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Winterblüte

Roman

(88)
Ein Winterbuch zum Träumen

Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer Erinnerungen. Wenn die Knospen an Heiligabend blühen, wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Auch ihre neu gewonnene Freundin Johanna, die von ihren Eltern zu einer raschen Heirat gedrängt wird, setzt auf die alte Tradition des Barbarazweigs. Doch sie ahnt, der Brauch allein wird ihr nicht helfen.

Im Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den grossen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre grosse Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest.

Der neue grosse Roman von Corina Bomann

Portrait
Corina Bomann ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen und lebt mittlerweile in Berlin. Sie hat bereits erfolgreich Jugendbücher und historische Romane geschrieben, bevor ihr mit Die Schmetterlingsinsel der absolute Durchbruch gelang. Seither gehört sie zur ersten Garde der deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-471-35142-0
Verlag List Medien AG
Maße (L/B/H) 193/120/35 mm
Gewicht 399
Verkaufsrang 31.361
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
88 Bewertungen
Übersicht
55
20
7
5
1

Schöne Geschichte zur Weihnachtszeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Wardenburg am 14.02.2017

Im eleganten Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den... Im eleganten Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest.

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Werden die Zweige blühen?
von Marion2505 aus Mettmann am 16.01.2017

Inhalt: Die Geschichte spielt im eleganten Ostseebad Heiligendamm im Dezember 1902. Die angesehene Hotelierfamilie Baabe bereitet sich auf den großen Winterball vor. Vor allem Augusta Baabe ist sehr aufgeregt, denn an diesem Tage soll ihre Tochter, Johanna Baabe, feierlich ihre Verlobung bekannt geben. Johanna ist dagegen mehr als unglücklich, denn... Inhalt: Die Geschichte spielt im eleganten Ostseebad Heiligendamm im Dezember 1902. Die angesehene Hotelierfamilie Baabe bereitet sich auf den großen Winterball vor. Vor allem Augusta Baabe ist sehr aufgeregt, denn an diesem Tage soll ihre Tochter, Johanna Baabe, feierlich ihre Verlobung bekannt geben. Johanna ist dagegen mehr als unglücklich, denn keinen der beiden möglichen Kandidaten liebt sie. Der Mann ihres Herzens ist für sie leider unerreichbar, da ihre Eltern der Hochzeit mit ihm niemals zustimmen würden. Eines Morgens findet Johannas Bruder Christian am Strand eine junge Frau. Sie scheint eine Schiffsbrüchige zu sein. Sie umklammert einen kleinen Zweig, der ihr sehr wichtig zu sein scheint. Leider kann sie sich an nichts erinnern und wird erst einmal im Hause Baabe aufgenommen und gepflegt. Die Namenslose freundet sich schnell mit Johanna an und weiht sie in das Geheimnis des kleinen Zweiges ein. Es handelt sich um die Adventstradition des Barbarazweiges und auch Johanna macht sich sofort auf die Suche nach einem Zweig für sich und ihre Wünsche. Werden die Zweige der beiden jungen Frauen am Weihnachtsfest blühen? Meine Meinung: Was mir bei diesem Buch sofort aufgefallen ist, ist das wunderschöne Cover. Es ist golden, glitzert und bedeckt mit rosa Blüten. Ein schöneres Cover für das Buch "Winterblüte" hätte ich mir nicht vorstellen können, denn es passt einfach perfekt zum Buch. Ich habe es oft betrachtet und mich daran erfreut. Aber auch der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich habe nicht lange gebraucht, um im eleganten Haus Baabe abzutauchen. Ich habe alles sofort bildlich vor meinem Augen gesehen und vor allem Johanna und ihr Bruder Christian waren mir auf Anhieb sehr sympathisch. Aber auch die etwas weniger sympathischen Charaktere, die es in diesem Buch natürlich auch gibt, sind sehr anschaulich dargestellt. Ich habe Johanna und die jungen Unbekannte begeistert begleitet auf ihrem Weg und mitgefiebert, was aus den beiden Zweigen denn nun wird. Auch habe ich mich in den herrschaftlichen Gesellschaften sehr wohl gefühlt. Die Geschichte war sehr leicht und flüssig zu lesen, doch war für mich nicht alles Vorhersehbar, was ich immer sehr schön finde. Ich hatte wunderschöne Lesestunden, die ich wirklich nur sehr ungern unterbrochen habe, denn eigentlich war nie der Zeitpunkt für eine Pause. Es gab immer wieder eine neue Überraschung oder ein neues Geheimnis zu entdecken. Auch manche Intrige ließ mich hektisch weiterlesen... Mein Fazit: Eine wunderbare Wintergeschichte, die natürlich super in die Vorweihnachtszeit passt, aber von mir sicherlich auch noch einmal - egal in welcher Jahreszeit - gelesen wird. Wer herrschaftliche Häuser mit ihren auferlegten Zwängen mag, gerne hinter ihre Kulissen blickt und auch gerne nach einem dunklen Familiengeheimnis forscht, der ist hier genau richtig. Ich habe jede Seite genossen und empfehle das Buch uneingeschränkt weiter.

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Der Barbarazweig und die geheimnisvolle fremde Frau.
von Gisela Simak aus Landshut am 09.01.2017

