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Wenn du mich tötest

Psychothriller

(30)

Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood Bay verbracht hat, ist verschwunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und bald gerät Julian selbst unter Verdacht. Dann wird südlich der Bay die Leiche einer Frau angespült; nackt und kaum mehr zu identifizieren ...

Rezension
"Ein Psychothriller der Extraklasse. (...) Karen Winter lockt ihre Leser geschickt in Sackgassen und auf falsche Fährten." Vital, Mai 2016
Portrait

Karen Winter ist eine erfolgreiche Spannungsautorin, die seit vielen Jahren mit ihren Thrillern auch die Leser in Frankreich und den Niederlanden begeistert. Sie lebt in Hamburg. Zusammen mit ihrem Mann bereist sie, beruflich wie privat, die Welt. Ihre abenteuerlichen Reisen sind die perfekte Inspirationsquelle für ihre abgründigen psychologischen Romane und äusserst brisanten Thriller.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30512-6
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 189/125/24 mm
Gewicht 306
Abbildungen 1 schwarzweisse Abbildungen
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
9
7
10
4
0

Authentischer Schottland-Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 09.06.2016

Eines der klassischen Rezepte für Krimis geht auch in diesem Buch gut auf: Ein Mann, der eine neue Beziehung eingeht, verschweigt ein einschneidendes Erlebnis aus seiner Vergangenheit. Die Frau kommt später durch eigene Recherchen dahinter und stellt ihn zu Rede. Soweit so üblich. Dummerweise tut Laura Tahn dies auf einer... Eines der klassischen Rezepte für Krimis geht auch in diesem Buch gut auf: Ein Mann, der eine neue Beziehung eingeht, verschweigt ein einschneidendes Erlebnis aus seiner Vergangenheit. Die Frau kommt später durch eigene Recherchen dahinter und stellt ihn zu Rede. Soweit so üblich. Dummerweise tut Laura Tahn dies auf einer Urlaubsreise mitten in Schottland. Und verschwindet bald darauf. Trotz der merkwürdigen Umstände ringt sich ihr Mann, Julian Tahn, dazu durch, die Polizei zu verständigen und Laura als vermisst zu melden. Dem Detective, John Gills, aus Inverness kommt der deutsche Urlauber reichlich suspekt vor und nach ein paar Indizien forscht er in dessen Vergangenheit und bringt das ans Licht, was auch Laura schon gefunden hatte. Kurz darauf wird in einer Bucht nahe des Ferienortes der Tahns eine weibliche Leiche angespült. Ein mentales Katz- und Maus-Spiel beginnt. Mehr als eine Fährte bieten sich an und der Leser kann mit Gills und den Polizisten vor Ort in der Sandwood Bay ermitteln, rätseln, verurteilen und falsch liegen. Was geschah nun vor so vielen Jahren? Und was passierte in der Sandwood Bay? Wo ist Laura Tahn und lebt sie überhaupt noch? Dieser Krimi (die Bezeichnung Psychothriller ist einfach falsch!) lässt den Leser selbstreflektieren und sich fragen, wie weit Ehrlichkeit gehen sollte und wie viel eine Beziehung, so gut sie auch von außen scheinen möge, aushalten kann. Auf der anderen Seite wird auch die Ermittlungsarbeit beleuchtet und der Druck sowie der Alltag dieser fiktiven schottischen Exekutive in den Mittelpunkt gestellt. Eine Ungenauigkeit, ein Fehler, kann weitreichende Konsequenzen haben. Die Autorin schafft es, durch kurze Abschnitte und Wechsel der Schauplätze, Spannung zu erzeugen und diese hochzuhalten. Sie widmet der Gefühlswelt des Ehepaars viel Platz, aber auch der Detective ist kein Superheld und wird für den Leser greifbar, mit ihm kann man gut mitfühlen. Ein Krimi, der sich sicher auch in einem oder wenigen Rutschen auslesen lässt. Gut gefällt mir auch die Umgebungskarte vorne im Einband. Leider sind nicht alle erwähnten Ort verzeichnet.

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1 0
Spannung im äußersten Nordwesten Schottlands
von Aennie am 23.06.2016

