende Julie verknallt. »Love ist all you need«, das wussten schon die Beatles! Doch dass die schönste Nebensache auf Erden in der postapokalyptischen Welt eine kleine Revolution auslösen würde, konnte ja niemand ahnen… Eine skurrile und bezaubernde Liebesgeschichte, die am Schluss genauso kitschig wie lebensbejahend ist. »Warm Bodies« gehört eindeutig zu den originellsten apokalyptischen Endzeitromanen.

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Eine Liebesgeschichte der anderen Art!
von Madleen Patzschke aus Freiburg im Breisgau am 28.02.2013

R. ist ein Zombie und "lebt" mit seinem Freund M und anderen Zombies in einem alten, längst verlassenen Flughafengebäude. Keiner von ihnen kann sich mehr an seinen eigenen Namen erinnern, manche nur an den 1. Buchstaben. Doch...Tot sein ist leicht, man steht herum, stöhnt ein bisschen und geht ab... R. ist ein Zombie und "lebt" mit seinem Freund M und anderen Zombies in einem alten, längst verlassenen Flughafengebäude. Keiner von ihnen kann sich mehr an seinen eigenen Namen erinnern, manche nur an den 1. Buchstaben. Doch...Tot sein ist leicht, man steht herum, stöhnt ein bisschen und geht ab und an auf Raubzüge. Doch R. erwartet trotzdem mehr von seinem neuen "Leben". Da passiert etwas Unvorhergesehenes: Er trifft Julie - und verliebt sich in sie. Blöd nur, dass er gerade das Gehirn ihres Freundes verspeist hat. Mit viel Witz und Spannung erzählt R. seine Geschichte mit Julie und - man glaubt es kaum - die Rettung der Menschheit. Ein tolles Buch und ein genialer Film!

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Blutige Gesellschaftsgroteske
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2013

Dies ist kein Liebesroman, den man mit anderen vergleichen kann. Dies ist auch kein Zombieroman, wie man ihn sich vorstellt. Natürlich wird sich verliebt und selbstverständlich werden Menschen blutig dahingemetzelt und ihre Gehirne verzehrt… Aber dieser Roman hat mich überrascht, denn er stellt Umstände mit einer ernüchternden Klarheit bloß, die in der... Dies ist kein Liebesroman, den man mit anderen vergleichen kann. Dies ist auch kein Zombieroman, wie man ihn sich vorstellt. Natürlich wird sich verliebt und selbstverständlich werden Menschen blutig dahingemetzelt und ihre Gehirne verzehrt… Aber dieser Roman hat mich überrascht, denn er stellt Umstände mit einer ernüchternden Klarheit bloß, die in der sogenannten westlichen Gesellschaft schlichtweg falsch laufen. So gibt es groteske Szenen, in der die Gemeinschaft der Zombies sozialer erscheint, als die der wenigen Menschen, die zumeist abgeschottet in einer in einem Sportstadion errichteten Stadt (über)leben. Ebenso wie das Blut, gehört eine Portion Kitsch mit zu dieser Geschichte: warum sollte die Liebe nicht die Lösung aller Probleme sein? Eine gelungene Parodie auf das Richtig und Falsch in der menschlichen Moralvorstellung.

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The Loving Dead
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2013
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

"Warm Bodies" ist eine Liebesgeschichte. Zwischen dem Mädchen Julie und einem Zombie namens R. Das Buch ist aber keine Parodie auf die (seit Bis(s))so populäre romantische Fantasy. Isaac Marion hat statt dessen eine höchst originelle Love-Story geschrieben, die überzeugt und bewegt. OBWOHL die Hauptfigur, aus deren Sicht die Geschichte... "Warm Bodies" ist eine Liebesgeschichte. Zwischen dem Mädchen Julie und einem Zombie namens R. Das Buch ist aber keine Parodie auf die (seit Bis(s))so populäre romantische Fantasy. Isaac Marion hat statt dessen eine höchst originelle Love-Story geschrieben, die überzeugt und bewegt. OBWOHL die Hauptfigur, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ein Zombie ist! Dementsprechend werden durchaus Körperteile abgerissen und Hirne gefressen. Dennoch ist die Geschichte zu keinem Moment flach oder langweilig. Und wie in jedem guten Zombie-Roman (oder -film), werden auch hier, die großen Fragen zum Wesen der menschlichen Zivilisation gestellt. "Wir hatten Angst in der besten aller Zeiten; wie konnten wir dann die schlimmsten meistern?"