Meine Meinung Der Barbarazweig und die geheimnisvolle fremde Frau. Die Geschichte beginnt am 4. Dezember 1902. Die Hotelierfamilie Babe bildet den Fokus in der Geschichte. Johanna Baabe ist eine junge Frau, die sich in einen Mann verliebt hat, den ihre Familie niemals akzeptieren würde. Ihr Bruder Christian ist der einzige Mensch,... Meine Meinung Der Barbarazweig und die geheimnisvolle fremde Frau. Die Geschichte beginnt am 4. Dezember 1902. Die Hotelierfamilie Babe bildet den Fokus in der Geschichte. Johanna Baabe ist eine junge Frau, die sich in einen Mann verliebt hat, den ihre Familie niemals akzeptieren würde. Ihr Bruder Christian ist der einzige Mensch, dem sie ihr Geheimnis anvertraut. Christian ist von ihrem Geständnis nicht begeistert. Christian konnte ich sehr gut leiden, da er stets zu seiner Schwester hielt und zu jedem Menschen freundlich war. Obwohl er von der Verbindung zu Johannas heimlicher Liebe Peter Vandeboom nicht begeistert war, half er ihr, wo er nur konnte. Die Vandebooms sollen eine Familentragödie der Babes verschuldet haben. Das Desaster hält seit Jahrzehnten die Fehde der zwei Familien aufrecht. Als Christian nach einem morgendlichen Ausritt eine bewusstlose Frau am Strand findet, nimmt er sie mit heim. Als die bildhübsche junge Frau aus ihrer Bewusstlosigkeit aufwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Das erste, nachdem sie sich erkundigt, ist ein Kirschzweig, den sie am Strand fest umklammert hielt. Christians Mutter Augusta verhält sich merkwürdig. Sie möchte die Frau nicht im Hotel beherbergen, obwohl genügend Zimmer frei sind. Sie verdächtigt die junge Frau, Unglück ins Haus zu bringen. Auf Anraten des Arztes fügt sich Augusta dessen Anordnungen. Die junge Frau braucht dringend Ruhe. Nur so kann sie ihr Gedächtnis wieder erlangen. Augusta war mir regelrecht unsympathisch. Ihre eigene Tochter wollte sie dazu zwingen, einen Mann zu heiraten, den diese gar nicht liebte. Für Augusta zählte nur das Ansehen der Familie. Für die verunglückte Frau hatte sie kein Herz. Johannas Vater Ludwig fügte sich stets den Wünschen seiner Frau. Ludwig konnte ich eigentlich gut leiden. Er kam mir wie ein Mensch vor, der das Herz am rechten Fleck hat. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Ludwig seiner Tochter eine Ehe mit einem Mann aufzwingen würde, den diese gar nicht liebt. Er konnte nicht verstehen, warum seine Frau so panisch auf die verunglückte Frau reagierte. Johanna fühlt sich zu der jungen Patientin sehr hingezogen. Sie besucht sie heimlich und erfährt so das Geheimnis des Kirschzweiges. Man muss am 4. Dezember einen Zweig von einem Kirschbaum schneiden und ihn in ein Gefäß mit Wasser stellen. Wenn er dann am 24. Dezember blüht, geht ein Herzenswunsch in Erfüllung. Es ist ein katholischer Brauch. Man nennt ihn Barbarazweig. Da sich die junge Patientin nicht an ihren Namen erinnern kann, gibt ihr Johanna den Namen Barbara. Johanna ist zwar schon etwas spät dran; schneidet aber trotzdem eine Kirschzweig ab. Wenn er am 24. Dezember blüht, kann sie dann ihre große Liebe heiraten? Die herzerfrischende Art von Johanna gefiel mir sehr gut. Sie und Barbara wurden Freundinnen. Johanna widersetzte sich der Anordnung ihrer Mutter, Barbara nicht zu besuchen. Die blutjunge Johanna verfügte für ihr Alter und die damalige Zeit, über ein großes Durchsetzungsvermögen. Sie war zu den Bediensteten freundlich und kannte keine Klassenunterschiede. Fazit Die Geschichte entführt uns in den Kurort Ostseebad Heiligendamm 1902. Die 20 jährige Johanna wird gezwungen, zwischen zwei Verehren einen Heiratskandidaten zu wählen. Standesdünkel sind sehr stark zu spüren. Ehen werden noch erzwungen. Das Augenmerk in der Geschichte liegt auf einem Barbarazweig und der Schiffsbrüchigen "Barbara," sowie der Familie Babe. Man fiebert regelrecht dem 24. Dezember entgegen und hofft, dass der Zweig blüht und Herzenswünsche in Erfüllung gehen. Das Geheimnis um Barbara verleiht der Story sehr viel Spannung. Warum Augusta auf Barbara so herzlos reagiert, bleibt sehr lange ein Geheimnis. Johanna ist eine taffe Frau, die den Widrigkeiten in ihrem Leben, die Stirn bietet. Barbara wächst in der Geschichte weit über sich hinaus. Auch sie verfügt über eine sehr starke Persönlichkeit. Der wunderschöne Schreibstil und das Setting an der Ostsee, erzeugen Weihnachtsfeeling. Wie begleiten die Protagonisten vom 4.-24. Dezember. Missverständnisse, Intrigen und sehr viel Liebe, machen dieses Buch zu einem Pagetuner. Man mag es nicht mehr aus der Hand legen, bis man weiß, ober der Barbarazweig Heilig Abend blüht. Ob mir das Ende gefallen hat? Ich fand den 24. Dezember einfach nur schön! Das bezaubernde Cover hält was es verspricht. Danke Corina Bomann.

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Familiengeheimnis an der Ostsee
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 27.12.2016

Das Cover des Buches ist echt der Hammer. So liebevoll und aufwendig gestaltet. Echt richtig toll. Zum Inhalt: Die 21 jährige Johanna Baabe wächst im noblen Kurort Heiligendamm an der wunderschönen Ostsee auf. Am jährlichen Weihnachtsball soll sie ihre Verlobung mit dem Sohn aus gutem Hause bekanntgeben. Doch Johanna liebt... Das Cover des Buches ist echt der Hammer. So liebevoll und aufwendig gestaltet. Echt richtig toll. Zum Inhalt: Die 21 jährige Johanna Baabe wächst im noblen Kurort Heiligendamm an der wunderschönen Ostsee auf. Am jährlichen Weihnachtsball soll sie ihre Verlobung mit dem Sohn aus gutem Hause bekanntgeben. Doch Johanna liebt Peter, der allerdings in den Augen ihrer Eltern keine Gnade findet, da beide Familien seit Jahren verfeindet sind. Auch ihr Bruder Christian kann ihr dabei nicht helfen, denn auch ihm sind die Hintergründe der Feindschaft unbekannt. Doch dann findet er ein Schiffbrüchiges Mädchen mit einem Barbara Zweig in der Hand. Er nimmt sie mit nach Hause, doch seine Mutter möchte sie schnellstmöglich wieder los werden, da sie nicht in ihre Familie passt, doch das klappt nicht so ganz. Zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich eine Freundschaft und auch Johannas Bruder ist von der Unbekannten sehr angetan. Und es kommt wie es kommen muß, das Schicksal nimmt seinen Lauf. Meine Meinung: Ein typischer Corina Bomann Roman, der einen vom ersten Moment an fesselt. Vom ersten Moment an war ich in der Geschichte versunken und konnte es einfach nicht zur Seite legen. Das Geheimnis um die unbekannte junge Frau hat mich einfach nicht losgelassen. Besonders gut gefallen hat mir die detailgetreue Darstellung von Heiligendamm. Natürlich kenne ich Heiligendamm nur aus der heutigen Zeit, aber ich habe das Aussehen Heiligendamms 1902 immer genau vor Augen gehabt. Mit Johanna hatte ich ersten Moment Mitleid, von ihren Eltern bevormundet und immer im Zwang das Ansehen der Familie nicht zu zerstören, doch gleichzeitig ist sie auch eine starke Frau, die sich ihren Weg sucht. Besondere Unterstützung bekommt sie von der Unbekannten und die Freundschaft mit dieser, stärkt auch Johannas Selbstbewußtsein. Besonders gefallen hat mir an dem Buch natürlich, das die Geschichte an meiner geliebten Ostsee spielt. Mein Fazit: Wieder mal ein absoluter Hammer von Corina Bomann.