Der Thriller „Wenn du mich tötest“ von Karen Winter spielt im äußersten Nordwesten Schottlands, dort wo die Fähren zu den Hebriden ablegen, die Verkehrswege spärlich und die Menschen eins mit dem Atlantik sind, geprägt sind von Meer, Salz, Sand, Fischfang und Schafzucht. Ein Ort, bei dem man zwangsläufig als... Der Thriller „Wenn du mich tötest“ von Karen Winter spielt im äußersten Nordwesten Schottlands, dort wo die Fähren zu den Hebriden ablegen, die Verkehrswege spärlich und die Menschen eins mit dem Atlantik sind, geprägt sind von Meer, Salz, Sand, Fischfang und Schafzucht. Ein Ort, bei dem man zwangsläufig als Außenstehender Outdoor-Kleidung anzieht, selbst wenn man gar nicht wandern gehen will, wenn man ihn besucht. Touristen verirren sich nicht zufällig in diesen Landstrich, gezielt aber sehr wohl. Zu pittoresk - auf eine raue und ursprünglich wilde Art präsentiert sich die Natur hier. Hierhin reisen auch Julian Tahn und seine Frau Laura aus München. Nach Aufenthalten in Oban und Ullapool soll der Höhepunkt ihrer Schottland-Tour die Wanderung zur nur zu Fuß (für Normalsterbliche) erreichbaren Sandwood Bay mit ihren beeindruckenden Sanddünen und zum noch weiter nördlich gelegenen Cape Wrath sein. Julian Tahn ist Komponist für Filmmusik, ein Künstler, ein Feingeist, sollte man meinen, der jedoch wie sich im Laufe der Handlung herausstellt gegen seine persönlichen Dämonen kämpft und ein großes Geheimnis aus seiner Vergangenheit macht. Seine Frau Laura ist Mitarbeiterin einer Social-Media-Firma, ein „Selfie-Girl“, Statuspostings, Bilder und Likes sind ihre Welt. Sie kehrt nicht zum Zelt in der Sandwood Bay zurück, nach dem sie am Morgen der geplanten Wanderung zum Cape eigentlich nur Wasser holen wollte. Julian kehrt nach einem Tag vergeblichen Wartens zurück in den kleinen Ort Kinlochbervie und meldet seine Frau als vermisst. Zunächst bei der örtlichen Polizei, Detective Mackay nimmt die Anzeige auf und leitet sie an die übergeordnete Behörde weiter. Ausgerechnet der aus dem Nachbarort Blairmore stammende Detectice Sergeant John Gill der Northern Constabulary in Inverness hat die „Ehre“ den Fall übertrage zu bekommen und in seine alte Heimat zurückzukehren um die Ermittlungen zu leiten. Schnell wird klar, dem Leser und der Polizei, dass Julian etwas zu verbergen hat. Im Folgenden entwickelt sich eine stets spannende Handlung, mit einigen interessanten Wendungen und Enthüllungen, kulminierend in einer (für mich ab einem gewissen Zeitpunkt durchaus naheliegenden) Auflösung von Lauras Verschwindens bis zu einem unerwarteten Ende der gesamten Geschichte. Fazit: Hat mir super gefallen. Liest sich flüssig und flott, die Länge des Thrillers mit 300 Seiten ist heutzutage ja schon fast als kurz zu bezeichnen – und das ist gut. Kein unnötiges Füllsel stört hier die Spannung, das war ein ganz fantastischer Wochenend-Thriller. In der absoluten Mehrzahl sehr gut ausgearbeitete Figuren, bis in die Nebenfiguren hinein (Peter Dunn, Emma McCullen, Frank Gill – und ich fand sie super: Samantha Merryweather). Grundsätzlich sehr interessant fand ich, das die Bezeichnung Psychothriller auf dem Cover hier eindeutig nicht auf die Psyche des Lesers durch das Hervorrufen erschütternder Bilder zu sehen ist sondern in der Beleuchtung der Psyche des Protagonisten Julian. Hier liegt der entscheidende Knackpunkt für die Geschehnisse der Geschichte, sein Charakter, seine Verdrängung und Verheimlichung der Vergangenheit. Was hat mir nicht so gut gefallen? Auch da gibt es ein paar Punkte oder Pünktchen, die aber den positiven Gesamteindruck nicht entscheidend trüben. Mir ist bewusst, dass dieser nun folgende Kritikpunkt für viele Leute nicht existent ist, ich möchte ihn trotz allem erwähnen: eigentlich bin ich ja geneigt, jedem Buch, dass eine Landkarte enthält per se einen halben Bewertungspunkt vorab mehr zu geben, aber sie sollte doch etwas besser sein als diese hier. Optik super, ganz toll. Inhalt: naja. Wenn ich auf Landschafts- oder Ortsbezeichnungen treffe, nachsehe (ich tue das ständig) und diese sind einfach nicht drauf, ist das nicht so schön. Dafür spielen die eingezeichneten Orte Tarbet, Foindle, Fanagmore z.B. keine Rolle. Ullapool, in dem entscheidende Teile der Handlung spielen, fehlt hingegen aufgrund des Zuschnitts des gewählten Kartenausschnitts. Hätte man hier einen anderen Maßstab gewählt, hätte ich es sinnvoll gefunden. Die Namen der Berge, die ohnehin keine Rolle spielen, hätte man ja dann durchaus weglassen können. Laura – ja Laura. Ich weiß es nicht, mit der bin ich nicht warm geworden. Schon aus den Berichten als sie fort war nicht, und später gar nicht. Was ist sie denn nun? Das Klickmonster, immer das nächste Posting im Blick für die Fangemeinde im Netz, wie ihr Mann sie beschreibt? Die Partymaus mit Alkoholproblem? Ein stilles, schüchternes Mädchen, wie sie auf dem Foto wirkt, nicht mal wirklich hübsch? Zwischendurch dachte ich es läuft ein bißchen auf „Gone Girl“ hinaus, was es dann glücklicherweise nicht war, aber das hat mir auch nicht geholfen. Und vielleicht gerade deshalb drehen sich die offenen Fragen oder logischen Brüche, die ich habe, auch alle um sie. (Immer vorausgesetzt, ich könnte den entscheidenden Satz auch überlesen haben: 1. Julian beschriebt ihr social-media-Verhalten. Die Polizei findet außer dem mehrfach gesicherten Cloud-Tagebuch nichts. Kein Facebook, Instagram, Twitter??? Seltsam. 2. Ich verstehe den Auslöser für ihre Recherchen in Julians Vergangenheit nicht. Er schlägt sie, warum schließt sie daraus, nachforschen zu müssen? 3. Wie wurde sie für Tom Noviak so leicht erpressbar. Man stelle sich das Szenario vor. Die beiden kennen sich nicht, treffen sich, er berichtet ihr von seiner Vergangenheit mit Julian. Wie schnell kann er erkennen, dass sie einmal angefangen haltlos weiter trinkt und wie schnell kann er seine Erpressungsidee fassen (und umsetzen?). Aber all das ist wie bereits erwähnt für mich nichts, was den Gesamtleseeindruck für mich negativ beeinflusst. „Wenn du mich tötest“ hat mich gut unterhalten. Wäre es eine Reihe, würde ich auch den nächsten Band lesen.

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Sehr spannend
von Kunde am 03.06.2016

Das Ehepaar Than verbringt ihren Urlaub in Schottland. Alles scheint in Ordnung zu sein, bis Laura verschwindet. Julian meldet sie als vermißt. Detektiv Sergeant John Gills aus Inverness wird mit der Aufklärung des Verschwindens betraut. Er reist in seinen ehemaligen Heimatort. Als ihm einige Dinge merkwürdig erscheinen, wird er... Das Ehepaar Than verbringt ihren Urlaub in Schottland. Alles scheint in Ordnung zu sein, bis Laura verschwindet. Julian meldet sie als vermißt. Detektiv Sergeant John Gills aus Inverness wird mit der Aufklärung des Verschwindens betraut. Er reist in seinen ehemaligen Heimatort. Als ihm einige Dinge merkwürdig erscheinen, wird er mißtrauisch gegenüber Julian. Er beginnt Julian genauer unter die Lupe zu nehmen und kommt einer schlimmen Vergangenheit auf die Spur. So schlimm, daß er an Lauras Tod glaubt. Dann wird auch noch die Leiche einer Frau gefunden. Der Fall scheint gelöst.... Dieses Buch läßt den Leser einfach nicht mehr los. Die Spannung ist von Beginn an vorhanden und steigert sich mit jeder Seite. Die Autorin schafft es durch gekonnte Irreführungen den Leser so ans Buch zu fesseln, daß man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Charaktere sind wunderbar dargestellt, jeder für sich ein Unikum und führt ein Eigenleben, welches wirklich gut herausgearbeitet wird. Man fühlt und leidet mit den Charakteren, traut zwischendurch niemandem mehr. Karen Winter hat einen wunderbar fließenden, leicht lesbaren Schreibstil, der zusammen mit der unendlichen Spannung den Leser nur so durchs Buch fliegen läßt. Auch die Landschaft Schottland kommt nicht zu kurz und wird sehr anschaulich und schön beschrieben. Man fühlt sich förmlich nach Schottland versetzt. Besonders schön finde ich auf der Innenseite der ersten Umschlagseite die Landkarte. Dies ist ein besonderes Schmankerl, da man dadurch genau sehen kann, in welcher Gegend man sich im Buch gerade befindet.

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...absolut spannend....
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2016

Julian und Laura verbringen ein paar Tage in Schottland. Doch dann verschwindet Laura und Julian steht plötzlich als Mörder da. Denn er hat ein schreckliches Geheimnis…. Ein Psychothriller, der in einem rasanten Tempo erzählt wird. Verschiedenen Personen erzählen ihre Version, was den Thriller dadurch noch spannender macht.

