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Wie das Licht von einem erloschenen Stern

Roman

(1)
Vega wird aus ihrem Teenagerleben gerissen, als sie nach einem Unfall nicht mehr sprechen kann. Die 17-Jährige kämpft wütend und frustriert mit ihrem Schicksal, das sie immer mehr zu einer sprachlosen Aussenseiterin macht. Ein ergreifender Roman, emotional und packend geschrieben.
Seit Vega bei einer Feier gestürzt ist, leidet sie an Aphasie. Sie kann nicht sprechen, kaum lesen und mit noch grösserer Mühe schreiben. Auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin Ida und ihrem Freund Johan gibt ihr keinen Halt, denn sie kommen mit ihrer Krankheit nicht zurecht. Vega fühlt sich innerlich wie tot und zieht sich immer mehr zurück. Bis sie Theo trifft, der ebenfalls an Aphasie leidet und beide merken, dass sich zusammen leichter ein Weg in ein neues Leben finden lässt.
Portrait
Nicole Boyle Rødtnes, geb. 1985, gründete 2002 den Verein »Hoffnungsvolle junge Schriftsteller«, der zahlreiche erfolgreiche dänische Schrift steller hervorgebracht hat. 2010 debütierte sie mit dem Roman »Dødsbørn«, dem ersten Band einer Serie, der bei einem kleinen Verlag herauskam und schnell sehr erfolgreich wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 26.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783407747105
Verlag Beltz & Gelberg
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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...berührend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Feldbach am 07.03.2016

Inhalt Ein Mädchen, das nicht mehr sprechen kann. Eine Familie, die schwere Zeiten durchmacht. Eine junge Liebe, die herzerwärmender nicht sein könnte. „Wie ein erloschener Stern“ hat wirklich einiges zu bieten und überzeugt von der ersten Seite an. Zusammen mit Vega bestreitet man ihren Alltag und versucht mit ihr das... Inhalt Ein Mädchen, das nicht mehr sprechen kann. Eine Familie, die schwere Zeiten durchmacht. Eine junge Liebe, die herzerwärmender nicht sein könnte. „Wie ein erloschener Stern“ hat wirklich einiges zu bieten und überzeugt von der ersten Seite an. Zusammen mit Vega bestreitet man ihren Alltag und versucht mit ihr das Rätsel ihres Unfalls zu lösen. Denn sie kann sich an nichts mehr erinnern und keiner will ihr glauben, dass es nicht bloß Tollpatschigkeit war. Der Inhalt ist jedoch kein reines Detektivspielen, sondern es geht um das Familienleben, jung sein, erste große Liebe. Vielschichtig und unterhaltsam. Umsetzung Die Umsetzung im Buch hat mich sehr fasziniert und begeistert. Eine Protagonistin die nicht sprechen kann und dennoch so viel zu sagen hat. Es ist interessant zu lesen, mit welchen Hilfsmitteln sie versucht, Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen. Was ich auch sehr toll fand war, dass sich die Autorin nicht bloß auf die Protagonistin beschränkt, sondern auch sehr deutlich zeigt, welchen Einfluss der Unfall auf ihr gesamtes umfeld hat. Freunde, Familie, jeder ist mit dieser neuen Situation konfrontiert und geht anders damit um. Sehr berührend ist auch ihre "Beziehung" zu Theo, wie 2 die nicht sprechen können, sich doch soviel zu erzählen haben. Wirklich gelungen. Vega Bewundernswert. Vega hat sofort mein Herz erobert. Man liebt mit, fühlt mit, leidet mit. Ich finde sie so stark und einfach vorbildlich. Auch wenn sie natürlich manchmal einfach genug von allem hat, ich bewundere sie dennoch für ihre Kraft, immer weiter zu machen. Ein tolles Mädchen. Schreibstil Jung, poetisch und leicht - man darf sich hier kein literarisches Meisterwerk erhoffe, aber dennoch schafft es die Autorin mit ihrem Schreibstil zu überzeugen. Vegas Alltag beschreibt sie sehr einfühlsam, sodass man ein gutes Gefühl für ihre Situation erhält. Mit den knapp 250 Seiten ist das Buch schnell gelesen und dennoch schafft es die Autorin, dass die Protagonisten auf keinen Fall leblos bleiben. ALLES IN ALLEM... ...hat mich das Buch wirklich überrascht - trotz einer nicht sprechenden Protagonistin ist das Buch unterhaltsam und sehr berührend. Für junge Mädchen, die Sehnsucht nach einem besonderen Buch haben, auf jeden Fall zu empfehlen! 1

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von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein sehr berührendes, tiefgründiges und trauriges Jugendbuch, dass auch Erwachsene anspricht.

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von einer Kundin/einem Kunden am 04.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine berührende und zugleich spannende Geschichte! Ich habe noch lange über dieses Buch nachdenken müssen.

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Unfall oder Absicht?
von einer Kundin/einem Kunden am 04.09.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Nachdem Vega einen dramatischen Unfall überlebt hat, kann sie nicht mehr sprechen, lesen oder schreiben. Alles muss sie nach und nach wieder lernen, Dabei kommen immer wieder die Erinnerungen an das furchtbare Ereignis hoch. Vor allem wird das Gefühl immer stärker,dass sie absichtlich gestoßen wurde. Ein sehr spannendes Buch... Nachdem Vega einen dramatischen Unfall überlebt hat, kann sie nicht mehr sprechen, lesen oder schreiben. Alles muss sie nach und nach wieder lernen, Dabei kommen immer wieder die Erinnerungen an das furchtbare Ereignis hoch. Vor allem wird das Gefühl immer stärker,dass sie absichtlich gestoßen wurde. Ein sehr spannendes Buch über einen Neuanfang, die Herausforderungen des Lebens und die Macht der Träume.