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Der Zweig
von HK1951/trucks am 19.12.2016

Der Zweig „Winterblüte“ von Corina Bomann ist nicht nur zur Weihnachtszeit ein wunderschönes Buch, das einen absolut gefangen nimmt und in seinen Bann zieht. Im eleganten Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben... Der Zweig „Winterblüte“ von Corina Bomann ist nicht nur zur Weihnachtszeit ein wunderschönes Buch, das einen absolut gefangen nimmt und in seinen Bann zieht. Im eleganten Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest. Die beiden Frauen sind jede für sich genommen wirklich beeindruckend und die Autorin beschreibt ihre Schicksale so eindringlich, dass man das Gefühl hat, selbst dazu zu sein. So muss ein Buch für mich auch sein: wenn ich darin eintauchen kann wie in einen See, mich fallen lassen und einfach in die Geschichte „eintauchen“. Besser kann man es nicht schreiben, Chapeau !

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Spannende Familiengeschichte mit jeder Menge Drama und Gefühl
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 18.12.2016

Carina Bomann – Winterblüte Die Autorin hat mit Winterblüte ein spannendes Familiendrama geschrieben, welches von Beginn an zu fesseln vermag. Spannend und geheimnisvoll geht es zu, wenn die unbekannte „Barbara“ am Strand gefunden wird. Aber man merkt auch schnell, dass die Familie anscheinend ein Geheimnis hat, über das nicht gesprochen... Carina Bomann – Winterblüte Die Autorin hat mit Winterblüte ein spannendes Familiendrama geschrieben, welches von Beginn an zu fesseln vermag. Spannend und geheimnisvoll geht es zu, wenn die unbekannte „Barbara“ am Strand gefunden wird. Aber man merkt auch schnell, dass die Familie anscheinend ein Geheimnis hat, über das nicht gesprochen wird von den Eltern, eine schreckliche Fehde, die das Leben aller überschattet und einschränkt. Vor allen die Tochter Johanne leidet sehr unten den Erwartungen der Familie und sie kann ihre Liebe nicht ausleben, wie sie möchte, sondern wird in eine Heirat gedrängt, die sie nicht möchte. Ihr Bruder dagegen ist ein Lebemann und der Erbe des Unternehmens. Auch wenn er das Leben eher locker und leichtnimmt, merkt man ihm die Bürde und Verantwortung an. Generell werden alle Personen sehr authentisch für die damalige Zeit dargestellt und man kann sich gut in die Gefühle und Handlungen reindenken. Die Geschichte birgt wunderbar viele Geheimnisse und Intrigen, die unbedingt zu fesseln wissen. Manche Personen sind zudem vielschichtiger, als zunächst angenommen, was der Geschichte einen angenehmen weiteren Aspekt verschafft. Die Geschichte bietet alles, was man sich erhoffen kann – Enthüllungen, Drama und so richtig schön etwas fürs Herz und ist dabei sehr unterhaltsam.

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Ein sehr stimmungsvolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2016

Meine Meinung: Ich habe die Lesestunden mit diesem Roman sehr genossen. Er stimmt den Leser perfekt auf Weihnachten und die Vorweihnachtszeit ein. Man hat das Bedürfnis sich ins Bett oder auf die Couch zu kuscheln und dieses wundervolle Buch bei warmem Tee und Plätzchen zu genießen. Gleich der Anfang... Meine Meinung: Ich habe die Lesestunden mit diesem Roman sehr genossen. Er stimmt den Leser perfekt auf Weihnachten und die Vorweihnachtszeit ein. Man hat das Bedürfnis sich ins Bett oder auf die Couch zu kuscheln und dieses wundervolle Buch bei warmem Tee und Plätzchen zu genießen. Gleich der Anfang hat mich gepackt. Ich finde die Umgebungsbeschreibungen richtig gelungen. Man wird gleich in so eine besondere Stimmung versetzt, die den ganzen Roman über mitschwingt. Dieser Roman spielt zwar in der vergangenen Zeit, hat aber trotzdem etwas Modernes an sich. Man findet doch auch immer was, das sich auf die heutige Zeit übertagen lässt. Um nur ein Teil zu nennen: den Barbarazweig. Es ist zwar eine alte Tradition, aber bis heute ist es ein sehr populärer Brauch, der nicht aus der Mode gekommen ist. Die Geschichte ist super einfühlsam geschrieben. Es ist von Herzschmerz bis zur hoffnungslosen Romantik alles vertreten. Ich habe mich sehr gut in den Roman einfühlen können und war zum Teil auch wirklich ergriffen. Mir hat die Aussage des Romans gut gefallen. Bomann schafft es vor diesem weihnachtlichen Hintergrund und dieser alten Zeit aber auch der heutigen Welt ein wenig den Spiegel vorzuhalten. Das gelingt ihr aber in einem sehr unterhaltendem Kontext. Der Schreibstil ist super flüssig lesbar. Man fliegt nur so durch die Seiten. Besonders die Orts- und Personenbeschreibungen sowie die gefühlvolle Stimmung haben mir gefallen. Auch die Charaktere sind authentisch ausgearbeitet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungsweisen nachvollziehen. Ich bin von diesem winterlichen Roman sehr begeistert. Er hat mich wunderbar unterhalten und mich auch tief berührt. Meine absolute Empfehlung für die nahende Adventszeit.

