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Wer war Alice

Roman

(2)
Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?


Rezension
"Es gibt Millionen Psychothriller, aber dieser ragt heraus. Ein überwältigendes Debüt."
Portrait
T. R. Richmond ist ein preisgekrönter Journalist, der für regionale sowie überregionale Zeitungen, Magazine und Webseiten geschrieben hat. Die Übersetzungsrechte von „Wer war Alice“ wurden in über 20 Länder verkauft.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 448, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641167196
Verlag Goldmann
Verkaufsrang 10.362
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Kundenbewertungen


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Alte Alice-Neue Alice-Tote Alice
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 28.03.2016

Meine Meinung Eigentlich hat mich das Buch nicht von Anfang an interessiert. Ein Thriller, der nur aus Mails, Twitter- Facebook-Postings und Tagebucheinträgen besteht, wollte ich nicht lesen. Doch, egal wo ich hingegangen bin, habe ich dieses super-tolle Cover entdeckt. Wenn ein Cover soooo schön ist, muss nicht dann auch der... Meine Meinung Eigentlich hat mich das Buch nicht von Anfang an interessiert. Ein Thriller, der nur aus Mails, Twitter- Facebook-Postings und Tagebucheinträgen besteht, wollte ich nicht lesen. Doch, egal wo ich hingegangen bin, habe ich dieses super-tolle Cover entdeckt. Wenn ein Cover soooo schön ist, muss nicht dann auch der Inhalt passen? Ich habe es einfach mal gewagt. Als erstes hatte mich die düstere Atmosphäre in der Geschichte gepackt. Keiner schien irgendwie glücklich zu sein. Alkohol floss in Strömen. Die Autorin hat sich bei den Zeitsträngen von 2001-2012 richtig ausgetobt; was ihr gut gelungen ist und der Story zusätzliche Spannung eingehaucht hat. Von Alice konnte ich mir von Anfang an ein genaues Bild machen, was mit Sicherheit auch der Abbildung auf dem Cover geschuldet ist. Man sieht ein blasses, zartes Gesicht. Es erscheint einem lebendig. Als ob Alice schlafen würde. Alice hatte auf mich einen sensiblen Eindruck gemacht. Ich konnte ihre Unsicherheiten nicht verstehen. Die intelligente junge Frau hatte beruflich einiges erreicht, war bei Freunden beliebt. Beruflich hat sich die Journalistin erfolgreich auf Verbrechen spezialisiert. Bei der Liebe hatte sie nicht immer einen Glücksgriff. Die Frage, ob sie freiwillig bei winterlichen Temperaturen in den Fluss gesprungen war, ließ mich durch die Seiten rasen. Jeremy Cooke war mir von Anfang an nicht ganz geheuer. Seine Selbstverliebtheit kannte keine Grenzen. Auf den Professor in Antrophologie passte der Spruch: >>Genie und Wahnsinn liegen oft dicht beieinander.>Eine Lüge ist um die halbe Welt, ehe die Wahrheit die Stiefel anhat.<< (Seite 431) An Lügen mangelte es in diesem Thriller wahrlich nicht. Ob mir das Ende gefallen hat? Es hat mich verärgert! Warum bin ich nicht selber darauf gekommen? Danke T.R. Richmond Absolute Empfehlung von mir und 5 Sterne

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Die Wahrheit über Alice
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2016