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Psychothriller
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 10.05.2016

Klappentext: Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood... Klappentext: Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood Bay verbracht hat, ist verschwunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und bald gerät Julian selbst unter Verdacht. Dann wird südlich der Bay die Leiche einer Frau angespült; nackt und kaum mehr zu identifizieren Leseeindruck: Mit "Wenn du mich tötest" von Karen Winter liegt und ein packender Psychothriller vor, der Gänsehaut pur verursacht. Wie man dem Klappentext entnehmen kann verirrt sich selten jemand in das verschlafene Örtchen Kinlochbervie doch dann betritt der deutsche Tourist Julian Than das einzige Hotel der Gegend und verlangt nach einem Einzelzimmer. Soweit nicht ungewöhnlich. Doch bald darauf meldet dieser seine Frau als vermisst. Detective Sergeant John Gills von der Scottish Police aus Inverness übernimmt den Fall. Bald schon gehen die Ermittler davon aus, dass er selbst seine Frau hat verschwinden lassen, obwohl Julian seine Unschuld beteuert. Dann wird südlich der Bay die unbekleidete Leiche einer Frau angespült, die fast nicht mehr zu identifizieren ist ... Der Fall ist schon vom ersten Kapitel an spannend und direkt ab der ersten Seite, ach was sag ich: Ab dem Klappentext rätselte ich, ob Julian der Mörder sein wird oder nicht. Durch Sequenzen, die Details der Ehe wiedergeben, wird man immer mehr verunsichert, was ist wahr und was nicht. Die Schreibweise ist sehr spannend und düster und irgendwie genau auch wie das Cover sehr nebulös und schottisch kühl. Die Kapitel sind angenehm kurz und so ließ sich der Thriller fast in einem Rutsch lesen. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gepackt gefühlt, wie auf diesen 314 Seiten. Die Charaktere sind überschaubar, Julian wenig sympathisch und wenig vertrauenswürdig, Laura ein wenig blass, Sergeant John Gills war mir durchaus sympathisch. Alles in allem sehr sehr spannend und fesselnd, so dass ich gerne 5 Sterne vergebe! ©esposa1969

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Psychothriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 10.05.2016

Klappentext: Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood... Klappentext: Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood Bay verbracht hat, ist verschwunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und bald gerät Julian selbst unter Verdacht. Dann wird südlich der Bay die Leiche einer Frau angespült; nackt und kaum mehr zu identifizieren Leseeindruck: Mit "Wenn du mich tötest" von Karen Winter liegt und ein packender Psychothriller vor, der Gänsehaut pur verursacht. Wie man dem Klappentext entnehmen kann verirrt sich selten jemand in das verschlafene Örtchen Kinlochbervie doch dann betritt der deutsche Tourist Julian Than das einzige Hotel der Gegend und verlangt nach einem Einzelzimmer. Soweit nicht ungewöhnlich. Doch bald darauf meldet dieser seine Frau als vermisst. Detective Sergeant John Gills von der Scottish Police aus Inverness übernimmt den Fall. Bald schon gehen die Ermittler davon aus, dass er selbst seine Frau hat verschwinden lassen, obwohl Julian seine Unschuld beteuert. Dann wird südlich der Bay die unbekleidete Leiche einer Frau angespült, die fast nicht mehr zu identifizieren ist ... Der Fall ist schon vom ersten Kapitel an spannend und direkt ab der ersten Seite, ach was sag ich: Ab dem Klappentext rätselte ich, ob Julian der Mörder sein wird oder nicht. Durch Sequenzen, die Details der Ehe wiedergeben, wird man immer mehr verunsichert, was ist wahr und was nicht. Die Schreibweise ist sehr spannend und düster und irgendwie genau auch wie das Cover sehr nebulös und schottisch kühl. Die Kapitel sind angenehm kurz und so ließ sich der Thriller fast in einem Rutsch lesen. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gepackt gefühlt, wie auf diesen 314 Seiten. Die Charaktere sind überschaubar, Julian wenig sympathisch und wenig vertrauenswürdig, Laura ein wenig blass, Sergeant John Gills war mir durchaus sympathisch. Alles in allem sehr sehr spannend und fesselnd, so dass ich gerne 5 Sterne vergebe! ©esposa1969

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Wenn Du mich tötest
von raschke64 aus Dresden am 06.05.2016

Im Nordwesten von Schottland in einem kleinen Ort sitzen die Leute im Pub, als ein Mann zur Tür herein kommt und ein Einzelzimmer verlangt. Der Mann – Julian – ist ein deutscher Tourist. Komisch ist nur, dass er eigentlich Urlaub mit seiner Frau gemacht und noch vor wenigen Tagen... Im Nordwesten von Schottland in einem kleinen Ort sitzen die Leute im Pub, als ein Mann zur Tür herein kommt und ein Einzelzimmer verlangt. Der Mann – Julian – ist ein deutscher Tourist. Komisch ist nur, dass er eigentlich Urlaub mit seiner Frau gemacht und noch vor wenigen Tagen einen Bootsausflug unternommen hat. Doch dabei gab es Streit. Jetzt meldet sich der Mann bei der Polizei und seine Frau als vermisst. Bald glaubt der ermittelnde Detective nicht mehr an die Unschuld von Julian und dann wird auch noch die Leiche einer Frau angespült … Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung wird durchgehend hoch gehalten. Dabei passiert gar nicht so viel. Aber dieses ständige Spiel damit, ob Julian seine Frau getötet hat oder nicht, hält die Spannung hoch. Eigentlich ist er sympathisch, doch dann erfährt man etwas aus seiner Vergangenheit oder er verhält sich eigenartig und sofort zweifelt man wieder. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Wenn ich aufhören wollte, sagte ich mir – erst noch das Kapitel zu Ende. Und ehe ich mich versah, war ich schon beim nächsten oder übernächsten Kapitel. Ich konnte kaum aufhören. Die Figuren – vor allem die schottischen Bewohner – und die Landschaft sind sehr treffend beschrieben und ich hatte sofort wieder die Bilder meiner eigenen Reisen vor Augen.

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Szenen einer Ehe
von Susanne am 15.04.2016

„Du darfst mich nicht verlassen!“ hatte sie erst gefleht und dann gedroht. „Wenn du mich verlässt, tötest du mich!“ Kinlochbervie, ein Küstenort in den schottischen Highlands. Julian meldet seine Frau Laure als vermisst. Aber ist er deshalb auch ein Mörder? Beide hatten mehrere Tage in der einsamen Sandwood Bay gezeltet.... „Du darfst mich nicht verlassen!“ hatte sie erst gefleht und dann gedroht. „Wenn du mich verlässt, tötest du mich!“ Kinlochbervie, ein Küstenort in den schottischen Highlands. Julian meldet seine Frau Laure als vermisst. Aber ist er deshalb auch ein Mörder? Beide hatten mehrere Tage in der einsamen Sandwood Bay gezeltet. Plötzlich ist Laura spurlos verschwunden. Was war geschehen? Detective Sergeant John Gills aus Inverness ermittelt und schon bald gerät Julian unter Verdacht, seine Ehefrau ermordet zu haben. Denn nicht weit entfernt wird die Leiche einer jungen Frau an Land gespült. Sie hat blonde, lange Haare, genau wie Laura… Erzählt wird - teilweise in Rückblenden - das Psychogramm einer Ehe. Ein komplexes Verwirrspiel großer Gefühle. Gekonnt seziert Karen Winter Schritt für Schritt Lug und Trug sowie menschliche Abgründe und deren Folgen. „Wenn du mich tötest“ punktet mit vielen falschen Fährten und überraschenden Wendungen, mit denen die Autorin die Geschichte voran und die Spannung in die Höhe treibt. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Nichts ist wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint. Die schottische Atlantikküste ist die schöne und zugleich mörderische Kulisse für diesen packenden Psychothriller voller Atmosphäre und Aberglaube. Fazit: Ein Blick in menschliche Abgründe. Düster, soghaft und hochspannend!