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absolut traumhaft
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2016

Inhalt: Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer... Inhalt: Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer Erinnerungen. Wenn die Knospen an Heiligabend blühen, wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Auch ihre neu gewonnene Freundin Johanna, die von ihren Eltern zu einer raschen Heirat gedrängt wird, setzt auf die alte Tradition des Barbarazweigs. Doch sie ahnt, der Brauch allein wird ihr nicht helfen. Im Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest. Da dieses Buch wunderbar in die jetzige Weihnachtszeit und den Winter passt, hab ich es mir "aufgespart" bis jetzt ... kaum waren die Dächer das erste Mal gefroren, musste ich es aber dann doch lesen! Ein wunderschönes Buch, ein wunderschöner Schreibstil und absolut empfehlenswert. Eigentlich ist dieses Genre absolut nicht meins, aber hier konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich musste dieses Buch einfach lesen ... Auf der Buchrückseite wird ein Winterbuch zum Träumen versprochen und das wurde absolut gehalten... Spannend, wunderschön und absolut gefühlvoll sind die passenden Worte für dieses Buch! Das Buch hat mich vollkommen überzeugt und berührt!

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wunderschöner Roman
von girasolita am 30.11.2016

Bereits das Cover finde ich richtig toll, nicht kitschig, aber wunderbar romantisch, herrlich mit Goldglitzer und schönen Blüten. Das Buch war auch toll - eine Familiengeschichte, welche Anfang des 20. Jhd. in Heiligendamm spielt. Ich fand es eine schöne romantische Geschichte, aber auch einen guten Historienroman (ich tue mir schwer, das... Bereits das Cover finde ich richtig toll, nicht kitschig, aber wunderbar romantisch, herrlich mit Goldglitzer und schönen Blüten. Das Buch war auch toll - eine Familiengeschichte, welche Anfang des 20. Jhd. in Heiligendamm spielt. Ich fand es eine schöne romantische Geschichte, aber auch einen guten Historienroman (ich tue mir schwer, das Buch irgendwie einzuordnen). Die Tradition des Barbarazweigs kannte ich vorher gar nicht wirklich, hat mir aber sehr gut gefallen - auch, dass sich dies durch die ganze Geschichte zieht und immer wieder eine Rolle spielt. Ich mochte das Buch mittendrin kaum weglegen, weil ich die Story so schön fand und es sich auch vom Schreibstil her super gelesen hat.

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Der Barbara-Zweig
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 30.11.2016

Corina Bomann: Ein Name, der seinem Ruf immer wieder aufs Neue mehr als gerecht wird – auch hier in diesem (meiner Meinung nach) weiteren Meisterstück! Winterblüte…ein so sanftes Wort für die geballte Ladung Romantik, welche dahinter steckt. Ein junger Mann namens Christian findet am Strand eine junge Schiffbrüchige, mehr tot... Corina Bomann: Ein Name, der seinem Ruf immer wieder aufs Neue mehr als gerecht wird – auch hier in diesem (meiner Meinung nach) weiteren Meisterstück! Winterblüte…ein so sanftes Wort für die geballte Ladung Romantik, welche dahinter steckt. Ein junger Mann namens Christian findet am Strand eine junge Schiffbrüchige, mehr tot als lebendig und nimmt sie mit in sein Elternhaus. Dort wird ihr geholfen – doch sie leidet an einer Amnesie und kann sich an nichts mehr erinnern, nicht mal mehr an ihren eigenen Namen; lediglich der Zweig, welcher bei der jungen Frau gefunden wurde, scheint ein Indiz zu ihrer Vergangenheit bzw. zu ihrem Leben zu geben. Die Tochter des Hauses und zugleich Schwester von Christian, freundet sich mit ihr an…aufgrund des Zweiges, der so bedeutungsvoll scheint, nennt man sie ab jetzt Barbara. Das Buchcover fand ich bereits online sehr schön – doch als ich das Buch in Händen hielt, war ich nahezu überwältigt: die vielen kleinen Blätter und auch die Mitte der Blümchen wurden mit Goldglitter wundervoll in Szene gesetzt – auch dass sich der Blütenzweig vom Buchrücken auf die Vorderseite des Buches schmiegt, finde ich vom Designer des Covers eine brillante Idee, welche gekonnt umgesetzt wurde. Auch dass im Innenteil auf einigen Seiten immer wieder Blütenzweige gesetzt werden, unterstreicht die Romantik sehr. Der Schreibstil von Frau Bomann fesselt mich immer wieder – obwohl es kein Thriller ist, lässt einen diese faszinierende Wortwahl (welche ich so gekonnt nur bei ihr bisher gefunden habe) nicht mehr los, und man vermag es nicht, das Buch auch nur für eine Stunde aus der Hand legen zu wollen. Dieser leicht altertümliche Stil lässt einen in die damalige Zeit perfekt eintauchen, und man kann sich alles so detailgetreu vorstellen – die Schreibweise umarmt einen förmlich und ich habe ab und an festgestellt, dass ich beim Lesen ein Lächeln auf den Lippen hatte. Besonders schön finde ich, dass sich der Barbara-Zweig ganz sachte immer wie ein goldener faden durch das Buch zieht – ich liebe diese Tradition nämlich auch, da meine Schwester Barbara heißt und wir allein schon deswegen jedes Jahr einen Zweig in die Vase stellen. Fazit: Wer Romantik mag, wird dieses Buch lieben.