Alice Salmon, 25, engagierte Journalistin, lebensfroh, hübsch, ertrinkt in einem Fluss. War es Selbstmord, ein Unfall oder gar Mord? Ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke versucht die Wahrheit herauszufinden. Denn nicht alles ist so, wie es scheint. Alice litt unter Depressionen, trank manchmal zu viel, nahm Drogen und hatte sich... Alice Salmon, 25, engagierte Journalistin, lebensfroh, hübsch, ertrinkt in einem Fluss. War es Selbstmord, ein Unfall oder gar Mord? Ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke versucht die Wahrheit herauszufinden. Denn nicht alles ist so, wie es scheint. Alice litt unter Depressionen, trank manchmal zu viel, nahm Drogen und hatte sich von ihrem Freund getrennt, der sie betrogen hatte. Cookes Interesse an der Toten ist merkwürdig intensiv und auch er hat etwas zu verbergen. Wer war Alice wirklich? Welche Wahrheit ist die richtige? Was als „herausragender Psychothriller“ beworben wird, ist kein Roman im herkömmlichen Sinn. Die Idee, aus Tagebucheintragungen, E-Mails, Postkarten und Twitter-Meldungen eine Geschichte zu basteln, fand ich grundsätzlich interessant. Denn wenn man die einzelnen Beiträge so liest, erfährt man durchaus etwas über die Person, die gerade am Wort ist. Sei es Alice selbst, problematisch, unausgeglichen, aber auch idealistisch. Jeremy Cooke, der gut situierte, angesehene Professor, der mit seinen Eitelkeiten und Trieben zu kämpfen hat, Alices Mutter und ihre Alkoholprobleme – der Leser erfährt Stück für Stück mehr über die Charaktere und über das, was an dem Abend geschah, als Alice starb. Das Problem dabei: Es entsteht keine durchgehende Handlung, die Spannung aufbauen könnte. Auch die Zeitsprünge bei den einzelnen Beiträgen verwirren und lassen keinen Lesefluss aufkommen. Vieles an Informationen soll dem Leser die Personen näherbringen, wie z.B. eine Playlist von Alices Lieblingssongs. Nur wird so die Distanz leider nicht überbrückt, die von Anfang an zu den Figuren besteht. So ziemlich jede Person hat etwas zu verbergen oder einen nicht gerade netten Charakterzug. Normalerweise macht das Figuren interessant, aber hier schaffte ich es einfach nicht, Sympathie zu empfingen – nicht einmal für Alice, die für mich auch nicht greifbar wurde. E-Mails und Tagebucheintragungen alleine schaffen es wohl doch nicht, Nähe aufkommen zu lassen und streckenweise fand ich das Ganze etwas zäh und langatmig. Das Ende: Für mich doch überraschend, gut konstruiert. Tatsächlich kein Psychothriller im üblichen Sinn.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Einer der besten Thriller, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Tolle Story, packende Charaktere und ein überraschendes Ende.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Guter Krimi, der sich über Blogeinträge, E-Mails und Briefe erzählt. Woher kommt die Passion eines Professors?

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Selten einen so klug aufgebauten Titel gelesen! Wer Alice war erfährt man sehr genau, da alle Personen aus ihrem Umfeld zu Wort kommen. Sehr spannend und mal was anderes.

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von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine gute Geschichte mithilfe von Chatrooms, Mails und Briefen geschrieben. Spannend geschrieben, man möchte es gar nicht aus der Hand legen. Unbedingt lesen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Viele Zeitsprünge und Verfasser unterschiedlicher Nachrichten machen es schwer, dem roten Faden, nämlich wie Alice ums Leben gekommen ist, zu folgen. Dennoch spannend.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wer einen Krimi oder Thriller erwartet ist hier an der falschen Adresse. Ein sehr außergewöhnliches und interessantes Buch, aber wahrscheinlich nicht für jedermann was.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gut durchdachter Thriller, der spannend bis zur letzten Seite ist!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein spannender Roman, der vor allem durch seine besondere Erzählweise via SMS, E-Mails und Tagebucheinträgen punktet.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Welche Spuren hinterlässt ein Mensch und welche Eindrücke bleiben nach seinem Tod haften? Spannung bis zur letzten Seite des Buches, mit dem großen Aha-Effekt am Ende.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Perfider Krimi à la Twin Peaks. Es geht nicht nur darum, was geschah, sondern vielmehr darum, die Wahrheit über Alice selbst herauszufinden. Empfehlenswert!!!