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von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wundervoll gefühlvolles Jugendbuch in das man sich hineinversetzen kann

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wunderschöne Geschichte, die unter die Haut geht. Ergreifend geschrieben und definitiv ein Lese-Muss für alle Fans von John Green. Tolles Buch!

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Ein Thema, daß mich nachdenklich gestimmt und sehr berührt hat
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 13.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

An diesem Buch ist mir zuerst das Cover aufgefallen und ich war gespannt, was es damit auf sich hatte. Der Einstieg gelang mir recht gut. Man lernt Vega kennen und sofort habe ich Anteil an ihrem Schicksal genommen. 17 Jahre lang war Vega ein ganz normales Mädchen, das gern auf Feste ging... An diesem Buch ist mir zuerst das Cover aufgefallen und ich war gespannt, was es damit auf sich hatte. Der Einstieg gelang mir recht gut. Man lernt Vega kennen und sofort habe ich Anteil an ihrem Schicksal genommen. 17 Jahre lang war Vega ein ganz normales Mädchen, das gern auf Feste ging und einen festen Freund hatte. Doch eines Tages hat sie ein Sturz bei einem Fest. Ein Sturz der alles für sie verändert hat. Nach dem Unfall leidet sie an Aphasie. Sie kann nicht sprechen, kaum lesen und nur mit größter Anstrengung schreiben. Langsam findet sie ins Leben zurück. Doch eines lässt sie nicht los. Wurde sie gestoßen oder war es wirklich nur ein Unfall? Ich mochte Vega sofort. Ich hab es bewundert wie sie gekämpft hat. Das sie nicht aufgab, auch wenn sie oft wollte. Sie erhält vor allem Unterstützung von ihrer Familie und von Theo. Die Autorin bringt hier ein sehr wichtiges Thema auf. Wie geht es dem betroffenden Menschen damit? Wie geht er damit um? Was macht es mit seinen Mitmenschen? Man leidet bei diesem Buch unglaublich mit Vega mit. Sie hat mich sehr berührt. Aber es ist nicht nur Vegas Geschichte, die ungemein zu Herzen geht. Es sind auch die Menschen um sie herum und wie sie auf diesen Umstand reagieren. Das ganze setzt viel Stärke und Einfühlsamkeit voraus und das wird doch recht deutlich gemacht. Es gibt Momente in den man einfach nur hilflos ist und schreien möchte. Man kann das sehr gut spüren und nachvollziehen. Es ist ein Kampf, der alles fordert. Vegas Geschichte ist sehr abwechslungsreich gehalten und es gab einige Momente, die mich doch ziemlich überrascht haben. Wenn man zwischen den Zeilen liest, kämpft man selbst immer wieder mit Ohnmacht und Verzweiflung. Ich hab natürlich auch immer gerätselt, aber wäre nie auf die Lösung gekommen. Aber letztendlich geht es nicht darum, wie es passiert ist. Sondern vor allem wie man selber damit umgeht, ob man es akzeptieren kann. Ich fand, das hat die Autorin recht gut hervorgebracht. Es ist ein Buch das auf jeden Fall sehr nahe geht und nachdenklich stimmt. Ich denke, wenn man so etwas liest, führt es dazu, daß man das Leben plötzlich ganz anders betrachtet. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Vega, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft. Man fühlt sich ihr unglaublich nah und nimmt einfach Anteil. Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, allen voran Theo. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind eher kurz gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht, aber auch fließend und mitreißend gehalten. Die Atmosphäre ist eher drückend und melancholisch , was aber sehr gut zum Thema passt. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Mit viel Einfühlsamkeit erzählt die Autorin die Geschichte der 17jährigen Vega, die nach einem Unfall an Aphasie erkrankt ist. Ein Thema, daß mich nachdenklich gestimmt und sehr berührt hat. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Sensibel und feinfühlig!
von Merlins Bücherkiste aus Sundern am 07.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein Abend verändert das Leben der 17-jährigen Vega vollkommen. Nach einem Sturz in ein Schwimmbecken, bei dem sie sich den Kopf anstößt, erleidet sie ein Hirntrauma, welches ihr Sprachzentrum befällt. In der Fachsprache heißt es Aphasie, doch in Wahrheit steckt ein viel grausameres Drama hinter diesem Leiden. Denn Vega... Ein Abend verändert das Leben der 17-jährigen Vega vollkommen. Nach einem Sturz in ein Schwimmbecken, bei dem sie sich den Kopf anstößt, erleidet sie ein Hirntrauma, welches ihr Sprachzentrum befällt. In der Fachsprache heißt es Aphasie, doch in Wahrheit steckt ein viel grausameres Drama hinter diesem Leiden. Denn Vega kann sich nicht mehr mitteilen, ihre sprachlichen Fähigkeiten, sowohl mündlich als auch schriftlich, sind auf ein Minimum beschränkt worden. Sie muss nun alles ganz neu erlernen. Nur ganz langsam macht sie Fortschritte, während ihre Freundschaften zu ihren Mitschülern immer mehr auf der Strecke bleiben. Bis sie eines Tages Theo kennenlernt, der ebenfalls an Aphasie leidet. Kann er Vega aus ihren Schneckenhaus helfen und sie zurück ins Leben führen? Die Dänin Nicole Boyle Rodtnes greift in diesem Werk "Wie das Licht von einem erloschenen Stern" auf persönliche Erfahrungen zurück. Mit dieser Geschichte möchte sie die Leser sensibilisieren und das Thema Aphasie bekanntmachen. Dieser Schritt ist ihr hervorragend gelungen, wenn gleich auch Vega und Theo zwei erfundene Persönlichkeiten sind. Vega ist die junge Heldin des Romans, die in ihren Gedanken gefangen ist. Glücklicherweise liegt die schlimmste Zeit nach dem Vorfall inzwischen ein paar Monate zurück und sie kann sich einigermaßen mit ihrer Mutter und Schwester verständigen. Doch darüber hinaus wird es sehr schwer. Ihr Freund weicht ihr immer weiter aus und auch ihre beste Freundin besucht sie immer seltener. Noch immer kann sie nicht zurück in die Schule, was sie von ihrem ehemaligen Freundeskreis separiert. Vega beschreibt dennoch durch ihre Sicht die Erlebnisse und lässt so den Leser hautnah an ihren Sorgen und Problemen teilhaben. Besonders ergreifend ist es mitzuerleben, wie die junge Frau mit ihrer eigenen Hilflosigkeit zu kämpfen hat. Stets muss sie sich selbst motivieren und sich Mut machen, wenn sie mit jemanden sprechen muss. Am liebsten würde sie sich einschließen, keine direkten Kontakte mehr haben und auf den Tag warten, dass sie wieder geheilt sein wird. Doch der Weg bis dahin kann Jahre dauern, wenn es überhaupt eine vollständige Heilung geben wird. Auch die Strapazen innerhalb der Familie werden deutlich und lebendig in Szene gesetzt. Für alle hat Vegas Aphasie Veränderungen hervorgerufen. Einige gehen damit besser um als andere. Doch am deutlichsten werden diese Seiten durch Vegas jüngere Schwester Alma beschrieben, die sich ebenfalls massiv verändert. Die Handlung ist sehr depressiv, aber auch hoffnungsvoll beschrieben. Vega vergießt viele Tränen, muss einige Hürden nehmen, doch letztendlich kann sie auch positive Erlebnisse sammeln. So lernt sie Theo kennen und verliebt sich schließlich auch in ihn. Er hat die gleichen Ängste im Gepäck wie Vega, geht aber anders damit um. Das wirkt erfrischend und aufmunternd. Es ist genau das, was die junge Frau braucht. Sensibel und tiefgründig, ein Roman, der mich bewegt und überrascht hat. Mein persönliches Fazit: Vega ist ein toller Charakter. Sie ist stark und eine richtige Kämpfernatur, wenn sie das selbst auch anders sieht. Sie ist ein Vorbild und vielleicht hat mich die Geschichte genau deshalb gefesselt. Jedenfalls habe ich das Buch innerhalb weniger Stunden regelrecht verschlungen und mich ganz darauf eingelassen. Ich habe mit ihr mitgelitten und mich über jede Kleinigkeit, die sich in ihrem Leben gewandelt hat, gefreut. Für mich ist Vega schon jetzt die Heldin des Jahres!

