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Wir waren hier

(18)
Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.
Rezension
- Ein Buch so aufrüttelnd und intensiv, dass es einen nicht wieder loslässt; - Wenn die Ängste unserer Zeit wahr werden; - Roh, schonungslos und kraftvoll erzählt
Portrait
Nana Rademacher, geboren 1966, studierte Medienpädagogik in Bielefeld, und arbeitete danach beim NDR in Hamburg als Regieassistentin und Lektorin. Seit 2001 ist sie für den Südwestrundfunk in den Redaktionen Hörspiel, Feuilleton und Musik tätig und lebt derzeit als freie Autorin in Freiburg im Breisgau.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 18.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-473-40139-0
Reihe Ravensburger Junge Reihe
Verlag Ravensburger Buchverlag
Maße (L/B/H) 380/360/38 mm
Gewicht 630
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 24.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Ben und Anna waren hier
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2016

In nicht allzu ferner Zukunft ist in Berlin nichts mehr so, wie es mal war. Wir lernen die 15jährige Anna kennen. Sie lebt mit ihren Eltern im zerstörten Berlin. Nach Naturkatastrophen, Hungersnöten, Flüchtlingswellen und dann Kriegen, regiert jetzt eine Militärdiktatur. Es herrschen Hunger, Angst und am Abend gibt es... In nicht allzu ferner Zukunft ist in Berlin nichts mehr so, wie es mal war. Wir lernen die 15jährige Anna kennen. Sie lebt mit ihren Eltern im zerstörten Berlin. Nach Naturkatastrophen, Hungersnöten, Flüchtlingswellen und dann Kriegen, regiert jetzt eine Militärdiktatur. Es herrschen Hunger, Angst und am Abend gibt es Ausgangssperren. Es gibt nur noch heiße Sommer und eiskalte Winter. Die Menschen kämpfen ums nackte Überleben. Als Anna ein Board findet, schreibt sie über ihr Leben einen Blog. Das Buch ist in drei Teile gegliedert- Im ersten Teil lesen wir Annas Blog. Über jedem Kapitel steht das Datum. Sie beschreibt ihr Leben in der Ich Form Ihr ständiger Hunger, die Probleme mit den Eltern, die Angst vor der Zukunft. Anna wünscht sich, das einmal Menschen ihren Blog lesen und sagen "Gut, dass wir das nicht erleben mussten und in Frieden leben und zu essen haben." Im zweiten Teil erleben wir Anna und Ben zusammen. Hier ist es wie ein Roman aufgebaut Über den Kapiteln ist ein kurzer Satz, der auf das Geschehen hinweist. Das Buch dreht sich hauptsächlich um Anna und ihre Erlebnisse. Es werden Gefühle nur angeschnitten. Wenn ich die Gefühle nicht nachvollziehen kann, oder gar nicht merke, stört mich das bei anderen Büchern sehr. Hier fand ich es aber passend. Wenn ich im Netz einen Blog lese, dann auch nur die Tatsachen und nicht was wer gefühlt hat. Die Schreibweise von Nana Rademacher war für dieses Buch genau richtig. Es werden Gründe für die Katastrophe erklärt und ich fand alles glaubwürdig umgesetzt. Aber da wir uns alle ein Happy End wünschen, war der dritte Teil der Hammer. Ein gutes Buch, um mal wieder über unser Leben und Handeln nachzudenken. In dieser Zeit ein brisantes Thema. .

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wir waren hier
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 11.06.2016

Anna wächst mitten in Berlin auf. In einem zerstörten Berlin, denn nach den Unruhen, dem Bürgerkrieg und der Sache mit Russland ächzt Deutschland unter einer Militärregierung, die ihre Bevölkerung hungern und leiden lässt. Jeder Aufstand wird nieder geknüppelt. In dieser schweren Zeit, lern Anna Ben kennen, der im fernen... Anna wächst mitten in Berlin auf. In einem zerstörten Berlin, denn nach den Unruhen, dem Bürgerkrieg und der Sache mit Russland ächzt Deutschland unter einer Militärregierung, die ihre Bevölkerung hungern und leiden lässt. Jeder Aufstand wird nieder geknüppelt. In dieser schweren Zeit, lern Anna Ben kennen, der im fernen Hamburg ihren Blog liest. Als seine Angehörigen sterben, geht er zu Anna nach Berlin und die beiden erleben ihre erste große Liebe. Gemeinsam machen sie sich auf den gefährlichen Weg aufs Land, um dort eine bessere Zukunft zu beginnen. Doch sie werden von Soldaten aufgegriffen. Das Cover zeigt die Protagonistin Anna vor der zerstörten Skyline von Berlin. Ob die Stadt in Flammen steht, oder ob das Morgenrot wegen einer merkwürdigen Wolkenkonstruktion es nur so aussehen lässt, ist nicht ganz klar. Ich denke, dass beide Varianten richtig sind. Zerstörung und gleichzeitig der Aufbruch in etwas Neues. Ich finde es sehr schön für den Inhalt des Buches gewählt, da es perfekt den Zwiespalt zwischen Aufgabe und Hoffnung zeigt. Nana Rademacher schreibt spannend und einfühlsam zugleich. Sie schildert ein Leben im zerstörten Berlin, nachdem die Welt zusammengebrochen ist. Zumindest in Europa. Vorsichtig und mit viel Gefühl und Intensität gewährt sie Einblicke in ein zerstörtes Familienleben. War zu vor ein Sonntagspicknick so normal wie Brötchen holen, ist heute nichts mehr normal; noch nicht einmal Essen überhaupt. Hunger und Durst, Kälte und Hitze und die Frage, ob man den nächsten Tag erlebt, sind die beherrschenden Gedanken der wenigen Menschen, die den Bürgerkrieg überlebt haben. Düster und beklemmend führt Rademacher mich durch eine Stadt, die ich sehr liebe. Vor meinem inneren Auge sah ich die Plätze und Orte entstehen, immer mit Trümmern überlappt, die mir ins Herz schnitten. Die Stimmung schwankt stets zwischen traurig, beklemmend und Angsteinflößend und Hoffnung. Wie die Autorin dies macht, ist berührend und ich habe oft mit den Tränen gekämpft, weil mich die Verzweiflung packte und nicht mehr los lassen wollte. Das Szenario mag zwar der Fiktion entsprungen zu sein, doch gleichzeitig ist es aktuell und ich kann mir durchaus vorstellen, dass das Leben in zwanzig Jahren so sein wird. Die Welt wird sich ändern und Rademacher zeigt eine Möglichkeit auf. Beängstigend real. Doch nicht nur das Leben und der Überlebenskampf in einer Großstadt steht im Mittelpunkt der Ereignisse, sondern auch das Leben außerhalb. Denn tot ist das Landleben mit Sicherheit nicht. Dort befinden sich die Erziehungslager für Kinder und Jugendliche, die keine Eltern mehr haben. Und wie sich Grausamkeit in so einem begrenzten Raum durchsetzen kann, zeigt die Autorin deutlich auf. Spannend fand ich, dass sich die Geschichte immer in eine Richtung entwickelte, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Gerade wenn ich gedacht habe, dass ich Rademacher durchschaut habe und mir im Geist überlegt habe, wie es weiter geht, machte sie eine Kehrtwendung und ging völlig neue Wege. Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen die Jugendlichen Anna und Ben. Anna lebt mit ihren Eltern im zerstörten Berlin. Als kleines Kind durfte sie noch den Luxus eines Lebens ohne Krieg kennenlernen. Nicht nur genug zu Essen haben, sondern auch wie es ist, eine warme und sichere Wohnung zu haben. Doch dies ist nur eine ferne, eine ganz ferne Erinnerung und so fällt es Anna leichter als den Erwachsenen, mit den neuen Lebensumständen zurecht zu kommen. Keine Schule zu haben, kaum Freunde, ständige Angst, Hunger und Leid. Und doch findet sie so etwas wie Freude und Glück. Auf den ersten Blick wurde mir das nicht so bewusst, erst im Nachhinein, als sich die Handlung setzen konnte. Doch eins kann Anna und macht es auch: Für ihr Glück kämpfen! Vor allem, als sie auf Ben trifft. Er macht ihr Komplimente und versucht ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch Ben trägt schwer an seiner Vergangenheit. Viel schwerer, als es auf den ersten Blick scheint. Doch beide lassen sich nicht unterkriegen. Egal was kommt, durch den Glauben an den anderen meistern sie jede Situation. Mein Fazit Wir waren hier, ist für mich ein Werk, das mich tief berührt hat. Ein Buch für die Seele

