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Wetterleuchten im Roussillon

Ein neuer Fall für Inspecteur Sebag

(1)
Inspecteur Gilles Sebag ist gerade aus den Sommerferien zurück, als die Leiche eines Rentners gefunden wird. Offenbar wurde er vom Mitglied einer aus dem Algerienkrieg bekannten Geheimarmee ermordet. Es stellt sich schnell heraus, dass eine 50 Jahre alte Rechnung beglichen wurde. Dann gibt es einen weiteren Toten, der auch in den Algerienkrieg involviert war, und die Sache wird so politisch, dass Gilles aufpassen muss, mit wem er spricht. Als schliesslich seine Tochter in den Fall verwickelt wird, muss Gilles sich entscheiden: Karriere oder der heissgeliebte Familienfrieden?
Portrait
Philippe Georget wurde 1963 geboren. Nach mehreren Jahren als Journalist für Rundfunk und Fernsehen hat er 2001 seine Familie in einen Campingbus gepackt, um einmal mit ihr das Mittelmeer zu umrunden. Seit seiner Rückkehr lebt er als Autor mit Frau und Kindern in der Nähe von Perpignan und läuft leidenschaftlich gern Marathon. Für seine Krimis hat er in Frankreich mehrere Preise gewonnen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 480, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.06.2015
Serie Commissaire Gilles Sebag 2
Sprache Deutsch
EAN 9783843710978
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 627
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Kundenbewertungen


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In der Zwiebel liegt die Kraft
von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2015

Lieutenant Sebag, der beste Polizist von ganz Perpignan und anständiger Marathonläufer, lässt sich weder überraschen noch besonders ärgern. Er mag ja ein Pariser sein, aber er ist auch ein Ass. Und für die verbrecherischen Mistkerle von der OAS liegt die Geschichte weit in der Vergangenheit. Durchaus interessant. Meinung: Die... Lieutenant Sebag, der beste Polizist von ganz Perpignan und anständiger Marathonläufer, lässt sich weder überraschen noch besonders ärgern. Er mag ja ein Pariser sein, aber er ist auch ein Ass. Und für die verbrecherischen Mistkerle von der OAS liegt die Geschichte weit in der Vergangenheit. Durchaus interessant. Meinung: Die Kriminalität liegt in der Natur des Menschen. Inschallah!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Politischer Frankreich Schmöker!!!

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Alte Wunden, Altes Land
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 19.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch ist der zweite Roman des Autors Phillippe Georget, der sich um Inspecteur Gilles Sebag dreht. Sebag, im besten Alter, verheiratet und Vater von zwei Kindern im Teenageralter, muss zu Beginn des Buches einen schweren Gang antreten. Ein Freund seiner Tochter ist bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Seine Tochter... Das Buch ist der zweite Roman des Autors Phillippe Georget, der sich um Inspecteur Gilles Sebag dreht. Sebag, im besten Alter, verheiratet und Vater von zwei Kindern im Teenageralter, muss zu Beginn des Buches einen schweren Gang antreten. Ein Freund seiner Tochter ist bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Seine Tochter zweifelt daran ob die Polizei- Version seines Kollegen Cardona, ein betrunkener Lieferwagenfahrer sei allein schuld, wirklich stimmt und bittet ihren Vater nachzuforschen, was dieser nur hinter dem Rücken seines Kollegen tun kann. Noch dazu hat Gilles Sebag auch in seiner Ehe ein ungutes Bauchgefühl, er vermutet seine Frau könnte eine Affäre haben. Und als wenn das alles nicht reichen würde, wird in Perpignan die erschossene Leiche eines Rentners gefunden. Der Tatort ist mit "OAS" signiert, was auf eine Untergrundorganisation von Algerienfranzosen Anfang der Sechziger hinweist. Dieser Mord soll nicht das einzige Verbrechen im Buch bleiben... Man ist sofort in der Geschichte drin. Der Spannungsbogen baut sich direkt auf und man muss einfach weiterlesen. Am Anfang hat mich der Handlungsstrang um Matthieus Tod (der verunglückte Teenager) mehr fasziniert als der Mordfall. Jedoch beginnen im Buch bald Rückblenden, in das französisch besetzte Algerien der Sechziger Jahre, die einen in ihren Bann ziehen und so das Verhalten und die Ansichten der pied- noirs, der Algerienfranzosen, in der modernen Zeit besser erklären. Es ist ein fesselnder Krimi im frühherbstlichen Südfrankreich, der einen mitnimmt in einen Teil der Geschichte der mir noch nicht so bekannt war. Ich kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen, sowohl für Freunde gut und fesselnd geschriebener Krimis als auch für alle die sich für Zeitgeschichte interessieren. Von mir gibt es fünf Sterne.