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Zombiestories sind immer gleich? Weit gefehlt! Dieses Buch ist ganz anders und absolut fabelhaft. Sehr schmackhaft.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Zombies, Romantik und viiiel Humor erwarten euch in dieser sehr ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Auch die Action kommt nicht zu kurz. R erobert wirklich jedes Herz im Sturm :-) !

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Kann ein Zombie lieben?
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 27.02.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Er heißt R, er isst mit Vorliebe das Gehirn eines Menschen und verbringt seine Freizeit damit, rumzutorkeln und zu stöhnen. Denn R ist ein Zombie. Kein gewöhnlicher Zombie, denn er denkt nach. Über seine Daseinsberechtigung und auch über die Zukunft. Als er bei einem Raubzug durch die Stadt auf... Er heißt R, er isst mit Vorliebe das Gehirn eines Menschen und verbringt seine Freizeit damit, rumzutorkeln und zu stöhnen. Denn R ist ein Zombie. Kein gewöhnlicher Zombie, denn er denkt nach. Über seine Daseinsberechtigung und auch über die Zukunft. Als er bei einem Raubzug durch die Stadt auf Julie trifft, verändert sich sein Leben, ähm, sein Tod. Denn er verliebt sich in Julie und hat von da an nur eins im Sinn: bei Julie zu sein. Das Cover weißt eigentlich auf ein Kinderbuch hin, dem ich persönlich aber widersprechen muss. Denn der Inhalt ist auf keinen Fall kindgerecht. Allein die Szenen, in denen Zombies über die Menschen herfallen, sind grausam beschrieben. Auf dem Cover blickt uns ein Pärchen entgegen. Beide schauen eher böse, bieten aber einen schönen Anblick. Im Hintergrund steht R, der Zombie, mit grauer Haut, grau-gelben Augen und einem ausgemergelten Gesicht. Er ist gut angezogen mit schwarzem Anzug und roter Krawatte. Vor ihm steht Julie, blond und mit rotgeschminkten Lippen. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich dieses Buch gelesen, da es mich doch mächtig interessiert hat, wie ein Zombie denn so denkt. Und der Autor hat das in herrlich sarkastischer Weise auch geschafft, zu vermitteln. R ist kein gewöhnlicher Zombie, denn er denkt nach. Über sich, seinen Tod, seine Zukunft und vor allem darüber, ob er wirklich ein Zombie sein muss. Sein übermächtiger Hunger auf Menschenfleisch lässt allerdings vermuten, dass er wie jeder andere Zombie handeln muss. Töten, um die Gier zu befriedigen. Bis er auf Julie trifft, ein Mensch. Und von da an fahren R's Gefühle Achterbahn. Er setzt alles daran, Julie zu gefallen und bei ihr zu sein. Immer wieder verfällt R in Tagträume, was mich ein bisschen an die Arztserie „Scrubs“ erinnert hat, da die dortige Hauptfiguer J.D. auch immer in Tagträume verfällt und sich vorstellt, wie es denn sein könnte. Der sehr leichte Schreibstil mit kurzen Sätzen macht es möglich, das Buch innerhalb kürzester Zeit zu lesen. Dem Lesevergnügen hat dies jedoch keinen Abbruch getan. Das Buch wurde übrigens verfilmt unter dem Namen "Warm Bodies". Fazit: Eine etwas andere Liebesgeschichte, die teilweise an Romeo und Julia erinnert. Punkteabzug gibt es, weil manche Gefahren zu einfach überwunden wurden.