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Wer war Alice
von einer Kundin/einem Kunden aus Meggenhofen am 27.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Am Anfang hat mich das Cover angesprochen und man fragt sich: "Was ist mit dieser Person passiert?". Ich muss gestehen, das war der eigentliche Grund für meinen Kauf - meine unersättliche Neugier.^^ Hat sich aber total gelohnt. Das Buch bleibt bis zur letzten Seite spannend und es bleibt bis zum... Am Anfang hat mich das Cover angesprochen und man fragt sich: "Was ist mit dieser Person passiert?". Ich muss gestehen, das war der eigentliche Grund für meinen Kauf - meine unersättliche Neugier.^^ Hat sich aber total gelohnt. Das Buch bleibt bis zur letzten Seite spannend und es bleibt bis zum Schluss unklar, wer jetzt Alice getötet hat oder ob es nicht doch ein Unfall war. Weiters war auch der Schreibstil bzw. die Form des Erzählens modern und klasse (via Twitter-Einträgen und E-Mails). Kann man nur weiterempfehlen :D

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Ein Roman der vor allem durch seine Erzählweise in Form von Emails, SMS oder auch Blog- und Tagebucheinträgen punktet
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 31.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die Meinungen über dieses Buch gehen ja doch stark auseinander, daher war ich sehr gespannt wie es mir gefallen würde. Ich war ganz überrascht über den Aufbau dieses Buches. Denn es ist nicht wie so oft, wie ein ganz normaler Roman gehalten. Es sind eher alles Einträge aus verschiedenen Zeitebenen. Sprich... Die Meinungen über dieses Buch gehen ja doch stark auseinander, daher war ich sehr gespannt wie es mir gefallen würde. Ich war ganz überrascht über den Aufbau dieses Buches. Denn es ist nicht wie so oft, wie ein ganz normaler Roman gehalten. Es sind eher alles Einträge aus verschiedenen Zeitebenen. Sprich Tweets, Facebookeinträge, Briefauszüge oder aber auch Tagebucheinträge von Alice. Natürlich gibt es daneben auch noch SMS und Nachrichten der Voicemail. Dieses Buch beschäftigt sich damit, wer Alice eigentlich war. Anfangs erschien mir alles noch etwas wirr. Alice ist kompliziert, ich konnte erst nach und nach ein Draht zu ihr aufbauen. Aber sie erschien mir sogleich ziemlich traurig, einsam, depressiv und doch ziemlich extravagant. Man lernt Alice mithilfe ihrer Mitmenschen kennen. So führt z.b. ihre beste Freundin Megan nach ihrem Tod einen Blog, der sich mit Alice´ Tod beschäftigt. Aber man erfährt auch noch einiges über ihre Familiengeschichte, die mich doch ziemlich erschüttert und aufgewühlt hat. Wer mir immer wieder Rätsel aufgab, war Professor Jeremy Cooke. Mir war nicht ganz klar, worauf das Ganze hinausläuft und wie weit er da mit drinsteckt. Doch nach und nach kristallisierte sich langsam ein Bild heraus. Auch wenn man sich ein recht gutes Bild von Alice machen kann, so erfährt man gleichzeitig doch viel zu wenig von ihr. Dennoch hat sie mich auf ihre eigene Art und Weise berührt und gefesselt. Ihre Traurigkeit hat auch mich runtergezogen. Auch ihre Depressionen waren sehr gut spürbar für mich. Das ganze Geschehen ist durchzogen von Wut und Verzweiflung, daß macht das Ganze sehr drückend und das spürt man auch. Dennoch fand ich es überaus interessant und facettenreich, auch wenn sich mitunter ein paar Längen einschleichen. Die Abgründigkeit die hinter all dem steckt, nimmt immer klarere Formen an und das Grauen macht sich einfach bemerkbar. Interessant fand ich wie gut die Mitmenschen eigentlich Alice kannten. Da stellte sich mir unweigerlich die Frage, ob man den Menschen nur das zeigt, was sie sehen wollen. Auch wenn man denken könnte es wäre alles vorhersehbar, ja auch ich hatte meine Verdächtigen. So war es das dann doch nicht. Die Autorin wartet hier mit einer Wendung auf, die mich wirklich entsetzt und erschüttert hat. Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Schlussendlich finde ich es ein sehr gelungenes Werk, das nicht durch atemlose Spannung punktet. Viel mehr ist es sehr eindringlich, emotional und mit einer Ruhe gezeichnet, die das Ganze umso fesselnder macht. Das Buch ist in 6 Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Die Charaktere sind recht gut gezeichnet, so das man sich ein gutes Bild machen konnte. Es hätte jedoch gern noch etwas tiefgründiger sein dürfen, für mich blieben einfach noch Fragen offen, was ich doch recht schade fand. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und stark einnehmend, aber auch mitreißend gehalten . Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Ein Roman der vor allem durch seine Erzählweise in Form von Emails, SMS oder auch Blog- und Tagebucheinträgen punktet. Die Geschichte ist sehr vielschichtig und eindringlich gehalten. Es hat mich ergriffen, die düstere und drückende Atmosphäre drückt genau das aus, worum es bei Alice geht. Ich denke, entweder mag man dieses Buch oder nicht. Ich mag es definitiv. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Punkten, weil es noch Schwachstellen aufweist.

