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Wie ich verlernte, Tiere zu essen

mit dem Comic "Happy without meat" von Linguini

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Vegetarier nerven. Veganer sind Extremisten. Sie malen Probleme an die Wand, die gar keine sind. Und es werden immer mehr. Millionen sind es schon. Ja spinnen die denn alle?
Immer lauter werden ihre Stimmen. Ist es ein Trend? Oder stehen wir doch vor einem gesellschaftlichen Umbruch? Was ist, wenn an den Argumenten gegen das Tiereessen doch etwas dran ist? Und was sagen die Menschen der Zukunft dazu?
Marsili Cronberg hat sich mit Vegetariern und Veganern beschäftigt. Auf ungewöhnlichen und stets unterhaltsamen Wegen nähert er sich einer der meistdiskutierten Fragen der Gegenwart: „Ist es noch zeitgemäss, Tiere zu essen?“
Dabei taucht er tief in die Materie ein. Einmal beleuchtet er unsere Gesellschaft als Zeitreisender rückblickend aus seiner Gegenwart – dem Jahr 2200, mal nähert er sich ganz unmittelbar der Frage: Was hat das Tiereessen mit mir zu tun? Er greift nicht an, will nicht beschimpfen oder anklagen. Vielmehr stellt er Fragen, die ganz tief in das Innere des Lesers abzielen, ohne ihn zu verletzen. Sie sollen anregen, selbst weiterzudenken. Denn die Entscheidungen, die ganz von innen kommen, sind die nachhaltigsten Entscheidungen.
Cronberg führt mit lockerer Sprache durch die Materie. Es ist ein Vergnügen, seinen Gedankengängen zu folgen. Er unterhält und amüsiert, ist mal sehr emotional und eindringlich, dann wieder schwebt er ganz leicht daher mit gehauchten Worten. Und immer sprüht er vor Fantasie.
Begleitet wird der Text vom Comic „Happy without meat“ des Grafikers LINGUINI, einem Freund Cronbergs. Er ist ein Meister des noch richtig in die Hand genommenen Stiftes. So kommentiert er leichtfüssig den Weg durchs Buch auf seine ganz eigene Weise.
Cronberg formuliert die Zielgruppe so: Vegetarier und Veganer werden sich verstanden fühlen, keine Frage. Doch ich stelle mir vor, wie sie dieses Buch nach endlosen und erschöpfenden Diskussionen ums Thema Bekannten oder Verwandten weiterreichen und diese dann nach ein paar Tagen anrufen und mit einem tiefen Seufzen berichten: „Jetzt weiss ich, was du meinst. Jetzt verstehe ich dich.“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum Mai 2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-926914-54-5
Verlag Echo Verlag
Maße (L/B/H) 213/136/17 mm
Gewicht 220
Illustratoren Linguini
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Es ist ein wahrer Genuss, zu lesen,
von Antonietta Tumminello aus Duisburg am 20.09.2011

wie Marsili Cronberg mit viel Wortwitz und tiefen Einsichten für das Anliegen der Tiere und gegen die Verdummungsstrategie der Agrarindustrie schreibt. Einer von vielen Höhepunkten ist dabei seine Ausführung zum Thema Arbeitsplätze in der Massentierhaltung. Der deutsche Jonathan Safran Foer? Konkurrenz für Karen Duve? Nein. Marsili Cronberg hat eine ganz... wie Marsili Cronberg mit viel Wortwitz und tiefen Einsichten für das Anliegen der Tiere und gegen die Verdummungsstrategie der Agrarindustrie schreibt. Einer von vielen Höhepunkten ist dabei seine Ausführung zum Thema Arbeitsplätze in der Massentierhaltung. Der deutsche Jonathan Safran Foer? Konkurrenz für Karen Duve? Nein. Marsili Cronberg hat eine ganz eigene, persönliche und entwaffnende Art, sich mit der Tierausbeutungsindustrie auseinanderzusetzen.

