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Wir sind doch Schwestern

Roman

(25)
Katty, Adele und Martha treffen sich zu Adeles 100. Geburtstag. Sie wollen ihre Zukunft planen, doch vorher gilt es, die Vergangenheit zu klären. Adele hat noch gute Augen, aber hören kann und will sie nicht. Martha kann kaum noch sehen, hat aber immer ein offenes Ohr für ihre Schwestern. Und Katty,das Nesthäkchen, will auch mit 84 Jahren Feste feiern, wie sie fallen, so wie damals, als sie schon meisterhaft beherrschte, was man viel später erst PR nannte. Allen gemeinsam sind Eigensinn, Humor und eine angeborene Kreislaufschwäche, die mit exorbitant starkem Kaffee und gutem Schnaps bekämpft wird – so auch in diesen Tagen auf dem Tackenhof, wo in jedem Winkel die Erinnerung lauert.
Eindringlich verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und entfacht dabei ein Feuerwerk von Geschichten, die sich quer durch das 20. Jahrhundert ziehen. Sie erzählt von Kate, der charmanten Strippenzieherin, ihrer Verehrung für Adenauer und ihrer Liebe zu einem unerreichbaren Volksvertreter, von Adeles schicksalhafter Verlobung und dem Spion, den sie versteckte. Von Martha, die ihren Mann an Männer verlor und stets die Lebenslust bewahrte. Vom Tausch eines Huhns gegen ein Rembrandtgemälde, von einem Leumundsprozess, der den gesamten Niederrhein in Atem hielt, und von drei starken Frauen mit dem Mut zur Eigenständigkeit. Grosse Lebensgeschichten verbinden sich mit herrlichen Anekdoten, das Weltgeschehen mit dem Leben in Wardt bei Xanten.
Rezension
"Eine fesselnde Familiengeschichte." Die Welt 20121209
Portrait

Anne Gesthuysen, ist 1969 am unteren Niederrhein in dem kleinen Dorf Veen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur ging sie in die Grossstadt. Doch vieles ist dem Landei bis heute fremd geblieben. Sie kann Ochse und Stier selbstverständlich unterscheiden, aber der Unterschied zwischen S-Bahn und Strassenbahn ist ihr nach wie vor ein Rätsel. Anne Gesthuysen hat Journalistik und Romanistik studiert. Seit 1987 arbeitet sie als Reporterin und Autorin von Dokumentationen für diverse Fernsehsender. Zwischendurch machte sie einen Abstecher zum französischen Radio. Seit 15 Jahren steht sie auch vor der Kamera, die bisher längste Zeit für das ARD-Morgenmagazin, das sie seit 2004 moderiert. Sie lebt mit Mann und Kind in Köln.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 08.11.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04465-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 212/125/36 mm
Gewicht 500
Auflage 15. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Drei Schwestern
von vielleser18 aus Hessen am 20.11.2012

Anne Gesthuysen gelingt mit ihrem Buch "Wir sind doch Schwestern" eine kurzweilige und informative Romanbiographie über das Leben ihrer drei Großtanten. Zusammen wurden die drei Schwestern 298 Jahre alt und haben zusammen so einiges erlebt. Die Reise führt den Leser von Beginn des 20.Jahrhunderts, als die Schwestern mir ihrer... Anne Gesthuysen gelingt mit ihrem Buch "Wir sind doch Schwestern" eine kurzweilige und informative Romanbiographie über das Leben ihrer drei Großtanten. Zusammen wurden die drei Schwestern 298 Jahre alt und haben zusammen so einiges erlebt. Die Reise führt den Leser von Beginn des 20.Jahrhunderts, als die Schwestern mir ihrer Großfamilie auf einem kleinen niederrheinischen Bauernhof aufwuchsen bis zum 100. Geburtstag von Gertrud, der ältesten der Frankenmädchen. Anne Gesthuysen gelingt es in dem Buch von Anfang an zu fesseln. Gedanklich kann ich mir das Leben auf dem Tellemannshof vorstellen, wo Katty fast ihr ganzes Leben wirkt. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, gerade in dem Wissen, dass alles so oder zumindest so ähnlich auch wirkllich passiert ist. Das ganze ist weder ein trockenes Sachbuch, noch ein überzogener Herz-Schmerz-Roman, sondern ein berührendes biographisches Werk, der einen die alten Zeiten des vergangenen Jahrhunderts nahe bringt. Von mir 5 Sterne.

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Ein langes Leben...
von Bettina Gastager aus Bad Ischl am 22.11.2012

Die drei Schwestern Katty, Paula und Gertrud können auf ein langes Leben zurückblicken - und anlässlich des 100. Geburtstags von Gertrud wird noch einmal Rückschau gehalten. So entstand diese interressante Biografie dreier starker Frauen, die nebenbei auch ein tolles Panorama des vergangenen Jahrhunderts liefert. Einfühlsam geschrieben, eine nette Unterhaltung... Die drei Schwestern Katty, Paula und Gertrud können auf ein langes Leben zurückblicken - und anlässlich des 100. Geburtstags von Gertrud wird noch einmal Rückschau gehalten. So entstand diese interressante Biografie dreier starker Frauen, die nebenbei auch ein tolles Panorama des vergangenen Jahrhunderts liefert. Einfühlsam geschrieben, eine nette Unterhaltung für lange Herbstnachmittage!