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Ein Roman der durch den Mainstream bricht – Intelligent, komplex und lesenswert
von Nisnis aus Dortmund am 29.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die Nachricht über den Tod der 25 jährigen Alice Salmon verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch die Social Media Kanäle. An ihrem letzten Abend wollte sie sich mit Freunden treffen, doch am nächsten Morgen wird ihre Leiche im Fluss gefunden. Was geschah in dieser letzten Nacht? Ist Alice gestürzt?... Die Nachricht über den Tod der 25 jährigen Alice Salmon verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch die Social Media Kanäle. An ihrem letzten Abend wollte sie sich mit Freunden treffen, doch am nächsten Morgen wird ihre Leiche im Fluss gefunden. Was geschah in dieser letzten Nacht? Ist Alice gestürzt? Hatte sie zu viel getrunken? War es ein tragischer Unfall oder ein Mord? Professor Jeremy Cooke, ihr ehemaliger Professor, ist zutiefst von Alice Tod betroffen. Er beginnt Informationen über ihre letzten Schritte zu sammeln. Er befragt Familie und Freunde, sammelt alles über Alice was er finden kann und will herausfinden, wer Alice wirklich war. Als er ein Buch über Alice schreibt, erhält er Drohungen und erntet Kritik für seine Interpretationen von vielen Seiten, doch er lässt sich nicht beirren und schreibt weiter, denn er will wissen, was Alice nach ihrem Tod hinterlässt. Das Cover: Das Cover zeigt Alice Gesicht, nach dem sie tot im Fluss aufgefunden wurde. Zarte Wassertropfen benetzen noch ihre Haut. Das in Dunkelheit gehüllte blasse Gesicht übt eine düstere Stimmung auf mich aus, die mich durch die ganze Geschichte begleiten wird. Der Autor: T. R. Richmond ist ein preisgekrönter Journalist, der für die lokalen, regionalen und nationalen Zeitungen, Zeitschriften und Websites geschrieben hat. Die Übersetzungsrechte von „Wer war Alice“ wurden in über 20 Länder verkauft. Reflektionen: T. R. Richmond erzählt die Geschichte von Alice Salmon und was sie nach ihrem Tod hinterlässt in einer Art Briefroman. Mit Hilfe von Facebook Beiträgen, Texten, Briefen, Tweets und Tagebucheinträgen von Alice und ihren Freunden beginnt der Anthropologe Professor Jermey Cooke alles über das komplexe Leben der jungen Alice zu recherchieren. T. R. Richmonds Debüt ist eine Coming-of-Age-Geschichte. Am Ende schreibt Professor Jeremy Cooke sogar ein Buch und gibt Einblicke in Alice Leben, die sie fast wieder zum Leben erwecken. Die Geschichte, die sich absolut von dem Mainstream abhebt, hat mich von Anfang an gefesselt. Erst las ich wissbegierig im rasanten Tempo, dann hatte ich einen Hänger, doch schließlich habe ich das Buch fast wie einen Pageturner gelesen und genossen. Mein Hänger stellte sich so dar, dass ich zwischendurch einfach nicht immer wusste wer da gerade einen Satz oder Dialog von sich gegeben hat. Ich habe zurückblättern müssen, um zu verstehen. Die Figur des Professor Jeremy Cooke, ich nenne ihn ab sofort hier nur noch Jem, schreibt viele Briefe an seinen Freund Larry. In diesen Briefen schreibt er von Gesprächen und Ereignissen in der Gegenwartsform, bedeutet, innerhalb des Briefes wechselt die Perspektive, was mich anfangs manches Mal irritiert hat. Ich merkte sehr schnell, dass man dieses Buch nur in absoluter Konzentration lesen und genießen kann. Wer glaubt diesen Roman zwischendurch lesen zu können, der wird von dieser Geschichte bitter enttäuscht sein, da er sie einfach dann nicht voll umfänglich erfassen kann. Die Komplexität dieses Briefromans empfinde ich als ein Meisterwerk. Es ist großartig, wie alle Puzzleteile harmonisch ineinander fließen und ich schreibe hier von einem Debüt! Der Schreibstil und die Sprache von T. R. Richmond haben mich begeistert, auch wenn ich gestehen muss, dass Buch als anstrengend empfunden zu haben. Schauplätze finden in diesem Roman keine besondere Bedeutung, da es sich hauptsächlich um