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4 0
Gedankenanstöße ohne Dogma-Keule
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuss am 18.09.2011

Der Spagat zwischen der Wut, die vielleicht die natürliche Folge ist, wenn man sieht, wie mit Tieren in der Industrie (und leider nicht nur dort) umgegangen wird, und dem Wissen, dass die Welt nicht über Nacht zu ändern ist, ist verdammt schwer. Marsili schafft ihn. Wunderbar menschlich schreibt er... Der Spagat zwischen der Wut, die vielleicht die natürliche Folge ist, wenn man sieht, wie mit Tieren in der Industrie (und leider nicht nur dort) umgegangen wird, und dem Wissen, dass die Welt nicht über Nacht zu ändern ist, ist verdammt schwer. Marsili schafft ihn. Wunderbar menschlich schreibt er von seinem eigenen Weg in den Veganismus, von dem, was hinter einem Schweinebraten beim Discounter für 3,30 Euro das Kilo steckt, von dem, was sein könnte, selbst wenn tatsächlich jeder erst mal nur ein bisschen tut. Ich habe gelacht, ich habe gegrübelt (und tue es noch, es sind wirklich viele Denkanstöße darin), ich habe geheult wie ein Schlosshund. Ich bin selbst seit einiger Zeit Veganerin und hatte zwischendrin immer wieder Phasen, in denen es mir wirklich schwer fiel. Nicht, weil "es ja so gut schmeckt", aber weil alles so neu war, ungewohnt und das Kochen manchmal eine echte Herausforderung ist. Wie ich verlernte, Tiere zu essen hat mir wieder klar gemacht, warum ich mich für den Veganismus entschieden habe und warum auch die 20ste Portion verkorkste Sojamedaillons das ganze einfach wert ist. Ein wunderbares Buch für jeden, den das Thema Veganismus interessiert und dem vielleicht das letzte Quentchen Information oder Mut fehlt, den ersten Schritt in diese Richtung zu gehen.

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4 0
Köstlich und nachdenklich zugleich
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 18.09.2011

Selten hat mich ein Buch so bewegt und gleichzeitig so köstlich unterhalten. Marsilis Schreibstil ist wunderbar, ich hatte das Buch in einem Rutsch durch. Er schreibt sehr persönlich, und seinen Gedanken zu folgen gleicht manchmal einer Achterbahnfahrt aus lachen und weinen. Kein erhobener Zeigefinger und regt trotzdem zum Nachdenken... Selten hat mich ein Buch so bewegt und gleichzeitig so köstlich unterhalten. Marsilis Schreibstil ist wunderbar, ich hatte das Buch in einem Rutsch durch. Er schreibt sehr persönlich, und seinen Gedanken zu folgen gleicht manchmal einer Achterbahnfahrt aus lachen und weinen. Kein erhobener Zeigefinger und regt trotzdem zum Nachdenken an. Einfach wunderbar und auch jedem zu empfehlen, der sich noch keine Gedanken zum Thema gemacht hat.

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3 0
Dieses Buch ist ein kleines Juwel
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2012