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Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 09.04.2016

Als Rucksacktouristen sind die Deutschen Julian und Laura Tahn in den schottischen Highlands am Sandwood Bay unterwegs. Im Küstenort Kinlochbervie meldet Julian seine Frau als vermisst. Sie soll vom Wasserholen nicht in ihr Zelt zurückgekehrt sein. Für den die Ermittlungen führenden, aus der Gegend stammenden Detective Inspector John Gills... Als Rucksacktouristen sind die Deutschen Julian und Laura Tahn in den schottischen Highlands am Sandwood Bay unterwegs. Im Küstenort Kinlochbervie meldet Julian seine Frau als vermisst. Sie soll vom Wasserholen nicht in ihr Zelt zurückgekehrt sein. Für den die Ermittlungen führenden, aus der Gegend stammenden Detective Inspector John Gills aus Inverness steht bald fest, dass Julian seine Frau getötet haben muss, nachdem Laura einen wunden Punkt aus der Vergangenheit ihres zu unkontrollierten Gewaltausbrüchen neigenden Mannes ans Tageslicht gebracht hat. Doch trotz Auffindens einer weiblichen Wasserleiche nehmen Gills akribische Ermittlungen überraschende Wendungen, in deren Rahmen die Eheleute Tahn in einem völlig neuen Licht dastehen. Genau wie den Ermittler treibt den Leser während der Lektüre dieses 314 Seiten umfassenden Psychothrillers die Frage um, was sich zwischen Julian und Laura in der einsamen Bucht wirklich abgespielt hat. Ermittler und Leser werden auf falsche Fährten geführt, die Handlung wird geschickt in eine unvorhersehbare Richtung gelenkt. Erst spät und nach mehreren Wendungen löst sich alles auf. Das Ende ist genial und schlüssig gelöst. Die Geschichte stellt sich genau so dar, wie ich es von einem guten Psychothriller erwarte. Interessant sind die Romanfiguren. Julian Tahn gibt ein schwer einschätzbares Bild von sich. Er bestreitet so vehement einen Mord an seiner Frau, wirkt verletzlich aufgrund eines Problems aus der Vergangenheit, die ihn jetzt einzuholen scheint. Schwer zu beurteilen ist auch, ob er ein liebender oder ein aggressiver, gewalttätiger Ehemann ist. John Gills, der nebenbei ein privates Problem hat, ist in seiner Hartnäckigkeit zu bewundern, mit der er den Fall auch gegen Anordnungen seines Vorgesetzten verfolgt. Er ist ein typischer sturer Highlander. Apropos Highlands – die Wahl dieses Schauplatzes zeigt wieder einmal gut, wie sich die Autorin von den bei ihren privaten Reisen gewonnenen Eindrücken inspirieren lässt. Schilderungen zu Natur und Menschen sind gelungen. Der innere Klappendeckel enthält eine Landkarte, auf der sich alles Geschehen gut nachvollziehen lässt. Als angenehm empfinde ich, dass die Geschichte in keinster Weise blutrünstig ist, obwohl es mehrere Leichen gibt. Ein fesselndes, absolut lesenswertes Buch.

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Liebe, (Ent)täuschung und Verwirrung
von einer Kundin/einem Kunden aus Euskirchen am 24.06.2016

In dem einsam gelegenen schottischen Kinlochbervie gibt es einen seltsamen Fall für Detective Sergeant John Gills zu lösen: der deutsche Tourist Julian Tahn meldet seine Frau als vermisste Person. Sie ist beim Campen in Sandwood Bay nicht mehr von ihrem Spaziergang zum Wasserholen zurück gekehrt und seitdem verschwunden. Nach... In dem einsam gelegenen schottischen Kinlochbervie gibt es einen seltsamen Fall für Detective Sergeant John Gills zu lösen: der deutsche Tourist Julian Tahn meldet seine Frau als vermisste Person. Sie ist beim Campen in Sandwood Bay nicht mehr von ihrem Spaziergang zum Wasserholen zurück gekehrt und seitdem verschwunden. Nach einigen Nachforschungen liegt jedoch der Verdacht nahe, dass Julian seine Frau vielleicht selbst getötet hat; Streitereien und die nach und nach zu Tage kommende Vorgeschichte aus Julians Leben machen Gills misstrauisch. Denn auch Julians erste Frau ist auf schicksalshafte Weise in einer Auseinandersetzung ums Leben gekommen. Ein Spiel um Liebe, Täuschung und Verwirrung beginnt und man erahnt sehr schnell, dass – wie auch immer – diese Geschichte nicht gut enden kann … Mein Fazit: Die Geschichte um Laura und Julian Tahn ist als Psychothriller tituliert, doch sehr viel mehr handelt es sich hier um ein perfides Spiel um Liebe und Hass, Schuld und Eitelkeiten in einer Beziehung. Wer ist hier Täter, wer Opfer und aus welchen Gründen? Die wichtigsten Fakten kommen erst nach und nach ans Licht, der Leser erhält Hinweise aus der Vernehmung mit Detective Gills sowohl als auch aus Sicht von Julian selbst. Und reimt sich über die zunehmenden Seiten das eigene Urteil zusammen. Die Handlung an sich verläuft zunächst sehr ruhig, fast so langsam, dass mich die ersten Seiten des Buches fast etwas langweilten. Die Spannung steigt, nachdem Julian verhaftet und eine Pflichtanwältin zugeteilt bekommt. Ab diesem Zeitpunkt wird man auch in die Gedanken um Julians Vergangenheit involviert. Und als Leser beginnt man den Menschen Julian zu analysieren: gedankenlos, einsam und unter Druck unbeherrscht und unberechenbar. Wie kommt man an diesen Punkt? Gut gefallen haben mir außer dem Geschehen selbst die Beschreibungen der einsamen und schroffen Natur der Highlands und der Eigenarten der hier lebenden Menschen. Als Hilfe zur Orientierung dient ein Ausschnitt einer Landkarte, die die wichtigsten Orte darstellt. Kein rasanter schnelllebiger Thriller – aber eine melancholische intensive Geschichte, die irgendwie aus dem Ruder gelaufen ist … Von mir gibt es jedoch eine Leseempfehlung für dieses Buch!