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1 0
Drei Schwestern - ein Jahrhundert
von Xirxe aus Hannover am 11.11.2012

Ein großes Fest steht an: Gertrud feiert ihren 100. Geburtstag, den ihr ihre jüngste Schwester Katty (84 Jahre) auf dem Tellemannshof ausgerichtet hat. Auch die dritte Schwester, die 98jährige Paula ist selbstverständlich mit dabei und neben den Festvorbereitungen gilt es auch, die Folgezeit zu planen. Doch nicht nur Zukünftiges... Ein großes Fest steht an: Gertrud feiert ihren 100. Geburtstag, den ihr ihre jüngste Schwester Katty (84 Jahre) auf dem Tellemannshof ausgerichtet hat. Auch die dritte Schwester, die 98jährige Paula ist selbstverständlich mit dabei und neben den Festvorbereitungen gilt es auch, die Folgezeit zu planen. Doch nicht nur Zukünftiges wird besprochen, bei solch langen Lebensläufen kommt natürlich auch Vergangenes mit ins Spiel - und dies sind nicht nur freudige Gespräche. Manch Unausgesprochenes liegt noch zwischen den Schwestern und sorgt so immer wieder für Verstimmung zwischen den Dreien. Ich tat mich schwer mit diesem Buch und zwar aus unterschiedlichen Gründen. Sprachlich ist die Lektüre keine Offenbarung, der Satzbau ist zumeist recht einfach gehalten, sodass bei längerem Lesen (mehr als 50 Seiten) Ermüdungserscheinungen auftraten. Doch wesentlich mehr ärgerten mich zwei der drei Hauptfiguren. Bis zum Ende des Buches gelang es mir nicht, Gertrud und Katty als sympathische Personen zu sehen, ganz im Gegenteil: Während ich zu Beginn zumindest noch von Kattys offener Art angetan war, ärgerte ich mich von Seite zu Seite mehr über sie wie auch über ihre Schwester. Machtbesessen, rücksichtslos, engstirnig und intolerant die Eine; spießbürgerlich, pedantisch, nachtragend und unduldsam die Andere. Von zwei Frauen mit dieser Intelligenz und Kenntnissen hätte ich ein bisschen mehr Selbstreflektion und 'über den Tellerrand hinausblicken' erwartet, auch wenn sie am Ende des 19. bzw. am Anfang des 20. Jahrhunderts geboren wurden. Statt dessen opfert die Eine für Macht ihre Liebe und stößt eine frühere Klassenkameradin ins Verderben, während die Andere sich über Kleinigkeiten mokiert sowie ihrer ersten und praktisch einzigen Liebe voller Verbitterung hinterhertrauert. Lediglich Paula überzeugt als sympathischer Charakter, die stets Optimistische, die voller Fröhlichkeit und Empathie daherkommt. Die geschichtlichen Hintergründe, das gesamte 20. Jahrhundert, das von den Schwestern durchlebt wurde, taucht immer wieder in den einzelnen Rückblicken auf, wenn auch für mein Gefühl mehr am Rande. Man erfährt von Adenauer und Heinrich Lübke, die den Tellemanshof besuchten, vom 1. und 2. Weltkrieg, die als Zeit der Entbehrung dargestellt wurden, aber auch nicht mehr oder weniger. Alles in allem: Na ja.... Wer Familiengeschichten liebt, hat vermutlich schon bessere gelesen als da wären 'Hannas Töchter' oder 'Wilde Schwäne' (dies aber besser im Original). 'Wir sind doch Schwestern' ist nicht völlig schlecht, aber auch nicht wirklich gut - liest man es nicht, hat man nichts verpasst.

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Wir sind doch Schwestern
von raschke64 aus Dresden am 30.09.2014

Gertrud wird 100. Ihre Schwestern Paula (98) und Katty (84) bereiten diesen Geburtstag auf dem Hof von Katty vor. Doch neben den unterschiedlichen Vorstellungen der Drei gibt es viele unaufgearbeitete Probleme aus der Vergangenheit. Besonders Gertrud und Katty streiten fast ständig über alles. Sie können nicht miteinander, aber auch... Gertrud wird 100. Ihre Schwestern Paula (98) und Katty (84) bereiten diesen Geburtstag auf dem Hof von Katty vor. Doch neben den unterschiedlichen Vorstellungen der Drei gibt es viele unaufgearbeitete Probleme aus der Vergangenheit. Besonders Gertrud und Katty streiten fast ständig über alles. Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne. Paula ist mehr die lustige Vermittlerin in der Mitte – aber eben nicht nur. Auch sie hat so ihre Geheimnisse. Und so prallen dicht gedrängt unterschiedliche Lebensauffassungen und Erinnerungen aufeinander. In den verschiedenen – auch zeitlichen – Rückblenden erinnern sich die Schwestern an ihr eigenes und ihr gemeinsames Leben, aber auch an Verdrängtes, an Weltgeschichte und Zeitgeschehen. Das Buch ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch eine Geschichte Deutschlands. Dabei gelingt es Anne Gesthuysen, trotz eigentlich kleiner unbedeutender Ereignisse eine unheimliche Spannung zu erzeugen. Man gewinnt alle 3 Schwestern lieb und beginnt gleichzeitig, seinen eigenen Umgang mit „alten Leuten“ zu überdenken, man hat Verständnis für ihre Vorstellungen und Respekt vor ihrer Lebensleistung. Gleichzeitig ist dieses Buch wunderbar warmherzig und unterhaltend. Wirklich rundum gelungen und ich empfehle es jedem zum Lesen.