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Wunderbare Wintergeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 29.11.2016

Winterblüte ist ein verzauberndes Buch, vorallem zur Winterzeit. Cover und Gestaltung: Die Covergestaltung ist wunderschön und passend sowie auch der Bucheinband. Bordeaux mit goldener Folienprägung (Autorin + Buchtitel). Sehr weihnachtlich und glanzvoll! Die Farb, Schrift und Bildgestaltung finde ich sehr gelungen und gut... Winterblüte ist ein verzauberndes Buch, vorallem zur Winterzeit. Cover und Gestaltung: Die Covergestaltung ist wunderschön und passend sowie auch der Bucheinband. Bordeaux mit goldener Folienprägung (Autorin + Buchtitel). Sehr weihnachtlich und glanzvoll! Die Farb, Schrift und Bildgestaltung finde ich sehr gelungen und gut aufeinander abgestimmt. Schöne, angenehme Farben. Rosa, rot, bordeaux verbunden mit beige, braun und Goldtönen. Es entsteht eine schöne Harmonie! Sehr edel ist auch die Glitzerlackveredelung. Passend zum Titel „Winterblüte“ ist das Bild von diesen Blumen. Das Naturpapier finde ich auch toll dazu! Inhalt und eigene Meinung: Inhaltlich finde ich den Blätter / Barbarazweig bei den Kapiteln eine wirklich schöne Idee. Der Roman „Winterblüte“ von Corinna Bomann ist ein passendes Buch für die Weihnachtszeit. Es spielt am Anfang des 20. Jahrhunderts - um 1900. Einige Wochen vor dem Weihnachtsfest wird ein Mädchen an den Strand gespült und gefunden. Sie wird von einer Familie aufgenommen, sie weiß aber nicht wo sie herkommt oder wie sie heißt. Aber an die Bedeutung und Tradition des Barbarazweiges erinnert sie sich noch - so stellt sie einen Zweig in eine Vase… Corina Bomann ist eine wirklich klasse Autorin. Alles ist sehr gelungen. Verzauberndes Cover, wunderschöne Geschichte, toller Erzählstil und angenehm zu lesen. Vorallem jetzt zur Weihnachtszeit konnte ich es mir umso besser vorstellen und wunderbar in die Geschichte eintauchen. Die Geschichte um der Zweig hat mir gut gefallen - eine tolle weihnachtliche Geschichte.

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Winterblüte – wunderschöne Winter-Liebesgeschichte
von Katja Brune aus Marienfeld am 28.11.2016

Corinna Bomann hat einen Roman geschrieben, der auf gut 370 Seiten drei Wochen beschreibt. Da könnte man meinen, was kann in drei Wochen schon viel geschehen. Eine Menge! Sie hat es geschafft, die Ereignisse durchgängig spannend zu erzählen. Aus vielen kleinen Nebengeschichten (Schiffsbrüchige ohne Gedächtnis, hoffnungslose Liebe, Familienfehde, Eifersüchteleien) wurde... Corinna Bomann hat einen Roman geschrieben, der auf gut 370 Seiten drei Wochen beschreibt. Da könnte man meinen, was kann in drei Wochen schon viel geschehen. Eine Menge! Sie hat es geschafft, die Ereignisse durchgängig spannend zu erzählen. Aus vielen kleinen Nebengeschichten (Schiffsbrüchige ohne Gedächtnis, hoffnungslose Liebe, Familienfehde, Eifersüchteleien) wurde nach und nach ein toller, in sich schlüssiger Roman natürlich mit Happy End, das keine Fragen offen lässt. Das ganze spielt im Jahr 1902. Anhand der guten Beschreibungen kann man sich gut in diese Zeit reinversetzen. Man sieht die tollen Kleider und herrschaftlichen Gästehäuser förmlich vor sich. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und sehr gut zu lesen. Da der Barbarazweig eine bedeutende Rolle spielt, finde ich den Titel und die Gestaltung des Covers sehr gelungen. Das Buch ist für gemütliche Lesestunden im Winter sehr zu empfehlen.

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Wunderbarer Historienroman zur Weihnachtszeit
von Hagazussa aus dem Harzvorland am 24.11.2016

Corina Bomanns Roman „Winterblüte“ hat alles was ein Roman zur Weihnachtszeit braucht. Bereits der Einband ist wunderschön gestaltet und schöner als jedes Geschenkpapier. Ich liebe es, wenn Einbände einen Prägedruck aufweisen, wahre Handschmeichler eben. Dass der Druck hier noch gülden glitzert, wäre mir eigentlich zu kitschig, passt aber wiederum... Corina Bomanns Roman „Winterblüte“ hat alles was ein Roman zur Weihnachtszeit braucht. Bereits der Einband ist wunderschön gestaltet und schöner als jedes Geschenkpapier. Ich liebe es, wenn Einbände einen Prägedruck aufweisen, wahre Handschmeichler eben. Dass der Druck hier noch gülden glitzert, wäre mir eigentlich zu kitschig, passt aber wiederum hervorragend zum Weihnachtsthema. Das Papier ist hochwertig und die Schrift angenehm zu lesen. Die Geschichte selbst spielt in Heiligendamm zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ein wundervoller Ort, der auch im Winter seine Reize hat. Besonders angenehm empfand ich es hier, dass es mal nicht um eine Heldin geht, die sich über alle Gepflogenheiten ihrer Zeit hinwegsetzt und wider ihrer Erziehung rebelliert und dadurch schiere Wunder vollbringt. Eindrucksvoll und nachvollziehbar wird beschrieben wie hin und her gerissen Johanna sich fühlt, einerseits liebt sie heimlich den von ihrer Familie verhassten Peter, andererseits will sie ihre Eltern nicht enttäuschen, aber auch nicht deren Heiratskandidaten akzeptieren. Wer noch ein passendes Geschenk für eine Leseratte sucht: „Winterblüte“ ist sehr zu empfehlen, vorzugsweise mit einem schönen Kakao vorm Kamin.

