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Wir sind doch Schwestern

Roman

(58)
Katty, Adele und Martha treffen sich zu Adeles 100. Geburtstag. Sie wollen ihre Zukunft planen, doch vorher gilt es, die Vergangenheit zu klären. Adele hat noch gute Augen, aber hören kann und will sie nicht. Martha kann kaum noch sehen, hat aber immer ein offenes Ohr für ihre Schwestern. Und Katty,das Nesthäkchen, will auch mit 84 Jahren Feste feiern, wie sie fallen, so wie damals, als sie schon meisterhaft beherrschte, was man viel später erst PR nannte. Allen gemeinsam sind Eigensinn, Humor und eine angeborene Kreislaufschwäche, die mit exorbitant starkem Kaffee und gutem Schnaps bekämpft wird – so auch in diesen Tagen auf dem Tackenhof, wo in jedem Winkel die Erinnerung lauert.
Eindringlich verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und entfacht dabei ein Feuerwerk von Geschichten, die sich quer durch das 20. Jahrhundert ziehen. Sie erzählt von Kate, der charmanten Strippenzieherin, ihrer Verehrung für Adenauer und ihrer Liebe zu einem unerreichbaren Volksvertreter, von Adeles schicksalhafter Verlobung und dem Spion, den sie versteckte. Von Martha, die ihren Mann an Männer verlor und stets die Lebenslust bewahrte. Vom Tausch eines Huhns gegen ein Rembrandtgemälde, von einem Leumundsprozess, der den gesamten Niederrhein in Atem hielt, und von drei starken Frauen mit dem Mut zur Eigenständigkeit. Grosse Lebensgeschichten verbinden sich mit herrlichen Anekdoten, das Weltgeschehen mit dem Leben in Wardt bei Xanten.
Rezension
"Eine fesselnde Familiengeschichte." Die Welt 20121209
Portrait

Anne Gesthuysen, ist 1969 am unteren Niederrhein in dem kleinen Dorf Veen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur ging sie in die Grossstadt. Doch vieles ist dem Landei bis heute fremd geblieben. Sie kann Ochse und Stier selbstverständlich unterscheiden, aber der Unterschied zwischen S-Bahn und Strassenbahn ist ihr nach wie vor ein Rätsel. Anne Gesthuysen hat Journalistik und Romanistik studiert. Seit 1987 arbeitet sie als Reporterin und Autorin von Dokumentationen für diverse Fernsehsender. Zwischendurch machte sie einen Abstecher zum französischen Radio. Seit 15 Jahren steht sie auch vor der Kamera, die bisher längste Zeit für das ARD-Morgenmagazin, das sie seit 2004 moderiert. Sie lebt mit Mann und Kind in Köln.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 08.11.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04465-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 212/125/36 mm
Gewicht 500
Auflage 15. Auflage
Verkaufsrang 23.906
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Drei Schwestern
von vielleser18 aus Hessen am 20.11.2012

Anne Gesthuysen gelingt mit ihrem Buch "Wir sind doch Schwestern" eine kurzweilige und informative Romanbiographie über das Leben ihrer drei Großtanten. Zusammen wurden die drei Schwestern 298 Jahre alt und haben zusammen so einiges erlebt. Die Reise führt den Leser von Beginn des 20.Jahrhunderts, als die Schwestern mir ihrer... Anne Gesthuysen gelingt mit ihrem Buch "Wir sind doch Schwestern" eine kurzweilige und informative Romanbiographie über das Leben ihrer drei Großtanten. Zusammen wurden die drei Schwestern 298 Jahre alt und haben zusammen so einiges erlebt. Die Reise führt den Leser von Beginn des 20.Jahrhunderts, als die Schwestern mir ihrer Großfamilie auf einem kleinen niederrheinischen Bauernhof aufwuchsen bis zum 100. Geburtstag von Gertrud, der ältesten der Frankenmädchen. Anne Gesthuysen gelingt es in dem Buch von Anfang an zu fesseln. Gedanklich kann ich mir das Leben auf dem Tellemannshof vorstellen, wo Katty fast ihr ganzes Leben wirkt. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, gerade in dem Wissen, dass alles so oder zumindest so ähnlich auch wirkllich passiert ist. Das ganze ist weder ein trockenes Sachbuch, noch ein überzogener Herz-Schmerz-Roman, sondern ein berührendes biographisches Werk, der einen die alten Zeiten des vergangenen Jahrhunderts nahe bringt. Von mir 5 Sterne.