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Die wahrscheinlich fabelhaftesten Großtanten der Welt
von Inge Weis aus Pirmasens am 30.06.2014

Gertrud wird hundert Jahre alt und mit dabei sind natürlich ihre zwar jüngeren, aber ebenso betagten Schwestern Katty und Paula. Selbstverständlich will die Zukunft geplant sein, aber ein Rückblick auf Vergangenes ist ebenso wichtig. Und so spannt sich dem Leser ein wunderbarer Bogen vergangener Ereignisse des 20ten Jahrhunderts, mal... Gertrud wird hundert Jahre alt und mit dabei sind natürlich ihre zwar jüngeren, aber ebenso betagten Schwestern Katty und Paula. Selbstverständlich will die Zukunft geplant sein, aber ein Rückblick auf Vergangenes ist ebenso wichtig. Und so spannt sich dem Leser ein wunderbarer Bogen vergangener Ereignisse des 20ten Jahrhunderts, mal nachdenklich, mal voller Humor. Sehr schön, sehr warmherzig, sehr liebenswert. Die drei Schwestern sind trinkfest, schicksalserprobt und äußerst patent, insgesamt also Damen, die man sehr gerne zur Oma oder Tante hätte. So gesehen ist Gesthuysens Roman ein großes Glück: Er macht den Leser zum Teil der Familie. Denn er ist im besten Familien-Geburtstags-Kaffeetafel-Plauderton geschrieben in der richtigen Mischung aus tratschig und trocken also, und er speist sich aus den Geschichten und Anekdoten, Erinnerungen und Aufzeichnungen über Gesthuysens Großtanten. Gute Unterhaltung, fast so gut, wie selbst auf eine Familienfeier zu gehen. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen! Trotzdem leider nicht ganz sorgfältig recherchiert... Bei Katty wird so sehr betont, wie sich sich mit Landwirtschaft auskennt. Aber: Friesen sind keine Kaltblüter (S. 219)! Und wenn sich Katty wundert, dass ein Friesenfohlen ohne Abzeichen zur Welt kommt: Genau das ist Zuchtziel und typisch für diese Rasse!

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Zeitgeschichte
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 22.07.2013

Anne Gesthuysen hat hier etwas Wunderbares geschaffen.Ein Stück Zeitgeschichte,die nur durch Erzählungen noch lebt.Schicksale,die ineinanderverwoben sind,Lebensentwürfe,die niemals zum Tragen kamen.Bitterkeit,Freude,Leben,Tod in einer unnachahmlichen Art und Weise erzählt.Dies Buch möchte ich meinen Kunden dringend ans Herz legen.Ein Glücksfall.

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der 100. Geburtstag
von Ute Bunde aus Hürth am 26.05.2013

Danke, Anne Gesthuysen für diesen wunderbaren Roman voller niederrheinischem Humor und Atmosphäre. Die drei Frauen sind trinkfest, hart im Nehmen, handfest und äußerst patent. So waren einige meiner Großtanten auch. Anscheinend sind die Frauen auch im südlichen Rheinland ganz ähnliche Typen. Das macht den Charm dieses Buches aus. Es... Danke, Anne Gesthuysen für diesen wunderbaren Roman voller niederrheinischem Humor und Atmosphäre. Die drei Frauen sind trinkfest, hart im Nehmen, handfest und äußerst patent. So waren einige meiner Großtanten auch. Anscheinend sind die Frauen auch im südlichen Rheinland ganz ähnliche Typen. Das macht den Charm dieses Buches aus. Es ist voll mit allen möglichen Typen und Geschichten, die das Leben schrieb. So war es! Das habe ich sofort geglaubt und mit großem Vergnügen gelesen!