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Gilles Sebag 2. Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 24.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist der 2. Roman um den Inspecteur Gilles Sebag. Dieses Mal muss er im Umfeld vom Algerienkrieg Anfang der 60ger Jahre 2 grausame Morde 50 Jahre später aufklären. Zunächst scheinen die 2 Morde in der Gegenwart nicht viel gemeinsam zu haben, außer dass... "Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist der 2. Roman um den Inspecteur Gilles Sebag. Dieses Mal muss er im Umfeld vom Algerienkrieg Anfang der 60ger Jahre 2 grausame Morde 50 Jahre später aufklären. Zunächst scheinen die 2 Morde in der Gegenwart nicht viel gemeinsam zu haben, außer dass es jeweils einen Hinweis auf die Organisation OAS gibt. Diese Organisation war eine Untergrundbewegung zu Ende des Algerienkrieges, die Algierfranzosen noch heute unterstützen und ihre eigene Tradition aufrechtzuerhalten. Aber nach und nach findet Sebag und seine Kollegen immer mehr Verbindungen zwischen den Mordfällen. Hinzu kommt, dass es ein Mordfall gibt, der zunächst als Unfall zu den Akten gelegt werden soll. Zufälligerweise ist das Unfallopfer ein Schulkamerad von Sebags Tochter Severine und so ermittelt er auf Wunsch seiner Tochter auch noch in diesem Fall. Während diesen Ermittlungen kommen immer mehr Gemeinsamkeiten zu den beiden unerklärten Morden ans Tagelicht. Nach und nach schafft es der Autor die offenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Durch verschiedene Rückblenden auf die Ereignisse des Algerienkrieges und die Sichtweise des Mörders kommt Abwechslung in die Geschichte und Spannung auf. Leider kommt auch in diesem Fall das Familien- und Privatleben von Gilles Sebag ein wenig zu kurz. Zwar beschäftigt sich Gilles mit dem scheinbaren Seitensprung seiner Frau Claire gelegentlich, aber zu einer offenen Aussprache oder einem Konfliktausbruch kommt es in diesem Roman auch nicht. Der Mordfall und seine Lösung ist ein komplett in sich abgeschlossene Geschichte, aber bei der Sache rund um Gilles Sebag Familie (mit der scheinbaren Untreue seiner Frau) ist es von Vorteil, wenn man den ersten Fall "Dreimal schwarzer Kater" gelesen hat. Insgesamt betrachtet habe ich mich wieder recht gut unterhalten gefühlt, auch wenn mich das Buch auch dieses Mal nicht komplett vom Hocker gerissen hat.

