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Was wir nicht wussten

Roman

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Sie kommen von überall auf der Welt: Frauen, deren einzige Gemeinsamkeit darin besteht, dass ihre Männer an der Entwicklung der Atombombe beteiligt sind. In New Mexico erwartet sie ein improvisiertes Leben hinter Stacheldraht. Die absolute Geheimhaltung des »Manhattan Project« durchdringt alle Aspekte ihres Alltags: Namen werden geändert, Kontakte unterbrochen. Ihr Leben ist definiert durch die Dinge, die sie nicht sagen, die Briefe, die sie nicht schreiben, die Freiheiten, die sie sich nicht nehmen können. Und doch bildet sich auf dem verlassenen Schulgelände mitten im Nichts allmählich eine Gemeinschaft. Babys werden geboren, Freundschaften entstehen. Das Leben behauptet sich. Und die Frauen wachsen zusammen, bis sie mit einer einzigen Stimme sprechen. Sie erzählt davon, was wirkliche Humanität im Angesicht des Kriegs bedeutet. TaraShea Nesbits unaufgeregte, ruhige Sprache und die ungewöhnliche Erzählperspektive entfalten einen meditativen Sog.
Rezension
"Nesbit erweckt den Mikrokosmos der geheimen Forschungsstadt zum Leben, sie malt eindringliche Bilder in schlichten, poetischen Worten."
Dorothee Barsch, MISSY MAGAZINE
"Ein faszinierendes, bisher wenig bekanntes Stück Kriegsgeschichte aus der Sicht der Frauen […] in der literarisch selten genutzten Wir-Form."
Angela Wittmann, BRIGITTE
„Toll erzählt und spannend […]. Man rutscht in diese Geschichte, in diese Historie hinein.“
Christine Westermann, FRAUTV
"Ein wahrhaftiger und zugleich ein nachdenklicher Roman."
Emmanuel van Stein, KÖLNER STADT-ANZEIGER
„Der Kunstgriff mit dem „Wir“ trägt eine zunehmend faszinierende Rückschau auf einen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte.“
Ellen Pomikalko, BUCHMARKT
Portrait
TaraShea Nesbit lehrt Creative Writing an der University of Denver und der University of Washington. Ihre Texte erschienen in zahlreichen Literaturzeitschriften. Sie lebt in Boulder, Colorado. >Was wir nicht wussten< ist ihr erster Roman.
Barbara Schaden übertrug u.a. Bücher von Margaret Atwood, Karen Armstrong, Bliss Broyard, Patricia Duncker, Lise Eliot, Nadine Gordimer, Kazuo Ishiguro, Dava Sobel und Jayne Anne Phillips.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 256, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783832188146
Verlag DUMONT Buchverlag
Originaltitel The Wives of Los Alamos
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Ahnungslose Frauen
von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2015

Tarashea Nesbit erzählt hier das Leben der Frauen von Los Alamos. Während ihre Männer an der Atombombe bauten fristeten sie ein ahnungsloses Leben. Sie wurden aus ihrem gewohnten Leben gerissen und landeten mitten in der Wüste. Was wirklich vor sich ging wussten sie nicht. Interessante Einblicke in außergewöhnliche Schicksale.... Tarashea Nesbit erzählt hier das Leben der Frauen von Los Alamos. Während ihre Männer an der Atombombe bauten fristeten sie ein ahnungsloses Leben. Sie wurden aus ihrem gewohnten Leben gerissen und landeten mitten in der Wüste. Was wirklich vor sich ging wussten sie nicht. Interessante Einblicke in außergewöhnliche Schicksale.

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Sehr intensiver Roman.
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 15.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Beim Lesen dieser Geschichte über die Ehefrauen der Männer, die die Atombombe in New Mexico, USA entwickelten, frage ich mich immer mehr, wieso das heute so ein vernachlässigtes Thema ist. Wieso kümmert die Atomkraft und die Atombombenversuche heute so wenige Menschen? Wie konnte es passieren, dass diese Gefahr wieder... Beim Lesen dieser Geschichte über die Ehefrauen der Männer, die die Atombombe in New Mexico, USA entwickelten, frage ich mich immer mehr, wieso das heute so ein vernachlässigtes Thema ist. Wieso kümmert die Atomkraft und die Atombombenversuche heute so wenige Menschen? Wie konnte es passieren, dass diese Gefahr wieder (nach einem Aufflackern 2011 , Fukushima) so völlig in den Hintergrund getreten ist? Beunruhigt uns Nordkorea und der Iran wirklich nicht? Das alles können Sie sich überlegen während Sie diesen klar strukturierten, gut erzählten Roman lesen. Gelobt und empfohlen z.B. von Christine Westermann.

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Was wir nicht wissen sollten
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Auf ganz ungewöhnliche Art und Weise nimmt uns Tara Shea Nesbit mit in ein ganz dunkles Kapitel Vergangenheit. Die Wahl ihres Erzählstiles lässt uns eine von Ihnen werden. Eine von den vielen schlecht bis gar nicht informierten Frauen, die mit der Heirat eines ehrgeizigen und erfolgreichen Wissenschaftlers zu einer... Auf ganz ungewöhnliche Art und Weise nimmt uns Tara Shea Nesbit mit in ein ganz dunkles Kapitel Vergangenheit. Die Wahl ihres Erzählstiles lässt uns eine von Ihnen werden. Eine von den vielen schlecht bis gar nicht informierten Frauen, die mit der Heirat eines ehrgeizigen und erfolgreichen Wissenschaftlers zu einer ganz speziellen Form von Inhaftierung verurteilt wurden. Dem „Wüsten- Gefängnis“ Los Alamos / New Mexico im Südwesten der USA. Eigentlich klar, daß die ganzen Männer dort nicht allein hin gezogen sind. Aber was war mit den ganzen Ehefrauen und Kindern? Daß ein „normales“ Leben mit Verwandtenbesuchen und alten Freundschaften, Shoppingtouren und freier Freizeitplanung nicht möglich gewesen sein kann und welche Opfer die Familien ungefragt bringen mußten wird einem erst so richtig bewußt, wenn man dieses außergewöhnliche Buch liest. Absoluter Wahnsinn! Bitte unbedingt lesen! Meine Lesetipps- Live- Empfehlung im März 2016