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Frauenportraits eingebettet in deutscher Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 28.04.2013

Drei betagte Schwestern , die den Geburtstag der ältesten Schwester Gertud vorbereiten und sich erst jetzt gegenseitig die Dinge aus ihrem Leben erzählen, die sie bis dahin gut verborgen gehalten haben. Katty, die als jüngste Schwester auf dem Tellemannshof als Hauswirtschafterin arbeitet, aber eigentlich die passende Frau an der... Drei betagte Schwestern , die den Geburtstag der ältesten Schwester Gertud vorbereiten und sich erst jetzt gegenseitig die Dinge aus ihrem Leben erzählen, die sie bis dahin gut verborgen gehalten haben. Katty, die als jüngste Schwester auf dem Tellemannshof als Hauswirtschafterin arbeitet, aber eigentlich die passende Frau an der Seite des Hofbesitzers Heinrich Hegmann wäre. Paula, die entdeckt, dass ihr Ehemann Alfred Männern zugeneigt ist und Gertrud, die es einfach nicht verwinden kann, dass Heinrich sie nicht an der Seite seines Bruders Franz akzeptieren wollte. Die Frauenportraits zeigen typisches Leben im Verlauf deutscher Geschichte ab dem ersten Weltkrieg. Der Roman zeigt beispielhaft, wie viel Wert im vergangenen Jahrhundert auf perfekte Fassade und standesgemäße Verbindungen gelegt wurde und wie viel Leid durch Krieg und Verlust von Angehörigen erlitten werden musste. Der Romantitel leitet sich ab von einem Ausspruch Kattys gegenüber der an Heinrich vermittelten standesgemäßen Ehefrau Anna Maria. Wie Schwestern wollen sie sich verhalten, Hauswirtschafterin und eingeheiratete späte Ehefrau - doch das geht gründlich daneben.... Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen! (Trotzdem leider nicht ganz sorgfältig recherchiert... Bei Katty wird so sehr betont, wie sich sich mit Landwirtschaft auskennt. Aber: Friesen sind keine Kaltblüter (S. 219)! Und wenn sich Katty wundert, dass ein Friesenfohlen ohne Abzeichen zur Welt kommt: Genau das ist Zuchtziel und typisch für diese Rasse!)

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Zeitreise durch das vergangene Jahrhundert
von Ulrike Seine aus Rheine am 08.04.2013

Gertrud wird hundert Jahre alt und mit dabei sind natürlich ihre zwar jüngeren, aber ebenso betagten Schwestern Katty und Paula. Selbstverständlich will die Zukunft geplant sein, aber ein Rückblick auf Vergangenes ist ebenso wichtig. Und so spannt sich dem Leser ein wunderbarer Bogen vergangener Ereignisse des 20ten Jahrhunderts, mal... Gertrud wird hundert Jahre alt und mit dabei sind natürlich ihre zwar jüngeren, aber ebenso betagten Schwestern Katty und Paula. Selbstverständlich will die Zukunft geplant sein, aber ein Rückblick auf Vergangenes ist ebenso wichtig. Und so spannt sich dem Leser ein wunderbarer Bogen vergangener Ereignisse des 20ten Jahrhunderts, mal nachdenklich, mal voller Humor. Sehr schön, sehr warmherzig, sehr liebenswert.

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Wir sind doch Schwestern
von einer Kundin/einem Kunden am 06.04.2013

Katty, Paula und Gertrud sind Schwestern und organisieren das grosse Fest zu Gertruds 100sten. Die drei Frauen sind unglaublich sympathisch. Mit jeder Einzelnen kann man sich uneingeschränkt identifizieren. Ihre Leben sind aufschlussreich und als Leser kann man es nicht erwarten mehr zu erfahren. In Rückblenden kann man erleben, wie die... Katty, Paula und Gertrud sind Schwestern und organisieren das grosse Fest zu Gertruds 100sten. Die drei Frauen sind unglaublich sympathisch. Mit jeder Einzelnen kann man sich uneingeschränkt identifizieren. Ihre Leben sind aufschlussreich und als Leser kann man es nicht erwarten mehr zu erfahren. In Rückblenden kann man erleben, wie die Drei im ersten und zweiten Weltkrieg lebten und liebten, wie sich sich zerstritten und zusammenfanden. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Schreibart ist hervorragend.

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Wir sind doch Schwestern
von mrs-lucky am 23.02.2013

