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Wenn der Hoffnung Flügel wachsen

Roman

(6)

Nach einem aufregenden Jahr im kanadischen Wilden Westen kehrt Beth Thatcher zu ihrer wohlhabenden Familie zurück. Kaum ist sie angekommen, bricht die Familie zu einer luxuriösen Dampfschiff-Kreuzfahrt entlang der Ostküste auf. Schnell wird Beth klar, dass sie sich stärker verändert hat, als sie dachte - aber auch, dass der Lebensstil ihrer Familie durchaus seine Reize hat.
Auch die Trennung von Jarrick, dem Mountie, der ihr Herz gestohlen hat, fällt ihr schwer. Doch ist sie wirklich bereit, ganz mit ihm in den Westen zu ziehen - und damit ihre Familie und allen Komfort für immer hinter sich zu lassen? Während Beth noch mit der Entscheidung ringt, passiert etwas, das alles infrage stellt ...
Dieses Buch ist die Fortsetzung einer Reihe, die mit "Aufbruch ins Ungewisse" von Janette Oke und Laurel Oke Logan ihren Anfang nahm. Der Band ist ebenfalls bei uns erhältlich.

Portrait
Janette Oke wurde 1935 auf einer Farm in Alberta, Kanada, geboren. 1979 erschien ihr erstes Buch, "Liebe wächst wie ein Baum", das sich zu einem Bestseller entwickelte. Seitdem sind zwei Dutzend ebenso erfolgreiche Bücher erschienen. Die Autorin lebt heute mit ihrem Mann (sie haben vier Kinder, darunter einmal Zwillinge) wieder auf einer Farm in Alberta.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95734-103-7
Verlag Gerth Medien
Maße (L/B/H) 216/137/27 mm
Gewicht 426
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Tiefgreifende Geschichte
von mabuerele am 11.07.2016