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Starkes Buch
von Julia Lotz aus Aßlar am 07.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt: Vega wird aus ihrem Teenagerleben gerissen, als sie nach einem Unfall nicht mehr sprechen kann. Die 17-Jährige kämpft wütend und frustriert mit ihrem Schicksal, das sie immer mehr zu einer sprachlosen Außenseiterin macht. Ein ergreifender Roman, emotional und packend geschrieben. Seit Vega bei einer Feier gestürzt ist, leidet... Inhalt: Vega wird aus ihrem Teenagerleben gerissen, als sie nach einem Unfall nicht mehr sprechen kann. Die 17-Jährige kämpft wütend und frustriert mit ihrem Schicksal, das sie immer mehr zu einer sprachlosen Außenseiterin macht. Ein ergreifender Roman, emotional und packend geschrieben. Seit Vega bei einer Feier gestürzt ist, leidet sie an Aphasie. Sie kann nicht sprechen, kaum lesen und mit noch größerer Mühe schreiben. Auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin Ida und ihrem Freund Johan gibt ihr keinen Halt, denn sie kommen mit ihrer Krankheit nicht zurecht. Vega fühlt sich innerlich wie tot und zieht sich immer mehr zurück. Bis sie Theo trifft, der ebenfalls an Aphasie leidet und beide merken, dass sich zusammen leichter ein Weg in ein neues Leben finden lässt. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Nicht nur das schöne Cover hat mich wie magisch an diesem Buch angezogen. Auch das Thema ist so unglaublich interessant. Ich studiere Linguistik im Nebenfach und bin so schon häufiger mit dem Thema Aphasie und Sprachstörung in Kontakt geraten. Es ist so vielschichtig und komplex, denn jeder Fall von Aphasie ist unterschiedlich und man kann so viel entdecken. Gleichzeitig ist es allerdings auch sehr schwer sich solch eine Krankheit vorzustellen. Schwer begreiflich ist die Ohnmacht sich nicht mitteilen zu können oder zu verstehen. Deshalb habe ich mich so gefreut, Nicole Boyle Rodtnes‘ neues Buch zu lesen, denn die Protagonistin Vega muss Tag für Tag mit diesem Problem klarkommen. Erst hatte ich so meine Bedenken, denn das Buch ist mit seinen 250 Seiten doch sehr dünn und ich fragte mich, ob das Thema auf diesen Seiten überhaupt angemessen Platz findet. Doch das tut es! Sofort taucht man ein in das Leben und die Gefühlswelt von Vega und kann sich schon nach wenigen Seiten vorstellen, wie es ist, mit einer Aphasie zu leben. Nicht nur das Alltagsleben, wie zum Beispiel der Gang zum Bäcker etc. sind beinahe unmöglich sondern auch in familiärer und sozialer Hinsicht ändert sich vieles für Vega und nebenher hat sie nicht nur mit der Aphasie zu tun sondern auch mit Blackouts und der quälenden Frage, ob hinter ihrem Sturz mehr steckt, als nur ein Unfall. Dadurch verbindet Frau Rodtnes gleich zwei Sachen: eine Menge Spannung und einen vielschichtigen Konflikt, bei dem vieles zum Nachdenken anregt. Das macht das Buch so fesselnd und gleichzeitig sehr lesenswert und wertvoll. Ich möchte in dieser Rezension gar nicht viel über die Charaktere, Schreibstil und Umsetzung reden. Denn das hat die Autorin mehr als gut gemeistert. Man liest diese Wörter, Zeilen, Sätze, Seiten und muss sich mehr als einmal vor Augen führen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die mit Aphasien zu kämpfen haben. Wenn man nicht gerade einen Bekannten in seinem Umkreis hat, der an einem solchen Problem leidet, dann ist es unvorstellbar, wie sich das Miteinander gestaltet. Nicole Boyle Rodtnes startet allerdings einen Versuch, dieses Miteinander den Lesern näherzubringen. Angetrieben aus einem eigenen Fall in ihrem Bekanntenkreis. Dies merkt man diesem Buch auch an. Es ist sehr gut recherchiert, sehr glaubwürdig und all das verbindet sie mit einer unglaublichen Wortgewalt. Ich wünsche mir noch mehr Bücher dieser Art, Bücher, die uns Alltägliches hinterfragen lassen. Diese sind so selten, wie ein vierblättriges Kleeblatt auf einer Wiese und sollten viel häufiger einen Platz in unseren Herzen finden. Bewertung: Wie das Licht von einem erloschenen Stern überzeugt gleichzeitig durch Spannung und einen Konflikt, sowie ein vielschichtiges und selten beleuchtetes Thema, das uns unser eigenes Leben und die Selbstverständlichkeit, mit der wir mit Sprache umgehen, hinterfragen lässt. Auf wenigen Seiten schafft die Autorin es, uns mit den Charakteren mitfühlen zu lassen und schafft ein Buch, an dem sich viele Autoren ein Beispiel nehmen können. Wortgewaltig und stark hat es mich gefangen genommen und mich das Gelesene noch lange reflektieren lassen. Vielen herzlichen Dank an den BloggDeinBuch und Beltz&Gelberg für das *Rezensionsexemplar.