die schriftstellerische Verarbeitung von Nachrichten handelt. Facebook, Twitter und Co. sind die Orte, an denen Jem über Alice recherchiert, um zu erfahren wer sie wirklich war. Er erforscht die Wahrheiten schnell dahingeschriebener Posts und Threads aus Alice Freundes- und Bekanntenkreis, entdeckt soziale Fußabdrücke in der Welt der Online-Identitäten und verarbeitet diese in den Briefen an seinen Freund Larry. In den zahlreichen Nachrichten trifft er auf Liebe, Schmerz, Rache, Verlust und Erlösung, die Alice Leben und das Leben ihrer Familie und das ihrer Freunde maßgeblich prägten. Jem erfährt viel Widerstand, gegen das was er da tut. Die Meinungen über ihn schwanken zwischen Lustmolch bis hin zum brillanten Wissenschaftler, von Vaterfigur bis hin zur Sucht nach Anerkennung. Er wird bedroht, er leidet und empfindet Trauer, er ist wütend und hört dennoch nicht auf. Als er erfährt dass er Krebs hat, will er noch mehr dass alles aufgeklärt wird und kämpft um Gerechtigkeit und Vergebung. Bei all dem fragt man sich dann, warum er so engagiert daran arbeitet Alice zu erklären. Man sucht nach Gründen dafür und im Kopf des Lesers findet ein Kinofilm statt. Die Fragen „was ist Jem’s Geheimnis und war es ein Unfall oder war es Mord“ begleiten durch das Buch hindurch bis zu den letzten Seiten. Diese bis fast zuletzt unbeantworteten Fragen bilden die düstere Grundspannung, die es nur ab und zu zulässt, dass Spannungshöhepunkte aufblitzen. Diese Geschichte wird durch die vielen Nachrichten, die hier verarbeitet werden, sehr facettenreich und voller unterschiedlicher Perspektiven erzählt, wodurch das Buch für mich eine echte Herausforderung war, dass noch lange nachwirken wird. Die Figuren und ihre Charaktere sind äußerst feingliedrig und emotional gezeichnet. Luke ist Alice Ex-Freund. Er schreibt Alice Briefe, als sie bereits tot ist. Darin verarbeitet er seine tiefempfundene Trauer, seine Selbstvorwürfe und seine Verzweiflung. Megan, Alice beste Freundin, betreibt einen Blog und schreibt dort sehr detailliert über sich und Alice. Sie begleitet Jem eine Zeitlang, als er recherchiert. Sie bewundert ihn, doch eines Tages schlägt diese Zuneigung in Hass um. Elisabeth, Alice Mutter, steht in Briefkontakt mit Jem. Diese Figur betreibt ein Wechselspiel zwischen Liebe und Hass, für und gegen Jem. All diese Nachrichten sind hoch emotional und sie berühren. Ich hatte keine bestimmten Erwartungen an diesen Roman, daher kann ich kaum von enttäuschten Erwartungen schreiben, aber meine Kritik gilt den verschachtelten Briefen, die Jem an Larry schreibt. Es hat mich manches Mal gestört Sätze oder Dialoge erneut lesen zu müssen, um sie einprägsam zu verstehen. Ein wenig mehr Abwechslung zwischen dem Lesen von Briefen und der realen Welt der Figuren hätte ich als angenehm empfunden. Mein Fazit: Ein Roman der sich absolut vom Mainstream abhebt. Sehr intelligent, sehr komplex, sehr lesenswert und anspruchsvoll, aber auch anstrengend und somit nichts für zwischendurch, da man die Geschichte sonst nicht voll umfänglich erfassen und genießen kann.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein exzellenter Krimi! Spannend und psychologisch ausgereift. Durch die verschiedenen Kanäle wird dem Leser die Geschichte der Alice Salmon nahegebracht. Toll geschrieben!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Interessanter, klug konstruierter Thriller. Zusammengesetzt aus Tagebuch- und Blogeinträgen, Artikeln und Briefen verschiedenster Personen, ergibt sich so ein Bild der toten Alice.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Nach dem Tod von Alice Salmon fragt sich ihr ehemaliger Professor, was da passiert ist. Er sammelt Mails, Blogeinträge und Artikel, aus denen sich allmählich ein Bild zusammenfügt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Diese Frage bekommt man auf 448 hervorragend geschriebenen Seiten beantwortet. Und hat danach keine offenen mehr ...