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Wir waren hier - tolle Dystopie für Jugendliche!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 02.06.2016

Qualität und Aufmachung: Nach einmaligem vorischtigen Lesen ist der Buchrücken leider etwas schief geworden und somit kein Schmuckstück mehr fürs Bücherregal. Bei dem günstigen Preis für ein Hardcover waren aber irgendwo Schwächen zu erwarten. Das Buch hat auch unter dem Papierschutzumschlag das gleiche Cover wie auf dem Umschlag - und... Qualität und Aufmachung: Nach einmaligem vorischtigen Lesen ist der Buchrücken leider etwas schief geworden und somit kein Schmuckstück mehr fürs Bücherregal. Bei dem günstigen Preis für ein Hardcover waren aber irgendwo Schwächen zu erwarten. Das Buch hat auch unter dem Papierschutzumschlag das gleiche Cover wie auf dem Umschlag - und das ist gut so. Für die Umwelt mag ja das Papier besser sein, aber dadurch wird der Umschlag anfällig für Feuchtigkeit und Schmutz und kann nicht abgewischt werden - gerade bei der Zielgruppe Jugendliche mitunter ein Problem und schade, denn hier hätte mit einfachen Mitteln mehr getan werden können. Der Papiereinband bekommt schon auf der Kante die ersten unschönen Stellen - und das, obwoh ich sehr pfleglich mit diesem Buch umgegangen bin. Die Papierqualität überzeugt - das Umblättern fällt, auch bei Wind, leicht. Worum geht es? Das Buch beginnt am 13. Oktober 2039 mit einem Blogbeitrag der 15-jährigen Anna, die Handlung spielt in Berlin. Es herrscht Bürgerkrieg, nach anderen Kriegen, Anna kann sich kaum an eine friedliche Zeit erinnern, auch das gemeinsame Einkaufen mit den Eltern im Supermarkt liegt lange zurück. Das Internet wird kontrolliert und ist kaum erreichbar, denn Strom gibt es nur noch selten und auch Nahrungsmittel werden knapp. Anna lebt in einer zerbombten Wohnung, wann das nächste Essen ausgegeben wird ist unklar und Lage sowie Aussicht sind trostlos. Über ihren Webblog lernt sie einen Burschen kennen - und möchte mit ihm gemeinsam ums Überleben und eine bessere Zukunft kämpfen. Meine Meinung: Distopien stehen hoch im Kurs - erst im letzten Jahr ist das Buch "Young World - die Gangs von New York" erschienen, das auch aus der Perspektive von Jugendlichen erzählt wird, und die Stadt (Welt), wie wir sie kennen, ist zusammengebrochen. Im Gegensatz zu Young World konnte mich "Wir waren hier" wirklich überzeugen - ich konnte nicht aufhören zu lesen, und das, obwohl ich gar nicht weiß, was ich spannend fand. In Anna konnte ich mich schwer hineinversetzen, aber ihre Geschichte mitzuverfolgen fand ich sehr interessant. Ich finde auch die verschiedenen Gesellschaftsveränderungen, die in diesem Buch beschrieben werden, spannend und nachvollziehbar. In Berlin herrscht eine Militärdiktatur, wie wir sie momentan nur aus anderen Teilen der Welt kennen. Die Gründe, die für die aussichtslose Lage genannt werden, sind unterschiedlich und Anna ist etwas orientierungslos, denn so gut versteht sie sich nicht in Politik und politschen Verstrickungen. Die Wendungen im Buch haben gut gepasst und nicht konstruiert gewirkt, auch der Zeitrahmen war mit 2039 vorstellbar nahe und doch noch ausreichend weit entfernt, um Zeit und Raum für verschiedene Entwicklungen zu haben. Um die Handlung nicht zu spoilern, möchte ich auf keine Details des Buches eingehen. Nur zusammenfassend, dass dieses Jugendbuch sicher auch noch anderen Erwachsenen gefallen wird - und ich mir gut vorstellen kann, dass es auch bei der eigentlichen Zielgruppe gut ankommt, denn die Sprache ist auch für Jugendliche einfach genug.

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Berlin 2039, es herrscht Krieg.
von einer Kundin/einem Kunden am 20.05.2016

Anna, ein 15-jähriges Mädchen lebt zusammen mit ihren Eltern in einem verlassen Haus in Berlin im Jahr 2039. Draußen herrscht Krieg. Die Essensversorgung funktioniert nicht mehr. Überall auf den Straßen sind Soldaten. Anna hat nur ihre Freunde und ihre Eltern. Sie kämpft sich durch diese schwere Zeit, ohne den Glauben... Anna, ein 15-jähriges Mädchen lebt zusammen mit ihren Eltern in einem verlassen Haus in Berlin im Jahr 2039. Draußen herrscht Krieg. Die Essensversorgung funktioniert nicht mehr. Überall auf den Straßen sind Soldaten. Anna hat nur ihre Freunde und ihre Eltern. Sie kämpft sich durch diese schwere Zeit, ohne den Glauben an ein besseres Leben in Sicherheit aufzugeben. Eine gelungenes Erstlingswerk!