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Schuld verjährt nie
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 07.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Gilles Sebag kehrt aus dem Urlaub zurück und schon hat er seinen ersten Fall. Ein alter Herr wird in seiner kargen Wohnung ermordet aufgefunden. Routine – wenn es nicht ein Art Bekennerschreiben gäbe: die Buchstaben OAS sind auf die Türe geschrieben. Dann bittet ihn seine Tochter noch um Hilfe:... Gilles Sebag kehrt aus dem Urlaub zurück und schon hat er seinen ersten Fall. Ein alter Herr wird in seiner kargen Wohnung ermordet aufgefunden. Routine – wenn es nicht ein Art Bekennerschreiben gäbe: die Buchstaben OAS sind auf die Türe geschrieben. Dann bittet ihn seine Tochter noch um Hilfe: ein Mitschüler wurde auf seinem Roller überfahren, für die Polizei ein klarer Unfall ohne weiteren Ermittlungsbedarf, damit wollen sich aber die Eltern und Mitschüler nicht abfinden. Auch da ermittelt Sebag sozusagen nebenbei, obwohl ein zweiter Mord mit den gleichen Kennzeichen seine ganze Aufmerksamkeit fordert. Allein durch die drei Buchstaben ist schon das Thema vorgegeben, die OAS war eine Guerillaorganisation, die gegen Ende des Algerienkriegs für ein französisches Algerien kämpfte und sich dabei aller terroristischen Mittel bediente. Heckenschützen, Massenmorde, Überfälle auf arabische Familien und Banküberfälle zur Finanzierung des Kampfes. Im heutigen Frankreich will sich niemand so recht dieser Zeit erinnern, die Pied-Noirs – so werden die in Algerien geborenen Franzosen gern abschätzig genannt – pflegen die Erinnerungskultur und wollen die untergegangene Zeit für ihre Kinder und Enkel lebendig halten. In Rückblenden führt uns der Autor ins Algerien der 50iger – 60iger Jahre. Das Land wird von Unabhängigkeitsunruhen erschüttert. Frankreich, das Mutterland, ist bereit die Kolonie aufzugeben. Das empfinden die Kolonisten als Verrat, schließlich haben sie über Generationen das Land aufgebaut und zu Wohlstand gebracht. Frankreich selbst haben die wenigsten von ihnen kennengelernt. Hier wird der Grundstein zu den Morden Jahrzehnte später gelegt. Es ist ein interessanter Exkurs in die französische Geschichte, die hier den Hintergrund zu diesem kenntnisreichen Krimi bilden. Wer bereit ist, sich auf solche Hintergründe einzulassen, wird sich ausgesprochen gut unterhalten fühlen. Sebag ist ein Ermittler der neuen Schule, er fühlt sich ein, lässt niemandem seine Überlegenheit spüren und hat immer auch Empathie für Opfer und Täter gleichermaßen. Grade so eben schrammt er am Softie vorbei, hat er doch den Verdacht, seine Frau Claire wäre untreu, aber da schiebt er eine Aussprache ständig vor sich her. Diese kleine Sorge zieht sich wie ein Runing Gag durch den ganzen Krimi und ist eigentlich ziemlich überflüssig. Mein Fazit: Wer sich gern mit Anspruch im Krimi unterhalten lassen möchte und nicht nur die schnelle atemberaubende Spannung sucht, ist hier genau richtig.