„...Denn eine Szene des Leides wird zu einer Szene der Freude, wenn das Leiden vorüber ist. Und die leise Erinnerung an geteiltes Leid ist kostbarer als das Glück der Gegenwart...“ Beth Thatcher hat ein Jahr lang als Lehrerin im Westen Kanadas gearbeitet. Jetzt ist sie zu ihrer Familie zurückgekehrt. Ihre... „...Denn eine Szene des Leides wird zu einer Szene der Freude, wenn das Leiden vorüber ist. Und die leise Erinnerung an geteiltes Leid ist kostbarer als das Glück der Gegenwart...“ Beth Thatcher hat ein Jahr lang als Lehrerin im Westen Kanadas gearbeitet. Jetzt ist sie zu ihrer Familie zurückgekehrt. Ihre Mutter empfängt sie mit einer Überraschung. In wenigen Tagen ist eine sechswöchige Kreuzfahrt geplant. Beth ist davon nicht begeistert, denn sie hat sich nach Ruhe im Kreise der Familie gesehnt. Außerdem weiß sie noch nicht, wie es nach den Ferien für sie weitergeht. Sie hofft auf ein Schreiben der Schulbehörde, das ihr eine Anstellung im Westen zusagt. Dort wartet auch ihr Freund Jarrik auf sie. Nach gutem Zureden von Seiten des Vaters und einem Telefongespräch mit Jarrik beschließt Beth, die Mutter und die Schwestern auf der Kreuzfahrt zu begleiten. Der Vater ist dienstlich verhindert und kann nicht dabei sein. Er hat ihnen aber Emilie Laurent, einen erfahrenen älteren Herrn, als männlichen Begleiter zur Seite gestellt. Außerdem nehmen Edith Montclair und ihre Tochter Victoria an der Reise teil. Die Geschichte spielt circa 1930. Es ist die Fortsetzung von „Aufbruch ins Ungewisse“. Obwohl ich den ersten Teil nicht kenne, hatte ich keinerlei Probleme, mich in dem Geschehen zurecht zu finden. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen und tiefgründigen Roman geschrieben. Das enge Zusammenleben auf dem Kreuzfahrtschiff gestaltet sich schwierig. Julie, Beths jüngere Schwester, lernt zwei etwa gleichaltrigen Mädchen kennen und schließt sich ihnen häufig an. Sie reisen ohne Begleitung auf dem unteren Deck und fordern Julie auf, sich nicht zu sehr an die Familie zu binden. Auch Nick, ein junger Mann, schließt sich ihnen an. Julies überschäumende Lebensfreude und ihre Unbekümmertheit lässt sie schnell Freundschaften schließen. Beth dagegen denkt über ihr schwieriges Verhältnis zu Mutter nach. Gleichzeitig freut sie sich über jeden Brief, den sie von Jarrik erhält. Sie betet intensiv darum, in ihrem Leben die richtigen Entscheidungen zu fällen und den Weg zu gehen, den Gott für sie gelegt hat. Trotzdem genießt sie die Stationen der Reise. Sie versucht, auf Victoria zuzugehen, denn das junge Mädchen ist auffallend zurückhaltend. Edith Montclair will sich von Emile nicht bevormunden lassen und muss doch häufig feststellen, dass seine Ratschläge besser sind als ihre Alleingänge. Der Schriftstil ist den Zeitverhältnissen angepasst. Deutlich wird, welch strenge Etikette für junge Frauen aus gutem Haus gilt. Allerdings führt deren behütetes Aufwachsen auch zu Gefahren. Julie muss das bitter erleben. Ihr fehlt das Gespür für Gefahren. Gut gefallen hat mir, dass Beths Gedanken kursiv wiedergegeben werden. Dadurch erhalte ich als Leser einen tiefen Einblick in ihre Seele. Die einzelnen Stationen der Reise werden ausführlich beschrieben. Dabei verstehen die Autoren das Spiel mit treffenden Metaphern. Die Spannung ist hoch, denn der Leser ahnt schnell, dass es nicht bei einer beschaulichen Kreuzfahrt bleibt. Obiges Zitat zeigt, dass Glaubensfragen einen großen Raum im Buch einnehmen. Dabei geht es vor allem um die persönliche innere Auseinandersetzung mit dem Thema. Nach und nach lernt Beth ihre Mutter von einer anderen Seite kennen. Sie begreift, dass tiefgreifende Ereignisse der Vergangenheit ihre Spuren bei ihr hinterlassen haben und dass sie auf einem festem Glaubensfundament steht. Eine Personenliste zu Beginn ergänzt das Buch. Das Cover mit der jungen Frau am Fluss passt zur Thematik. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Themen Glauben und Vertrauen, aber auch Vergeben wurden in einer fesselnden Handlung und in einer interessanten Familiengeschichte umgesetzt.

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WUNDERSCHÖN!
von LEXI am 19.06.2016