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1 0
Ein langes Leben...
von Bettina Gastager aus Bad Ischl am 22.11.2012

Die drei Schwestern Katty, Paula und Gertrud können auf ein langes Leben zurückblicken - und anlässlich des 100. Geburtstags von Gertrud wird noch einmal Rückschau gehalten. So entstand diese interressante Biografie dreier starker Frauen, die nebenbei auch ein tolles Panorama des vergangenen Jahrhunderts liefert. Einfühlsam geschrieben, eine nette Unterhaltung... Die drei Schwestern Katty, Paula und Gertrud können auf ein langes Leben zurückblicken - und anlässlich des 100. Geburtstags von Gertrud wird noch einmal Rückschau gehalten. So entstand diese interressante Biografie dreier starker Frauen, die nebenbei auch ein tolles Panorama des vergangenen Jahrhunderts liefert. Einfühlsam geschrieben, eine nette Unterhaltung für lange Herbstnachmittage!

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1 0
Drei Schwestern - ein Jahrhundert
von Xirxe aus Hannover am 11.11.2012

Ein großes Fest steht an: Gertrud feiert ihren 100. Geburtstag, den ihr ihre jüngste Schwester Katty (84 Jahre) auf dem Tellemannshof ausgerichtet hat. Auch die dritte Schwester, die 98jährige Paula ist selbstverständlich mit dabei und neben den Festvorbereitungen gilt es auch, die Folgezeit zu planen. Doch nicht nur Zukünftiges... Ein großes Fest steht an: Gertrud feiert ihren 100. Geburtstag, den ihr ihre jüngste Schwester Katty (84 Jahre) auf dem Tellemannshof ausgerichtet hat. Auch die dritte Schwester, die 98jährige Paula ist selbstverständlich mit dabei und neben den Festvorbereitungen gilt es auch, die Folgezeit zu planen. Doch nicht nur Zukünftiges wird besprochen, bei solch langen Lebensläufen kommt natürlich auch Vergangenes mit ins Spiel - und dies sind nicht nur freudige Gespräche. Manch Unausgesprochenes liegt noch zwischen den Schwestern und sorgt so immer wieder für Verstimmung zwischen den Dreien. Ich tat mich schwer mit diesem Buch und zwar aus unterschiedlichen Gründen. Sprachlich ist die Lektüre keine Offenbarung, der Satzbau ist zumeist recht einfach gehalten, sodass bei längerem Lesen (mehr als 50 Seiten) Ermüdungserscheinungen auftraten. Doch wesentlich mehr ärgerten mich zwei der drei Hauptfiguren. Bis zum Ende des Buches gelang es mir nicht, Gertrud und Katty als sympathische Personen zu sehen, ganz im Gegenteil: Während ich zu Beginn zumindest noch von Kattys offener Art angetan war, ärgerte ich mich von Seite zu Seite mehr über sie wie auch über ihre Schwester. Machtbesessen, rücksichtslos, engstirnig und intolerant die Eine; spießbürgerlich, pedantisch, nachtragend und unduldsam die Andere. Von zwei Frauen mit dieser Intelligenz und Kenntnissen hätte ich ein bisschen mehr Selbstreflektion und 'über den Tellerrand hinausblicken' erwartet, auch wenn sie am Ende des 19. bzw. am Anfang des 20. Jahrhunderts geboren wurden. Statt dessen opfert die Eine für Macht ihre Liebe und stößt eine frühere Klassenkameradin ins Verderben, während die Andere sich über Kleinigkeiten mokiert sowie ihrer ersten und praktisch einzigen Liebe voller Verbitterung hinterhertrauert. Lediglich Paula überzeugt als sympathischer Charakter, die stets Optimistische, die voller Fröhlichkeit und Empathie daherkommt. Die geschichtlichen Hintergründe, das gesamte 20. Jahrhundert, das von den Schwestern durchlebt wurde, taucht immer wieder in den einzelnen Rückblicken auf, wenn auch für mein Gefühl mehr am Rande. Man erfährt von Adenauer und Heinrich Lübke, die den Tellemanshof besuchten, vom 1. und 2. Weltkrieg, die als Zeit der Entbehrung dargestellt wurden, aber auch nicht mehr oder weniger. Alles in allem: Na ja.... Wer Familiengeschichten liebt, hat vermutlich schon bessere gelesen als da wären 'Hannas Töchter' oder 'Wilde Schwäne' (dies aber besser im Original). 'Wir sind doch Schwestern' ist nicht völlig schlecht, aber auch nicht wirklich gut - liest man es nicht, hat man nichts verpasst.

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