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Wer's glaubt wird selig

Es schneit einfach nicht mehr in dem ehemals florierenden, kleinen Skiort in den Bergen - und das schon seit 5 Jahren! Klimawandel sagen die einen, unterlassene Hilfeleistung Gottes die anderen. Die Touristen bleiben aus, der wirtschaftliche Kollaps sorgt für eine anhaltende Flaute - und zwar in jeder Hinsicht. Auch Wirt Georg (Christian Ulmen) und seine Frau Emilie (Marie Leuenberger) hatten definitiv schon bessere Zeiten, sowohl finanziell, als auch in ihrem Liebesleben. Als seine anstrengende und religionsfanatische Schwiegermutter Daisy (Hannelore Elsner) überraschend das Zeitliche segnet, hat Georg die kühne wie rettende Idee: Daisy muss heiliggesprochen werden! Wallfahrtsort statt Ski-Mekka! Zum Erstaunen Georgs scheint der Papst (Nikolaus Paryla) höchstpersönlich ein ganz spezielles Interesse an dem ehemaligen Skiörtchen zu haben. Und so entsendet der Vatikan tatsächlich einen Prüfer (Fahri Yardim), der sich von dem wundersamen Wirken der Heiligen Daisy überzeugen soll - oder besser gesagt: überzeugt werden muss! Eine gewaltige Aufgabe für Wundererfinder Georg, seine Freunde und Emilies unkonventionelle Schwester Evi (Lisa Maria Potthoff), die einen abenteuerlichen Plan beschliessen - für`s Geld und für die Liebe!
RezensionBild
Das Bild (2,35:1; anamorph) macht eine ziemlich gute Figur. Die Schärfe liegt auf hohem Niveau und bietet detailreiche Bilder, die nur in Totalen und in dunklen Nachtszenen etwas von ihrer Qualität einbüssen. Der Kontrast ist etwas steil, aber wohl ebenso gewollt wie der alles andere als natürliche Look der Farben. Diese wurden korrigiert und so hat der Film den berühmt-berüchtigen \'teal-orange-look\', also ein Farbschema aus den Gegensätzen Blau und Orange. Es gibt ein nur dezentes Bildrauschen und auch die Kompression arbeitet zumeist unauffällig.
RezensionTon
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Hörfilmfassung
Es gibt optionale deutsche Untertitel.
Der DD-5.1-Ton und seine Abmischung ist in Ordnung. Da der Film recht dialoglastig ist, spielt sich das Geschehen natürlich überwiegend an der Front ab. Die hinteren Boxen kommen aber oft zum Einsatz, da der Film viel mit Musik zugekleistert wurde, die dann auch aus allen Boxen ertönt, was eine solide räumliche Kulisse kreiert. Die DTS-Fassung bietet dabei keinen signifikanten Vorteil.
RezensionBonus
Die Extras bestehen aus einem Making of (ca. 10 min), einer Making of-Kurzversion (ca. 4 min), dessen überflüssiges Vorhandensein Fragen aufwirft, einem VFX-Making of (ca. 1 min), Deleted Scenes (ges. ca. 17 min), Outtakes (ca. 4 min), neun Interviews mit Cast & Crew (ca. 23 min), dem Musikvideo \"Santa Subito\" (ca. 3 min), \"Evis heisses Filmchen\" (ca. 1 min), das gar nicht so heiss ist, und sieben Darstellerinformationen in Form von Texttafeln.
Portrait
Marcus H. Rosenmüller, Jahrgang 1973, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Seinen Diplomfilm »Hotel Deepa« drehte er dank eines Stipendiums des DAAD in Indien. Schon während seines Studiums erhielt er Preise und Auszeichnungen für seine Kurzfilme »Nur Schreiner machen Frauen glücklich«, »Kümmel und Korn« und »C est la vie«. Neben Fernsehdokumentationen für den Bayrischen Rundfunk hatte er das Glück, mehrere Kinofilme drehen zu können, und machte mit »Wer früher stirbt ist länger tot«, »Räuber Kneissl«, »Schwere Jungs«, »Beste Zeit« und »Beste Gegend« den Heimatfilm wieder zu einem bei Filmkritikern und Publikum gleichermassen beliebten Genre. Sein erster grosser Kinoerfolg »Wer früher stirbt ist länger tot« wurde mit dem Deutschen Filmpreis 2007, dem Bayrischen Filmpreis 2007, dem New Face Award 2007 sowie dem Förderpreis Deutscher Film 2006 ausgezeichnet. Zuletzt war von ihm 2009 »Die Perlmutterfarbe« im Kino zu sehen.
