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Wo Licht ist

Roman

(5)
»Dieser Roman ist ein Spiegel der weiblichen Seele.«
The Times
Manchester, Mitte des 19. Jahrhunderts: Ally ist die Tochter von Eltern,
die unterschiedlicher nicht sein könnten: der Vater, Alfred Moberley, ein bekannter Maler, warmherzig, sinnlich und mit einem unbestechlichen Blick für das Schöne; die Mutter, Elizabeth, eine unbeugsame Christin, die sich entschlossen für die Rechte von Armen und Aussenseitern einsetzt – sich selbst jedoch kasteit und den beiden Töchtern vorlebt, dass religiöse und politische Prinzipien wichtiger sind als der eigene Hunger, Gefühle und die Sehnsucht nach Wärme. Während die jüngere Tochter May (bekannt aus »Schlaflos«) früh den Absprung schafft und auf eine schottische Insel zieht, verharrt Ally in einem aussichtslosen Kampf um die Liebe und Anerkennung ihrer Mutter. Doch selbst als sie ein Stipendium erhält und als eine der ersten weiblichen Studentinnen für ein Medizinstudium an der Universität London angenommen wird, zeigt Elizabeth sich kaum beeindruckt. Da begreift Ally, dass es auch für sie an der Zeit ist, die familiären Fesseln zu sprengen und ihren eigenen Weg zu gehen.
Farbintensiv, psychologisch glaubwürdig und mit grossem Gespür für den Zeitgeist und die Zwänge des 19. Jahrhunderts schildert Sarah Moss das Aufeinanderprallen zweier viktorianischer Milieus – verkörpert durch die hart arbeitende, aber lieblose Mutter auf der einen und den Kunst liebenden Vater auf der anderen Seite – und erzählt die Geschichte einer klugen, sensiblen Frau, die sich auf der Suche nach Bildung und Liebe von beiden befreien muss.
Portrait
Sarah Moss, 1975 geboren in Schottland, studierte und promovierte an der Oxford University. Nach Stationen am University of Exeter’s Cornwall Campus und an der Universität Island lehrt sie heute an der University of Warwick. Sie ist die Autorin von »Schlaflos« (Roman, mare 2013) und von »Sommerhelle Nächte: Unser Jahr in Island« (mare 2014).

Nicole Seifert, geboren 1972, studierte nach einer Ausbildung im
S. Fischer Verlag Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften und Amerikanistik in Berlin. Seit ihrer Promotion lebt sie als freie Lektorin und Übersetzerin in Hamburg. Für mare übersetzte sie u. a. die bereits erschienenen Bücher von Sarah Moss.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 08.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86648-233-3
Verlag Mareverlag
Maße (L/B/H) 211/137/32 mm
Gewicht 491
Originaltitel Bodies of Light
Auflage 2
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 31.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Wunderbar!
von abetterway am 29.09.2015

Meinung: Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt leicht durch das Buch. Die Charaktere werden sehr gut dargestellt, obwohl mit Ally´s Mutter total unsympatisch ist und Ally einen großteil Ihrer Eigenschaften übernimmt. May ist da viel lockerer und macht sie auch viel sympatischer... Aber ich glaube genau das macht das... Meinung: Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt leicht durch das Buch. Die Charaktere werden sehr gut dargestellt, obwohl mit Ally´s Mutter total unsympatisch ist und Ally einen großteil Ihrer Eigenschaften übernimmt. May ist da viel lockerer und macht sie auch viel sympatischer... Aber ich glaube genau das macht das Buch aus. Es beschreibt wie Ally versucht die Anerkennung ihrer Mutter zu gewinnen und Erfolg im Beruf haben will. Ich finde es ist ein außergewöhnliches Buch! Fazit: Ein wunderbares Buch über das viktorianische England und den Mut einer jungen Frau!

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Einfach klasse
von Mercado am 21.09.2015

