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Die Welt ist aus den Fugen.
Die Lage ist ernst.
Die Frage scheint berechtigt: Ist Europa noch zu retten? Unsere Währung, der Euro?
Wer hat eigentlich diese EU erfunden? Wer und weshalb? Ist man uns da nicht eine Menge Antworten schuldig geblieben?
Die Frage stellte sich auch Hugo Portisch. Aber er kennt die Antworten und bleibt sie uns nicht schuldig.
Portrait
Hugo Portisch ist einer der bedeutendsten Journalisten Österreichs.
Mit seinen Fernsehproduktionen Österreich I und II hat er das Geschichtsbewusstsein einer ganzen Nation geprägt.
Die Dokumentation über den 2. Weltkrieg, die er gemeinsam mit Henry Kissinger erstellte, sorgte für weltweites Aufsehen.
Das von ihm initiierte Rundfunk-Volksbegehren für die Unabhängigkeit des ORF war das erste und erfolgreichste in der österreichischen Geschichte.
Er war jahrelang Chefredakteur des Kurier, später Chefkommentator des ORF und weltpolitischer Kommentator beim Bayerischen Rundfunk.
In Anerkennung seiner journalistischen Leistungen wurde er zweimal mit der Goldenen Kamera, dreimal mit der Romy, zweimal mit dem Fernsehpreis der Volksbildung sowie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels und dem Preis der Concordia ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 77
Erscheinungsdatum 03.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0019-4
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 189/134/15 mm
Gewicht 200
Auflage 12. Auflage
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Was lehrt uns die Vergangenheit; wie können wir diese Erkenntnisse nun nützen?
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 03.11.2011

1922, vier Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, war Österreich pleite. Der Hilferuf an die Siegermächte verhallte, dann gelang es Bundeskanzler Ignaz Seipel eine Völkerbundanleihe zu erreichen. Die Auflagen damals seien vergleichbar mit den heutigen Auflagen für Griechenland, sagt der österreichische Journalist Hugo Portisch. „Damals gab es eine Verwaltungsreform - 100.000... 1922, vier Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, war Österreich pleite. Der Hilferuf an die Siegermächte verhallte, dann gelang es Bundeskanzler Ignaz Seipel eine Völkerbundanleihe zu erreichen. Die Auflagen damals seien vergleichbar mit den heutigen Auflagen für Griechenland, sagt der österreichische Journalist Hugo Portisch. „Damals gab es eine Verwaltungsreform - 100.000 Beamte mussten entlassen werden. Spitäler, Postämter und Schulen mussten zusammengelegt werden. Arbeitslosenversicherungen und Pensionsversicherungen mussten abgesenkt werden. Es war verheerend und genauso verheerend wird es in Griechenland sein, wenn man nicht dagegensteuert und ein Konjunkturpaket schnürt“, ist sich Portisch sicher. Portisch unterstreicht einen Punkt ganz besonders: „Der Völkerbund hat uns einen Kommissar nach Wien gesetzt, dem die Regierung alles vorlegen musste, was sie finanzieren wollte. Stellen Sie sich vor, wir würden das jetzt mit Griechenland oder Portugal machen. Dann würden wir das relativ rasch in den Griff bekommen.“ Österreich bekam die Krise in den Griff und aus der Inflations-Krone wurde der harte Schilling. Trotzdem brauchte Österreich zehn Jahre später, also im Jahr 1932, noch einen Nachschlag zur Anleihe. Der Abbau im Sozialwesen als Bedingung für die Anleihe sei eine Wurzel für den Bürgerkrieg gewesen, sagt Portisch. Aus diesen Erfahrungen lasse sich auch für die heutigen Sanierungspakete etwas lernen. „Es ist klar abzusehen: Wenn die Griechen und Italiener diese gewaltigen Sparpakete einhalten müssen, dann wird die Wirtschaft abgewürgt. Dann sind sie nicht mehr in der Lage, Zinsen oder gar Rückzahlungen zu leisten und so schädigen wir uns nur selbst, wenn wir sie zu stark belasten“, so Portisch. Für Österreich kam damals das Geld nicht von den Staaten, sondern von den Banken und die machten damals kein schlechtes Geschäft, sagt Portisch. Österreich zahlte nämlich die Anleihe bis auf den letzten Groschen zurück. Die letzte Rate wurde 1977 bezahlt. Die letzten Zinsen im Jahr 1980.

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Für EU-Zweifler
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Ein zeitkritisches Buch mit tollen Hintergrundinformation über österreichische Politikgeschichte. Mit diesem Wissen werden auch die größten EU-Skeptiker bekehrt. Dieses Buch sollte eine Pflichtlektüre für alle Österreicher (im speziellen der Politiker) sein.

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von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2012

Egal, ob Sie EU-Gegner, EU-Befürworter, gesellschaftspolitisch interessiert oder nicht interessiert sind: lesen Sie dieses Buch! Es wird Sie Neues lehren und Ihren Blickwinkel verändern. Es ist verständlich, kurz und klar strukturiert, eben einfach Portisch!

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