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eine spannende und auch erschreckende Dystopie ...
von Bianca aus Köln am 28.02.2016

Meine Meinung Es dreht sich hier um eine Dystopie. Wir befinden uns im Jahr 2039. In Berlin. Berlin in Trümmern, ohne öffentliches Leben. Alle Überlebenden verstecken sich in ihren Räumen und leben dort in sehr heruntergekommenen Zuständen. Kein Strom, kein fliessend Wasser, keine Heizung und Essen gibt es nur über... Meine Meinung Es dreht sich hier um eine Dystopie. Wir befinden uns im Jahr 2039. In Berlin. Berlin in Trümmern, ohne öffentliches Leben. Alle Überlebenden verstecken sich in ihren Räumen und leben dort in sehr heruntergekommenen Zuständen. Kein Strom, kein fliessend Wasser, keine Heizung und Essen gibt es nur über eine Essensausgabe, sofern diese per Laser am Himmel angekündigt wird. Hier lebt Anna, 15 Jahre alt, mit ihren Eltern. Es geht für sie ums nackte Überleben. Anna, ist ein taffes, starkes Mädchen, das sich versucht auf ihre Art und Weise durchzukämpfen … zu kämpfen für das Leben und die Liebe. Es stellt sich die Frage, ob sie diesen Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen kann und ob es überhaupt eine glückliche und friedliche Zukunft geben wird. Das Buch ist in 3 Kapitel aufgeteilt. Im ersten Kapitel verfolgt man Annas Geschichte über ihre Blog-Einträge. Ihre verbotenen Blogeinträge, denn Internet gibt es nur noch ganz selten, und eigentlich wird von der Regierung und der WePo alles kontrolliert und jeder wird zur Rechenschaft gezogen sofern er erwischt wird. Somit begibt sich Anna da auf ein dünnes Eis. Dies hindert sie aber nicht daran mit ihrem alten, selbst reparierten alten Board, online zu gehen und auf ihrem Blog die Beiträge über den Zustand und die Ist-Situation zu posten. Sie erhofft sich, dass dies irgendwann einer liest und beruhigend sagen kann : Wie gut, dass diese Zeit vorbei ist und wir kein Hunger und keine Kälte ertragen müssen. Dieses erste Kapitel liest sich sehr zügig … auch dass es unter den Blogbeiträgen einen Kontakt zu Ben gibt. Ben, der ebenfalls online geht und Anna aber immer wieder darauf hinweist, vorsichtig zu sein. Doch genau dieser Kontakt der beiden, hält sie gegenseitig am Kämpfen, bis sie sich auch eines Tages wirklich treffen. Im zweiten Kapitel wird die Situation aus Annas Sicht geschildert, all die Kämpfe gegen Hunger und die Kälte, ihre Begegnungen mit Ben und alles was sie gemeinsam, aber auch auf getrennten Wegen in dieser Zeit durchmachen und erleben. Die Art und Weise, wie die Geschichte aufgebaut ist, erst über die Blogbeiträge, dann das miterleben der Ereignisse mit Anna, das hat mir sehr gut gefallen. Es war alles so realistisch und echt erzählt, dass ich mich teilweise schüttelte, vor Kälte, die in mir hochkam. Was wenn es eines Tages wirklich so eine Situation gäbe? Hunger und Kälte kennen wir ja nicht wirklich und können uns von daher wirklich glücklich schätzen. Sehr schön ist die Begegnung aus bitterem Überlebenskampf und dem aufflammen einer zarten Liebe, die auf harte Proben gestellt wird. Hier fühlte ich mich total mitgerissen und konnte mich sehr gut in die Situationen hineinversetzen. Mir persönlich hat der Schreibstil sehr gut gefallen … im ersten Teil Blogmässig und dann später in einer fliessenden, spannenden und erschütternden Zukunftsgeschichte, die es so hoffentlich niemals geben wird. Die zwei Hauptcharaktere Anna und Ben sind sehr interessant, stark und voller Überraschungen. Auch die kleinen Nebenfiguren haben mir sehr gut gefallen, mit all ihren ausgefeilten und ausgeprägten Macken. Etwas unzufrieden hat mich das offene Ende zurück gelassen … ein einzelner Blogbeitrag im dritten Kapitel, der sehr viel Spekulationen meinerseits zulässt … das hätte ich mir was anders gewünscht. Aber ansonsten war es eine spannende und interessante Geschichte. Fazit „Wir waren hier“ von Nana Rademacher ist eine spannende, erschreckende, aufwühlende und sehr gefühlvolle Geschichte. Es handelt sich hier zwar um eine Dystopie, doch so abwägig und abstrakt ist dieser ganze Inhalt gar nicht und lässt mich sehr nachdenklich zurück. Ich habe dieses Buch, durch den wechselnden Erzählaufbau geliebt. Diese starken und tapferen Hauptcharaktere sind sehr interessant und ich habe sie gerne begleitet und die Geschichte voller Spannung gelesen. Dieses Buch könnte ich mir auch sehr gut in Schulen als Stoff zum Diskutieren und Nachdenken vorstellen – da es durchaus, laut unserer heutigen Situation, gar nicht so abwägig ist. Absolute Leseemfpehlung !

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Ein Hauch von Hoffnung
von Kasin am 02.02.2016

" Vielleicht ist es ist besser, wenn man nicht weiß, was es alles gegeben hat und dass es einmal anders war. Und wie gut es sein könnte. Dadurch wird alles nur schlimmer." (Zitat aus dem Buch Seite 157) "Wir waren hier", erschienen im Ravensburger Verlag ist zwar ein Jugendbuch und auch... " Vielleicht ist es ist besser, wenn man nicht weiß, was es alles gegeben hat und dass es einmal anders war. Und wie gut es sein könnte. Dadurch wird alles nur schlimmer." (Zitat aus dem Buch Seite 157) "Wir waren hier", erschienen im Ravensburger Verlag ist zwar ein Jugendbuch und auch wenn ich deutlich aus dem Alter der Jugendlichen heraus bin, so hat es mich doch sehr begeistert. Die Autorin Nana Rademacher hat mich mit ihrem Debüt in die Geschichte Annas abtauchen lassen. Dystopisch, grausam, erschreckend und doch oft so zart und liebevoll. Aber erstmal zur Story: Berlin im Jahr 2039, Krieg, Exodus, Soldaten und Panzer. Die wenigen Überlebenden kämpfen täglich - gegen Durst und Hunger, Kälte und Hitze, Militärkontrollen und Überwachungsstaat. In den wenigen noch nutzbaren Wohnungen hausen dürre Gestalten, gezeichnet und verzweifelt. Anna ist eine von ihnen. Eine 15 Jährige die erwachsener ist als ihre Eltern und mittels ihres Blog Gedanken nach außen trägt, was ihr Kraft gibt und Mut. Eines Tages bekommt Anna Antwort, von Ben. Der erste Abschnitt mit Annas Blog und dem Schriftverkehr zwischen ihr und Ben ist in einer jugendlichen Sprache gehalten. Anna erzählt aus dem Alltag, schildert Erlebtes und wie die Zustände sind. Der Krieg und wie es dazu kam wird nur randweise erwähnt, viel wichtiger ist das Jetzt für Anna. Ihre Freundinnen, Nahrung zu finden in einer vollkommen zerstörten Stadt, nicht zu erfrieren und die Toten in den Straßen nicht sehen zu müssen. Aber vor allem dieser Junge, Ben, auf den sie so neugierig ist. Der zweite Leseabschnitt ist dagegen vollkommen anders. Kein Blog, sondern klare und deutliche Worte. Eine Erzählung gleich einer Abenteuergeschichte, gespickt mit Gefahren und Entbehrungen, seltsamen Gestalten und Ritualen. Oft genug nur Andeutungen aus denen der Leser sich so viel ableiten kann. Da bedurf es keiner ausführlichen Erklärungen, die Fantasie machte was daraus. Oft genug grausam und erschreckend und doch so viel Zärtlichkeit und Liebe. Ein Hauch von Hoffnung weht durch dieses Buch. Der dritte Abschnitt hat mich dann vollkommen verstört zurück gelassen und doch habe ich sie verstanden. Annas Träume von einer besseren Welt, von Zukunft, Frieden und Freiheit. Ein Buch dass auch Erwachsene zum Nachdenken bringt und lange nachhält. Jugendliche sollten vielleicht hinterher einen Ansprechpartner haben, da die Thematik stellenweise sehr unter die Haut geht. 5 von 5 Sternen für dieses fast schon poetische Werk.