Heutzutage hat wohl jeder seine Erfahrungen mit Vegetariern oder - noch schlimmer - Veganern gemacht. Sei es auf der einen Seite als Omnivore oder auf der anderen Seite als Vegetarier, der irgendwie zwischen den Stühlen steht und denkt "Veganer sind ja viel extremer, aber für mein Essen müssen wenigstens... Heutzutage hat wohl jeder seine Erfahrungen mit Vegetariern oder - noch schlimmer - Veganern gemacht. Sei es auf der einen Seite als Omnivore oder auf der anderen Seite als Vegetarier, der irgendwie zwischen den Stühlen steht und denkt "Veganer sind ja viel extremer, aber für mein Essen müssen wenigstens keine Tiere sterben." Für einigen Wirbel sorgte Marsili Cronberg im Jahre 2011 mit dem Artikel "Veganer sind auch nur Menschen" auf Stadtmenschen.de. Dort wollte er diesen Veganer-Mythos entzaubern, denn "was schon immer so war, kann einfach nicht schlecht sein." Auf seinem Blog nachrichten-aus-der-zukunft.net betreibt er außerdem seit einiger Zeit ein interessantes Gedankenexperiment, indem er sich in eine ferne Zukunft hineinversetzt, um sich von dort aus zu überlegen: "Was werden die Menschen der Zukunft über uns denken? Was ist von uns geblieben?" Da blieb im Laufe der Zeit natürlich auch das Thema (Fleisch)Konsum nicht aus. Seine Aufzeichnungen und Ideen fasste er schließlich in "Wie ich verlernte Tiere zu essen" zusammen. Bereits von der ersten Seite an war ich hingerissen von den Ausführungen des Autors. Ich glaube, ich habe noch nie ein Buch gelesen, das ich mit so vielen Zetteln gespickt habe. Zettel, die besonders beeindruckende Sätze markieren sollten. Sätze und Gedanken, die ich am liebsten ganz laut in die Welt HINAUSSCHREIEN möchte. Wollte ich alles mit einem Textmarker hervorheben, wäre das gesamte Buch bunt, bunt, bunt. Dabei wusste ich sehr vieles schon aus eigenen Erfahrungen. Auch ich erfahre immer wieder Spott, denn als als Vegetarier - und nun als ganz frischgebackene Veganerin - werde ich laufend damit konfrontiert und noch immer macht mich diese verletzende Geschmacklosigkeit meistens sprachlos. Und doch gibt es immer mehr interessierte Fragen von Fleischessern, die sich wundern, dass ich noch nicht mangelernährt dahinsieche. Das Buch ist kein Manifest oder ein emotional geschriebenes Sachbuch, das moralinsauer den Zeigefinger hebt und auf Fleischesser herabsieht. Ganz im Gegenteil, denn vielmehr weckt dieses Buch ein von mir ungeahntes Verständnis, das auf Beiderseitigkeit beruhen sollte. Deshalb würde ich mir viel mehr Leser dafür wünschen. Nicht nur Vegetarier oder Veganer, sondern auch Fleischesser sollten es lesen, um so die unheimliche Spezies der "Anderen" besser verstehen zu können. Obwohl man meinen könnte, das Thema sei schwermütig oder deprimierend, gelingt es Marsili Cronberg, seine persönlichen Erfahrungen mit dem Leser so locker und leicht, manchmal ironisch und manchmal auch nachdenklich zu teilen, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Die wenigsten Vegetarier oder Veganer wurden als solche geboren. Bei manchen ist es ein längerer Prozess, bei manchen ein kürzerer. Manche werden vom Fleischesser zum Veganer, andere machen dem Umweg über die vegetarische Ernährung und es soll sogar Menschen geben, die am Ende wieder Fleisch essen. Sie alle ruft Marsili Cronberg zu mehr Akzeptanz und Toleranz auf. Schluß mit dem gegensetigen Anfeinden. Schluß mit den Vorurteilen. Lasst euch auf eure Mitmenschen ein. Vielleicht erschließt sich euch dann eine ganz neue Welt. Wenn ihr es nicht versucht, werdet ihr es niemals herausfinden. Für mich war dieses Büchlein ein wahres Geschenk, das mir die Augen geöffnet hat.

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Ein wunderbares Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.04.2012

Dieses Buch zeigt einfach und sehr stilvoll geschrieben einen neuen Blickwinkel, aus dem man unsere Gesellschaft auch noch betrachten kann. Und das hat mich tief berührt und lässt mich weitere Konsequenzen ziehen. Ich bin bereits vegan und Herr Cronberg spricht mir aus der Seele. Man kann durchaus Paralellen ziehen... Dieses Buch zeigt einfach und sehr stilvoll geschrieben einen neuen Blickwinkel, aus dem man unsere Gesellschaft auch noch betrachten kann. Und das hat mich tief berührt und lässt mich weitere Konsequenzen ziehen. Ich bin bereits vegan und Herr Cronberg spricht mir aus der Seele. Man kann durchaus Paralellen ziehen zu Allen Carr. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das jeder lesen sollte der findet, dass hier irgendwas falsch läuft, und - Hand aufs Herz - tun das nicht viele? Marsili Cronberg gibt Denkanstöße, die weiter reichen als bis über den Tellerrand. Dieses Buch ist wie geschaffen dafür, es weiter zu reichen an Menschen, die dem Thema Vegatarismus oder Veganismus gegenüber skeptisch sind und auch um seinen Freunden zu sagen: Wenn Du das gelesen hast, wirst Du mich verstehen können! Danke, danke, danke für dieses Juwel.

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Dieses Buch hat mich verändert ...
von Martina aus Salzburg am 13.03.2012

Ein tolles Buch, Marsili Cronberg hat einen einzigartigen Schreibstil, ich habe dieses Buch richtig verschlungen.

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