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Mord in Südfrankreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 03.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Lieutenant Gilles Sebag tritt nach einer Woche Urlaub seinen Dienst in der südfranzösischen Stadt Perpignan wieder an. Er freut sich auf einen ruhigen Dienstbeginn um das Versprechen einzulösen, dass er seiner Tochter bei der Beerdigung eines Schulkameraden gegeben hat, dessen Motorradunfall zu recherchieren da die Eltern nicht an einen... Lieutenant Gilles Sebag tritt nach einer Woche Urlaub seinen Dienst in der südfranzösischen Stadt Perpignan wieder an. Er freut sich auf einen ruhigen Dienstbeginn um das Versprechen einzulösen, dass er seiner Tochter bei der Beerdigung eines Schulkameraden gegeben hat, dessen Motorradunfall zu recherchieren da die Eltern nicht an einen Unfall glauben wollen. Doch gleich wird er zu einem Mord gerufen. Ein älterer Mann lag schon länger erschossen in seiner Wohnung. An der Tür finden sich 3 Buchstaben, OAS, einer algerischen Geheimorganisation die vor 50 Jahren aktiv war. Mit Schrecken erinnert man sich an die grausamen Verbrechen die im Algerienkrieg begangen wurden. Man erfährt einiges über die Pieds-noir und die eingeschworene Gemeinschaft der Algerien-Franzosen die auch heute noch fest zusammenhalte und als Gruppe undurchdringbar sind. Aber auch von der Kolonialherrschaft der Franzosen in Afrika. Nach dem recht spannenden Auftakt gestalten sich die Ermittlungen etwas langatmig. Am Ende muß Sebag feststellen dass der tödliche Motorradunfall mit dem Mord an dem Rentner in Verbindung steht. Nach dem ersten Fall um Gilles Sebag habe ich mich sehr auf den 2 Teil gefreut, auf einen 2 Fall im katalonischen Teil von Südfrankreich. Allerdings weist der Roman besonders am Anfang ziemliche Längen auf und ein paar weniger Seiten hätten der Spannung keinen Abbruch getan. Der Schreibstil ist ruhig und einfach. Auf 2 Ebenen spielt der Roman einmal auf Seiten der Ermittler und einmal aus Sicht des´noch unbekannten Mörders. Persönlich hatte ich keine Ahnung vom Algerien Krieg und so fand ich den geschichtlichen Exkurs recht interessant. Am Ende wird es noch einmal spannend und das Buch findet einen guten Ausgang. Auch im Privatleben kehrt nach den familiären Spannungen im ersten Teil wieder Frieden ein.

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Neuer Fall
von simi159 am 15.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der zweite Fall in dem Inspector Gilles Sebac ermittelt hat seinen Ursprung im über 60 Jahre zurückliegenden Algerienkrieg. Jemand nimmt nach über 50 Jahren Rache an einem Algerierfranzosen. Doch bevor er sich ganz diesem Fall widmen kann, muss er erst einmal seiner Familie bestehen. Ein guter Freund seiner Tochter... Der zweite Fall in dem Inspector Gilles Sebac ermittelt hat seinen Ursprung im über 60 Jahre zurückliegenden Algerienkrieg. Jemand nimmt nach über 50 Jahren Rache an einem Algerierfranzosen. Doch bevor er sich ganz diesem Fall widmen kann, muss er erst einmal seiner Familie bestehen. Ein guter Freund seiner Tochter ist bei einem Motorradunfall tödlich verunglück und der Schock über diesen Unfall ist noch nicht recht verdaut. Dennoch muss sich Sebac um die Aufklärung des Todes an dem Algerierfranzosen kümmern, doch er hat mehr Fragen als Antworten. Was hat die Untergrundorganisation OAS (Organisation del'armee secréte) damit zu tun? Und warum hat, falls Rache das Motiv ist, der Mörder so lange damit gewartet? Fazit: Das " Wetterleuchten in Roussillon" ist ein unspektakulärer und langsamer Kriminalfall. In Rückblenden erfährt der Leser vieles über die Schandtaten der OAS, die Algerierfranzosen und die Kolonialherrschaft der Franzosen. Ansonsten verfolgt man Sebac bei der schleppenden Aufklärung des Falls, den er ist viel mehr mit sich und seinen familiären Problemen beschäftigt. Dabei schafft der Autor durch seinen Erzählstil eine angenehmen Stimmung, die Handlung plätschert so vor sich hin und auch Spannung ist kaum bis gar nicht vorhanden. Dafür bekommt man einen detaillierten Einblick in die Empfindungen und Stimmungen der Einzelnen Personen. Man hat als Leser das Gefühl hautnah dabei zu sein, manchmal fast in die Haut der Charaktere zu stecken. die Charakter sind sehr gut beschrieben, lebensnah und authentisch. Auch das typisch französische, sprich Land, Leute und Essen kommt nicht zu kurz. Alle sin Allem ein solider Krimi, mit wenig Spannung, dafür umso geschichtsträchtiger. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