Eine schöne, berührende Geschichte über Liebe, Loyalität und Vergebung, das ist mein erster Eindruck, nachdem ich den Roman „Wir sind doch Schwestern“ gerade beendet habe. In diesem Buch verarbeitet Anne Gesthuysen einen Teil ihrer Familiengeschichte anhand der Schicksale ihrer drei Großtanten Gertrud, Paula und Katty. Gertruds bevorstehender 100ster Geburtstag... Eine schöne, berührende Geschichte über Liebe, Loyalität und Vergebung, das ist mein erster Eindruck, nachdem ich den Roman „Wir sind doch Schwestern“ gerade beendet habe. In diesem Buch verarbeitet Anne Gesthuysen einen Teil ihrer Familiengeschichte anhand der Schicksale ihrer drei Großtanten Gertrud, Paula und Katty. Gertruds bevorstehender 100ster Geburtstag ist nicht nur Anlass für eine große Familienfeier, sondern bietet den Schwestern auch Gelegenheit, über ihr Verhältnis zueinander und ihre Vergangenheit nachzudenken. Die Geschichten der Schwestern sind mit einander verwoben, ein wichtiger Drehpunkt sind der Tellmannhof, auf dem auch das Fest stattfindet, und sein früherer Eigentümer Heinrich Heegmann. Anne Gesthuysen lässt die Schwestern in Rückblenden von zentralen Ereignissen aus ihrer Vergangenheit erzählen. Dabei versucht sie, die Erzählerinnen ihre Beweggründe und Gedanken reflektieren zu lassen, ohne die Geschehnisse und Entscheidungen selber zu werten. So offenbaren sich auf sehr sensible, feinfühlige Art die Familiengeschichten der Heegmanns und Franckens. Aufgrund ihres hohen Alters, Paula ist ebenfalls bereits 98 Jahre alt, Katty ist 84, haben die drei eine Menge erlebt. So bekommt der Leser unter anderem Eindrücke in das Leben auf dem Lande am Niederrhein zu Zeiten der beiden Weltkriege. Die Schwestern stammen aus einfachen Verhältnissen, haben aber eine gute Ausbildung erhalten, die beiden älteren haben als Lehrerinnen gearbeitet. Alle drei besitzen bis ins Alter einen sehr wachen Verstand. Mich hat der Roman sehr bewegt. Die Schwestern erzählen sehr offen von einschneidenden Ereignissen aus ihrem Leben. Sie hatten alle drei über die Jahre einen engen Kontakt, auch wenn sie in vielen Dingen nicht immer einer Meinung waren. Sie gehen sehr kritisch miteinander ins Gericht, nutzen den Anlass des Fests aber auch als Möglichkeit der Aussprache. Meiner Meinung nach ist es der Autorin gut gelungen, in den einzelnen Abschnitten die Charaktere und Eigenarten der Schwestern sprachlich von einander abzugrenzen. Man fühlt sich ihnen in ihren Schilderungen jeweils sehr nahe.

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Wir sind doch Schwestern
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 14.02.2013

Ich finde, dies ist ein außergewöhnliches und ganz besonderes Buch. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Beschrieben wid das Leben der drei Schwestern Gertrud, 100 Jahre alt, Paula, 98 Jahre alt und Katty, 84 Jahre alt. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, gehen die... Ich finde, dies ist ein außergewöhnliches und ganz besonderes Buch. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Beschrieben wid das Leben der drei Schwestern Gertrud, 100 Jahre alt, Paula, 98 Jahre alt und Katty, 84 Jahre alt. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, gehen die Schwestern alle ihren Weg, sind sich nicht immer einig und auch nicht immer gut gesonnen, wenn es aber darauf ankommt, gilt der Grundsatz "Wir sind doch Schwestern". Nun sind die drei hochbetagt zusammengekommen, um den einhundertsten Geburtstag von Gertrud zu feiern, die Vergangenheit aufzuarbeiten und sich Geheimnisse anzuvertrauen, die jede Einzelne bislang für sich bewahrt hat. Jede der Schwestern muß erkennen, daß alle drei schwere Schicksalsschläge haben hinnehmen müssen, von denen jede Einzelne vieles für sich behalten hat. Und trotz ihres hohen Alters sind die Schwestern noch in der Lage, zuzuhören und ein neues Vertrauen aufzubauen. Das Buch beleuchtet ein ganzes Jahrhundert mit zwei Weltkriegen, Hunger, Elend und dem Verlust von Familienangehörigen. Daß ein Cousin der Schwestern sich wegen der Entdeckung seiner Homosexualität das Leben nahm, weil er vor Scham nicht mehr weiterleben wollte, ist ein ganz schreckliches Ereignis, das heute kaum mehr vorstellbar ist. Genau so unvorstellbar ist für heutige Verhältnisse, daß Gertrud und Katty die Männer, die sie liebten, nicht heiraten konnten, weil die Standesunterschiede dies nicht zuließen. Die Autorin schreibt ihre Geschichte in einer Weise, die den Leser einbindet und mitnimmt auf die Reise durch das 20. Jahrhundert, und indem die Schwestern jetzt nach und nach offen und ehrlich miteinander umgehen, fühlt man sich mittendrin im Geschehen. Ein wunderbares Buch über Familienbande, Schwesternliebe, Zugehörigkeitsgefühl und gegenseitiges Verständnis, das durch die ehrliche Begegnung der drei Schwestern gegen Ende ihres Lebens eine besondere Bedeutung erreicht. Fünf Sterne für ein Buch, dem ich ganz viele Leser wünsche.

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Wir sind doch Schwestern. Oder sind wir vertauscht worden?
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 19.01.2013