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Etwas besonderes
von Sine liebt Bücher am 28.02.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Fazit: Die Autorin hat in diesem Buch versucht mir die Aphasie näher zu bringen und das hat sie damit auch geschafft. Es muss sehr schwierig sein, seine Gedanken und Gefühle nicht mehr mitteilen zu können. Die Wut und Verzweiflung hat sie von beiden Seiten gut widergespiegelt und ich konnte mich... Fazit: Die Autorin hat in diesem Buch versucht mir die Aphasie näher zu bringen und das hat sie damit auch geschafft. Es muss sehr schwierig sein, seine Gedanken und Gefühle nicht mehr mitteilen zu können. Die Wut und Verzweiflung hat sie von beiden Seiten gut widergespiegelt und ich konnte mich sehr gut da hineinversetzen. Bewertung: Vega hat Aphasie. Sie kann nicht mehr die "richtigen" Worte bilden. Sie kann daher nicht sprechen und auch nicht schreiben. Sie versucht wieder zu sprechen, was unheimlich schwer fällt. Und wenn einfach spricht, kommen Wörter aus ihrem Mund, die nicht passen. Sie nimmt Unterricht um alles wieder zu lernen und auch versinkt sie zeitweise in einem Loch. Die einzelnen Kapitel sind untergliedert in direkt nachdem Unfall und jetzt. So erfahre ich aus Vegas Sicht, wie sie das alles nachdem Unfall miterlebt hat und auch, wie sich die Gefühle auf den anderen Gesichtern widergespiegelt hat. Auch wie sich die Personen um sie herum im späteren Stadien verhalten. Sehr gut bekomme ich auch die Probleme mit, die andere Personen mit Vega haben. In die einzelnen Personen konnte ich mich super einfühlen. Allen voran Vega, aber auch ihre Schwester, Eltern und Freunde werden so gut dargestellt, dass ich sie sehr gut nachvollziehen kann und auch ihren Schmerz fühle. Es kommt immer wieder zu Missverständnissen, Rückfälle in normale Verhaltensmuster die jetzt nicht mehr tragbar sind und auch überfürsorgliche Mütter. Das Cover spricht für mich lautlos, genauso wie Vega nachher mit Theo kommuniziert. Und genau das, was sie nicht will, zieht sie endlich vorwärts. Da will ich aber nicht zu viel erzählen. Und spannend war das Buch auch für mich, nicht spannend im herkömmlichen Sinne, sondern eher ungewöhnlich. Denn ich mochte gerne an Vegas Leben teilnehmen und von ihr erfahren.