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Beklemmend und trotzdem mitreißend-spannend geschrieben!!
von mamamal3 am 01.02.2016

Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, mitten in Deutschland. Ein Krieg hat alles zerstört, die Natur vergiftet- ein Leben nahezu unmöglich gemacht. Anna ist 15, wohnt gemeinsam mit den Eltern im zerbombten Berlin. Kein Strom, keine Heizung, kein (oder kaum etwas zu) essen, wenig Trinkwasser und eine strikte... Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, mitten in Deutschland. Ein Krieg hat alles zerstört, die Natur vergiftet- ein Leben nahezu unmöglich gemacht. Anna ist 15, wohnt gemeinsam mit den Eltern im zerbombten Berlin. Kein Strom, keine Heizung, kein (oder kaum etwas zu) essen, wenig Trinkwasser und eine strikte Militärregierung bestimmt das tägliche Leben, kaum jemand überlebt. Trotzdem will Anna die Hoffnung nicht aufgeben, denn irgendwo muss es doch lebenswerter sein. Die wenigen Essensrationen, woher kommt das? Als sie eines Tages auch noch ein sog. "Board" findet und sich damit (auf Umwegen) in ein geheimes Netz (Internet) einklinkt, kann sie wenigstens ihren Blog weiterschreiben- auch wenn da niemand ist, der ihn lesen könnte. Wie in einem Tagebuch schreibt sie sich ihre Sorgen, Ängste, aber auch Hoffnungen von der Seele- immer der Gefahr bewusst, erwischt zu werden. Schließlich ist auch das verboten, an Ausgangssperre und andere Kontrollen muss sich sowieso jeder halten, schnell werden Menschen brutal ermordet, vergewaltigt oder Kinder ohne Eltern in Heime gebracht. Als sich aber eines Tages Ben nicht nur in ihren Blog, sondern auch ihr Herz einklinkt, beginnt eine spannende Zeit- denn ihr großer Traum vom Leben auf dem Land scheint möglich zu werden... ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Buch beginnt gleich schonungslos im zerstörten Umfeld von Anna, viele sterben- der Tod ist allgegenwärtig und die bedrückende Stimmung überträgt sich auf den Leser ganz schnell. Die tägliche Bedrohung in vielerlei Hinsicht erinnerte mich sowohl an "Die Wolke", als auch an das Schicksal der Anne Frank, denn mit Leben hat hier kaum mehr etwas zu tun. Dennoch zog es mich gleich von Anfang an in die Geschichte "hinein"- die Spannung ist wirklich fast greifbar! Auch wenn der Schluss anders als erwartet daherkommt, bin ich nach wie vor völlig begeistert- das Gefühl dieses Buches hält bestimmt noch lange an!

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Solange es Hoffnung gibt...
von scarlett_ohara aus Isselburg am 29.01.2016

Zum Inhalt: Berlin im Jahre 2039. Es hat eine atomare und eine chemische Katastrophe stattgefunden. Die Stadt ist zerstört, der Erdboden verseucht. Der Kampf gegen Hunger und Kälte bestimmt den Tagesablauf. Das öffentliche Leben existiert nicht mehr. Nur gelegentlich funktioniert der Strom. Und die Militärdiktatur herrscht mit harter Hand. In... Zum Inhalt: Berlin im Jahre 2039. Es hat eine atomare und eine chemische Katastrophe stattgefunden. Die Stadt ist zerstört, der Erdboden verseucht. Der Kampf gegen Hunger und Kälte bestimmt den Tagesablauf. Das öffentliche Leben existiert nicht mehr. Nur gelegentlich funktioniert der Strom. Und die Militärdiktatur herrscht mit harter Hand. In dieser feindseligen Welt lebt die 15-jährige Anna mit ihren Eltern in einer noch halbwegs bewohnbaren Wohnung. Ihr Geheimnis: sie besitzt noch ein Board und schafft es ab und zu, sich in ein Netz einzuloggen und ihren Blog weiterzuschreiben. Dabei bekommt sie Kontakt mit Ben, der angeblich aus Hamburg stammt. Sie „chatten“ miteinander, freunden sich an und Ben besucht sie in Berlin. Sie verlieben sich und Ben vertraut ihr an, dass er sich im Widerstand befindet. Doch es gibt etwas, das er ihr verschweigt. Haben die beiden trotzdem eine gemeinsame Zukunft in dieser Welt? Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich mich anfangs doch etwas schwer getan habe mit diesem Buch. Das begann schon mit der Schriftart. Die Buchstaben sind recht klein und ziemlich fein, so dass ich meine Augen beim Lesen schon ziemlich anstrengen musste. Dazu dieser etwas abgehackte Schreibstil mit überwiegend sehr kurzen Sätzen. Das wirkte teilweise schon ziemlich nüchtern. Da habe ich wirklich schon mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Doch gut, dass ich es nicht getan habe. Ich habe nämlich festgestellt, dass der 1. Teil des Buches komplett aus Annas Blog besteht. Da ist dieser Schreibstil durchaus passend. Je weiter das Buch voranschritt, desto besser habe ich mich darauf einstellen können. Und spätestens im 2. Teil entwickelt es dann seinen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Die Geschichte entwickelt sich sehr ansprechend, und es kommt auch richtige Spannung auf. Hat der Leser anfangs doch eine gewisse Distanz zur Protagonistin Anna, legt sich diese immer mehr. Sie wächst einem ans Herz durch ihren Mut und ihre Tapferkeit. Und sie verliert nie die Hoffnung auf ein besseres Leben. Sie hat den festen Glauben, dass auch sie irgendwann glücklich werden kann mit ihrem geliebten Ben. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war das Ende. Das kam zum einen ziemlich abrupt und kurz daher. Da hätte ich mir doch noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Zum anderen war es für mich einfach ein bisschen zu viel „Zuckerguss“. Sehr erschreckend finde ich die Beschreibung, wie es überhaupt zu diesem Endzeit-Szenario in Deutschland kommen konnte. Es begann mit der Europakrise, dann kam Russland dazu und schließlich die Atomkatastrophe. Das erinnert doch sehr an die Welt, in der wir zur Zeit leben. Auch heute steckt Europa durch die Flüchtlingskrise in einer tiefen Krise; die EU steht auf der Kippe. Und Russland ist wieder zu einem Land geworden, das eine stete Bedrohung für seine Nachbarn darstellt. Dazu marode Atomkraftwerke wie beispielsweise in Belgien; also in unmittelbarer Nähe Deutschlands. Das sind Dinge, die doch schon Angst auslösen können. Und ich hoffe sehr, dass es nicht wirklich eines Tages so weit kommen wird. Vielleicht kann ja auch dieses Buch ein wenig dazu beitragen, dass die Politiker sich wieder darauf besinnen, dass es nicht vorrangig um Profite und ewiges Wirtschaftswachstum geht, sondern um ein selbstbestimmtes Leben in Frieden und Freiheit. Auch wenn die Zielgruppe für dieses Buch wohl eher Teenager sind, finde ich dieses Buch doch auch für Erwachsene sehr geeignet. Denn die Botschaft richtet sich an alle Menschen, egal welchen Alters: solange es Menschen gibt wie Anna und Ben, die sich auflehnen und für die Liebe und ein besseres Leben kämpfen, gibt es auch Hoffnung für die Welt. Fazit: trotz ein paar kleinen Schwächen absolut lesenswert!