Mitte des 19. Jahrhunderts: Ally ist die Tochter von Eltern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der Vater, Alfred Moberley, ein bekannter Maler, warmherzig, sinnlich und mit einem unbestechlichen Blick für das Schöne; die Mutter, Elizabeth, eine unbeugsame Christin, die sich entschlossen für die Rechte von Armen und Außenseitern einsetzt... Mitte des 19. Jahrhunderts: Ally ist die Tochter von Eltern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der Vater, Alfred Moberley, ein bekannter Maler, warmherzig, sinnlich und mit einem unbestechlichen Blick für das Schöne; die Mutter, Elizabeth, eine unbeugsame Christin, die sich entschlossen für die Rechte von Armen und Außenseitern einsetzt sich selbst jedoch kasteit und den beiden Töchtern vorlebt, dass religiöse und politische Prinzipien wichtiger sind als der eigene Hunger, Gefühle und die Sehnsucht nach Wärme. Während die jüngere Tochter May (bekannt aus Schlaflos) früh den Absprung schafft und auf eine schottische Insel zieht, verharrt Ally in einem aussichtslosen Kampf um die Liebe und Anerkennung ihrer Mutter. Doch selbst als sie ein Stipendium erhält und als eine der ersten weiblichen Studentinnen für ein Medizinstudium an der Universität London angenommen wird, zeigt Elizabeth sich kaum beeindruckt. Da begreift Ally, dass es auch für sie an der Zeit ist, die familiären Fesseln zu sprengen und ihren eigenen Weg zu gehen. Farbintensiv, psychologisch glaubwürdig und mit großem Gespür für den Zeitgeist und die Zwänge des 19. Jahrhunderts schildert Sarah Moss das Aufeinanderprallen zweier viktorianischer Milieus verkörpert durch die hart arbeitende, aber lieblose Mutter auf der einen und den Kunst liebenden Vater auf der anderen Seite und erzählt die Geschichte einer klugen, sensiblen Frau, die sich auf der Suche nach Bildung und Liebe von beiden befreien muss. Elisabeth ist von ihrer Mutter lieblos und streng gläubig erzogen worden. Sie arbeitet in einem Frauenhaus und setzt sich sehr für die Armen und misshandelten Frauen dort ein. Schonungslos wird Elisabeth’s Umgang mit ihren beiden Töchtern Ally und May dargestellt. Als religiöse Frau rechtfertigt Elisabeth die seelischen und körperlichen Misshandlungen, vor allem ihrer älteren Tochter Ally. Lieblosigkeit, Strenge, Bestrafungen, diese Dinge erfährt Ally schon in früher Kindheit und Jugend. Sie strebt nach der Liebe und Anerkennung der Mutter. Doch dann möchte sie auch auf eigenen Wunsch hin Medizin studieren, was damals für eine Frau natürlich noch undenkbar schien. Und so verlässt sie die häusliche Umgebung und die lieblose Mutter, in der Hoffnung, nun ihre Liebe und Anerkennung zu erhalten. Sarah Moss beschreibt mitfühlend und einfühlsam die Geschichte von Ally, die es unter ihrer lieblosen Mutter Elisabeth sehr schwer im Leben hat. Eindrucksvoll wird dies um die Zeit des 19. Jahrhunderts erzählt, mit den Moralvorstellungen, Bestrafungen und Erziehungsmethoden, aber auch der medizinische Stand von damals wird wunderbar beschrieben und überzeugt realistisch aus dieser Epoche. Mich hat zum einen der wunderbare klare und flüssige Schreibstil sowie die Charaktere dieser eindrucksvoll erzählten Geschichte von Kapitel zu Kapitel immer mehr in seinen Bann gezogen. Am Ende des Buches war ich einfach nur begeistert und berührt. Informativ, fesselnd und mitfühlend, ein toller Roman, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen möchte.

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100%ige Leseempfehlung
von vielleser18 aus Hessen am 19.09.2015

Das Buch beginnt 1856 mit der Hochzeit von Alfred und Elizabeth in Manchester. Sarah Moss beschreibt abwechslend ihre Gefühle und Ansichten. Ein Jahr später wird Ally geboren, von der die Geschichte dann im weiteren handelt. Elizabeth, selbst sehr streng erzogen, ist tief gläubig, und setzt sich für die vielen... Das Buch beginnt 1856 mit der Hochzeit von Alfred und Elizabeth in Manchester. Sarah Moss beschreibt abwechslend ihre Gefühle und Ansichten. Ein Jahr später wird Ally geboren, von der die Geschichte dann im weiteren handelt. Elizabeth, selbst sehr streng erzogen, ist tief gläubig, und setzt sich für die vielen armen Menschen in ihrer Umgebung ein und vor allem für die Rechte der Frauen. Doch sie tut das mit einer unnachgiebigen, freudlosen Art, vor allem aber, verlangt sie von ihren Kindern, denen sie keine Liebe gibt oder geben kann, ein Leben nach strengen Regeln, Arbeit und Einsatz. Vor allem von Ally, die mehr und mehr anfängt unter dem Druck und der Erwartungshaltung ihrer Mutter zu leiden. Ist sie doch sehr begabt und von ihrer Mutter ausersehen einen ganz besonderen Weg einzuschlagen: sie soll als einer der ersten Frauen Englands Medizin studieren. Jedem Kapitel ist eine Bildbeschreibung vorangestellt, die auch immer einen Bezug zu den Begebenheiten des Kapitels beeinhaltet. Gemalt von Alfred, Allys Vater, und dessen Freund und Kollegen Aubrey. Dies gibt dem Buch authentische Züge, so dass man geneigt sein kann, dass diese Bilder existieren und damit auch diese Menschen wirklich gelebt haben. Ein gelungenes Stilmittel ! Die Geschichte von Ally begleitet den Wandel der Rolle der Frau im 19. Jahrhundert. Viele Ungerechtigkeiten, die damals üblich waren, werden hier geschildert, viele Grausamkeiten, viele Behandlunsgmethoden, viele Strafen, die man sich heute so gar nicht mehr vorstellen kann. Und wie steinig der Weg war, dieses zu ändern. Es geht aber auch um die Medizin und ihre Notwendigkeiten. Sarah Moss wirft z.B. in einer Diskussion unter den Studentinnen die Frage auf, was ist notwendig, was ist vertretbar, was ist experimentieren, was ist heilen ? Dabei geht es um Operationen und die hohe Todesrate, die damals noch bestand. Der Roman ist authentisch geschildert, bewegend und mitreissend, informativ und bewegend. Von mir gibt es eine 100%ige Leseempfehlung.