Wer mit mehreren Geschwistern aufgewachsen ist, hat sich sicherlich als Erwachsener das eine oder andere Mal gefragt, ob man nicht doch bei der Geburt vertauscht wurde. So unterschiedlich verlaufen oft die Lebensläufe, so ganz anders sind die Reaktionen der Geschwister auf bestimmte Sítuationen. Doch nicht selten sind da gemeinsame... Wer mit mehreren Geschwistern aufgewachsen ist, hat sich sicherlich als Erwachsener das eine oder andere Mal gefragt, ob man nicht doch bei der Geburt vertauscht wurde. So unterschiedlich verlaufen oft die Lebensläufe, so ganz anders sind die Reaktionen der Geschwister auf bestimmte Sítuationen. Doch nicht selten sind da gemeinsame Erinnerungen, die zeigen, dass das man das gemeinsame Elternhaus nicht verleugnen kann. Die Autorin Anne Gesthuysen hat in ihrem Roman „Wir sind doch Schwestern“ dieses, manchmal sehr brisante Thematik mit sehr viel Humor, und mit einem Augenzwinkern umgesetzt. Ich muss sagen das es mir eine große Freude war, dieses Buch zu lesen. Gertrud wird 100 Jahre alt und die beiden Schwestern, Katta und Paula, auch nicht mehr die Jüngsten planen ein großes Fest. Während der umfangreichen Vorbereitungen, begleitet von kleinen und größeren Streitigkeiten wird so manche unausgesprochene Giftigkeit ausgesprochen. Es ist einfach herrlich, zu lesen, wie unterschiedlich die Lebensläufe dieser drei betagten Schwestern verlaufen sind. Anne Geschubsten wurde in einem kleinen Dorf am Niederrhein geboren. Ihr beruflicher Werdegang kann sich sehen lassen. Unter anderem arbeitet sie als Reporterin und Autorin für verschiedene Fernsehsender. Sie lebt mit ihrem Mann und Kind in Köln. Mein Schlussfazit: Es gibt viele begabte, interessante deutschsprachige Schriftsteller-rinnen Man muss sie nur finden. Ich als Buchhändlerin bin in der glücklichen Lage und ich freue mich jedes mal wenn ich wieder fündig geworden bin.

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der Tellemannshof und seine Bewohnerinnen
von einer Kundin/einem Kunden am 14.01.2013

Anne Gesthhysen ist eine spannende und unterhaltsame Romanbiografie über ihre drei katastophenerprobten Großtanten Katty, Paula und Gertrud gelungen. Kurz vor dem 100. Geburtstag kommen so einige Geheimnisse ans Licht , interessante Rückblenden in die jeweilige Zeiten und in jedes einzelne Leben der drei unterschiedlichen manchmal auch recht schrulligen... Anne Gesthhysen ist eine spannende und unterhaltsame Romanbiografie über ihre drei katastophenerprobten Großtanten Katty, Paula und Gertrud gelungen. Kurz vor dem 100. Geburtstag kommen so einige Geheimnisse ans Licht , interessante Rückblenden in die jeweilige Zeiten und in jedes einzelne Leben der drei unterschiedlichen manchmal auch recht schrulligen und nicht immer durchgängig sympathischen Schwestern schaffen ein wunderbares Zeitdokument - einfach lesenswert !

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Mehr als ein Leben....
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2013

Anne Gesthuysen - bekannt aus dem ARD-Morgenmagazin - hat einen tollen Roman geschrieben, der gleichzeitig eine große Liebeserklärung an ihre 3 Tanten Katty, Paula und Gertrud ist. Zu Gertruds 100.Geburtstag treffen sich die 3 Damen und wollen zum einen ihre Zukunft planen, blicken aber auch zurück in ihre bewegte... Anne Gesthuysen - bekannt aus dem ARD-Morgenmagazin - hat einen tollen Roman geschrieben, der gleichzeitig eine große Liebeserklärung an ihre 3 Tanten Katty, Paula und Gertrud ist. Zu Gertruds 100.Geburtstag treffen sich die 3 Damen und wollen zum einen ihre Zukunft planen, blicken aber auch zurück in ihre bewegte Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die das gesamte 20. Jahrhundert umfasst und unterschiedlicher nicht sein könnte. Da ist zum einen Gertrud, heute schwerhörig, die einst einen Spion versteckte; zum anderen Paula, heute fast blind, die sich damit abfinden musste, dass ihr Mann Männer liebt und das Nesthäkchen Katty, lebenslustig wie eh und je, eine Verehrerin von Konrad Adenauer und eine charmante Strippenzieherin. Viele weitere spannende Geschichte lassen Weltgeschehen und das Leben der drei lebendig werden. Frauen, die ihren Weg gingen und auch heute noch voll im Leben stehen und dieses genießen. Humorvoll, nachdenklich, bewundernswert. Ein tolles Buch, das Mut macht das Leben anzupacken und immer wieder nach vorne zu schauen. Gehen sie mit Gertrud, Paula und Katty auf Entdeckungsreise und viel Vergnügen beim Lesen.

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Ein faszinierendes Resümee dreier Schwestern
von Marion Olßon aus Reutlingen am 15.12.2012

Eine unglaubliche Geschichte dreier Schwestern, die uns durch ein ganzes Jahrhundert führt. Lebendig, bewegt und amüsant beschreibt Anne die Lebensgeschichte ihrer Großtanten. Ein gelungener Einblick in das Geschehen der trinkfesten und charmanten Damen, die am Ende ihres Lebens, das zusammen 298 Jahre zählt, Resümee ziehen und sich mit den... Eine unglaubliche Geschichte dreier Schwestern, die uns durch ein ganzes Jahrhundert führt. Lebendig, bewegt und amüsant beschreibt Anne die Lebensgeschichte ihrer Großtanten. Ein gelungener Einblick in das Geschehen der trinkfesten und charmanten Damen, die am Ende ihres Lebens, das zusammen 298 Jahre zählt, Resümee ziehen und sich mit den Episoden des Lebens erfreuen. Aber auch traurige Erlebnisse werden neu aufgerollt und erläutert. Eine faszinierende Schilderung, die den Leser in die Welt derer führt ,die zwei Weltkriege erlebt haben, Schicksalsschläge verkraftet haben und dennoch mitten im Leben stehen und nie aufgegeben haben. Danke für diesen wunderschönen Roman.