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Wetterleuchten im Roussillon
von raschke64 aus Dresden am 03.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kommissar Sebag ist aus dem Urlaub zurück. Da bittet ihn seine Tochter, einen Verkehrsunfall, bei dem ein Schulkamerad ums Leben kam, zu untersuchen. Er stürzt sich in die Arbeit, denn er möchte seine Tochter nicht enttäuschen. Doch er kann nicht lange daran arbeiten, denn es gibt eine Leiche. Ein... Kommissar Sebag ist aus dem Urlaub zurück. Da bittet ihn seine Tochter, einen Verkehrsunfall, bei dem ein Schulkamerad ums Leben kam, zu untersuchen. Er stürzt sich in die Arbeit, denn er möchte seine Tochter nicht enttäuschen. Doch er kann nicht lange daran arbeiten, denn es gibt eine Leiche. Ein Rentner wird gefunden, ermordet – und am Tatort stehen die Buchstaben OAS. Alles deutet auf den Algerienkrieg in den 1960er Jahren hin. Kommissar Sebag beginnt seine Ermittlungen, doch sie kommen nicht wirklich vorwärts, denn alle Leute, die irgendwas über die Zeit in Algerien wissen könnten, schweigen. Und dann gibt es einen 2. Toten … Mir hat der 2. Band um Sebag besser gefallen als der 1. Auch hier spielt die Familie wieder herein, aber nicht mehr so vorherrschend wie im 1. Teil. Es wird sich mehr auf die Untersuchungen und Ermittlungen konzentriert, was dem Buch richtig gut tut. Rein inhaltlich habe ich viel gelernt. Ich wusste fast nichts über den Algerienkrieg und den entsprechenden Hintergründen. Hier wurde das von allen Seiten sehr unaufdringlich beleuchtet – ohne dass für jemanden Partei ergriffen wurde. Für meinen Geschmack litt dadurch zwar etwas die Spannung, aber ich hatte trotzdem nie das Gefühl, ein „Lehrbuch“ zu lesen. Alles in allem ein solider, weiterempfehlenswerter Krimi mit einem außergewöhnlichen Inhalt.

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Gelungener französischer Krimi mit Längen
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkelenz am 26.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Zum ersten Mal habe ich einen Krimi aus der Feder des französischen Autors Philippe Georget gelesen. Der Krimi dreht sich um Inspecteur Gilles Sebag, der gleich zwei Fälle lösen muss. Zum einen wird die Leiche eines Rentners mit der Signatur "OAS" gefunden, die einen Hinweis auf den Algerienkrieg liefert. Zum... Zum ersten Mal habe ich einen Krimi aus der Feder des französischen Autors Philippe Georget gelesen. Der Krimi dreht sich um Inspecteur Gilles Sebag, der gleich zwei Fälle lösen muss. Zum einen wird die Leiche eines Rentners mit der Signatur "OAS" gefunden, die einen Hinweis auf den Algerienkrieg liefert. Zum anderen ist ein Freund von Sebags Tochter bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Seine Tochter zweifelt aber an den Ermittlungsmethoden der Polizei und setzt ihren Vater auf den Fall an. Das Geschehen in diesem Krimi beginnt unvermittelt und man wird sofort in die Handlung eingeführt. Geschickt verwendet Philippe Georget Rückblenden auf die sechziger Jahre, die sich rund um die Ermordung des toten Rentners bewegen, um die Signatur "OAS" näher verständlich zu machen. Es scheint, als ob ein alter Feind eine alte Rechnung begleichen möchte. Auch der Täter bekommt in diesem Werk ein Gesicht, sodass der Leser seine Gedanken zu den weiteren Morden, die im Laufe des Buches geschehen, erkennt. Doch auch der Inspecteur befindet sich in einer Ehekrise mit seiner Frau. An manchen Stellen hat die Ermittlung aber Längen. Dem Autor gelingt es jedoch durch eine geschickte Retrospektive diesen Umstand zu entschärfen. Die Sprache ist relativ einfach gehalten, wodurch man in einen direkten Lesefluss kommt. Philippe Georget bringt durch seinen geschichtlichen Rückblick einen guten Überblick über das gespannte Verhältnis zwischen Frankreich und Algerien in den sechziger Jahren. Sicher einer der großen Vorzüge dieses Krimis. Das Cover bringt die Stimmung sehr gut rüber: Ein Himmel vor einem Hafen, der von Gewitterwolken gezeichnet ist, gibt schon erste Hinweise auf eine Bedrohung. Insgesamt ist "Wetterleuchten im Roussillon" ein gut zu lesender Sommer-Krimi, der sicher viele Liebhaber finden wird.