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Beeindruckender Blickwinkel in die Geschichte
von Vanessas Bücherecke am 05.02.2016
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Inhalt aus dem Klappentext: Sie kommen von überall auf der Welt: Frauen, deren einzige Gemeinsamkeit darin besteht, dass ihre Männer an der Entwicklung der Atombombe beteiligt sind. In New Mexico erwartet sie ein improvisiertes Leben hinter Stacheldraht. Die absolute Geheimhaltung des »Manhattan Project« durchdringt alle Aspekte ihres Alltags: Namen werden... Inhalt aus dem Klappentext: Sie kommen von überall auf der Welt: Frauen, deren einzige Gemeinsamkeit darin besteht, dass ihre Männer an der Entwicklung der Atombombe beteiligt sind. In New Mexico erwartet sie ein improvisiertes Leben hinter Stacheldraht. Die absolute Geheimhaltung des »Manhattan Project« durchdringt alle Aspekte ihres Alltags: Namen werden geändert, Kontakte unterbrochen. Ihr Leben ist definiert durch die Dinge, die sie nicht sagen, die Briefe, die sie nicht schreiben, die Freiheiten, die sie sich nicht nehmen können. Und doch bildet sich auf dem verlassenen Schulgelände mitten im Nichts allmählich eine Gemeinschaft. Babys werden geboren, Freundschaften entstehen. Das Leben behauptet sich. Und die Frauen wachsen zusammen, bis sie mit einer einzigen Stimme sprechen. Sie erzählt davon, was wirkliche Humanität im Angesicht des Kriegs bedeutet. TaraShea Nesbits unaufgeregte, ruhige Sprache und die ungewöhnliche Erzählperspektive entfalten einen meditativen Sog. Meinung: Normalerweise versuche ich bei meinen Bewertungen einem Schema zu folgen: Etwas über den Inhalt erzählen, auf die Figuren eingehen, vom Erzählstil schreiben und die Thematik ansprechen. Bei diesem Buch aber ist es sehr schwierig, diesem Schema zu folgen, denn der ungewöhnliche Stil hat mich vor eine Herausforderung gestellt, der ich mich aber unerschrocken gestellt habe: Von 1940 bis 1945 entwickelten die Amerikaner in Los Alamos die Atombombe. Aber die Wissenschaftler gingen nicht allein nach Los Alamos, sondern wurden von ihren Frauen und Familien begleitet. Dieses Buch widmet sich diesen Frauen und erzählt, wie das Leben für sie dort war. Eindrucksvoll schildert die Autorin von den vielen Einschränkungen und Entbehrungen, aber auch von der Gemeinschaft, die dort entstanden ist. Dabei liegt der Blickwinkel nicht auf einzelnen Frauen, sondern TaraShea Nesbit lässt alle Frauen gleichzeitig zu Wort kommen. So entsteht eine große gemeinsame Stimme, die viele Blickwinkel und Perspektiven enthält. Dieser Erzählstil wirkt auf der einen Seite natürlich immens anstrengend, überraschenderweise aber ist es das nicht und ich konnte mich sehr gut in die Frauen hineinversetzen, ihre Ängste und Sorgen nachvollziehen und mich mit ihnen in den glücklichen Momenten freuen. Aber das Buch geht auch sehr nah und immer wieder musste ich es beiseitelegen, um eine kurze Atempause von der Geschichte zu bekommen. Denn jeder, der in Geschichte aufgepasst hat, weiß, worauf hier alles hinausläuft. Es wird über den zweiten Weltkrieg erzählt, über die Kämpfe in Europa, ja quasi auch vor meiner eigenen Haustüre, und natürlich auch über die Ereignisse im Pazifik, wo die Japaner gegen die Amerikaner kämpfen und alles auf den großen Knall in Hiroshima hinsteuert. Ich habe die Frauen sehr bewundert für die Zeit, die sie in Los Alamos mitmachen mussten und wie gut sie mit der Situation umgegangen zu sein scheinen. Die vielen Einschränkungen z.B. beim Essen, verfügbarem Wasser und andere Gebrauchsgegenstände, diese ständige Unwissen um das, was ihre Männer tun oder das Halbwissen darüber. Die ständige Überwachung des Militärs und die Zäune, die sie umgeben. Und zwischen drin die Alltags-, Ehe- und Erziehungsprobleme, die gelöst werden wollen. Und doch haben viele es geschafft, ihre Familien in dieser Zeit irgendwie zusammen zu halten. Einzelne Schicksale verschmelzen hier zu dem Schicksal vieler Frauen. Die vielen historischen Anspielungen runden die Geschichte perfekt ab und machen dieses Buch zu einem besonderen Stück Zeitgeschichte. Fazit: Was wir nicht wussten legt eine faszinierende und bewegende Sicht auf bekannte historische Ereignisse dar, die mich stark berührt haben. Der besondere Erzählstil macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein Buch, in das sich jede Frau und Mutter hineinversetzen kann. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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