Alles im Leben hat seinen Preis. Oft bedeutet die Entscheidung, in eine bestimmte Richtung voranzugehen, dass man gezwungen ist, anderes loszulassen, darunter auch die Menschen, die einem am Herzen liegen.“(William Thatcher) Janette Oke, die „Grande Dame“ der christlichen Siedler-Romane hat den Nachfolgeband von „Aufbruch ins Ungewisse“ gemeinsam mit ihrer Tochter... Alles im Leben hat seinen Preis. Oft bedeutet die Entscheidung, in eine bestimmte Richtung voranzugehen, dass man gezwungen ist, anderes loszulassen, darunter auch die Menschen, die einem am Herzen liegen.“(William Thatcher) Janette Oke, die „Grande Dame“ der christlichen Siedler-Romane hat den Nachfolgeband von „Aufbruch ins Ungewisse“ gemeinsam mit ihrer Tochter Laurel Oke Logan geschrieben. Auf den ersten Buchseiten wird dem Leser ein kleiner Überblick über die handelnden Figuren und deren Funktionen gegeben – eine wertvolle Orientierungshilfe, die ich mir im Grunde für jedes Buch wünschen würde. Im vorliegenden Buch „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ kehrt Elizabeth Thatcher nach ihrem ersten Unterrichtsjahr als Lehrerin in der Kleinstadt Coal Valley für die Zeit der Sommerferien zu ihrer Familie nach Toronto zurück. Diese konfrontiert sie mit einer als Überraschung geplanten sechswöchigen Kreuzfahrt entlang der Ostküste, die Priscilla Thatcher gemeinsam mit ihren Töchtern Elizabeth, Margret und Julie unternehmen soll. Hierbei werden die Damen des Hauses Thatcher von Priscillas engster Freundin Edith Montclair und deren Tochter Victoria sowie zwei Bediensteten begleitet. Als Reisebegleiter sorgt William Thatchers Freund Emile Laurent für die Sicherheit der Reisegesellschaft, eine Aufgabe, die der sympathische ältere Herr sehr ernst nimmt. Janette Oke beschreibt auf weit über 300 Buchseiten die Vorbereitungen und den Verlauf dieser Reise, bedient sich hierbei exzellent ausgearbeiteter handelnder Personen und besticht mit ihrem unvergleichlich schönen Schreibstil. Die gewählte Ausdrucksweise, die detaillierten und teilweise liebevollen Beschreibungen von Situationen und Landschaften und nicht zuletzt die Tatsache, dass der Glaube an Gott eine bedeutende Rolle spielt, tragen dazu bei, Janette Oke zu einer meiner favorisierten Autorinnen zu zählen. Obgleich ein Großteil der Handlungen ein gemächliches Tempo vorlegt, habe ich diese Lektüre aufgrund der bereits erwähnten Vorzüge des Schreibstils über alle Maßen genossen. Man erfährt zudem auch einiges über die Lebensart der Angehörigen der wohlhabenden Bevölkerungsschicht, wobei durch die vergleichenden Gedanken der Protagonistin Elizabeth Thatcher die Belanglosigkeit mancher „Sorgen“ im Vergleich zu deren Erfahrungen im armen Bergarbeiterort Coal Valley verdeutlicht werden. Man erfährt durch die drei Thatcher-Schwestern zudem einiges über die strenge Etikette, der die jungen Damen der höheren Gesellschaft unterlagen, sowohl was deren Erziehung, deren Auftreten in der Öffentlichkeit, deren Bildung, der Kleiderwahl, aber auch wichtigen Dingen wie der Wahl des zukünftigen Ehemannes betraf. Im letzten Drittel des Buches erhöht sich dann der Spannungsaufbau durch einen eingebauten Kriminalfall, der bis zur letzten Seite für einige Aufregung bei den Thatchers sorgt. Ich bedauerte lediglich, dass der sich anbahnenden zarten Liebesbeziehung zwischen Elizabeth Thatcher und „ihrem Mountie“ Jarrick Thornton äußerst wenig Raum gegeben wurde und sich die Kontakte der beiden lediglich auf Briefe, Telefonate und einen kurzen Auftritt Jacks beschränkte. Eine Tatsache, die den Lesegenuss zwar keinesfalls zu schmälern vermochte, die jedoch meine Erwartungshaltung auf den nächsten Band umso mehr steigerte. Wie auch beim ersten Band ist dem Verlag auch hier die Gestaltung des Buchcovers vortrefflich gelungen. Die sehr authentisch dargestellte Protagonistin Elizabeth Thatcher wird der Beschreibung im Roman voll und ganz gerecht, sowohl ihre Haarfarbe und die Angewohnheit, ihr Haar stets aufgesteckt zu tragen, als auch ihre Kleidung hätte nicht treffender abgebildet werden können. Die elegante junge Frau steht an der Reling eines Kreuzfahrtschiffes, das Gesicht dem Betrachter halb zugewandt, während im Hintergrund ein majestätisches Herrenhaus und ein in warmen Farbtönen gestalteter Himmel zu sehen ist. Allein die Optik verleitet bereits dazu, dieses Buch zur Hand zu nehmen… Fazit: „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist ein Roman einer meiner Lieblingsautorinnen, den ich kaum zur Seite legen konnte und der mir ausnehmend gut gefallen hat. Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der ein Faible für Siedler-Romane hat und für den christliche Werte in einem Buch von maßgeblicher Bedeutung sind.