Ex-MTV-Moderator Christian Ulmen macht seit 2003 vor allem als Schauspieler von sich reden. Nach "Verschwende Deine Jugend" schaffte er als "Herr Lehmann" in Leander Haussmanns Erfolgsfilm seinen Durchbruch und wurde mit dem "Bayerischen Filmpreis" ausgezeichnet.
Hannelore Elsner, geb. 1942 in Burghausen/Oberbayern, begann nach ihrer Schauspielausbildung in München Ende der Fünfziger Jahre ihre Karriere mit ersten Filmauftritten. In den Sechzigern folgten Engagements an Theatern, Rollen in Unterhaltungsfilmen, auch die deutschen Autorenfilmer wurden früh auf sie aufmerksam. Ab den Siebziger Jahren feierte Hannelore Elsner Erfolge mit Kino- und Fernsehfilmen, grosse Popularität erlangte sie ab 1994 als Titelfigur der ARD-Serie 'Die Kommissarin'. Ihr Aufsehen erregendes Kino-Comeback erlebte sie im Jahr 2000 mit Oskar Roehlers 'Die Unberührbare'. Für ihre Verkörperung der Schriftstellerin Hanna Flanders wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis. Neben dem Bundesvervienstkreuz, der Goldenen Kamera, dem Telestar und dem Grimme-Preis erhielt sie zahlreiche Auzeichnungen und Ehrungen für ihre Rollen in 'Mein letzter Film' (2002), 'Alles auf Zucker' (2005), 'Kirschblüten Hanami' (2007) und 'Das Blaue vom Himmel' (2011). Im selben Jahr erhielt sie den Ehrenpreis des Bayerischen Filmpreises.
Zitat
Marcus H. Rosenmüller (WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT; BESTE GEGEND; BESTE ZEIT; SCHWERE JUNGS; SOMMER IN ORANGE), der bayerische Regisseur mit Hang zu lokalpatriotischen Themen und der Vorliebe für starke, fiese Dialekte, lieferte einen unentschlossenen Film ab.
Keine Ahnung, ob das alles Satire sein soll. Auf jeden Fall ist es slapstickhafter, überzogener Humor auf Schenkelklopfer-Niveau. Subtilität sucht man hier vergebens, denn alles wird mit dem Holzhammer erzählt. Überhaupt ist der ganze Film einfach nicht witzig oder gar amüsant. Es gibt z.B. eine peinliche Verwechslungsgeschichte mit dem Pfarrer oder die Pornomieze kehrt ins Dorf zurück, wo alle ihren Film kennen und Stielaugen bekommen. Wirklich unterirdisch.
Christian Ulmen ist wie immer Christian Ulmen und Hannelore Elsner gibt die durchgeknallte, tiefreligiöse Schwiegermutter ohne weiter aufzufallen. Alle anderen sind eher unbekannte Gesichter.

Der Film ist zu lang, weist zu viele Nebenfiguren auf und verzettelt sich unnötig in bedeutungslosen Subplots, was das Erzähltempo ausbremst. Alles geriet so recht träge, langatmig und dröge.
WER\'S GLAUBT WIRD SELIG ist eine alberne Provinzposse mit schlichtem Humor, die keinem wehtut, den Finger nie wirklich in die Wunde legt und deshalb in jeder Hinsicht harmlos und ohne jeden Biss bleibt.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 6 Jahren
Erscheinungsdatum 17.01.2013
Regisseur Marcus H. Rosenmüller
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 4011976882886
Genre Komödie
Studio Highlight Communications (Deutschland)
Spieldauer 96 Minuten
Bildformat 16:9 anamorph
Tonformat DTS 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Film (DVD)
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