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Danke Anne Gesthuysen für dieses schöne Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2012

Nicht jeder Autor hat das Glück, gleich drei Großtanten mit einem aufregenden, langen Leben zu haben. Das was Anne Gesthuysen aus sicherlich vielen authentischen Ereignissen um ihre Großtanten gemacht hat, ist einfach ganz wunderbar. Katty, Paula und Gertrud waren trotz verschieden verlaufender Lebenswege immer füreinander da. Und sie hatten... Nicht jeder Autor hat das Glück, gleich drei Großtanten mit einem aufregenden, langen Leben zu haben. Das was Anne Gesthuysen aus sicherlich vielen authentischen Ereignissen um ihre Großtanten gemacht hat, ist einfach ganz wunderbar. Katty, Paula und Gertrud waren trotz verschieden verlaufender Lebenswege immer füreinander da. Und sie hatten das große Glück, es für eine lange Lebenszeit zu sein. Das wünscht sich jeder, der Schwestern hat!

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Wir sind doch Schwestern
von eine Kundin aus Frankfurt aus Frankfurt am Main am 10.11.2012

Ich finde, dies ist ein außergewöhnliches und ganz besonderes Buch. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Beschrieben wid das Leben der drei Schwestern Gertrud, 100 Jahre alt, Paula, 98 Jahre alt und Katty, 84 Jahre alt. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, gehen die... Ich finde, dies ist ein außergewöhnliches und ganz besonderes Buch. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Beschrieben wid das Leben der drei Schwestern Gertrud, 100 Jahre alt, Paula, 98 Jahre alt und Katty, 84 Jahre alt. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, gehen die Schwestern alle ihren Weg, sind sich nicht immer einig und auch nicht immer gut gesonnen, wenn es aber darauf ankommt, gilt der Grundsatz "Wir sind doch Schwestern". Nun sind die drei hochbetagt zusammengekommen, um den einhundertsten Geburtstag von Gertrud zu feiern, die Vergangenheit aufzuarbeiten und sich Geheimnisse anzuvertrauen, die jede Einzelne bislang für sich bewahrt hat. Jede der Schwestern muß erkennen, daß alle drei schwere Schicksalsschläge haben hinnehmen müssen, von denen jede Einzelne vieles für sich behalten hat. Und trotz ihres hohen Alters sind die Schwestern noch in der Lage, zuzuhören und ein neues Vertrauen aufzubauen. Das Buch beleuchtet ein ganzes Jahrhundert mit zwei Weltkriegen, Hunger, Elend und dem Verlust von Familienangehörigen. Daß ein Cousin der Schwestern sich wegen der Entdeckung seiner Homosexualität das Leben nahm, weil er vor Scham nicht mehr weiterleben wollte, ist ein ganz schreckliches Ereignis, das heute kaum mehr vorstellbar ist. Genau so unvorstellbar ist für heutige Verhältnisse, daß Gertrud und Katty die Männer, die sie liebten, nicht heiraten konnten, weil die Standesunterschiede dies nicht zuließen. Die Autorin schreibt ihre Geschichte in einer Weise, die den Leser einbindet und mitnimmt auf die Reise durch das 20. Jahrhundert, und indem die Schwestern jetzt nach und nach offen und ehrlich miteinander umgehen, fühlt man sich mittendrin im Geschehen. Ein wunderbares Buch über Familienbande, Schwesternliebe, Zugehörigkeitsgefühl und gegenseitiges Verständnis, das durch die ehrliche Begegnung der drei Schwestern gegen Ende ihres Lebens eine besondere Bedeutung erreicht. 5 Sterne für ein Buch, dem ich ganz viele Leser wünsche.

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Drei Schwestern - Drei Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2012