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Weniger psycho, dafür mehr Krimi
von Mrs. HenryFitzroy aus Wilhelmshaven am 21.06.2016

Die Leseprobe warf schon so einige Fragen auf und so düster wie das Cover, so düster hält sich auch die Atmosphäre der Geschichte. Ein kleines, abgelegenes schottisches Dorf, wo jeder jeden kennt und ein Fremder mit undurchdringlichen Gedanken, der seine Frau als vermisst meldet. Allerdings gibt sich Julian ziemlich undurchsichtig und... Die Leseprobe warf schon so einige Fragen auf und so düster wie das Cover, so düster hält sich auch die Atmosphäre der Geschichte. Ein kleines, abgelegenes schottisches Dorf, wo jeder jeden kennt und ein Fremder mit undurchdringlichen Gedanken, der seine Frau als vermisst meldet. Allerdings gibt sich Julian ziemlich undurchsichtig und man merkt von Anfang an, das da was nicht mit ihm stimmt. Außerdem waren er und seine Frau vorher noch auf einem kleinen Fischkutter und der Kapitän Peter hat einen heftigen Streit der Beiden mitbekommen. Auch wenn der Kapitän die deutsche Sprache nicht verstehen konnte, so blieb kein Zweifel, das der Streit mehr als ernst war. Um den Fall zu klären wird der Detektiv Sergeant John Gills aus Inverness angefordert, da der Ort und die Gegend seine Heimat ist. Eigentlich glauben alle das Julian am Verschwinden seiner Frau Schuld ist - und den Eindruck hatte ich als Leser auch von Anfang an. Julian ist undurchsichtig und durch seine Erinnerungen an sein bisheriges Leben, seine Frau und bestimmte Situationen konnte ich gar nicht anders, als ihn als Täter zu sehen. Erst recht als dann auch noch eine Frauenleiche, die erst nicht zu identifizieren ist, auftaucht. Auch was die Ermittlungen nach und nach ans Tageslicht brachten, verdichtete meine Meinung nur. Stellte sich mir also nur noch die Frage, wie Julian überführt und dingfest gemacht werden sollte. Dachte ich ..... bis es eine Wendung gab. Mit der Wendung hätte ich nicht gerechnet, aber undurchsichtig blieb die Geschichte trotzdem für mich. Ich möchte jetzt auch nichts von der Handlung verraten, da sollte der Leser doch selber die Gegebenheiten auf sich zukommen lassen und mit rätseln. Wie ich schon schrieb, war die Geschichte durchweg düster gehalten und passte so sehr gut zum Gesamtbild der Geschichte, Was die einzelnen Personen angeht, so konnte ich am besten mit dem Detektiv "warm" werden. Da ich Julian von Anfang an als Täter gesehen hatte, war ich natürlich nicht auf seiner Wellenlänge. Die anderen Einwohner waren auch alle irgendwie eigenbrödlerisch, außer die Wirtin des kleinen Hotels, in dem Julian sich eingemietet hat, war mir noch sympathisch, aber ihre Rolle war zu klein, als das sie viel in der Geschichte zu tun hatte, wenn man mal vom Ende absieht. Schade fand ich, dass von den Charakteren nicht mehr zu erfahren war. Detektiv Gill hat zwar auch einen Hintergrund, der auch teilweise zum Vorschein kam, aber ich hätte gerne mehr persönliches von ihm erfahren, so dass ich ein runderes Bild von ihm gehabt hätte. Genauso schade fand ich es, das es zwar ein klein wenig zwischen Detektiv Gill und der Pflichtverteidigerin Julians britzelt, aber am Ende doch nicht mehr als Sympathie übrig bleibt. Leider sind da noch mehr Personen, aus denen man hätte mehr machen können, so auch aus dem Fischer Peter und seiner Frau Fionna z. B. Alles in allem würde ich diese Buch auch nicht als Psycho-Thriller sehen, sondern mehr als Kriminal- oder Thrillerroman, da mir doch das "psycho" fehlte. Trotzdem hat mich dieses Buch gut unterhalten und durch geschickte Cliffhanger am Ende eines Kapitels wollte ich doch immer wieder wissen wie es weiter geht und so kam doch Spannung auf. Die düstere Atmosphäre und der gut zu lesende Schreibstil der Autorin schaffte es doch, das ich als Leserin mitgerätselt habe und wissen wollte, ob Julian nun der Täter war, oder eben doch nicht. Auch wenn die Geschichte nach der Wendung dann noch kurzzeitig bis zum Schluss eine andere Richtung nahm, war die Geschichte nicht schlecht gemacht. Das Ganze in eine karge, einsame schottische Gegend, die sehr bildlich dargestellt wurde. Mein Fazit: Auch wenn man mehr aus den Personen hätte machen können und mir es doch an deren Tiefe gefehlt hat, hat das Buch es geschafft mich miträtseln zu lassen und mich in ein etwas düsteres Schottland zu entführen. Außerdem konnte man auf der Karte die im Buchdeckel abgedruckt ist die Lager der Orte gut mitverfolgen. Empfehlen kann ich jedem diese Buch, wer düster gehaltene Geschichten zum miträtseln mag und hier nicht allzu viel "psycho" sucht.

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Was ist mit Laura passiert?
von Bücherwurm78 am 02.06.2016

In einem kleinen schottischen Küstenort, Kinlochbervie, betritt der deutsche Tourist Julian das Hotel, völlig verdreckt und bucht ein Einzelzimmer. Einer der einheimischen Pubbesucher wundert sich darüber, da er doch vor 4 Tagen Julian und seine Frau gemeinsam mit seinem Boot ein bisschen herumgefahren hat. Dort haben sich diese auch... In einem kleinen schottischen Küstenort, Kinlochbervie, betritt der deutsche Tourist Julian das Hotel, völlig verdreckt und bucht ein Einzelzimmer. Einer der einheimischen Pubbesucher wundert sich darüber, da er doch vor 4 Tagen Julian und seine Frau gemeinsam mit seinem Boot ein bisschen herumgefahren hat. Dort haben sich diese auch ziemlich gestritten. Nachdem Julian sein Zimmer bezogen hat, fragt er nach der nächsten Polizeistation, er möchte seine Frau Laura als vermisst melden. Zu dem Fall wird Detective John Gills von einem der regionalen Hauptquartiers der schottischen Polizei hinzugezogen. John Gills selbst stammt ursprünglich von Kinlochbervie und begibt sich zurück in seine Heimat. Was ist wohl geschehen? Dieser Psychothriller hat mir gut gefallen, aber für eine 5-Sterne-Bewertung hat mir noch ein klein wenig gefehlt. Die Schreibweise von Karen Winter hat mir sehr gut gefallen, es war sehr flüssig und ohne fade Stellen geschrieben. Beschreibungen von Personen und Orten sind präzise, informativ, aber nicht zu ausführlich. Es war vor allem auch spannend geschrieben und bis fast zum Schluss blieb die Frage offen, was mit Laura passiert ist, ob diese noch lebt oder nicht mehr. Bis zur Klärung gab es einen Einblick in die Ehe von Julian und Laura und vor allem auch in Julians Leben vor der Ehe mit Laura. Mir persönlich ging es dann am Ende etwas zu schnell, da hätte ich noch ein bisschen mehr Spannung erwartet. Fazit: Ein guter und spannender Psychothriller, mit einem zu schnellen Ende.