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Wir waren hier
von einer Kundin/einem Kunden aus Striegistal am 22.01.2016

Was wird die Zukunft bringen? Wird unsere Welt ein besserer Ort sein, wo es allen Menschen gut geht und alle vom technischen Fortschritt profitieren? Nana Rademacher zeichnet in ihrem Roman „Wir waren hier“ ein anderes, ein düsteres Bild. Im Jahr 2039 liegt Deutschland in Schutt und Asche, zerstört von... Was wird die Zukunft bringen? Wird unsere Welt ein besserer Ort sein, wo es allen Menschen gut geht und alle vom technischen Fortschritt profitieren? Nana Rademacher zeichnet in ihrem Roman „Wir waren hier“ ein anderes, ein düsteres Bild. Im Jahr 2039 liegt Deutschland in Schutt und Asche, zerstört von einem anhaltenden Krieg. Die Bevölkerung hungert, Aufstände flackern auf. Das ist die Welt in der die 16jährige Anna aufwächst. Zusammen mit ihren Eltern lebt sie in Berlin und streift mit ihren Freunden durch die Stadt auf der Suche nach Essbaren und Verwertbaren. Im Internet hat sie Ben kennengelernt – nur heimlich, da alle Internetaktivitäten von der Webpolizei verfolgt werden und sie ständig in Gefahr sind, verhaftet zu werden. Anna die Erzählerin ist ein taffes Mädchen und sie muss stark sein, um alle Katastrophen zu überstehen. Ihre Eltern und ihre beste Freundin sterben. Halt findet sie bei Ben, der ihr das Leben rettet und sie und ihre Freundin Santje in den „Untergrund“ einführt. Anna versucht zusammen mit Ben auf das Land zu gelangen, an einen Ort der besser sein soll. Aber wer ist Ben wirklich? Auf alle Fälle ein begnadeter Geschichtenerzähler, der fast alles für Anna tun würde, außer ihr die Wahrheit zu sagen. Und dann geschieht es. Auf ihrer nächtlichen Reise aufs Land werden sie von Soldaten aufgespürt. Anna kommt in ein Heim für Jugendliche – eine Besserungsanstalt und Ben wird von den Soldaten verschleppt. Wird Anna ihn jemals wiedersehen? Warum werden immer wieder Mädchen im Heim von Soldaten abgeholt und kommen nie wieder? Anna muss fliehen, nur wird es gelingen? Die Aufsichtspersonen sind bewaffnet und wem von den Mädchen kann sie vertrauen? Das Buch aus der Sicht von Anna erzählt, ist trotz der düsteren Grundstimmung kein trauriges Buch, sondern spannend und mitreißend, in einem lockeren jugendlichen Tonfall erzählt. Man fiebert mit Anna mit und ist sofort mitten in der Geschichte. Der Einband ist ansprechend gestaltet. Ein Buch, das zu lesen richtig Spaß macht.

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Nicht nur für Jugendliche, auch für Erwachsene empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Altdorf am 26.04.2016

Die Stuttgarter Autorin Nana Rademacher hatte schon vor "Wir waren hier" Berührungspunkte mit der Literatur - zuletzt in der Redaktion des Südwestrundfunks. Die ursprünglich studierte Sozialpädagogin hat mit "Wir waren hier" einen Jugendroman geschaffen, der zum Nachdenken einlädt. Berlin im Jahr 1939: Es herrscht Krieg. Angst und Zerstörung fegen durch... Die Stuttgarter Autorin Nana Rademacher hatte schon vor "Wir waren hier" Berührungspunkte mit der Literatur - zuletzt in der Redaktion des Südwestrundfunks. Die ursprünglich studierte Sozialpädagogin hat mit "Wir waren hier" einen Jugendroman geschaffen, der zum Nachdenken einlädt. Berlin im Jahr 1939: Es herrscht Krieg. Angst und Zerstörung fegen durch die Straßen, die Menschen leiden Hunger und Durst und fürchten sich vor dem eisigen Winter, der das Überleben zunehmend erschwert. Und mitten drin ist die 15-jährige Anna, die mit ihren Eltern in einer Berliner Wohnung lebt. Anna hat eine Möglichkeit gefunden, ihren Blog weiter zu betreiben - obwohl Internet nicht mehr selbstverständlich ist und die freie Meinungsäußerung im Netz schnell zur Verhaftung führen kann. Und dennoch ist Anna nicht allein im Netz. Schnell greift der Hamburger Ben das Gespräch im Blog mit auf. Und Anna durchlebt eine Zeit, in der sie für ihre Zukunft kämpft - für das Leben und die Liebe. "Wir waren hier" startet nicht mit einer langen Erklärung, um in die Handlung einzuführen, sondern direkt mit dem ersten Blogpost, den Anna nach zwei Jahren endlich wieder ins Netz stellen kann. Nana Rademacher sorgt für einen freundlichen Lesefluss. Sie verzichtet auf hochtrabende Beschreibungen und schmückt ihre Zeilen nicht unnötig aus. Der Text lässt sich dadurch gut lesen und man kann der Handlung leicht folgen. Das Besondere an dem Buch ist die Idee selbst. Auch wenn das Jahr 2039 weit entfernt scheint, ist doch nicht allzu fern. Krieg und Zerstörung herrschen bereits in unserer heutigen Zeit – und daher ist die Vorstellung, dass ein Krieg (erneut) direkt vor unserer Haustüre ausbrechen kann, leider nicht völlig abwegig. Daher wirkt die Story von Nana Rademacher realistisch und lädt den Leser ein, die Gedanken um die nahe Zukunft und ihre Entwicklung kreisen zu lassen. Alles in Allem ein gelungenes Werk der Stuttgarter Autorin, das sich nicht nur für Jugendliche eignet, sondern durchaus auch Erwachsene ansprechen kann.