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Der Barbarazweig
von Sanny aus Hamburg am 22.11.2016

Wir schreiben das Jahr 1902. Johanna ist eine reiche Hoteltochter am Heiligendamm an der Ostsee. Ihre Mutter Auguste Baabe möchte ihre Tochter zu Weihnachten verloben. Leider sind die Heiratskanditaten nicht nach den Wünschen von Johanna. Die junge Frau hat... Wir schreiben das Jahr 1902. Johanna ist eine reiche Hoteltochter am Heiligendamm an der Ostsee. Ihre Mutter Auguste Baabe möchte ihre Tochter zu Weihnachten verloben. Leider sind die Heiratskanditaten nicht nach den Wünschen von Johanna. Die junge Frau hat ihr Herz längst vergeben, doch darf dieses Geheimnis nicht bekannt werden. Niemals würde die Mutter die Verbindung akzeptieren. Bei ihrem Vater ist Johanna sich sicher, dass sie ihn überzeugen könnte. Am Strand findet Christian, Johannas Bruder, eine junge Frau. Er ist sehr erstaunt, dass sie noch lebt. Die junge Frau trägt nur ein Nachthemd und um ihr Bein ist Segeltuch gewickelt. Besonders fest hält die Namenlose einen Kirschzweig in der Hand. Als Kavalier bringt der Hotelerbe seinen Fund nach Hause. Die Mutter ist entsetzt! Doch so kurz vor Weihnachten möchte sie auch nicht ins Gerede kommen, sie hätte keine Nächstenliebe gezeigt. Doch Frau Baabe bleibt misstrauisch. Barbara wie Johanna die Fremde nennt, hat eine Amnesie erlitten. Es soll noch Tage vergehen bis die Erinnerung langsam wieder zurück kommen wird. Auch Johanna hofft auf ein Wunder, dass die Eltern versöhnlich auf ihren Auserwählten reagieren. Corina Bomann hat die Geschichte des Barbarazweigs sehr anschaulich beschrieben. Mir ist die Tradition des Zweigs bekannt, denn ich bin einen Tag später geboren und eine Tante hat aus diesem Grund den Namen BARBARA erhalten. Mir gefallen die Romane von Corina Bomann sehr. Das Cover des Buches erinnert an den Zweig und zusammen mit dem Gold ist er für mich ein Hinweis auf die Advents- und Weihnachtszeit. Vielen Dank an das Team von vorablesen für meinen Gewinn. Das beeinflußt nicht meine objektive Beurteilung.

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Strandgut
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 21.11.2016

Das Buch hat eine sehr hochwertige Aufmachung, es ist fest gebunden mit einem zusätzlichen Schutzumschlag aus Papier. Die Farbgestaltung dieses Umschlages hat mich sehr angesprochen. Nun aber zum Inhalt. Der Titel "Winterblüte" verrät ja sehr wenig, ist aber dennoch passend gewählt, da sich der alter Brauch der an Weihnachten blühenden... Das Buch hat eine sehr hochwertige Aufmachung, es ist fest gebunden mit einem zusätzlichen Schutzumschlag aus Papier. Die Farbgestaltung dieses Umschlages hat mich sehr angesprochen. Nun aber zum Inhalt. Der Titel "Winterblüte" verrät ja sehr wenig, ist aber dennoch passend gewählt, da sich der alter Brauch der an Weihnachten blühenden Barbarazweige wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. Mir hat gut gefallen, dass diesem Brauchtum so wieder neue Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die eigentliche Geschichte um die junge Schiffbrüchige mit Gedächtnisverlust und Johanna, die Tochter einer eher wohlhabenden Familie, die in Heiligendamm an der Ostsee ein Gästhaus besitzt, hat mich gefesselt, sodass ich den Roman am liebsten an einem Abend verschlungen hätte. Die Handlung spielt vor mehr als 100 Jahren und ich fand es interessant, mich beim Lesen in diese Zeit, als Frauen oft noch nicht selbst entscheiden konnten, wen sie heiraten wollen, zu begeben. Der Schreibstil von Corina Bomann hat mir wie gewohnt gut gefallen. Sie schreibt anschaulich und gut lesbar. Alles in allem kann ich das Buch gerade für gemütliche Winterleseabende auf dem Sofa nur empfehlen.

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Ein modernes Märchen
von Eliza am 20.11.2016

Der neue Roman von Corina Bomann ist ein modernes Märchen, eine Geschichte die zu Herzen geht und zum Träumen einlädt. Das Cover ist etwas ganz besonderes, es ist eigentlich ziemlich schlicht gehalten, da es nur den Barbarazweig zeigt, doch durch den Glitzer ist es etwas ganz besonderes, was man... Der neue Roman von Corina Bomann ist ein modernes Märchen, eine Geschichte die zu Herzen geht und zum Träumen einlädt. Das Cover ist etwas ganz besonderes, es ist eigentlich ziemlich schlicht gehalten, da es nur den Barbarazweig zeigt, doch durch den Glitzer ist es etwas ganz besonderes, was man mögen muss, schließlich steht nicht jeder auf Glitzer, andere empfinden es vielleicht als ein wenig kitschig. Johanna und das am Strand angeschwemmte Mädchen sind zwei liebenswerte Figuren. Die Zeichnung der Figuren ist sehr einfach und schlicht, als Leser erkennt man ganz schnell die Unterteilung der Figuren in Schwarz und Weiß. Es ist sehr schnell klar, wer hier die Rolle des „Bösewichts“ bzw. der Intrigantin übernimmt. Facettenreichtum in der Figurenzeichnung habe ich ehrlich gesagt vermisst. Der Roman wird stringent erzählt, eine zweite Zeitebene wie wir es aus vielen anderen Romanen von Corina Bomann kennen, finden wir in diesem Roman leider nicht. Dies führt meiner Meinung nach dazu, dass dieser Roman nicht so spannend ist, denn so wird das Geschehen nicht in eine andere Beziehung gesetzt und steht einzig und allein für sich. Ich bin ehrlich, mir hat weiterhin ein klein wenig der Tiefgang in diesem Roman gefehlt, es war alles so klar und vorhersehbar, keine überraschende Wendung oder keine tiefere Botschaft. Auch der Ausgang des Romans war mir nach wenigen Kapiteln klar. Ich kam mir ein klein wenig vor, wie in einem Rosamude-Pilcher-Film. Dies meine ich nicht abwertend negativ, schließlich haben auch diese Filme ihre Berechtigung und Fans. Wer allerdings wie ich einen Roman im Stil von „Der Mondscheingarten“ oder „Die Jasminschwestern“ erwartet hat, wird wie ich von dem Roman enttäuscht sein. Winterblüte ist ein reines Wohlfühlbuch, ein Roman den man als Leser in einem Rutsch lesen kann, leichte Kost, die Spaß macht aber auch keine weitere Erkenntnis bringt. Ein Buch welches man perfekt auf der Couch an einem regnerischen kalten Tag lesen kann, dazu passt es natürlich thematisch perfekt in die Jahreszeit. Vielleicht schneide ich am 4. Dezember auch einen Zweig ab? Wer weiß? Für Wünsche und Träume ist es schließlich nie zu spät. Ein Roman der sicherlich vielen Frauen gefallen wird. Es ist meiner Meinung nach nicht das beste Buch von Corina Bomann, aber für die Fans des Genres leichter Liebesromane zur Advents- und Weihnachtszeit fast schon ein Muss. Ich bedanke mich bei meiner Glücksfee von vorablesen.de und dem List Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Berührender Brauch
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 16.11.2016