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Das mysteriöse Verschwinden der Laura Tahn
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 31.05.2016

In den schottischen Ort Kinlochbervie verirren sich kaum Touristen. Umso mehr fällt es auf, dass Julian Tahn erneut auftaucht, diesmal ohne seine Frau, und eine Vermisstenmeldung bei der Polizei aufgibt. Einer der Einheimischen erinnert sich, dass die beiden auf seinem Boot aufs Äußerste gestritten hatten und Laura ein Messer... In den schottischen Ort Kinlochbervie verirren sich kaum Touristen. Umso mehr fällt es auf, dass Julian Tahn erneut auftaucht, diesmal ohne seine Frau, und eine Vermisstenmeldung bei der Polizei aufgibt. Einer der Einheimischen erinnert sich, dass die beiden auf seinem Boot aufs Äußerste gestritten hatten und Laura ein Messer gezogen hatte. Detective Sergeant John Gills, der selbst aus Kinlochbervie stammt, wird zu diesem Fall hinzugezogen und ahnt, dass hier etwas oberfaul ist. Da er es nicht benennen kann, vertieft er sich umso mehr in die Ermittlungen. Sein guter Riecher führt ihn tatsächlich zur Auflösung des Falls, auch wenn sich alles scheinbar in Wohlgefallen auflösen möchte. Die Geschichte atmet die lokale Atmosphäre im schottischen Hinterland, die Abgeschiedenheit des Ortes, wo man sich mit dem harten Leben arrangieren muss, um zu überleben. Man kennt sich in diesem Ort, kann sich gegenseitig einschätzen und hilft sich - wenn es sein muss, auch ohne Worte. Nur deshalb kann Gills diesen Fall letztendlich lösen. Die mysteriösen Umstände von Lauras Verschwinden treiben die Geschichte vorwärts, auch wenn der zuständige Ermittler ausgebremst wird, weil es keine Leiche dazu gibt. Durch Rückblenden in die Vergangenheit werden die Passagen der Ermittlungstätigkeit ergänzt. Man fragt sich immer wieder, wer ist denn nun der Böse in dieser Geschichte, was ist vorgefallen, wer hat denn nun recht. Die Auflösung ist äußerst verblüffend, der Autorin gelingt es mehrfach, den Leser auf die falsche Fährte zu schicken. Und doch hat mich dieses Buch etwas zwiegespalten hinterlassen, obwohl ich nicht wirklich formulieren kann, was mir dabei gefehlt hat. Vielleicht haben mich die mancherlei Zufälle gestört, die zu den falschen Fährten führen, sie kommen mir doch recht konstruiert vor. Im Wesentlichen aber habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, habe die eher düstere Atmosphäre zwischen den Eheleuten und im schottischen Niemandsland als wichtiger Bestandteil dieser Geschichte erachtet. Auch die Figur des John Gills mit seiner Hartnäckigkeit finde ich sehr gelungen. Es reicht trotzdem nur für vier von fünf Sternen.

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Urlaub in der Hölle
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2016

Eigentlich wollten Julian und Laura alle Streitigkeiten hinter sich lassen und in ihrem Schottland-Urlaub noch mal ganz von vorne anfangen. Doch dunkle Geheimnisse lassen sich nicht abschütteln! Plötzlich verschwindet Laura spurlos. Die schottische Polizei ermittelt und schnell ist sich Detective Sergeant John Gills sicher: Julian hat sich etwas zuschulden kommen... Eigentlich wollten Julian und Laura alle Streitigkeiten hinter sich lassen und in ihrem Schottland-Urlaub noch mal ganz von vorne anfangen. Doch dunkle Geheimnisse lassen sich nicht abschütteln! Plötzlich verschwindet Laura spurlos. Die schottische Polizei ermittelt und schnell ist sich Detective Sergeant John Gills sicher: Julian hat sich etwas zuschulden kommen lassen! Doch ist er auch der Mörder seiner Frau? Psychologisch spannend und überraschend!

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Wenn Liebe zur Obsession wird...
von CabotCove aus Lemgo am 16.04.2016

„Wenn Du mich tötest“ war für mich eher das Psychogramm einer Ehe als ein Psychothriller, aber da das Buch auf dem Klappentext bereits auch so charakterisiert wird, hatte ich auch etwas in der Richtung erwartet. Wäre das nicht erwähnt, würde man evtl. mit falschen Erwartungen an das Buch herangehen... „Wenn Du mich tötest“ war für mich eher das Psychogramm einer Ehe als ein Psychothriller, aber da das Buch auf dem Klappentext bereits auch so charakterisiert wird, hatte ich auch etwas in der Richtung erwartet. Wäre das nicht erwähnt, würde man evtl. mit falschen Erwartungen an das Buch herangehen bzw. mit welchen, die sich nicht erfüllen und dann unweigerlich zu einem enttäuschenden Leseerlebnis führen... Aber so ist es ja gut gelöst vom Verlag bzw. vielleicht der Autorin selbst mit. Laura Tahn und ihr Mann Julian sind auf einer Reise durch Schottland, als Laura in der einsamen Sandwood Bay an der schottischen Atlantikküste mit einem Mal spurlos verschwindet... Detective Seargent John Mills von der Scotish Police in Inverness wird mit dem Fall betraut. Julian Tahn wirkt, als wisse er mehr und von Beginn an gibt es Andeutungen in eine gewisse Richtung... Hat es mit Julian´s Vergangenheit zu tun ? Sowohl Julian als auch Laura´s Gemütszustand nehmen einen Großteil des Buches ein, sind wichtiger Bestandteil. Von Julian erfahren wir es selbst und Laura´s Sicht wird u.a. in Teilen durch ihr Reisetagebuch erzählt. Ich fand, dass das Buch bis zur Mitte hin ein wenig vor sich hin plätschert, dann aber noch ein bißchen Fahrt aufnimmt - wenn auch nicht soviel, dass ich es als Psychothriller bezeichnet hätte, denn dafür braucht es meiner Meinung nach einfach mehr Thrill, mehr überraschende Wendungen und mehr nervenzerfetzende Spannung. Aber durch den psychologischen Aspekt musste man es wohl so klassifizieren... John Mills fand ich eine sehr sympathische, wenn auch leicht unangepasste Persönlichkeit, ein Ermittler mit Ecken und Kanten. Alles in allem war „Wenn Du mich tötest“ jetzt zwar kein Psychothriller, der mich veranlasst hat, das Licht abends brennen zu lassen, da er eher mit „leisen Tönen“ daherkommt und ganz undurchschaubar war er zwar auch nicht, aber das Ende hätte ich dann so doch nicht ganz erwartet, von daher vergebe ich vier Sterne.

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Wenn Liebe zur Obsession wird...
von CabotCove aus Lemgo am 16.04.2016

„Wenn Du mich tötest“ war für mich eher das Psychogramm einer Ehe als ein Psychothriller, aber da das Buch auf dem Klappentext bereits auch so charakterisiert wird, hatte ich auch etwas in der Richtung erwartet. Wäre das nicht erwähnt, würde man evtl. mit falschen Erwartungen an das Buch herangehen... „Wenn Du mich tötest“ war für mich eher das Psychogramm einer Ehe als ein Psychothriller, aber da das Buch auf dem Klappentext bereits auch so charakterisiert wird, hatte ich auch etwas in der Richtung erwartet. Wäre das nicht erwähnt, würde man evtl. mit falschen Erwartungen an das Buch herangehen bzw. mit welchen, die sich nicht erfüllen und dann unweigerlich zu einem enttäuschenden Leseerlebnis führen... Aber so ist es ja gut gelöst vom Verlag bzw. vielleicht der Autorin selbst mit. Laura Tahn und ihr Mann Julian sind auf einer Reise durch Schottland, als Laura in der einsamen Sandwood Bay an der schottischen Atlantikküste mit einem Mal spurlos verschwindet... Detective Seargent John Mills von der Scotish Police in Inverness wird mit dem Fall betraut. Julian Tahn wirkt, als wisse er mehr und von Beginn an gibt es Andeutungen in eine gewisse Richtung... Hat es mit Julian´s Vergangenheit zu tun ? Sowohl Julian als auch Laura´s Gemütszustand nehmen einen Großteil des Buches ein, sind wichtiger Bestandteil. Von Julian erfahren wir es selbst und Laura´s Sicht wird u.a. in Teilen durch ihr Reisetagebuch erzählt. Ich fand, dass das Buch bis zur Mitte hin ein wenig vor sich hin plätschert, dann aber noch ein bißchen Fahrt aufnimmt - wenn auch nicht soviel, dass ich es als Psychothriller bezeichnet hätte, denn dafür braucht es meiner Meinung nach einfach mehr Thrill, mehr überraschende Wendungen und mehr nervenzerfetzende Spannung. Aber durch den psychologischen Aspekt musste man es wohl so klassifizieren... John Mills fand ich eine sehr sympathische, wenn auch leicht unangepasste Persönlichkeit, ein Ermittler mit Ecken und Kanten. Alles in allem war „Wenn Du mich tötest“ jetzt zwar kein Psychothriller, der mich veranlasst hat, das Licht abends brennen zu lassen, da er eher mit „leisen Tönen“ daherkommt und ganz undurchschaubar war er zwar auch nicht, aber das Ende hätte ich dann so doch nicht ganz erwartet, von daher vergebe ich vier Sterne.