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eine sehr berührende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Buchrücken: Seit Vega bei einer Party gestürzt ist, kann sie weder sprechen, lesen noch schreiben. Diagnose: Aphasie. Doch war es wirklich ihr eigenes Verschulden? Oder wurde sie absichtlich geschubst? Als Vega diesen Verdacht gegenüber ihrer besten Freundin Ida und ihrer Schwester Alma andeutet, wenden sich beide vor den Kopf... Buchrücken: Seit Vega bei einer Party gestürzt ist, kann sie weder sprechen, lesen noch schreiben. Diagnose: Aphasie. Doch war es wirklich ihr eigenes Verschulden? Oder wurde sie absichtlich geschubst? Als Vega diesen Verdacht gegenüber ihrer besten Freundin Ida und ihrer Schwester Alma andeutet, wenden sich beide vor den Kopf gestoßen von ihr ab. Vega ist frustriert und fühlt sich völlig unverstanden und entsetzlich einsam. Bis sie Theo trifft und sie gemeinsam die fehlenden Puzzlestücke in Vegas Erinnerung zusammensetzen... Jedes Kapitel beginnt mit Rückblicken, erst auf den Unfall, dann auf die Zeit danach... Durch eine andere Schriftart werden die verschiedenen Blickpunkte unterschieden... Das Buch beginnt mit Vegas Erinnerungen an den Unfall. Ihr fällt es schwer, normal weiterzuleben - verständlich mit einer Aphasie. Wie soll man sich äußern, wenn man nicht lesen, nicht schreiben und nicht sprechen kann? Also muss Vega von vorn beginnen und alles neu erlernen, Schritt für Schritt! Auf einem Workshop lernt sie Theo kennen. Auf den ersten Blick sind sie sich sympathisch und freunden sich an. Während sich frühere Freunde abwenden ist Theo da und steht in allem hinter ihr. Zusammen versuchen sie herauszufinden, was es mit Vegas Vermutung auf sich hat... Theo ermuntert Vega wenn sie deprimiert ist, trocknet ihre Tränen, wenn sie weint... Schnell wird er zu einem wichtigen Bestandteil in ihrem Leben... Eine sehr schöne, rührende Geschichte. Rund um Vegas Krankheit, aber auch um Familie, Freundschaft und Liebe. Ein ganz, ganz tolles Buch, einfühlsam, emotional und poetisch! Mein Fazit des Buches: Nichts im Leben ist sicher! Nichts selbstverständlich! Auch Dinge, die immer da sind, können plötzlich verschwinden! Erst dann begreift man, welchen Stellenwert sie eigentlich haben ...

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von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Berührend geschriebene Geschichte über eine Krankheit, den Kampf dagegen, das Leben und die Liebe damit. Die Wendungen konnten mich nicht überraschen, dennoch ein toller Roman.

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Wie das Licht von einem erloschenen Stern
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 27.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext: Vega wird aus ihrem Teenagerleben gerissen, als sie nach einem Unfall nicht mehr sprechen kann. Die 17-Jährige kämpft wütend und frustriert mit ihrem Schicksal, das sie immer mehr zu einer sprachlosen Außenseiterin macht. Ein ergreifender Roman, emotional und packend geschrieben. Seit Vega bei einer Feier gestürzt ist, leidet sie... Klappentext: Vega wird aus ihrem Teenagerleben gerissen, als sie nach einem Unfall nicht mehr sprechen kann. Die 17-Jährige kämpft wütend und frustriert mit ihrem Schicksal, das sie immer mehr zu einer sprachlosen Außenseiterin macht. Ein ergreifender Roman, emotional und packend geschrieben. Seit Vega bei einer Feier gestürzt ist, leidet sie an Aphasie. Sie kann nicht sprechen, kaum lesen und mit noch größerer Mühe schreiben. Auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin Ida und ihrem Freund Johan gibt ihr keinen Halt, denn sie kommen mit ihrer Krankheit nicht zurecht. Vega fühlt sich innerlich wie tot und zieht sich immer mehr zurück. Bis sie Theo trifft, der ebenfalls an Aphasie leidet und beide merken, dass sich zusammen leichter ein Weg in ein neues Leben finden lässt. Meine Meinung: Das Cover ist sehr detailliert gestaltet die Farben super aufeinander abgestimmt. Sehr auffälliges Cover und ein Eye Catcher.Der Buchtitel spiegelt genau denn Inhalt des Buches wieder. Sehr schön fand ich das die zwei Gesichter sehr gut Vegas Seele wieder spiegeln . Vega ist ein 17 jähriges Mädchen das von einem Tag auf dem anderen nicht mehr reden kann sich ausdrücken dies geschah bei einem Unfall.Sie zieht sich zurück aus ihrem Leben und will nicht mehr soviel mit ihren Freunden und Schülern ihrer Klasse zu tun haben. Sie lebt in ihrer eigenen Welt wie es scheint. Sie hat denn Mut verloren zu kämpfen und einfach Mut zu haben. Sie lebt in einem neuen Leben jetzt die alte Vega gibt es nicht mehr und wird es nicht mehr geben. Was sehr schwer ist für die Mitmenschen damit klar zu kommen. Vega hat aber selber mit vielen Ängsten und neuen Herausforderungen zu kämpfen. Als sie hier raus findet das ihr Freund und ihre beste Freundin eine Affäre oder Beziehung haben bricht für sie eine Welt zusammen was man verstehen kann.Sie ist schon lange kein normaler Teenager mehr und das spürt sie immer mehr sie fühlt sich alleine und traut sich nicht mehr an denn Neuanfang ,an ein glückliches Leben und die Liebe zu glauben und sich mit ihrer Krankheit zu beschäftigen und auf sie einzulassen. Das ist schwer und da gehört viel Mut und viel Unterstützung von aussen dazu. Diesen Mut packt sie als sie Theo trifft und sie wagt es sich auf eine neue Liebe ein Neuanfang ein neues Leben einzulassen. Alma ist Vegas Schwester und immer für sie da aber für sie ist es manchmal Vegas handeln und tun zu verstehen . Was man nur verstehen kann wenn es einen selber passiert. Daher merkt der Leser immer eine wisse Distanz zwischen den beiden Schwestern. Alma ist liebevoll fürsorglich und immer für ihre Schwester da aber sie hat nun mal ihr eigenes leben was sie nicht aufgeben will. Almas und Vegas Mutter ist liebevoll fürsorglich aber weiss nicht wie sie ihrer Tochter Vega helfen kann da die sich immer mehr zurück zieht.Als sie jedoch zu einer Selbsthilfegruppe gehen packt sie neuen Mut .Es ist wichtig sich mit anderen Müttern auszutauschen die das gleiche erleben wie Vega um sich neuen Mut zu machen,deren Geschichten zu hören parallelen festzustellen und so alles besser zu verstehen. Oder sich einfach mal alles von der Seele zu reden. Man merkt das es Vegas Mutter gut tut und auch Vega findet einen neuen Freund Theo. Theo hat die gleiche Krankheit wie Vega ist liebevoll und hat die Zeit des verdrängen hinter sich ist mutig spricht, heitert Vega auf und gibt ihr diesen Mut und diese Liebe die sie nun braucht. Er versteht sie ihre Gefühle das sie in 2 Körpern gelebt hat und lässt die neue Vega erblühen. Die Autorin hat den Leser in eine schöne Geschichte geführt voll Angst,Liebe,Vertrauen,Neubeginn und Mut.Sie hat sehr viel Emotionen vermittelt und auch Vegas Krankheit sehr gut erklärt. Sodass man sie sehr gut versteht mit ihr Mitfühlt und eins mit ihr wird. Durch denn leichten aber fesselnd Schreibstil ist der Leser sofort im Geschehen. Die Geschichte ist sehr emotional aber auch mit sehr viel Liebe einfach wunderbar zum träumen ,in dem Buch verweilen und alles andere auszublenden. Mein Fazit: Das Buch ist eine sehr schöne faszinierende Geschichte von einem Mädchen was sich und ihre Umwelt nach einem Unfall wieder finden muss.Dies geschieht sehr emotional aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Es ist nicht nur ein Buch für Jugendliche sondern auch für Erwachsene die eine bezaubernde faszinierende Geschichte lesen wollen und ein Teil der Geschichte werden wollen. Das ist ein Buch was ich immer und immer Lesen werde es ist einfach schön in Vegas Welt einzutauchen und ihre Welt verstehen zu lernen. 4 von 5 Punkten