Corinna Bomann's Roman entführt einen nach Heiligendamm ins ausklingende Jahr 1902. Am Barbaratag (4. Dezember) lernen wir Johanna kennen, die verheiratet werden soll. Ihre beiden Kandidaten sind gute Partien, aber keiner kann ihr Herz erwärmen und eine reine Vernunftehe kommt für sie nicht in Frage. Ihre Eltern wollen,... Corinna Bomann's Roman entführt einen nach Heiligendamm ins ausklingende Jahr 1902. Am Barbaratag (4. Dezember) lernen wir Johanna kennen, die verheiratet werden soll. Ihre beiden Kandidaten sind gute Partien, aber keiner kann ihr Herz erwärmen und eine reine Vernunftehe kommt für sie nicht in Frage. Ihre Eltern wollen, dass sie am Heiligabend einen Heiratsantrag annimmt. Ihr vier Jahre älterer Bruder Christian wird in dieser Angelegenheit bislang von seinen Eltern noch nicht bedrängt. Es ist eine Epoche in der Tradition, Ehre und der gesellschaftliche Stand sehr viel bedeuten und wichtig sind. Das Leben der Familie Baabe wird gehörig durcheinander gewürfelt, als Christian am Strand eine bewußtlose Frau findet und mit nach Hause bringt. Mir gefiel von Anfang an die Idee, daß anhand des Barbarazweig-Brauchs eine Geschichte erzählt wird. Von der ersten Seite an fühlte ich mich in diese Zeit zurückversetzt und das Geschriebene zog mich in seinen Bann. Auch mit jeder weiteren Seite vergaß ich die heutige Zeit um mich herum. Die Figuren werden so lebensecht und realistisch beschrieben, dass es sich für mich so anfühlte, als ob ich mitten unter ihnen wäre. Bis zum Schluß hin konnte ich von diesem Buch nicht lassen und es wurde mir keine Minute lang langweilig. Der Erzählstrang riß nie ab und es war ein Vergnügen Seite für Seite die Geschichte von Johanna, Christian und der Gestrandeten mitzuverfolgen. Dieser Roman ist eine Wohltat, wenn einem der Sinn nach einem entspannten Lesevergnügen steht. Corinna Bomann's Schreibstil gefällt mir und es ist mit Sicherheit nicht das letzte Werk, das ich von ihr gelesen habe. "Winterblüte" kann ich jedem empfehlen, der gegen eine Liebesgeschichte nichts einzuwenden hat und sich jedes Jahr einen Barbarazweig ins Haus holt, bzw. dies nach dem Lesen der Geschichte beabsichtigt.

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Bewegender Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 14.11.2016

Der Roman "Winterblüte" von Corina Bomann versteht es den Leser auf eine spannende und auch irgendwie nachdenkliche Weise mitzunehmen. Bomann schafft es mit ihrem lebendigen Schreibstil die Charaktere authentisch zum Leben zu erwecken, wodurch man sich viel besser in die Geschichte hineinversetzen kann. Das Cover finde ich wirklich gelungen und ansprechend... Der Roman "Winterblüte" von Corina Bomann versteht es den Leser auf eine spannende und auch irgendwie nachdenkliche Weise mitzunehmen. Bomann schafft es mit ihrem lebendigen Schreibstil die Charaktere authentisch zum Leben zu erwecken, wodurch man sich viel besser in die Geschichte hineinversetzen kann. Das Cover finde ich wirklich gelungen und ansprechend gestaltet. Es ist auch ein tolles Cover für das Bücherregal und zudem passt das Cover auch zum Inhalt des Buches. Insgesamt muss ich sagen, dass die Lesestunden schnell vergangen sind und mich das Buch wirklich unterhalten hat. Daher würde ich eine Weiterempfehlung durchaus aussprechen. Daher gibt es fünf von fünf Sternen von meiner Seite aus!

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Eine andere Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 13.11.2016