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Wir waren hier
von sergebendre am 23.03.2016

Das Buch erzählt vom Jahr 2039. Die 15 Jährige Anna lebt in Berlin. Es herrscht Krieg. Nichts ist mehr so wie es einmal war. Viele Menschen sterben. Es gibt wenig bis garkein essen. Strom gibt es nur zwischendurch mal und im Winter kann nur der heitzen der noch etwas... Das Buch erzählt vom Jahr 2039. Die 15 Jährige Anna lebt in Berlin. Es herrscht Krieg. Nichts ist mehr so wie es einmal war. Viele Menschen sterben. Es gibt wenig bis garkein essen. Strom gibt es nur zwischendurch mal und im Winter kann nur der heitzen der noch etwas findet was er verbrennen kann. Essen teilt hin und wieder das Militär aus aber auch eher selten genau wie Wasser. Das meiste müssen die Menschen sich selber zusammen suchen wenn denn gerade mal keine Ausgangssperre verhängt wurde. Alle kämpfen ums Umüberleben. Die Geschichte wird von Anna durch einen Blog erzählt. Sie schleicht sich heimlich aufs Dach und schreibt dort darin doch das darf niemand wissen denn auch das ist natürlich verboten. Die Art die Geschichte durch einen Blog zu erzählen finde ich persönlich etwas gewöhnungsbedürftig aber dennoch gut erzählt zumal es im 2. Teil nur noch eine Erzählung aus Annas Sicht ist. Es ist erschreckend wie real einem diese Zukunftsgeschichte vorkommt bei dem was bei uns in Deutschland momentan geschieht und man beginnt sich doch zu fragen wird es bei uns auch so enden? Natürlich gibt es auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte von Anna und Ben was in die düstere Erzählung etwas Romantik einfließen lässt. Für mich nicht das beste Buch was ich gelesen habe aber dennoch lesenswert.

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Wir waren hier
von saika84 am 10.03.2016

Das Berlin im Jahre 2039 liegt in Trümmern. Alles ist zusammengebrochen. Es herrscht Krieg. Die Menschen hungern. Das wenige essen was sie zwischendurch vom Militär bekommen reicht bei bei weitem nicht um satt zu werden. Wer nichts zusätzliches in verlassenen Wohnungen und geplünderten Geschäften findet verhungert. Strom gibt es... Das Berlin im Jahre 2039 liegt in Trümmern. Alles ist zusammengebrochen. Es herrscht Krieg. Die Menschen hungern. Das wenige essen was sie zwischendurch vom Militär bekommen reicht bei bei weitem nicht um satt zu werden. Wer nichts zusätzliches in verlassenen Wohnungen und geplünderten Geschäften findet verhungert. Strom gibt es nur sehr selten und die Heizung funktioniert schon lange nicht mehr. In den Wohnungen die durch Schüsse keine Fenster mehr haben hilft im Winter nur die Fenster zuzunageln und aus gefundenen Holzresten ein Feuer zu machen um nicht zu erfrieren. Als das beschreibt die 15 Jährige Anna heimlich in ihrem Blog den sie auf dem Dach ihres Hauses schreibt um nicht erwischt zu werden. Sollte das Militär davon erfahren werden sie Anna holen kommen weil sie ihre Meinung sagt und damit als Rebell gelten würde. Das Buch ließ sich gut und Flüssig lesen. Die Art die Geschichte als Blog zu erzählen mal was anderes was man nicht so häufig liest. Allerdings bin ich davon nicht der Größte Fan. Das Thema ist aufgrund der aktuellen Geschehnisse in der Welt sehr erschreckend. Ich kann nur hoffen das es hier in 2039 nicht wirklich so zugehen wird. Dieses Buch regt einen wirklich zum Nachdenken an.

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Dystopie übwerwiegend in Blog-Form
von einer Kundin/einem Kunden am 05.03.2016

Diese Dystopie hat mich nicht losgelassen. Der erste und der dritte Teil sind in Blog-Form geschrieben, der Mittelteil eher klassisch in der Erzählform. Die Protagonistin Anna wendet sich zuerst in ihrem Blog an uns Leser und beschreibt ihren Alltag mit ihrer Familie in einem zerstörten Berlin. Die Versorgung und das... Diese Dystopie hat mich nicht losgelassen. Der erste und der dritte Teil sind in Blog-Form geschrieben, der Mittelteil eher klassisch in der Erzählform. Die Protagonistin Anna wendet sich zuerst in ihrem Blog an uns Leser und beschreibt ihren Alltag mit ihrer Familie in einem zerstörten Berlin. Die Versorgung und das zivilisierte Leben sind zusammen gebrochen. Im Sommer gibt es nur wenig Wasser, im Winter wenig Wärme. Strom gibt es nur manchmal und ansonsten hält der Bürgerkrieg die Menschen auf Trab. Das Internet wird überwacht, so dass es keine Nachrichten vom Rest der Welt gibt. Wer unerlaubt im Netz surft, wird lokalisiert und abgeführt, so dass es für Anna ein mutiger Schritt ist, ihren Blog für die Nachwelt festzuhalten, obwohl sie sich gut auskennt und ihn versteckt im Netz betreibt. Zwischen den Blogeinträgen gibt es im ersten Teil Chats mit einem gewissen Ben aus Hamburg, der unter anderem unverhohlen mit Anna flirtet. Die Vorstellung, dass unsere Welt in nicht allzu ferner Zukunft so aussehen könnte, erschreckt mich. Dennoch wollte ich etwas mehr über die Hintergründe erfahren und ob sich das Blatt noch zu einem Besseren wendet. Ich bekam einen "guten" Einblick in Annas Welt und ihre Umstände, aber so richtig in die Gründe kam ich nicht. Auch das Ende ist - sagen wir mal - eher offen. Es regt zum Nachdenken an und ist durchaus auch etwas für Erwachsene! Der Schreibstil liest sich an sich flüssig, nur dass die wörtliche Rede nicht mit Anführungszeichen gekennzeichnet ist, sondern dadurch, dass jedes einzelne Wort mit einem Großbuchstaben anfängt, mindert den Lesefluss etwas.

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Düstere Zukunft
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 29.02.2016

Eine düstere Zukunft beschreibt Nana Rademacher in ihrem Debüt Dystopie Roman 'Wir waren hier'. Wollen wir hoffen, das das nicht eines Tages Wirklichkeit wird. Aus der Sicht der 15 jährigen Anna lernen wir das Leben in Berlin im Jahre 2039 kennen. Es herrscht Krieg, die Nahrung und Wasser ist begrenzt... Eine düstere Zukunft beschreibt Nana Rademacher in ihrem Debüt Dystopie Roman 'Wir waren hier'. Wollen wir hoffen, das das nicht eines Tages Wirklichkeit wird. Aus der Sicht der 15 jährigen Anna lernen wir das Leben in Berlin im Jahre 2039 kennen. Es herrscht Krieg, die Nahrung und Wasser ist begrenzt und wird von einer Militärregierung eingeteilt, die Erde ist verseucht, die Städte liegen in Trümmern. Am Himmel kreisen Drohnen und beherrschen das Internet. Einzig Anna traut sich einen Internetblog zu führen in dem sie über ihre Gefühle und die alltäglichen Probleme schreibt. Bekommt die Familie genug zu essen und Wasser von den zentralen Stellen. Im Sommer ist es sehr heiß, im Winter muss man Angst haben zu erfrieren. Die Jahreszeiten scheint es nicht mehr zu geben, ein Extrem führt zum nächsten. Über die Hintergründe die zum Zusammenbruch der Welt geführt hat, gibt es nur Andeutungen. Eines Tages lernt Anna im Internet Ben kennen der in Hamburg wohnt. Eines Tages macht er sich auf um Anna in Berlin zu besuchen. Dort sind Annas Eltern inzwischen tot und Anna schließt sich Ben an. Doch welches Geheimnis verbirgt Ben ? Kommt er wirklich aus Hamburg. Gemeinsam fliehen sie in die U-Bahnschächte wo eine Gruppe Widerständler haust. Der erste Teil des Buches ist in Form von Tagebuch und Blogeinträgen geschrieben, in teilweise kurzen knappen Kapiteln. Darunter auch kurze Chatprotokolle zwischen Anna und Ben. Der zweite Teil ist in 'normaler' Erzählform geschrieben. Anna landet in einem Mädchenheim aus dem sie später flieht und sie zu guter Letzt ein Happy End erlebt. Der dritte Teil besteht nur aus wenigen Sätzen die ich nicht einordnen kann. Ich habe mich etwas schwergetan in das Buch rein zu finden. Die Tagebuch und Blog Form haben mir den Einstieg nicht leicht gemacht. Der zweite Teil in Erzählform dagegen ist sehr spannen beschrieben.