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Wenn du mich tötest
von einer Kundin/einem Kunden aus Otterbach am 20.07.2016

Die deutschen Touristen Laura und Julian Than machen an der schottischen Küste Urlaub. Nach Kinlochbervie verirrt sich aber normalerweise niemand. Als Julian alleine, verdreckt, durchnässt und total verstört im einzigen Hotel des Ortes auftaucht, schrillen bei den Ansässigen die Alarmglocken. Er sucht seine Frau, die am Strand der Sandwood... Die deutschen Touristen Laura und Julian Than machen an der schottischen Küste Urlaub. Nach Kinlochbervie verirrt sich aber normalerweise niemand. Als Julian alleine, verdreckt, durchnässt und total verstört im einzigen Hotel des Ortes auftaucht, schrillen bei den Ansässigen die Alarmglocken. Er sucht seine Frau, die am Strand der Sandwood Bay verschwunden ist. Die Polizei fängt an zu ermitteln und Julian gerät immer mehr in den Verdacht, seiner Frau was angetan zu haben und dann wird die Leiche einer blonden Frau angespült. Der Klappentext lässt auf eine hochspannende Geschichte hoffen. Leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt. Den Titel Psychothriller hat das Buch auf keinen Fall verdient. Ich muss zugeben, dass ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen habe. Warum? Nun, die Autorin bedient sich kurzer Kapitel, welche mit einem Cliffhanger enden. Da ist man natürlich neugierig und will wissen wie es weiter geht. Der Schreibstil ist auch sehr flüssig und da fällt es nicht schwer weiter zu lesen. Spannend war die Geschichte schon, gar keine Frage, aber es geschieht nichts Spektakuläres, wo man den Atem anhält oder entsetzt ist. Es ist ein solider Krimi, der in einer sehr reizvollen Landschaft spielt. Wo die psychischen Aspekte eines Psychothriller geblieben sind, weiß ich leider nicht. Schwer genervt haben mich die ständigen Anspielungen auf die Eheprobleme der Protagonisten, die aber nie weiter ausgeführt wurden. Es blieb immer nur bei Andeutungen über Andeutungen. Erst zum Schluss ergibt die Geschichte einen Sinn und nimmt auch eine überraschende Wendung, das hat mir gut gefallen. Ich habe mich durch das Buch gut unterhalten gefühlt, aber mehr leider nicht. Da gibt es wirklich bessere Krimi/Thriller/Psychothriller, die den Namen auch verdient haben.

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Solider Krimi, dem es teilweise an Spannung und Tiefe fehlt
von Leyia am 02.07.2016

Inhalt: In Karen Winters "Wenn du mich tötest" geht es um die Ehe von Julian und Laura Tahn. Während ihres Urlaubes in Schottland geschieht etwas und plötzlich verschwindet Laura in der Sandwood Bay. Julian meldet sie als vermisst, gerät aber bald selbst ins Visier von Ermittler John Gills. Dann... Inhalt: In Karen Winters "Wenn du mich tötest" geht es um die Ehe von Julian und Laura Tahn. Während ihres Urlaubes in Schottland geschieht etwas und plötzlich verschwindet Laura in der Sandwood Bay. Julian meldet sie als vermisst, gerät aber bald selbst ins Visier von Ermittler John Gills. Dann wird eine kaum noch zu identifizierende Frauenleiche angespült. Meine Meinung: Das Cover sieht sehr düster aus und gefällt mir ganz gut. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, insgesamt kann man das Buch ganz angenehm und ohne größere Längen durchlesen. Es hält eine gewisse Grundspannung, man will wissen was passiert ist und erkundet immer weiter die Vergangenheit vor allem von Julian Tahn. Doch die großen Spannungsmomente bleiben aus, das Ganze wird eigentlich nach und nach in Ruhe aufgelöst. Zum Teil gibt es Beschreibungen von wichtigen Ereignissen, die dem Ermittler so nicht bekannt werden. Vieles erzählen Julian und Laura dann einfach irgendwann selbst. Das ist durchaus interessant und besonders Julians Vergangenheit ist spannend, doch es kommt eben auch nicht zu großen unvermuteten Wendungen. Dass es am Ende nicht so einfach ist, dass Julian seine Frau umgebracht hat, war mir von vornherein klar. Die tatsächliche Auflösung deutet sich dann aber auch schon lange an und ist keine große Überraschung mehr. Tatsächlich ist sie dann nur viel harmloser als man es eigentlich erwartet hätte. Positiv erwähnt werden muss die Beschreibung von Schottland. Die Gegend eignet sich natürlich hervorragend für solch einen Krimi und man bekommt direkt Lust auf einen Urlaub an der Nordwestküste. Die Einsamkeit und Weite der Gegend, das stürmische Meer und die Eigenarten der Bewohner sind sehr authentisch beschrieben. Negativ ist für mich dagegen, dass viele Handlungsstränge nicht komplett ausgeschöpft werden. Einigen Personen hätte man viel mehr Tiefe verleihen können. Peter Dunn ist für mich zum Beispiel ein sehr interessanter Charakter, dessen Leben und Person im Nachhinein aber nicht sonderlich wichtig für die Geschichte sind. Seine Vergangenheit mit dem Tod seiner Schwester, dem Stiefvater und seiner "Begabung" hätte mehr Potential gehabt und es wäre schön gewesen, wenn es für die Auflösung der Geschichte irgendwie wichtig gewesen wäre. Auch seine Eingebungen beim Fundort der Leiche sind ja nicht ausschlaggebend, am Ende entscheidet die DNA-Analyse wie es weiter geht. Auch die Geschichte um John Gills ist im Grunde genommen unwichtig, er hat ein Kind und kümmert sich nicht drum, am Ende überlegt er es sich anders. Ansonsten ist er trotz seines großen Anteils an der Geschichte irgendwie blass geblieben. Auch über die Vergangenheit mit Julians erster Ehefrau Monique und seinem Vater hätte ich gerne mehr erfahren. Wieso ist Julian zu einem aggressiven Menschen geworden, wie war seine Kindheit? Warum ist Monique bei ihm geblieben und wieso haben sie sich so oft gestritten, was hat sie verbunden? Genauso wenig habe ich verstanden was Laura Tahn dazu bewogen hat bei Julian zu bleiben, auch wenn das Ehepaar Tahn mit viel mehr Tiefe beschrieben ist als der Rest der Personen. Aber ein paar mehr Gedankengänge von Laura und etwas mehr Entsetzen darüber was Julian ihr schlussendlich antut (auch wenn das nur angedeutet ist) wären schön gewesen. Insgesamt sind viele Dinge einfach nur angedeutet und nicht genau ausgearbeitet. Dafür führen die Handlungsstränge aber am Ende zusammen und es ist durchaus logisch, es gibt keine Fehler oder offene Fragen. Fazit: Ein gut zu lesender und durchaus spannender Krimi, dem aber die großen Spannungsmomente fehlen. Die Personen und ihre Geschichten sind interessant, sie hätten aber teilweise mit mehr Tiefe ausgearbeitet werden können und sind nicht immer bedeutend für die Geschichte. Ein solider aber nicht herausragender Krimi.