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zäh zäh und zäh
von MissRichardParker am 17.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die beliebte, von allen geliebte Alice ist tot. Ertrunken in einem Fluss, nach einer scheinbar wilden Nacht. Doch ist Alice nicht vielleicht doch freiwillig in den Tod gesprungen? Während ihre Familie und ihre Freunde trauern geht ein Professor allen Hinweisen nach und will verbissen die Wahrheit herausfinden. Was geschah... Die beliebte, von allen geliebte Alice ist tot. Ertrunken in einem Fluss, nach einer scheinbar wilden Nacht. Doch ist Alice nicht vielleicht doch freiwillig in den Tod gesprungen? Während ihre Familie und ihre Freunde trauern geht ein Professor allen Hinweisen nach und will verbissen die Wahrheit herausfinden. Was geschah mit Alice, wer war Alice? Ich weis nicht, warum ich mir einiges von diesem Buch versprochen hatte. Es wurde interessant angepriesen und hat mich sofort Neugierig gemacht. Schon von Anfang an merkt man, das dieses Buch anders ist als ein "normaler" Roman. Unterschiedlichste Menschen, Artikel, Mails, Radiosender usw erzählen die Geschichte. Diese Idee fand ich super! Erfrischend abwechslungsreich und flüssig. Wären da nicht die unglaublich zähflüssigen Briefe des Professors. Ja ok, er hat Tiefgang der Mann, gleichzeitig ist er mir aber so dermassen unsympathisch, dass ich oft die Augen verdreht habe. Mir war seine Sichtweise und Art der Erzählung mehr als zu viel. Manchmal hoffte ich nur noch, dass seine schier endlosen Briefe endlich ein Ende nehmen! Darum muss ich dem Buch so viele Sterne abziehen. Schade, denn die Geschichte selber ist interessant und überraschend. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.

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