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von jetzt auf gleich kann sich das Leben komplett ändern
von drei Lockenköpfe am 27.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der erste Blick fällt auf das verspielt romantische Cover. Ich finde es ansprechend. Und im nach hinein kann ich sagen, es passt zur Geschichte ;-) Seit einem scheinbar harmlosen Unfall leidet Vega an Aphasie. Hier zeigt uns die Autorin Nicole Boyle Rodtnes welche weitreichenden Folgen ein scheinbar harmloser Sturz haben... Der erste Blick fällt auf das verspielt romantische Cover. Ich finde es ansprechend. Und im nach hinein kann ich sagen, es passt zur Geschichte ;-) Seit einem scheinbar harmlosen Unfall leidet Vega an Aphasie. Hier zeigt uns die Autorin Nicole Boyle Rodtnes welche weitreichenden Folgen ein scheinbar harmloser Sturz haben kann. In einem Moment feiert Vega eine Sommerschulparty und im nächsten Moment kann sie weder Schreiben noch Sprechen. Für den Teenager beginnt eine grausame Zeit. Sie kann sich nicht verständigen und ihre Freunde haben sie vergessen. Bisher hatte ich noch keinen näheren Kontakt mit dieser Krankheit. Die Autorin gibt uns viele Hintergrundinformationen und Krankenbilder, sehr interessant. Der Aufbau der einzelnen Kapitel ist aussergewöhnlich. Zu beginn jedes Kapitels gibt es einen Rückblick aus Vegas Leben vor dem Unfall. Langsam erfährt der Leser wie sie früher einmal war. Nach und nach kommen Erinnerungen, die sie in Träumen verarbeitet. Bis die Vergangenheit auf die Gegenwart trifft. Wie das Licht von einem erloschenen Stern lässt sich leicht und schnell herunterlesen. Dann kommt das eigentliche Kapitel. Vega erzählt wie ihr Leben verläuft. Welche Hürden sie tragen muss. Eingesperrt in ihrem Kopf kann sie sich nicht verständigen. Wütend darüber das man sie nicht versteht. Es dauerte nicht lange bis ich Vega in mein Herz geschlossen habe. Ihr Schicksal ist herzzerreissend. Die Autorin hat einen wunderschönen mitfühlenden und anschaulichen Schreibstil. Ich habe bei den Arztbesuchen mit Vega gelitten und gezittert. Aber auch die anderen Hauptcharaktere haben mich auf ihre Weise überzeugt. Alma die kleine Hilfsbereite Schwester und auch Theo ihr Leidensgenosse - Sehr Authentisch . Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Das Buch habe ich mit seinen knapp 250 Seiten an einem Nachmittag durchgelesen. Eine Geschichte die zum Nachdenken anregen kann. Denn von jetzt auf gleich kann sich das Leben komplett ändern. Schön das Vega ihren Weg macht und sich dafür Hilfe geholt hat. === Die Autorin === Nicole Boyle Rodtnes ist eine dänische Schriftstellerin. Sie wuchs in Kopenhagen auf und besuchte eine Schule für Kinder- und Jugendliteratur. Sie schreibt v.a. Fantasy- und Kinder- und Jugendbücher. Der fantastische Jugendroman "Die Töchter der Elfen" ist ihr erstes ins Deutsche übersetztes Werk und Auftakt zur gleichnamigen Reihe.