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Wenn der Hoffnung Flügel wachsen
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosbach am 20.05.2016

Meine Meinung: Bei diesem Buch hatte ich anfangs ein wenig Sorge, dass ich mit der Geschichte nicht klar komme, weil ich den ersten Teil nicht gelesen habe und somit die Vorgeschichte von Beth und Jarrick nicht kannte. Doch diese Sorge war vollkommen unbegründet, denn dies kann ich überhaupt nicht unterschreiben. Die... Meine Meinung: Bei diesem Buch hatte ich anfangs ein wenig Sorge, dass ich mit der Geschichte nicht klar komme, weil ich den ersten Teil nicht gelesen habe und somit die Vorgeschichte von Beth und Jarrick nicht kannte. Doch diese Sorge war vollkommen unbegründet, denn dies kann ich überhaupt nicht unterschreiben. Die Geschichte ist so geschrieben, dass man auch ohne das doch so typische "Was vorher geschah", ganz gut mit der Situation klar kommt. Man erfährt nach und nach (natürlich nicht in Tiefe), was im Wilden Westen passiert ist und kann sich so alles vorstellen. Der Schreibstil ist angenehm, jemand, der sich wahnsinnig viel darunter vorstellt, wird hier aber höchstwahrscheinlich nicht zufrieden sein. Für mich war es ideal, um vom Alltag entfliehen zu können. Die Personen konnte ich mir sehr gut vorstellen. Vor allem Beth habe ich wirklich ins Herz geschlossen, sie ist ein wahnsinnig lieber Mensch, der niemand etwas zu Leide tun würde, aber umsonst, konnte sie nicht im Wilden Westen unterrichten und der Leute Herzen gewinnen. Aber auch ihre Schwestern sind wahnsinnig tolle Menschen, die teilweise schon zu gut für die Welt sind :) Die Geschichte an sich hat mir auch sehr gut gefallen, ich konnte richtig eintauchen. Teilweise ein wenig langatmig, alles in allem fand ich aber gerade das sehr entspannend und angenehm. Ich kann dieses Buch definitiv empfehlen. Dass ich mir gleich den ersten Band geholt habe, sagt glaube ich auch schon alles aus :) Fazit: Unbedingt lesen.

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Wenn der Hoffnung Flügel wachsen
von dorli am 15.06.2016

Kaum ist die junge Lehrerin Beth Thatcher nach einem Jahr im kanadischen Westen wieder in den Kreis ihrer Familie zurückgekehrt, steht auch schon die nächste Reise an: ein luxuriöse Kreuzfahrt entlang der Ostküste soll Abwechslung in den Alltag der Thatcher-Frauen bringen… „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist die Fortsetzung... Kaum ist die junge Lehrerin Beth Thatcher nach einem Jahr im kanadischen Westen wieder in den Kreis ihrer Familie zurückgekehrt, steht auch schon die nächste Reise an: ein luxuriöse Kreuzfahrt entlang der Ostküste soll Abwechslung in den Alltag der Thatcher-Frauen bringen… „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist die Fortsetzung zu „Aufbruch ins Ungewisse“ und schließt nahtlos an den ersten Band an. Für das Verständnis dieser Geschichte ist das Wissen um die Ereignisse aus dem ersten Teil allerdings nicht unbedingt vonnöten, da in diesem Band sowohl Beths Tätigkeit als Lehrerin als auch ihre Beziehung zu dem Mountie Jarrick Thornton nur im Hintergrund eine Rolle spielen. In „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ steht neben der Reise und den zahlreichen Ausflügen vor allen Dingen das Miteinander der Thatchers und ihr Vertrauen zueinander, zu ihren Mitmenschen und zu Gott im Mittelpunkt. Priscilla Thatcher sorgt sich sehr um das Wohlergehen ihrer Töchter. Mehr noch, sie ist eine Mutter, die nicht loslassen kann und kein Vertrauen in die Fähigkeiten und Entscheidungen ihrer erwachsenen Töchter hat. Die jungen Frauen reagieren ganz unterschiedlich auf die übertriebene Fürsorge. Margret leidet darunter, sie ihren Sohn nicht so erziehen darf, wie sie es für richtig hält, sondern alles in die Hände des von ihrer Mutter favorisierten Kindermädchens geben muss. Margret fehlt es leider an genügend Selbstverrauen, um sich zu behaupten. Beth weiß, dass ihre Mutter es nur gut meint. Sie versucht, die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen und fügt sich. Ich hatte den Eindruck, dass Beth in dieser Geschichte im Gegensatz zum ersten Band viel gehemmter agiert und das in Coal Valley gewonnene Selbstvertrauen wieder verloren hat. Julie hingegen wehrt sich gegen die schützende Hand ihrer Mutter. Sie ist aufmüpfig und ungestüm und dabei leider Fremden gegenüber viel zu vertrauensselig – ein Umstand, der ihr zum Verhängnis werden soll. „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ hat mir gut gefallen, auch wenn die Handlung in sehr ruhigen Bahnen verläuft und erst in letzten Drittel etwas mehr Schwung und Spannung ins Geschehen kommt.