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Mord in den politischen Untergund?
von einer Kundin/einem Kunden aus Schweighofen am 18.06.2015
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Der Kriminalroman "Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist nach dem Erstlingswerk des Schriftstellers "Dreimal schwarzer Kater" bereits der zweite Fall des Inspectors Sebag. In seiner französischen Heimat wurde der Autor mehrfach für seine Romane ausgezeichnet. Diesmal führt es Sebag mitten in den seit über 60 Jahren zurückliegenden Algerienkrieg,... Der Kriminalroman "Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist nach dem Erstlingswerk des Schriftstellers "Dreimal schwarzer Kater" bereits der zweite Fall des Inspectors Sebag. In seiner französischen Heimat wurde der Autor mehrfach für seine Romane ausgezeichnet. Diesmal führt es Sebag mitten in den seit über 60 Jahren zurückliegenden Algerienkrieg, in dem die Untergrundorganisation OAS (Organisation de l’armée secrète) eine zentrale Rolle spielt. Alte Feindschaften und eine offene Rechnung scheinen sich als Motiv hinter dem brutalen Mord eines Algerienfranzosen im Rentenalter zu verbergen. Sebag stellt sich eine Frage: Ist der Hass der Bevölkerung und insbesondere der ehemals gegnerischen FLN (Front de libération nationale) nach so langer Zeit noch so präsent, dass er zu einem Mord führt? Der Roman ist in einer einfachen Sprache gehalten und lässt sich daher auch leicht und flüssig lesen. Das Cover mit einem gewitterwolkenverhangenen Himmel über einer katalonischen Landschaft verrät bereits die Stimmung des Krimis. Dieser beginnt nach dem Mord eines Algerienfranzose zunächst etwas schleppend. Die Ermittlungen wollen vorläufig nicht so recht in Gang kommen. Einsichten in die Polizeiarbeit und Rückblicke in das Leben des bislang noch unbekannten Täters als OAS-Kämpfer in Algerien der 1960er Jahre bestimmen weitgehend den Handlungsverlauf. Zwischendurch wechselt die Perpektive zum Täter, der nach dem ersten Mord nun ein neues Opfer sucht, sowie zum Privatleben Sebags der mit Ehepoblemen zu kämpfen hat. Nabenschauplatz ist außerdem der Unfalltot eines Schulfreundes von Sebags Tochter, bei dessen Aufklärung es noch Ungereimtheiten gibt und der mit dem Mord scheinbar in Verbindung steht. Spannend wird es als der Mörder in seinem geplanten Rachefeldzug weiter foranschreitet und die Ermittlungen des Kommissariats schließlich eine ungeahnte Wendung nehmen. Lesenswert ist Georgetes Krimi vor allem durch seinen Einblick in die Subkultur der Algerienfranzosen und die Beschreibung der ehemaligen Schandtaten der OAS, die hierzulande sicher vielen gar nicht oder zumindest nicht so bekannt sind wie in der Heimat des Autors. Bei den Personen handelt es sich zwar um fiktive Figuren, aber historische Schauplätze und Vergehen der Untergundorganisation stimmen weitgehend mit der Realiät überein. Schlussendlich kann sowohl der Mord an dem Rentern als auch der Unfallhergang des Schulfreundes aufgeklärt werden. Ungelöst bleiben jedoch die zermürbenden Eheprobleme und die Selbstzweifel Sebags. Was dem Roman zu Beginn an Spannung fehlt, macht er durch den kleinen aber interessanten Geschichtsexkurs wieder gut. Durch den Ausgang des Krimis kann man davon ausgehen, dass das Thema der Kolonalherrschaft Frankreichs in Algerien und dessen blutiges Ende auf keinen Fall in Vergessenheit geraten sollten, dass die Verbitterung und eventuelle Rachegefühle inzwischen sowohl für die Nachfahren der ehemaligen Algerienfranzosen als auch für die heutige Bevölkerung Frankreichs und Algeriens kaum noch von Bedeutung sind.