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von Undine Herr aus Gotha am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Berührend geschriebene Geschichte über eine Krankheit, den Kampf dagegen, das Leben und die Liebe damit. Die Wendungen konnten mich nicht überraschen, dennoch ein toller Roman.

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Poetisch, fesselnd und berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 15.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Völlig angetan von diesem zauberhaften Cover in Verbindung mit dem noch tolleren Titel, kam ich an „Wie das Licht von einem erloschenen Stern“ von Nicole Boyle Rødtnes natürlich nicht vorbei. Und so viel sei gesagt: Dieses Buch hat noch viel mehr als nur ein schönes Gewand. Die Autorin hält sich... Völlig angetan von diesem zauberhaften Cover in Verbindung mit dem noch tolleren Titel, kam ich an „Wie das Licht von einem erloschenen Stern“ von Nicole Boyle Rødtnes natürlich nicht vorbei. Und so viel sei gesagt: Dieses Buch hat noch viel mehr als nur ein schönes Gewand. Die Autorin hält sich nicht lange mit einer Einleitung auf, sondern mischt die Vorgeschichte einfach unter jedes Kapitel. Dies gestaltet sich so, dass die erste Seite im Kapitel immer einen kursiven Text enthält, der die Erinnerungen der Protagonistin, Vega, darstellt. So erinnert sich Vega nach und nach an den Unfall und wie es dazu kam und für den Leser baut sich eine zusätzliche Spannung auf, da man erfahren möchte, was eigentlich genau passiert ist. Die Geschichte hat mich völlig gefesselt und steckt voller poetischer Sätze, die so schmerzhaft wahr sind, dass einem teils regelrecht das Herz schmerzt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur zauberhaft – aus Vegas Egoperspektive erzählt fühlte es sich an, als würde man in ihrem Kopf sitzen und mit ihr verzweifelt versuchen, sich mitzuteilen. Denn Vega ist in sich gefangen. Seit ihrem Unfall – einem Sturz in ein mit nur wenig Wasser befülltes Schwimmbecken – leidet sie an Aphasie. Mir war nicht wirklich bewusst, worum es sich bei dieser Krankheit genau handelt, aber es ist meine neue persönliche Horrorvorstellung: Aphasie ist eine Störung des Sprachzentrums im Gehirn. Vega kann weder sprechen noch schreiben und ist somit völlig abgeschnitten, was die Fähigkeit, sich unmissverständlich ausdrücken zu können, anbelangt. Auch Lesen ist für Vega nicht zu bewältigen und kurz nach dem Unfall hat sie sogar Probleme, Gesprochenes von anderen zu verstehen. Ich stelle es mir schrecklich vor, innerlich, im Gedanken, ganz normal zu funktionieren und nicht nach außen durchzudringen. So ändert sich Vegas Leben komplett, denn während ihre Freunde Abitur machen, ist sie damit beschäftigt, wieder sprechen zu lernen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch Vegas soziales Umfeld nach und nach ändert, bis sie schließlich auf Theo trifft, der ebenfalls unter Aphasie leidet – und mit Theo öffnet sich auch langsam wieder die ‚Tür nach draußen‘. Was mich aber ein bisschen verwirrt zurückließ war das Ende, das kein richtiges Ende ist. Eigentlich hätte man noch locker 100 Seiten schreiben können, um das Buch gemütlich auslaufen zu lassen, aber der Schluss wurde auf wenigen Seiten nur grob umrissen, was ich schade fand. Hier wäre noch einiges an Emotion drin gewesen. Trotzdem ist „Wie das Licht von einem erloschenen Stern“ eine absolute Empfehlung für alle Wortliebhaber und für Fans von tiefgründigen Geschichten. Fazit: Wir sprechen jeden Tag, ohne uns Gedanken zu machen, was wäre, wenn wir es plötzlich nicht mehr könnten. Die Geschichte eines Mädchens, das noch einmal ganz von vorne anfangen muss – poetisch, fesselnd, berührend.