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Zombieliebesgeschichte ;)
von Manuela Gottwald aus Velbert am 29.11.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Können Sie sich vorstellen wie es ist, sich in einen Zombie zu verlieben? Nein?! Das konnte ich auch nicht, bis ich Isaac Marions Roman „Mein fahler Freund“ gelesen habe. Der Leser sieht die Welt aus den Augen des Zombies R (das ist der Rest seines Namens an den er... Können Sie sich vorstellen wie es ist, sich in einen Zombie zu verlieben? Nein?! Das konnte ich auch nicht, bis ich Isaac Marions Roman „Mein fahler Freund“ gelesen habe. Der Leser sieht die Welt aus den Augen des Zombies R (das ist der Rest seines Namens an den er sich noch erinnern kann), die viel menschlicher ist als man zunächst glauben mag. So rettet er Julie vor den sicheren Tod und kümmert sich um sie. Die beiden bauen eine Beziehung zueinander auf und das sogar unter dem Umstand, dass R sich kaum artikulieren kann. Durch Julie verändert R sich und gibt Hoffnung, dass auch die anderen Zombies einen Weg zurück ins Leben finden können. Klingt erst sehr skurril, mich hat die Zombieliebesgeschichte aber überzeugt! Nächstes Jahr kommt die Verfilmung ins Kino! Ich freu mich drauf!

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Zombie zum verlieben
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wirklich ein Zombie zum verlieben! Ich dachte Anfangs das dieses Buch wieder irgenteine mehr oder weniger witzige Satire ist... Die Story hat mich dann sehr überrascht! Tiefgründig, gefühlvoll, regt zum nachdenken an - aber auch teilweise zum schmunzeln! Lesenswert!

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Kein träger Zombiehorror, sondern eine blutsüße Romanze
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 14.03.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Um es in einem Wort zu sagen: Cool. Diese Geschichte ist unglaublich. Zugegeben, zu Beginn muss man seine Ekelgrenzen herunterschrauben. Denn es werden Hirne gegessen, Arme abgerissen und in verschiedene Nacken gebissen. Aber erstaunlicherweise freundet man sich damit an. Ich selbst bin Zombie-Neuling und kenne weder Zombie-Literatur, noch Zombie-Filme und... Um es in einem Wort zu sagen: Cool. Diese Geschichte ist unglaublich. Zugegeben, zu Beginn muss man seine Ekelgrenzen herunterschrauben. Denn es werden Hirne gegessen, Arme abgerissen und in verschiedene Nacken gebissen. Aber erstaunlicherweise freundet man sich damit an. Ich selbst bin Zombie-Neuling und kenne weder Zombie-Literatur, noch Zombie-Filme und trotzdem hat mich Rs Geschichte gereizt. Um mich zu outen: Ja, ich hab es wegen der Liebesgeschichte darin gelesen. Das hat mich neugierig gemacht. Endlich eine Liebesgeschichte ohne naheperfekter Frau oder Mann. R, Julie und die anderen Charaktere (vor allem Nora) sind neu, unverbraucht und passen in keine Schublade. Die ganze Story ist neu und skurril – und trotzdem nach einem Rezept: Die Liebe siegt. So simpel und doch so gut. Diese langsame Annäherung zwischen R und Julie, und die Entwicklung dieser Charaktere, schwingt zwischen den Zeilen mit. Issac Marion versteht es, den Leser an die Personen (bzw. Zombies) zu fesseln und dieses Buch einem Lesevergnügen zu machen. Mich hat die Geschichte nach minimalen Startschwierigkeiten berührt. R ist mir ans Herz gewachsen und gern hätte ich über das Buchende hinaus weiter gelesen. Von einem starren, leblosen Zombie hat R sich zu einem Romanhelden gemausert wie es ihn noch nie gegeben hat. Und als ich gelesen habe, dass die Filmrechte für Rs Geschichte bereits verkauft sind, strahlte ich gleich noch mehr. Super Buch, das jedem nur zu empfehlen ist! :)

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mein fahler Freund
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 26.02.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