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Sympathischer Ermittler in einem eher mühsamen Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 30.11.2015
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Inspecteur Gilles Sebag ist gerade aus dem Sommerurlaub zurückgekommen, da erwartet ihn ein neuer Mordfall: Ein Rentner, ehemals Mitglied einer Geheimarmee während des Algerienkriegs, wurde ermordet. Als es einen weiteren Toten aus den Reihen dieser Geheimarmee gibt, wird in diese Richtung weiterermittelt, obwohl der Krieg in Algerien bereits fünfzig... Inspecteur Gilles Sebag ist gerade aus dem Sommerurlaub zurückgekommen, da erwartet ihn ein neuer Mordfall: Ein Rentner, ehemals Mitglied einer Geheimarmee während des Algerienkriegs, wurde ermordet. Als es einen weiteren Toten aus den Reihen dieser Geheimarmee gibt, wird in diese Richtung weiterermittelt, obwohl der Krieg in Algerien bereits fünfzig Jahre her ist. Warum geschehen die Morde erst nach so langer Zeit? Philippe Georget hat in dieses Buch eines der Traumata des französischen Volkes eingearbeitet, den Algerienkrieg. In Deutschland sind die Hintergründe darüber weniger bekannt, und auch ich habe meine wenigen Kenntnisse darüber zusammenkramen müssen. Leider reichten mir die Informationen doch nicht, um richtig in das Thema einzusteigen, zudem hat das Buch m.E. einige Längen, so dass ich zwischendrin immer wieder den Faden verlor. Die Figur des Polizisten hingegen finde ich sehr spannend angelegt, er ist einer, der Vertrauen erwecken kann, mit einem guten Gespür und jeder Menge gesunden Menschenverstand. Die Handlung lässt den Leser auch tiefe Einblicke in sein Privatleben gewinnen, wobei er die Aufgabe seiner Tochter – den Unfall um ihren Klassenkameraden – besonders gut erledigen kann. Hingegen ist seine Verbindung mit seiner Ehefrau durch ihr Fremdgehen von Irritationen begleitet, hier wird viel angedeutet, doch es bleibt in der Schwebe. Da hätte ich dem guten Mann etwas mehr Rückgrat gewünscht – endlich mal ansprechen und dann gut sein lassen. Schade, von diesem Krimi bin ich etwas enttäuscht, auch wenn mir die Figur dieses Ermittlers sehr gefällt. Vielleicht gebe ich dem nächsten Band noch eine Chance…

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Spannender Krimi mit unnötigen Längen
von Hope am 23.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inspecteur Gilles Sebag begleitet seine Tochter zu der Beerdigung eines Mitschülers, der einem tödlichen Unfall zum Opfer fiel. Kurz darauf wird er zur Leiche eines Rentners gerufen. Ermordet von Mitglied einer Geheimarmee, die während des Algerienkriegs wütete. Doch dies ist schon fünfzig Jahre her. Dann gibt es noch einen Toten... Inspecteur Gilles Sebag begleitet seine Tochter zu der Beerdigung eines Mitschülers, der einem tödlichen Unfall zum Opfer fiel. Kurz darauf wird er zur Leiche eines Rentners gerufen. Ermordet von Mitglied einer Geheimarmee, die während des Algerienkriegs wütete. Doch dies ist schon fünfzig Jahre her. Dann gibt es noch einen Toten und Gilles Sebag taucht tief in die Vergangenheit ein um den Mörder zu finden, der evtl. auch Schuld an dem Tod des Mitschülers seiner Tochter beteiligt ist. Der Autor schildert alles in einer einfachen Sprache und auf zwei Zeitebenen verteilt. Die Gegenwart und die Erinnerung des Mörders an die Zeit des Algerienkriegs. Wobei hier die Identität des Mörders nicht preisgegeben wird. Der Krimi hat mich relativ gut unterhalten und doch hat er mir durch seine ziemlichen Längen teilweise die Spannung genommen. Es war absolut interessant, einiges über den Algerienkrieg und die OAS im besonderen zu erfahren. Jedoch hielt sich der Autor an manchen Stellen so lange daran auf, dass dies leider auf Kosten des eigentlichen Kriminalfalls ging. Die Stellen an denen der Mörder über die Zeit des Algerienkrieges erzählte, war ebenfalls richtig interessant zu lesen. Wären nicht so viele Längen dazwischen, wäre es ein richtig guter Krimi geworden, der von mir einen Stern mehr erhalten hätte. Denn das Ende war nochmals packend.