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...in der Zukunft...
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2016

Ein dystopischer Jugendroman der im Jahre 2039 spielt. Alles ist kaputt und die Menschen kämpfen ums Überleben. Kann unter diesen Umständen eine Liebe bestehen? Anne und Ben wagen einen Versuch. Fand dieses Jugendbuch spannend. Für Fans von diesem Genre gut geeignet.

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Leider etwas schwach
von Kathrin Luys am 08.02.2016

Anna lebt mit ihren Eltern in Berlin. 2039, in einer Welt in der es nur noch heiß oder richtig kalt ist. Es ist nicht das Berlin wie wir es heute kennen. Die Stadt ist fast ausgestorben und Essen und Strom ist nur noch Mangelware. Soldaten beherrschen die Stadt. Anna... Anna lebt mit ihren Eltern in Berlin. 2039, in einer Welt in der es nur noch heiß oder richtig kalt ist. Es ist nicht das Berlin wie wir es heute kennen. Die Stadt ist fast ausgestorben und Essen und Strom ist nur noch Mangelware. Soldaten beherrschen die Stadt. Anna muss sich wie viele andere auch durchschlagen und jedes Essen was sie findet ist lebensnotwendig. Ihre Eltern schaffen es nicht. Sie sterben und hinterlassen Anna in einem verlassenen Haus. Durch einen Laptop kann Anna noch kommunizieren und lernt so Ben kennen. Zusammen beschließen sie ein neues Leben anzufangen und dem ganzen Elend zu entkommen. Sie werden von Soldaten aufgegriffen und getrennt. Anna kommt in ein Mädchenheim und weiß nicht was die Soldaten mit Ben gemacht haben. Werden sie sich wiedersehen? Dystopien gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Es gibt gute und es gibts schlechte. Diese hier ist besonders schwer zu bewerten. Die Thematik fand ich ganz spannend und durch den Klappentext hab ich echt Lust bekommen das Buch zu lesen. Ich muss leider sagen dass es mich ziemlich entäuscht hat. Das Buch wurde ich drei unterschiedliche Teile aufgeteilt,wobei der letzte Teil nur aus einer Seite entsteht. Die Aufteilung habe ich mein Lesen auch sehr stark bemerkt, da sie nicht nur unhaltlich unterschiedlich waren sondern auch vom Layout. Der erste Teil besteht aus Blogeinträgen von Anna und aus einem Chat zwischen Anna und Ben. Der zweite Teil ist wie ein normaler Roman gestaltet. Der erste Teil hat mir wirklich starke Probleme bereitet. Der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen und ich hätte am liebsten laut geschrieen bei manchen Sätzen, so unetrirdisch habe ich sie empfunden. Der zweite Teil wurde langsam besser aber manche Ausdrücke wie z.B. "finalbescheuert" gingen mir tierisch auf die Nerven. Allerdings muss man bedenken dass es sich um ein Jugendbuch handelt und keine so hochgestochene Sprache erwarten darf. Ab der Hälfe des Buches konnte ich es ganz flüssig lesen und hatte mit dem Schreibstil nicht mehr ganz so große Probleme. Die Geschichte hatte für mich nicht genug Tiefe. Ich hatte nicht das Gefühl mich in die Protagonistin hineinversetzen zu können und das Erlebte empfand ich auch als recht emotionslos geschildert.Das fand ich wirklich schade, da der Ansatz und die Idee dieser Geschichte doch mehr Potenzial gehabt hätte. Ich wollte dem Buch erst zwei Sterne geben, aber da mir die Geschichte ab der Hälfte dann doch ganz ok gefallen hat gebe ich dem Buch insgesamt drei Sterne.

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Verständlicher Rahmen fehlt
von marcello am 27.01.2016

"Wir waren hier" handelt von einem Berlin in ferner Zukunft. Die Bevölkerung wird von einer Militärregierung knapp gehalten und regelmäßig angegriffen, so dass sie nach und nach wegsterben. In diesen Verhältnissen wird Anna groß, die sich an die Zeit davor schon gar nicht mehr erinnern kann. Sie versucht ihren... "Wir waren hier" handelt von einem Berlin in ferner Zukunft. Die Bevölkerung wird von einer Militärregierung knapp gehalten und regelmäßig angegriffen, so dass sie nach und nach wegsterben. In diesen Verhältnissen wird Anna groß, die sich an die Zeit davor schon gar nicht mehr erinnern kann. Sie versucht ihren Eltern so gut es geht zu helfen, aber die Willenskraft lässt immer weiter nach, bis innerhalb weniger Tage versterben. Anna ist nun im bitterkalten Berlin auf sich alleine gestellt und auch sie droht zu sterben, doch da ist Ben, der sich ihrer aufoperungsvoll widmet. Doch er hat Geheimnisse vor Anna und bringt sich und sie in eine ungeuere Gefahr... Dystopien sind in meinem Leserepertoire sicherlich nicht selten, aber einmal in Deutschland spielend und dazu noch mit diesem wunderschöen Cover, da gibt man dem Buch gerne mal eine Chance. Im Rückblick muss ich nun sagen, dass ich etwas skeptisch zurückbleibe und all die Gedanken, die ich während des Lesevorgangs hatte, gar nicht mehr alle reaktivieren kann, so dass ich bereits erahne, dass diese Rezension meine ganzen Gedanken gar nicht abbilden wird können. Der erste Teil in der Blogschreibweise hat mir gut gefallen, weil es eben kein übliches Stilmittel ist und so direkt etwas Besonderes vermittelt hat. Man findet schnell in Annas Leben, ihre Gefühle und ihre Sorgen hinein. Problematisch wird es aber bereits das System, was offenbar in Berlin herrscht, nachzuvollziehen. Anna weiß über nichts Bescheid und somit auch nicht der Leser. Es werden zig Gründe (Eskalationen zwischen Staaten, Atomreaktoren, Klimawandel) genannt, die es sein könnten, aber was es letztlich war und wie genau das System fuktioniert, bleibt offen. Aber warum? Eine Frage, mit der ich mich jetzt noch quäle! Wollte die Autorin einfach kein politisches Statement abgeben, was in ihren Augen die große Gefahr für die nächsten Jahre ist? Egal warum, mir hat dies für den perfekten Einstieg in die Geschichte nicht gereicht. Nichts war klar, außer, wer Anna ist. Sind die Zustände auch in anderen Teilen Deutschlands so, was ist mit dem Ausland? Keinerlei Antworten auf viele Fragen... Der zweite Teil ist dann normal geschrieben und hier habe ich mich doch wieder wohler gefühlt. Vor allem kam richtig Spannung auf und man hat auch Annas richtig kämpferische und mutige Seite entdecken können. Man kann sicherlich nicht leugnen, dass sich hier zahlreiche dystopische Elemente finden lassen, die man schon in anderen Jugendbüchern dieses Genres gelesen hat. Aber gleichzeitig waren diese endlich greifbar und nachvollziehbar, so dass ich es der Geschichte auch jetzt noch nicht vorwerfen kann. Es gibt auch einige Geheimnisse, die aufgedeckt werden. Es gibt viel Gefühl, es gibt Action, die ganze Bandbreite an Gefühlen wird abgedeckt, so dass ich den zweiten Teil durchaus als gelungen einschätzen würde. Dann folgt zum Abschluss ein sehr kurzer dritter Teil und wenn ich mich bei meinen Vorrezensenten umschaue, so bleiben auch bei ihnen Fragezeichen zurück. Man versteht die geschrieben Worte, aber die ganze Dimension, die diese für die Geschichte haben, ist nicht begreiflich. Auf Grund von Spoilergefahr verbleibe ich hierbei, aber mich lässt das Gefühl nicht los, dass ich etwas Entscheidenes verpasst haben und das beinhaltet einen bitteren Beigeschmack. Fazit: Die unterschiedlichen Schreibstile geben der Geschichte durchaus Pep, aber ein richtiger Rahmen der Geschichte, damit man sich einfinden kann, fehlt. Anna als Protagonistin ist gelungenen und sie eignet sich gut als Protagonistin einer Dystopie. Auch die dystopischen Elemente sind gut umgesetzt (wenn auch nicht in neuer Form). Das Ende hinterlässt bei mir einige Fragezeichen. Das kann man negativ sehen, aber auch positiv, denn "Wir waren hier" wird mich gedanklich vermutlich noch etwas begleiten. 3 Sterne für Rademachers Debüt in diesem Genre!