R und M sind Freunde, wenn auch eher ungewöhnliche, denn am meisten Spaß macht es den beiden, am Flughafen zu stehen und zu stöhnen. Ein weiteres Highlight: Rolltreppe fahren, auch wenn diese sich nicht immer bewegt. Tja, und natürlich auf die Jagd nach frischem Menschenfleisch zu gehen, denn die... R und M sind Freunde, wenn auch eher ungewöhnliche, denn am meisten Spaß macht es den beiden, am Flughafen zu stehen und zu stöhnen. Ein weiteres Highlight: Rolltreppe fahren, auch wenn diese sich nicht immer bewegt. Tja, und natürlich auf die Jagd nach frischem Menschenfleisch zu gehen, denn die beiden sind Zomies und verspüren eben hin und wieder mal einen Anflug von Hunger. Bei einem ihrer Beutezüge findet R Julie und verliebt sich auf den ersten Blick in die schöne, junge, aber leider menschliche Frau. Julie muss natürlich von dieser unsterblichen Liebe erst überzeugt werden. Denn sie hat von Kindesbeinen an gelernt, wie man Zombies tötet, da diese den Fluch in sich tragen. Das Cover zeigt den Zombie R und seine Julie. Es ist einem Comicstil gehalten, der mir leider nicht zusagt. Es führt zu dem Gedanken, dass das Buch nicht ernst genommen werden kann. Gut gefallen hat mir die rote Krawatte und die Wunde an der Stirn, da sie den Inhalt wiederspiegeln. Die Augenfarbe hingegen ist falsch gewählt, wenn man das Buch gelesen hat und fällt sofort unangenehm auf. Die anatomischen Zeichnungen, die die einzelnen Kapitel schmücken sind interessant, aber eine Übersetzung von englisch auf deutsch wäre stellenweise hilfreich gewesen. Die beiden Protagonisten werden authentisch geschildert. Man entwickelt sofort Sympathien für den stöhnenden R, der sich zu gerne an seine Vergangenheit erinnern würde und Julie, die einzelgängerische Kämpferin, die sehr viel seelischen Balast mit sich rumträgt. Aber auch die besten Freunde der beiden, M und Nora, passen gut in die Geschichte und verleihen dem Buch Leben und Authentizität. Die Charaktere wachsen langsam mit der Erzählung des Buches. Der Autor spannt einen zarten Spannungsbogen, der die ganze Zeit konstant hoch gehalten wird und keine Schwachpunkte vorzuweisen hat. Isaac Marion hat ein sehr ungewöhnliches Werk geschaffen. Verblüffend fand ich, dass man das Buch unter zwei Gesichtspunkten lesen kann. Zum einen als leichte Zombie-Horror-Lektüre, aber auch als gesellschaftskritisches Werk. Zwei Seelen verlieben sich in einander. Ob die dazu gehörenden Körper nun schwarz und weiß, oder Christ und Moslem, oder eben tot und lebendig sind, tritt für R und Julie völlig in den Hintergrund. Die sie umgebende Gesellschaft sieht allerdings einen Affront! Gefühlvoll, aber auch mit einwenig selbstkritischem Spott schildert der Autor dieses Ungleichgewicht. Aber auch die Horrorkomponete kommt bei weitem nicht zu kurz, dank der detaillierten Schilderungen der Gemezel zwischen Mensch und Untoten und der sehr ausführlichen Beschreibung der Zombies. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist der Schluss. Er kam zu plötzlich und viele Fragen blieben offen. Ich denke, dass 100 Seiten mehr dem Werk gut getan hätten. Mein Fazit: Die Mischung aus Zombie-Horror und gesellschaftskritischem Roman ist phänomenal! Rollbahn frei für die wohl ungewöhnlichste Liebesgeschichte 2011!