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Späte Rache
von LinaLiestHalt am 17.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Für Inspecteur Gilles Sebag ist es der erste Fall nach dem Sommerurlaub: Ein ehemaliges Mitglied einer Geheimarmee, der OAS, die während des Algerienkrieges Schrecken über die arabische Bevölkerung und später auch über die Algerienfranzosen gebracht hat, wird in seiner Wohnung hingerichtet. Wenig später gibt es einen weiteren Toten. Gleichzeitig... Für Inspecteur Gilles Sebag ist es der erste Fall nach dem Sommerurlaub: Ein ehemaliges Mitglied einer Geheimarmee, der OAS, die während des Algerienkrieges Schrecken über die arabische Bevölkerung und später auch über die Algerienfranzosen gebracht hat, wird in seiner Wohnung hingerichtet. Wenig später gibt es einen weiteren Toten. Gleichzeitig ermittelt Sebag in einem Verkehrsunfall, bei dem ein Freund seiner Tochter Severine umgekommen ist. Während er sich mit den politischen Auswirkungen der Morde und der steigenden Hysterie und Besorgnis der Algerienfranzosen im Roussillon auseinander setzten muss, wird immer klarer, dass beide Fälle in einem Zusammenhang stehen und der Auslöser der Ereignisse in den letzten Wochen während des Bürgerkrieges in Algier zu suchen ist. "Wetterleuchten Im Roussillon" ist ein gut leserlicher, solide geschriebener Krimi mit einem zutiefst menschlichen und sympathischen Ermittler. Gilles Sebag genießt nicht nur das Ansehen seiner Kollegen, sondern auch fast immer derjenigen, die er durch harte Ermittlungsarbeit, Einfühlungsvermögen und einer guten Prise Intuition überführen kann. Fallübergreifend erfahren wir etwas über seine private Situation. Diese Dinge sind für mich immer sehr wichtig, damit ich einen Krimi wirklich genießen kann. Da braucht es schon mehr als einen spannenden oder spektakulären Fall. In kurzen Rückblicken werden die Wirren der Algerienkrieges aus Sicht der nun gejagten OAS-Gruppe beschrieben und dabei auch einige ihrer grausamen Taten und sinnlosen Morde. Außerdem begleitet man den Mörder, dessen Identität allerdings vorerst noch nicht bekannt ist, auf dem Weg zu seinen nächsten Opfern. Dass es sich sowohl bei den Opfern, als auch beim Täter um alte, gebrechliche Männer handelt, macht diesen Fall ungewöhnlich. Ein weiterer Nebenschauplatz ist die Vereinigung der Algerienfranzosen vor Ort, die durch die Zerstörung eines Kriegsheldendenkmals und dem Angriff auf ihre Vorsitzenden in Angst und Schrecken versetzt wird. Leider ist der Krimi bisweilen etwas langatmig geraten, sodass nur auf den ersten und letzten 100 Seiten wirkliche Spannung auftaucht. Allerdings macht ihn den für mich doch sehr abstrakten und vor allem unbekannten geschichtlichen Hintergrund um den Algerienkrieg wieder sehr lesenswert.

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