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Die Frage nach dem Willen Gottes... (neue Kanada-Serie Band 2)
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 16.03.2016

Nach einem Jahr voller Veränderungen im kanadischen Wilden Westen reist Beth zurück nach Toronto. Dort fühlt sie sich erst einmal erschlagen vom wohlsituierten Leben ihrer Familie. Kaum angekommen plant ihre Familie auch direkt eine 6-wöchige Kreuzfahrt durch Kanadas Osten. Beth bleibt also kaum Zeit zum Verschnaufen und muss gleich... Nach einem Jahr voller Veränderungen im kanadischen Wilden Westen reist Beth zurück nach Toronto. Dort fühlt sie sich erst einmal erschlagen vom wohlsituierten Leben ihrer Familie. Kaum angekommen plant ihre Familie auch direkt eine 6-wöchige Kreuzfahrt durch Kanadas Osten. Beth bleibt also kaum Zeit zum Verschnaufen und muss gleich wieder die Koffer packen. Während der Kreuzfahrt brodelt es allerdings und die Urlaubsstimmung verfliegt schon bald. Ihre Mutter ist in Bezug auf Beths Liebe zu Jarrick sehr misstrauisch und Beths jüngere Schwester Julie freundet sich mit 2 Mädchen an, die Beth nicht ganz geheuer sind. Und Nick, der charmante junge Mann, der sich so um Julie bemüht, ist ihr ebenfalls suspekt, auch wenn sie das nicht zugeben mag. Bei den Landgängen hat Beth ab und zu die Möglichkeit mit Jarrick zu telefonieren, was für sie aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Ist es wirklich Gottes Wille, dass sie Jarrick heiratet? Sie kennt ihn doch kaum... Ich bin schon seit meiner Jugend ein Janette-Oke-Fan, aber ich muss gestehen, dass mich dieses Buch nicht richtig fesseln konnte. Der Anfang war ganz interessant und das Ende dann noch recht spannend, aber dazwischen zog sich die Handlung wie zähes Kaugummi. Es gibt Besichtigungen und ein paar Verwicklungen an Bord, aber das war mir alles zu oberflächlich. Die Beziehung der frisch Verliebten bleibt dank der Trennung sehr auf der Strecke, da halfen auch Briefe und Telefonate nicht. Irgendwann wünschte ich mir, man hätte Jarricks Perspektive auch lesen können, das hätte der Handlung sicher gutgetan. Das, wofür ich Janette Okes Romane so liebe, ist die Einbeziehung des christlichen Glaubens in die Handlung, was ihr in diesem Buch auch wieder sehr gelungen ist. Es wird oft in Gedanken gebetet und Beth macht sich viele Gedanken über den Willen Gottes. Am Schluss gibt Jarrick ihr einen Rat in Bezug auf den Willen Gottes, der mir sehr gut gefallen hat. Deswegen gebe ich dem Buch 4 Sterne. Da es sich um den zweiten Band der neu geschriebenen Kanada-Serie handelt, ist natürlich klar, dass es sich um einen Zwischenband handelt und so liest sich das Buch auch. Ich kann nur hoffen, dass der dritte Band mehr zu fesseln weiß.