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Überraschend anders!
von Flores aus Ansbach am 20.02.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Isaac Marion ist meiner Meinung nach der Überraschungs-Hit 2011 gelungen. Überraschung deshalb, weil ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet habe, dass ein Buch, in dem ein angeblich gefühlloser Zombie sich in einen Menschen verliebt, überzeugen kann. Aber es kann, und wie! Der Zombie R verliebt sich, nachdem er das... Isaac Marion ist meiner Meinung nach der Überraschungs-Hit 2011 gelungen. Überraschung deshalb, weil ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet habe, dass ein Buch, in dem ein angeblich gefühlloser Zombie sich in einen Menschen verliebt, überzeugen kann. Aber es kann, und wie! Der Zombie R verliebt sich, nachdem er das Hirn des jungen Perry Kelvin gefressen hat, in dessen Freundin Julie. Um sie vor seinen hungrigen Freunden zu schützen, bleibt ihm nur übrig, sie mit seinem Blut zu beschmieren und damit ihren menschlichen Duft zu überdecken. So gelangt Julie als vermeintlicher Zombie ins Hauptquartier der Untoten, doch wie lange kann das gut gehen? So verrückt die Geschichte auch klingt, Marion gelingt es tatsächlich dem Ganzen eine gewisse Logik zu verleihen. Es gibt weder eine sinnlose Liebe auf den ersten Blick von Seiten Julies, noch ein vorschnelles Happyend. Statt dessen erwarten den Leser immer wieder unvorhergesehene Wendungen, und vor allem starke, außergewöhnliche Charaktere. Vor allem der innere Konflikt, den R mit sich selbst austragen muss, ist wirklich überzeugend dargestellt. Anders als der Klappentext erahnen lässt, handelt es sich bei dem Buch um eine düstere Zukunftsvision, die sich viel mit den Themen Tod und Schuld auseinandersetzt. Marion spielt gekonnt mit seinen Lesern und stellt sie immer wieder vor die schwere Aufgabe zu beurteilen, wer die Monster sind in einer Welt, in der Gefühle wie Mitleid und Angst fehl am Platz sind. Auf diese Weise setzt er sich kritisch mit der Menschheitsentwicklung und die fortschreitenden Verstumpfung unserer Gesellschaft auseinander. Zwar blitzt immer wieder schwarzer Humor durch, und oft muss man einfach über den verliebten R schmunzeln, insgesamt überwiegt aber doch die oft hoffnungslose Stimmung. Fazit: Mein fahler Freund hat mich wirklich beeindruckt und begeistert, und ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen!

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R beginnt zu Fühlen
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Sie wurde überrannt von Zombies, die kennen nur ein Ziel, das Fleisch und die Gehirne der noch lebenden Menschen zu fressen. Eine wirklich düstere Zeit, doch einer hält sich nicht an die typischen Verhaltensregeln für Zombies. Er heißt einfach nur... Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Sie wurde überrannt von Zombies, die kennen nur ein Ziel, das Fleisch und die Gehirne der noch lebenden Menschen zu fressen. Eine wirklich düstere Zeit, doch einer hält sich nicht an die typischen Verhaltensregeln für Zombies. Er heißt einfach nur "R", denn an seinen früheren Namen kann er sich nicht mehr erinnern. Und R bricht mit jeder guten alten Zombieregel, er verliebt sich in seine Beute. R verliebt sich in eine junge Frau. Diese Liebesgeschichte spielt vor einem unglaublich blutigem und düsterem Szenario. Aber gerade das gibt ihr eine Frische, die vielen Romanen fehlt. Die Charaktere sind so neu und so unbeschrieben, dass wir während wir lesen ihre gesamte Persönlichkeitsentwicklung miterleben. Wir erleben wie aus einem gedankenlosen Zombie ein fühlender und leidender Mann wird, der sich nach einer neuen Welt sehnt und der sich von nichts und aber nichts von seiner Liebe zu Julie abbringen lässt. R ist ein liebenswerter Zombie, und das obwohl er uns alle gerne essen würde. Er träumt von einer neuen Chance und einer Annäherung an die Menschen, deren Lebendigkeit ihn schon bald nicht mehr nur zum essen animiert. Diese Zombies haben zwar nicht mehr viel mit den schwarz-weißen Ungetümen aus "Night of the Living Dead" zu tun, dennoch üben sie eine gewisse Faszination auf den Leser aus. Ein wirklich unterhaltsamer und schön gestalteter Roman, der frischen Wind in die Fantasysparte bläst. Wer sich bei Daniel Waters und anderen romantischen Zombiegeschichten wohlfühlt, der wird auch hier einige unterhaltsame Stunden verbringen können!

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