Eigentlich habe ich die Leseprobe für "Winterblüte" gar nicht gebraucht. Bisher haben mir die Bücher von Corina Bomann immer gut gefallen und so war sofort klar, dass ich auch dieses lesen muss. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Um 1900 führt die Familie Baabe im Ostseebad Heiligendamm ein Gästehaus.... Eigentlich habe ich die Leseprobe für "Winterblüte" gar nicht gebraucht. Bisher haben mir die Bücher von Corina Bomann immer gut gefallen und so war sofort klar, dass ich auch dieses lesen muss. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Um 1900 führt die Familie Baabe im Ostseebad Heiligendamm ein Gästehaus. Die Tochter des Hauses, Johanna, soll sich bis Weihnachten für einen ihrer beiden Verehrer entscheiden. Doch sie will keinen von ihnen. Wenn sie überhaupt heiratet, dann nur Peter. Doch ihre Familien sind seit vielen Jahren verfeindet, so dass eine Heirat unmöglich ist. Ein wenig Ablenkung von ihrem Dilemma erhält Johanna, als ihr Bruder Christian bei einem morgendlichen Ausritt eine junge Frau am Strand findet. Sie scheint bei einem Schiffsunglück über Bord gegangen und angespült worden zu sein. Doch sie kann sich an nichts erinnern außer ihrem Zweig, welchen sie fest in der Hand hielt. Johanna erfährt, dass es sich um einen Barbarazweig handelt. Dieser wird am 4. Dezember geschnitten. Wenn er bis zum Heiligen Abend in voller Blüte steht, geht ein Herzenswunsch in Erfüllung. Deshalb wird die junge Frau nun Barbara genannt. Doch auch Barbara hat es nicht leicht. Sie wird von der Hausherrin aus unerfindlichen Gründen regelrecht gehasst. Und als herauskommt, dass Christian und Barbara sich ineinander verliebt haben, überschlagen sich die Ereignisse. Corina Bomann hat es wieder einmal geschafft, einen wunderbaren Roman zu schreiben. Sie entführt uns in eine andere Zeit und nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Fast hat man das Gefühl, man ist zusammen mit Johanna in Heiligendamm. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Hauptsächlich geht es natürlich um Johanna, Christian und Barbara. Besonders Johanna fühlt sich eingeengt in den damaligen Gepflogenheiten. Als Mädchen hat sie nicht allzuviel zu sagen. Sie soll endlich heiraten und dabei möglichste eine gute Partie machen. Das sie keinen Kandidaten heiraten möchte, interessiert dabei nicht. So wird es in der damaligen Zeit wohl vielen jungen Frauen gegangen sein. Christian hat es dabei etwas besser, doch auch als junger Mann hat man gehorsam zu sein. Barbara allerdings muss sich mit ihrer Amnesie auseinandersetzen. Man kann gut nachfühlen, welche Ängste sie quälen. Auch wie sie sich durch die extreme Abneigung der Hausherrin Augusta Baabe fühlt, ist sehr gut dargestellt. Diese ist einer der unsymphatischsten Charaktere im Buch. Trotzdem kann man ein Stück weit nachvollziehen, warum sie sich so und nicht anders verhält. Das Buch ist in der Ich-Persektive geschrieben, was den Leser den einzelnen Personen noch näher bringt. Dies passt sehr gut zu diesem Roman. Ich finde, man kann sich noch besser hineinversetzen. Genau so schön wie das Buch selbst ist auch das Cover gestaltet. Mit seinem goldenen Hintergrund und dem herrlich blühenden Kirschblütenzweig ist es nicht nur sehr romantisch und ansprechend, sondern auch perfekt passend für den Roman. In einer Buchhandlung würde mich die Aufmachung sicher danach greifen lassen. Diesen Frauenroman kann ich Euch wirklich empfehlen. Hier hält man ein richtig schönes Buch in Händen. Man hat Liebe, Herzschmerz, Familiendrama und Historie, aber keinen Kitsch. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin!

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romantisch, spannend, ereignisreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 10.11.2016

Jahrhundertwende. Trister Alltag in engen Bahnen bestimmt das Leben der Frauen, besonders junger Mädchen. Ihre Wege sind vorgegeben. Standesdünkel und Traditionen. Etikette, Ansehen und eine eventuelle Chance zu gesellschaftlichem Aufstieg bestimmen das Denken und Handeln. Kein guter Platz für frei denkende und lebensfrohe junge Menschen. Das bekommen auch die... Jahrhundertwende. Trister Alltag in engen Bahnen bestimmt das Leben der Frauen, besonders junger Mädchen. Ihre Wege sind vorgegeben. Standesdünkel und Traditionen. Etikette, Ansehen und eine eventuelle Chance zu gesellschaftlichem Aufstieg bestimmen das Denken und Handeln. Kein guter Platz für frei denkende und lebensfrohe junge Menschen. Das bekommen auch die Geschwister Johanna und Christian Baabe aus dem Kurort Heiligendamm zu spüren. Sie ist heimlich verliebt in einen jungen Mann, der nicht ihres Standes ist und auch ihr Bruder läuft Gefahr, jemanden heiraten zu müssen, den die Eltern für ihn auserkoren haben. Wir tauchen ein eine Welt, die man sich heute nur noch schwer vorstellen können und doch ist alles noch gar nicht so lange her. Es herrscht Winter im Land, doch Sommer im Geiste dieser jungen Menschen. Sie werden ihr erhofftes Leben nicht so leicht aufgeben und zumindest versuchen, ihrem gesellschaftlichen Korsett zu entkommen. Das Schicksal wird ihnen dabei behilflich sein. Eine Fremde tritt in ihr Leben und mit ihr die Hoffnung. Eindringlich schildert die Autorin die seelische Zerrissenheit und den bedrückenden Gewissenskonflikt der beiden jungen Mädchen. Es wird aber auch deutlich, dass es den Männern in Hinsicht auf Freiheit nicht unbedingt besser erging als den Frauen. Das tragende Element dieser bittersüßen Geschichte ist der Barbarazweig, den die Fremde bei ihrer Auffindung bei sich hatte. Blüht dieser zu Weihnachten und trägt seine Winterblüte, weist dieses Ereignis in eine positive Zukunft. Die Knospen erwachsen wie auch die vier jungen Menschen. Sie finden zueinander und damit auch zu sich selbst, getragen stets von der Hoffnung auf das ersehnte Blühen. Ehre und Pflicht im herkömmlichen gesellschaftlichen Sinne wandeln sich in ihnen zum zueinander halten und sich füreinander zu bekennen – eine ganze andere Ehre, eine ganz persönliche Pflicht, bietet nur diese allein eine Chance auf wirkliches privates Glück. Die Spannung wird ununterbrochen durch das Auftauchen von allerlei Geheimnissen und vielen sehr romantischen Intermezzi gehalten. Man möchte das Buch in einem Stück lesen, zu sehr ist man von der abwechslungsreichen Handlung ergriffen. Die Autorin versteht es auch gekonnt, die Geschehnisse immer wieder zuzuspitzen. Dennoch auf ein gutes Ende hoffend, begleitet man Johanna, Barbara, Christian und Peter auf ihrem beschwerlichen Weg zueinander, in finsteren Momenten allein getragen durch den Gedanken an ein Wunder, an ein Erblühen trotz Kälte; genau wie dieser magische Zweig.

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