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Einfach schön
von Nicole aus Nürnberg am 13.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Meine Meinung zum Buch: Wie das Licht von einem erloschenen Stern Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog :) Inhalt in meinen Worten: Stell dir vor, du hast einen Unfall, einen der dein Leben komplett auf den Kopf stellt, denn du hast dein Sprachzentrum durch diesen Unfall unwiederbringlich... Meine Meinung zum Buch: Wie das Licht von einem erloschenen Stern Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog :) Inhalt in meinen Worten: Stell dir vor, du hast einen Unfall, einen der dein Leben komplett auf den Kopf stellt, denn du hast dein Sprachzentrum durch diesen Unfall unwiederbringlich kaputt gemacht bekommen. Diese Krankheit nennt sich: Aphasie. Im Gehirn gibt es viele Areale: die Sprache, Kunst, Denken und Fühlen beherbergen und helfen im Alltag zurecht zu finden. Doch was ist, wenn auf einmal alles auf dem Kopf gestellt ist? Worte die du vor dem Unfall noch richtig setzen konntest, auf einmal nicht mehr setzen kannst, wenn Menschen die Worte die du sagst, zu erst einmal nicht verstehen, gibst du auf? Oder machst du es wie Vega? Wie fand ich das gelesene? Sprache im Buch: Die Sprache im Buch ist sehr weise eingesetzt worden, einerseits kann ich als Leserin den Wörterschlamm, so wie Nicole die Autorin es nennt, von Vega lesen, gleichzeitig aber auch das Schicksal das hinter dieser Chaos Geschichte steht. Die Sätze sind einfach gehalten worden, und laden dennoch ein, mich auf die Geschichte gut einzulassen. Richtig für Jugendliche eben. Nicht zu hochtrabend und auch nicht zu kindlich! Thema Aphasie: Diese Krankheit stelle ich mir sehr, sehr schwer vor. Und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen könnte, wenn meine Sprache gestört wäre, wenn alles was ich noch vor kurzem konnte, nicht mehr kann. So ging es Vega. Kurz vor dem Abitur geschieht der Unfall, deswegen konnte sie leider auch nicht mehr das Abitur auf diesem Wege nachholen. Denn durch die Sprachstörung musste sie vieles erst einmal neu lernen. Auch merkt man im Buch, wie tief so eine Krankheit greifen kann. Einerseits möchte man wirklich gerne alles beim "alten" lassen, doch das geht gar nicht so einfach. Denn es ist eben nicht mehr alles beim alten. Nicht alle Beziehungen, Freundschaften können das aushalten. Andererseits gerade durch so einen schweren Weg, wird schnell klar, dass man auch echte Freunde hat oder finden kann. Gut fand ich, dass Nicole die Selbsthilfegruppe in das Spiel brachte, so konnte Sie ermutigen, wenn es euch schlecht geht, holt euch Hilfe, auch wenn ihr Angst davor habt. Das fand ich wirklich wertvoll. Auch fand ich es gut, dass im Nachwort erwähnt wird, wie Nicole zu diesem Buch Thema gekommen ist, und was ihr Wunsch ist, wie die Leser mit dem gelesenen umgehen. Apathie ist keine leichte Diagnose, nicht jeden trifft es so wie Vega. Manche haben wenige Probleme, andere haben bis zum Lebensende extrem damit zu kämpfen. Wichtig ist, das man jeden Fall individuell betrachten muss. Achtung: Ab hier könnten Spoiler folgen! Geschichte: Hier finde ich die Thematik total klasse. Denn wie oft sind Schwestern im Schatten ihrer großen oder kleinen Schwester, und wie schnell kann aus einer unbedachten Handlung, etwas richtig fieses folgen? Genau das spricht dieses Buch hier an. Als Vega Rückblenden zum Geschehen hatte,merkte sie schnell, hier stimmt was nicht, dieser Unfall war kein Versehen, somit ging sie auf die Suche, die letztlich erst einmal im Sand verläuft. Durch ihren neuen Freund bekommt sie Lebenshoffnung und Mut wieder zu sprechen. Dabei kommt nach und nach heraus, wie dieser Unfall wirklich geschehen konnte und wie Vega damit umgeht. Auch den Gedanken: Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, man kann nur das beste daraus machen, und in die Zukunft schauen, fand ich total ermutigend. Gerade in Vega´s Fall, fand ich diesen Satz sehr wertvoll, am Ende des Buches klärt sich auf, warum ich diesen Satz wählte. Charaktere: Vega: Anfangs verzweifelt, teilnahmslos, wütend und dann doch wieder lebensbejahend, einfach überzeugend und dabei könnte ich mir gut vorstellen, das Vega eine richtig gute und beste Freundin werden kann und ist. Alma: Geheimnisvoll, will irgendwie nur rebellieren, möchte gern die Schule abbrechen und doch wird irgendwann klar, was los ist. Sie ist einfach Alma, und letztlich war sie für mich eine richtig spannende Figur, auch wenn am Ende zu schnell der Abschied von diesem Mädchen gekommen ist. Mutter von Vega: Kämpferin durch und durch und doch überfordert. Bringt ihrer Tochter mit viel Geduld und Liebe bei, gebe dich nicht auf, doch ob ihr das wirklich gelingen wird? Theo: Toller Junge. Mutmachend, Leuchtturm, selbst an Aphasie erkrankt. Dadurch einfach realistisch und nah! Jugendbuch? Ja, im großen und ganzen schon. Es hat aber auch etwas von einem Thriller in sich und leider auch Aspekte, die ich nicht gerne in Jugendbüchern lese, Sex. Dennoch war hier der Sexuelle Kontakt nachvollziehbar und auch nicht zu tiefgehend. Klar war, es passiert etwas, doch was passiert wurde nicht richtig wiedergegeben, so das ich als Leserin, wenn ich es mochte, selbst Gedanken dazu machen konnte. Fazit: Ein Buch, das mich begeistert, mir etwas von einer Krankheit, die ich selbst noch nicht kannte, näher brachte. Die Geschichte ist spannend und auch die Handlungen waren total schön. Wenn es auch nicht ganz ein reines Jugendbuch in meinen Augen war, so konnte es mich berühren und ich kann mir gut vorstellen, dass Jugendliche ab 14 Jahren, Freude an dieser Geschichte haben. Für mich hatte das Buch etwas kostbares und lebensrettendes, wie ein Leuchtturm in der Nacht. Sterne: Ich gebe diesem Buch 4 Sterne

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