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Eine hoffentlich nicht reale Berliner Zukunft
von spozal89 am 21.01.2016

Die fünfzehnjährige Anna lebt zusammen mit ihren Eltern mitten in Berlin. Es ist das Jahr 2039 und leider ist die Welt nicht mehr so, wie wir sie kannten. Nicht nur Berlin, sondern die ganze Welt lebt in Krieg und wird von Hunger und Leid geplagt. Anna schlägt sich Tag... Die fünfzehnjährige Anna lebt zusammen mit ihren Eltern mitten in Berlin. Es ist das Jahr 2039 und leider ist die Welt nicht mehr so, wie wir sie kannten. Nicht nur Berlin, sondern die ganze Welt lebt in Krieg und wird von Hunger und Leid geplagt. Anna schlägt sich Tag für Tag durch die Schikanen der Militärregierung, um einigermaßen überleben zu können. Zusammen mit ihren Freundinnen Luki und Santje streift sie trotz Ausgehsperren Tag und Nacht durch die Stadt um Essen oder sonstige Güter aufzutreiben. Wenn es in der Stadt mal Strom gibt (was nur alle paar Tage oder Monate mal vorkommt) dann berteibt Anna verbotenerweise einen Blog. Eines Tages lernt sie dort Ben kennen, der in Hamburg lebt und sich ebenfalls illegal im Netz herumtreibt. Die beiden verstehen sich gut und Ben will zu Anna nach Berlin kommen. Werden die beiden es schaffen sich zu treffen? Und ist Liebe in einer Welt voller Krieg überhaupt noch möglich? Wegen des tollen Covers bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Man merkt finde ich sofort das es sich um eine Dystopie handelt. Und ich liebe Dystopien. Als mich dann auch noch der Klappentext und die Leseprobe sofort zusagten, musste ich das Buch haben. Anna ist ein taffes Mädchen und schlägt sich gut durch diese schwere Zeit. Wie sie ihr Leben managet und sich um ihre Eltern kümmert fand ich wirklich stark. Und vorallem das sie den Regeln trotzt und sich trotz Verbot Zutritt zum Internet verschaffen hata, machte mir sie wirklich sympatisch. Das Auftauchen von Ben fand ich ein wenig komisch und auch die Tatsache, dass sie sich sofort gut verstanden und Ben sie unbedingt treffen wollte, kam etwas unvorbereitet. Und von da an ging es leider auch mit dem Buch bergab. Der Schreibstil von Nana Rademacher hat mir leider nicht wirklich gut gefallen. Am Anfang noch recht flüssig und verständlich ging es schnell über in recht abgehakte Sätze mit wenig Gefühl. Teilweise wurden Aussagen immer mit großen Anfangsbuchstaben geschildert, was mich zum Teil echt ein wenig verwirrt hat. Doch je mehr man gelesen hat, umso besser kam man mit dem Schreibstil klar. Aber manchmal hätte ich mir doch gerne mehr Erklärungen und Gefühl gewünscht. Die Geschichte ist in drei Abschnitte geteilt, wobei Teil Eins von Blogeinträgen und Chats handelt und Teil zwei als direktes Geschehen und Handlung in der Gegenwart erzählt wird. Zu Teil drei sag ich jetzt mal nichts. Denn der dritte Teil des Buches war in meinen Augen absolut unnötig und hat die komplette Handlung zerstört. Das ist auch ein großer Faktor, wieso ich dem Buch nur drei Sterne gebe. Denn eigentlich hat mich die Geschichte sehr gefesselt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es mit Anna weitergeht. Denn die Idee der Autorin ist leider gar nicht so abwegig. Die Zukunft von Deutschland könnte tatsächlich mal so kommen wenn es in der Welt so weitergeht wie bisher, das ist die traurige Wahrheit wenn man sich die Nachrichten jeden Tag ansieht.

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sehr spannend und fesselnd
von Marlis Haag aus St. Blasien am 15.09.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ein tolles Buch. Erst erscheint es als Blog, dann geht es im Textformat über, bis der letzte Absatz doch wieder ein Blogeintrag ist. War es alles nur geträumt, hat sie es wirklich so erlebt. Nach dem Buch gibt es viele Fragen und Gedanken zu der Geschichte. Mich hat sie... Ein tolles Buch. Erst erscheint es als Blog, dann geht es im Textformat über, bis der letzte Absatz doch wieder ein Blogeintrag ist. War es alles nur geträumt, hat sie es wirklich so erlebt. Nach dem Buch gibt es viele Fragen und Gedanken zu der Geschichte. Mich hat sie noch lange verfolgt. Von Anfang an war es spannend und mitfühlend. Erst hat mich der Blogeintrag genervt, doch ich konnte nicht aufhören zu lesen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 06.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wunderbar spannende und zugleich erschreckend reale Dystopie. Anna, 15, kämpft sich durch das besetzte und kontrollierte Berlin, mit der Hoffnung auf ein besseres Leben.

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