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Stellenweise sehr langatmig
von Petra Donatz am 09.06.2016

Klappentext Nach einem aufregenden Jahr im kanadischen Wilden Westen kehrt Beth Thatcher zu ihrer wohlhabenden Familie zurück. Kaum ist sie angekommen, bricht die Familie zu einer luxuriösen Dampfschiff-Kreuzfahrt entlang der Ostküste auf. Schnell wird Beth klar, dass sie sich stärker verändert hat, als sie dachte - aber auch, dass der... Klappentext Nach einem aufregenden Jahr im kanadischen Wilden Westen kehrt Beth Thatcher zu ihrer wohlhabenden Familie zurück. Kaum ist sie angekommen, bricht die Familie zu einer luxuriösen Dampfschiff-Kreuzfahrt entlang der Ostküste auf. Schnell wird Beth klar, dass sie sich stärker verändert hat, als sie dachte - aber auch, dass der Lebensstil ihrer Familie durchaus seine Reize hat. Auch die Trennung von Jarrick, dem Mountie, der ihr Herz gestohlen hat, fällt ihr schwer. Doch ist sie wirklich bereit, ganz mit ihm in den Westen zu ziehen - und damit ihre Familie und allen Komfort für immer hinter sich zu lassen? Während Beth noch mit der Entscheidung ringt, passiert etwas, das alles infrage stellt. Die Autorinnen Janette Oke gilt als die Grand Dame der christlichen Belletristik und hat bereits über 75 Bücher veröffentlicht, von denen einige auch verfilmt wurden. Sie wurde 1935 auf einer Farm in Kanada geboren und lebt heute mit ihrem Mann Edward in Alberta. Sie hat vier erwachsene Kinder und eine wachsende Schar von Enkel- und Urenkelkindern. Laurel Oke Logon ist die Tochter von Bestsellerautorin Janette Oke. Meine Meinung Story Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band einer Trilogie, der erste Band hieß "Aufbruch ins Ungewisse". Mann muss aber Band eins gelesen haben um die Handlung zu verfolgen. Ich hatte mich gefreut als ich das Buch bekommen habe, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit der Liebesgeschichte mit Beth und Jarrick weiter geht. Leider wird dieses Thema aber in diesem Buch in den Hintergrund gestellt, denn Beth ist nachhause gefahren und hat Jarrick vorerst in Cold Valley zurück gelassen. Sie geht mit ihrer Famile auf Kreuzfahrt. Lediglich durch die Briefe die beide sich schreiben, wird ein wenig auf ihre Beziehung, die ja noch in den Anfängen steht, zurückgegriffen, was ich sehr schade fand. Zudem wird die Kreuzfahrtgeschichte zu ausgiebig und zu detailliert beschrieben, was das Buch für mich sehr langatmig gemacht hat. Mir fehlte absolut die Spannung und somit der Antrieb und die Lust weiterzulesen. Ich hoffe sehr das der dritte Band wieder spannend wird und es endlich mit Beth und Jarrick weiter geht. Schreibstil Geschrieben ist das Buch wieder sehr gut. E>s lässt sich leicht und flüssig lesen. Zudem haben die Autorinnen den religiösen Aspekt und den Glauben an Gott wieder schön in die Handlung einfließen lassen. Charaktere Beth mochte ich schon in Teil 1. Sie ist eine taffe sehr sympathische junge Frau, die das Herz des Lesers sehr schnell erobert. Jarrick kam mir wie gesagt zu kurz, dennoch mochte ich seine Briefe. Alle anderen Charaktere waren sehr real und gut dargestellt. Mein Fazit Ich muss leider sagen, dass mir das Buch nicht wirklich so gut gefallen hat, wie erhofft. Es geht an völlig anderer Stelle weiter und die Liebe kommt mir hier einfach zu kurz. Spannung war auch eher selten, im Gegenteil es waren wahnsinnig viele Längen im Buch, die das Lesen erschwert haben. Ich hoffe Band drei wird wieder besser. Ich kann leider nur drei von fünf Sternen geben.

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