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Solider Krimi, dem es teilweise an Spannung und Tiefe fehlt
von Leyia am 02.07.2016

Von leyia Inhalt: In Karen Winters "Wenn du mich tötest" geht es um die Ehe von Julian und Laura Tahn. Während ihres Urlaubes in Schottland geschieht etwas und plötzlich verschwindet Laura in der Sandwood Bay. Julian meldet sie als vermisst, gerät aber bald selbst ins Visier von Ermittler John Gills.... Von leyia Inhalt: In Karen Winters "Wenn du mich tötest" geht es um die Ehe von Julian und Laura Tahn. Während ihres Urlaubes in Schottland geschieht etwas und plötzlich verschwindet Laura in der Sandwood Bay. Julian meldet sie als vermisst, gerät aber bald selbst ins Visier von Ermittler John Gills. Dann wird eine kaum noch zu identifizierende Frauenleiche angespült. Meine Meinung: Das Cover sieht sehr düster aus und gefällt mir ganz gut. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, insgesamt kann man das Buch ganz angenehm und ohne größere Längen durchlesen. Es hält eine gewisse Grundspannung, man will wissen was passiert ist und erkundet immer weiter die Vergangenheit vor allem von Julian Tahn. Doch die großen Spannungsmomente bleiben aus, das Ganze wird eigentlich nach und nach in Ruhe aufgelöst. Zum Teil gibt es Beschreibungen von wichtigen Ereignissen, die dem Ermittler so nicht bekannt werden. Vieles erzählen Julian und Laura dann einfach irgendwann selbst. Das ist durchaus interessant und besonders Julians Vergangenheit ist spannend, doch es kommt eben auch nicht zu großen unvermuteten Wendungen. Dass es am Ende nicht so einfach ist, dass Julian seine Frau umgebracht hat, war mir von vornherein klar. Die tatsächliche Auflösung deutet sich dann aber auch schon lange an und ist keine große Überraschung mehr. Tatsächlich ist sie dann nur viel harmloser als man es eigentlich erwartet hätte. Positiv erwähnt werden muss die Beschreibung von Schottland. Die Gegend eignet sich natürlich hervorragend für solch einen Krimi und man bekommt direkt Lust auf einen Urlaub an der Nordwestküste. Die Einsamkeit und Weite der Gegend, das stürmische Meer und die Eigenarten der Bewohner sind sehr authentisch beschrieben. Negativ ist für mich dagegen, dass viele Handlungsstränge nicht komplett ausgeschöpft werden. Einigen Personen hätte man viel mehr Tiefe verleihen können. Peter Dunn ist für mich zum Beispiel ein sehr interessanter Charakter, dessen Leben und Person im Nachhinein aber nicht sonderlich wichtig für die Geschichte sind. Seine Vergangenheit mit dem Tod seiner Schwester, dem Stiefvater und seiner "Begabung" hätte mehr Potential gehabt und es wäre schön gewesen, wenn es für die Auflösung der Geschichte irgendwie wichtig gewesen wäre. Auch seine Eingebungen beim Fundort der Leiche sind ja nicht ausschlaggebend, am Ende entscheidet die DNA-Analyse wie es weiter geht. Auch die Geschichte um John Gills ist im Grunde genommen unwichtig, er hat ein Kind und kümmert sich nicht drum, am Ende überlegt er es sich anders. Ansonsten ist er trotz seines großen Anteils an der Geschichte irgendwie blass geblieben. Auch über die Vergangenheit mit Julians erster Ehefrau Monique und seinem Vater hätte ich gerne mehr erfahren. Wieso ist Julian zu einem aggressiven Menschen geworden, wie war seine Kindheit? Warum ist Monique bei ihm geblieben und wieso haben sie sich so oft gestritten, was hat sie verbunden? Genauso wenig habe ich verstanden was Laura Tahn dazu bewogen hat bei Julian zu bleiben, auch wenn das Ehepaar Tahn mit viel mehr Tiefe beschrieben ist als der Rest der Personen. Aber ein paar mehr Gedankengänge von Laura und etwas mehr Entsetzen darüber was Julian ihr schlussendlich antut (auch wenn das nur angedeutet ist) wären schön gewesen. Insgesamt sind viele Dinge einfach nur angedeutet und nicht genau ausgearbeitet. Dafür führen die Handlungsstränge aber am Ende zusammen und es ist durchaus logisch, es gibt keine Fehler oder offene Fragen. Fazit: Ein gut zu lesender und durchaus spannender Krimi, dem aber die großen Spannungsmomente fehlen. Die Personen und ihre Geschichten sind interessant, sie hätten aber teilweise mit mehr Tiefe ausgearbeitet werden können und sind nicht immer bedeutend für die Geschichte. Ein solider aber nicht herausragender Krimi.

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Wo ist Laura
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2016

Als Julian Tahn in dem kleinen Ort Kinlochbervie an der schottischen Küste auftaucht und sich ein Zimmer im Pub mietet , erregt er Aufmerksamkeit. Peter Dunn, der sich unter den Gästen befindet , erkennt ihn , weil er ihn vor ein paar Tagen , zusammen mit seiner Frau ,... Als Julian Tahn in dem kleinen Ort Kinlochbervie an der schottischen Küste auftaucht und sich ein Zimmer im Pub mietet , erregt er Aufmerksamkeit. Peter Dunn, der sich unter den Gästen befindet , erkennt ihn , weil er ihn vor ein paar Tagen , zusammen mit seiner Frau , mit seinem Boot zur Sandwood Bay ,einem beliebten Touristenziel,gefahren hat . Als Julian nun seine Frau Laura bei der Polizei als vermisst meldet , wird Peter misstrauisch. Er erinnert sich an einen Streit zwischen den Eheleuten, was er der Polizei auch mitteilt. John Gills , der aus dem kleinen Ort stammt , beginnt mit den Ermittlungen.Als sich im zurückgelassenen Zelt der Eheleute Blutspuren finden , gerät Julian unter Mordverdacht und wird in Untersuchungshaft genommen. Obwohl er immer wieder seine Unschuld beteuert und auch keine Leiche gefunden wird , hegt John Gills weiter Zweifel. Die Geschichte wird flüssig erzählt und es kommt immer wieder zu neuen Wendungen, trotzdem kam für mich keine wirkliche Spannung auf .Ich würde das Buch als dramatischen Eheroman bewerten , ein Thriller war es in meinen Augen nicht.

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