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Warum verhungern täglich 100.000 Menschen?

Argumente gegen die Marktwirtschaft

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Am 8. September 2000 bekräftigten rund 150 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in der Millenniumserklärung den bereits 1996 entwickelten Aktionsplan zur Halbierung der extremen Armut. Ausgehend vom Basisjahr 1990 soll bis 2015 der Anteil Menschen, die Hunger leiden, halbiert werden. Ein merkwürdiges Ziel. In 15 (in Worten fünfzehn) Jahren soll die Anzahl der Menschen, die an Hunger leiden, lediglich halbiert werden. Rund 300 Millionen Menschen werden demnach elen­diglich verhungern bis das Ziel erreicht ist und wenn das Ziel dann erreicht ist, verhungern nur noch 15 Millionen jährlich.
Ausgehend von der Tatsache, dass täglich 100.000 Menschen an den Folgen von Unterernährung sterben und angesichts der verbreiteten Gewissheit, dass hieran auch die Millenniumsziele der UNO nichts ändern werden, wird in dem vorliegenden Buch die Frage nach dem Grund gestellt.
Die vorherrschende Wirtschaftsordnung der führenden Industriemächte sorgt täglich unter dem Titel »Globalisierung« für die Sachzwänge, aufgrund derer ausser »Hilfe zur Selbsthilfe« für die Verlierer der Konkurrenz beim besten Willen nichts zu machen ist. Welthunger, kein Zugang zu sauberem Wasser für ein Sechstel der Menschheit, bittere Armut und elende Arbeitsbedingungen sind trotz der Wunder der Technik des 21. Jahrhunderts zur Normalität der globalen Wirtschaftsordnung geworden. Nicht nur in den sogenannten Entwicklungsländern, sondern auch innerhalb der erfolgreichen Industrienationen zeugen die offiziellen Armutsberichte von der wachsenden Diskrepanz zwischen dem, was als Wohlstand der Nation im Bruttosozialprodukt bilanziert und als Pro-Kopf-Einkommen umgerechnet wird und dem, was die Mehrheit der Bevölkerung davon hat. Altersarmut, Kinderarmut, Arbeitslosigkeit, Einschnitte im Bildungswesen wie bei der medizinischen Versorgung sind aus wirtschaftlichen Gründen, zur Sicherung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit, marktwirtschaftlich nicht zu vermeiden. Die Frage nach der Alternative zu diesen Errungenschaften der globalen Marktwirtschaft beginnt mit der Kritik der politischen Ökonomie.
Der Klassiker dieser kritischen Analyse - »Das Kapital« von Karl Marx - bekommt hierbei unweigerlich eine Renaissance. Der Mann hatte einfach Recht!

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 235
Erscheinungsdatum 02.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86582-517-9
Verlag Monsenstein und Vannerdat
Maße (L/B/H) 190/121/25 mm
Gewicht 264
Abbildungen mit Illustrationen 19 cm
Auflage 6. überarbeitete Auflage
Buch (Kunststoff-Einband)
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Argumente zum Widerstand
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 18.07.2011

Wer sich anlässlich regelmäßiger Berichte über weltweite Hungersnöte nicht mit einem "ach wie schrecklich, die armen Kinder" zufrieden gibt und wen das mildtätige Spenden nicht beruhigt, weil er weiß, dass darüber nichts an den Gründen der Armut geändert wird, der findet in dem Buch von Hermann Lueer das, was... Wer sich anlässlich regelmäßiger Berichte über weltweite Hungersnöte nicht mit einem "ach wie schrecklich, die armen Kinder" zufrieden gibt und wen das mildtätige Spenden nicht beruhigt, weil er weiß, dass darüber nichts an den Gründen der Armut geändert wird, der findet in dem Buch von Hermann Lueer das, was man braucht, wenn man seine Mitmenschen gegen die Gleichgültigkeit gegenüber dem täglichen Elend mobilisieren will. Argumente gegen ein Wirtschafssystem, in dem wenige immer reicher und die Mehrheit der Menschen immer ärmer werden. Weiterempfehlen! Eine sehr gute inhaltliche Ergänzung zu dem Buch von Lueer ist auch das Buch von Michael Heinrich: Kritik der politischen Ökonomie: Eine Einführung

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