0 Noch keine Bewertungen vorhandenDie Schwestern Katty, Paula und Gertrud haben in ihren Leben schon immer zusammengehalten. Jetzt, an Getruds bevorstehenden 100. Geburtstag, plant Katty große Feierlichkeiten auf dem Tellemannshof, den sie geerbt hat und wo sie schon seit Jahrzehnten lebt. Außerdem steht die Überlegung an, dass Gertrud ihre Wohnung... 0 Noch keine Bewertungen vorhandenDie Schwestern Katty, Paula und Gertrud haben in ihren Leben schon immer zusammengehalten. Jetzt, an Getruds bevorstehenden 100. Geburtstag, plant Katty große Feierlichkeiten auf dem Tellemannshof, den sie geerbt hat und wo sie schon seit Jahrzehnten lebt. Außerdem steht die Überlegung an, dass Gertrud ihre Wohnung aufgeben soll und zu ihrer jüngeren Schwester Katty auf den Hof ziehen soll. Diese Entscheidung fällt Gertrud sehr schwer, denn sie hat nur schreckliche Erinnerungen an den Tellemannshof, da der Hof früher Heinrich Hegmann gehörte, dem Bruder ihres Verlobten Franz. Heinrich hatte Franz in den ersten Weltkrieg geschickt, weil er mit der Heirat von Gertrud und Franz nicht einverstanden war. Franz kam aus dem Krieg nicht zurück und Gertrud sah Heinrich nur noch als Mörder an. Kurz vor ihrem 100. Geburtstag kommen nochmal alle Geschichten und Geheimnisse der Schwestern zum Vorschein. Katty, die ihre Liebe zu Heinrich immer versteckte, findet bei Aufräumarbeiten die Akte von Heinrichs Scheidungsprozess und schwelgt in Erinnerungen. Und auch Paula brütet über ihrer Vergangenheit in Gedanken an ihren Ehemann, der nach dem Krieg in einem russischen Kriegsgefangenenlager seine Liebe zu einem Mitgefangenen entdeckte. Und Gertrud, die Jubilarin, lässt ihr Leben und ihre ganz große Liebe noch einmal an sich vorüberziehen. Doch alle diese Schicksalsschläge konnten die Schwestern nicht erschüttern, denn durch ihre Liebe und ihre starken Familienbande bewahrten sie sich ihre Lebensfreude. Anne Gesthuysen beschreibt das Leben ihrer drei Großtanten mit viel Humor, liebevoll und mit ganz viel Herz! Katty, Paula und Gertrud würden sich bestimmt freuen, dass ihre Großnichte so einen wundervollen Roman über ihr Leben zu Papier gebracht hat!

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ansprechende Familiengeschichte
von leseratte1310 am 06.11.2013

Dieser Roman schildert das Leben von drei Schwestern am Niederrhein. Einige Tage vor dem 100. Geburtstag der ältesten Schwester Gertrud treffen sich die drei auf dem Tellemannshof, um die Geburtstagsfeier vorzubereiten. Obwohl die drei sich lieben, gibt es doch immer wieder Streitigkeiten, deren Ursachen in der Vergangenheit liegen. Paula, die... Dieser Roman schildert das Leben von drei Schwestern am Niederrhein. Einige Tage vor dem 100. Geburtstag der ältesten Schwester Gertrud treffen sich die drei auf dem Tellemannshof, um die Geburtstagsfeier vorzubereiten. Obwohl die drei sich lieben, gibt es doch immer wieder Streitigkeiten, deren Ursachen in der Vergangenheit liegen. Paula, die mittlere Schwester und 98 Jahre alt, ist fast blind. Sie ist das ausgleichende Element zwischen Gertrud und Katty, mit 84 die jüngsten Schwester. Sie war mit einem Mann verheiratet, der homosexuell war – zu jener Zeit noch strafbar. Daher wurde die Geschichte auf Anraten von Gertrud unter den Teppich gekehrt. In der Familie wurde nie mehr über dieses Thema gesprochen. Gertrud, die Älteste, ist resolut und versucht selbst im Alter ihre Schwestern noch zu erziehen. Katty lebt seit ihrer Jugend als Wirtschafterin auf dem Tellemannshof und hat dort ein lebenslanges Wohnrecht. Sie ist sehr lebenslustig und einer Feier nie abgeneigt, deshalb richtet sie die Feier für ihre ältere Schwester aus. Außerdem ist die der Meinung, dass Gertrud in ihrem hohen Alter besser zu ihr auf den Hof ziehen soll. Das will Gertrud nicht, weil der Hof in ihr Erinnerungen wach ruft, die sie immer noch schmerzen. Sie liebte den jüngeren Hegemann-Sohn, aber der ältere Bruder Heinrich Hegemann verhinderte eine Ehe aus Standesdünkel. Der jüngere starb dann im Krieg, während der ältere den Hof bewirtschaftete. Das kann Gertrud nicht verzeihen. Katty dagegen liebte Heinrich, obwohl sie nur die Wirtschafterin und Erzieherin von Heinrichs Sohn war, nachdem seine Frau starb. Sie unterstützt Heinrich auch sehr geschickt bei seinen politischen Ambitionen. Nachdem der Sohn im zweiten Weltkrieg fällt, sucht Katty für Heinrich auf seinen Wunsch eine Frau, da ein Erbe hermuss. Da Heinrich aber kein Interesse an seiner neuen Frau hat, geht die Ehe nicht gut und wird geschieden, woran Katty auch ihren Anteil hat. Während der Festvorbereitungen wird zwangsweise auch über die Vergangenheit geredet, vor allem da die alte Scheidungsakte beim Aufräumen auftaucht. Die Vergangenheit muss aufgearbeitet werden, damit eine Zukunft auf dem Hof möglich ist. Das Buch erzählt aus der sehr persönlichen Sicht der Schwestern ein Stück deutsche Geschichte. Das Buch liest sich flüssig, man kann es nicht aus der Hand legen, obwohl keine dramatischen Vorkommnisse passieren.

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