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Ein Malerleben im 19. Jahrhundert
von Evelyn Roewekamp aus Rostock am 05.06.2015

Aus dem Leben des englischen Malers Alfred Moberley. Eine sehr einfühlsame Geschichte über diesen Maler.Im Vordergrund steht aber seine Frau..die sehr streng erzogen, ihr Leben an seiner Seite nicht finden kann.Der Leser wird von der Sprache begeistert sein.

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Wo Licht ist
von SteffiKa am 14.09.2015

Inhalt (übernommen) Manchester, Mitte des 19. Jahrhunderts: Ally ist die Tochter von Eltern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der Vater, Alfred Moberley, ein bekannter Maler, warmherzig, sinnlich und mit einem unbestechlichen Blick für das Schöne; die Mutter, Elisabeth, eine unbeugsame Christin, die sich entschlossen für die Rechte von Armen und... Inhalt (übernommen) Manchester, Mitte des 19. Jahrhunderts: Ally ist die Tochter von Eltern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der Vater, Alfred Moberley, ein bekannter Maler, warmherzig, sinnlich und mit einem unbestechlichen Blick für das Schöne; die Mutter, Elisabeth, eine unbeugsame Christin, die sich entschlossen für die Rechte von Armen und Außenseitern einsetzt - sich selbst jedoch kasteit und den Töchtern vorlebt, dass religiöse und politische Prinzipien wichtiger sind als Hunger, Gefühle und die Sehnsucht nach Wärme. Während die jüngere Tochter May früh den Absprung schafft und auf eine schottische Insel zieht, verharrt Ally in einem aussichtslosen Kampf um Liebe und Anerkennung ihrer Mutter. Doch selbst als sie ein Stipendium erhält und als eine der ersten Frauen für ein Medizinstudium an der Universität London genommen wird, zeigt Elisabeth sich kaum beeindruckt. Da versteht Ally, dass es auch für sie an der Zeit, die familiären Fesseln zu sprengen und ihren eigenen Weg zu gehen. Charaktere Zuerst lernen wir Ally´s Eltern bei deren Hochzeit kennen. Alfred ist der typische Künstler: warmherzig, aber auch verträumt und für mich manchmal etwas realitätsfremd, oder einfach nur bequem. Elisabeth, die eigentlich den Blick für das Gute hat, wird so von ihrer Religion beeinflusst, dass sie ihre Großzügigkeit leider "nur" an Fremde weitergeben kann: Gefühle gegenüber ihrem Mann und ihren Töchtern zu zeigen ist ihr völlig fremd. Und das erwartet sie auch von ihren Mädchen -insbesondere von Ally. Ally - lernen wir als folgsames, schüchternes Mädchen kennen, die vor allem nur eins will: Ihrer Mutter zu gefallen und gerecht zu werden. Der Weg dorthin führt sie über ein Medizinstudium, dass zu dieser Zeit eigentlich nur Männern vorbehalten war, aber die Zeiten und Gesetze ändern sich. May als kleine Schwester wächst sorgenfreier auf: Sie hat ein freudiges und unbeschwertes Gemüt. Erwähnen möchte ich noch Ally´s Tante und gleichzeitig Elisabeths Schwester Mary: Sie hat für mich mit ihrer Wärme und Herzlichkeit eine zentrale Rolle auf Ally´s Weg gespielt. Insgesamt ist es Sarah Moss gelungen die Charaktere mit Liebe zum Detail zu zeichnen. Man konnte förmlich die Kälte beziehungsweise auch die Wärme und Herzlichkeit spüren. Ich habe mit Ally mitgelitten, mitgetrauert und hätte sie manchmal auch gerne geschüttelt und ihr gesagt, dass sie ihr Leben endlich genießen soll. Schreibstil Ich muss sagen, dass ich eine Weile gebraucht habe, um in die Geschichte zu kommen. Wenn ich nicht an der Leserunde teilgenommen hätte, hätte ich das Buch wahrscheinlich zur Seite gelegt. Mir gingen die Perspektivenwechsel und die zeitlichen Sprünge manchmal zu schnell. Auch habe ich mich manchmal schwer getan, mit den Hintergrund-Lektüren auf die sich Sarah Moss bezogen hat und die man kennen musste, damit man verstanden hat, was gemeint war. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt: Für mich war ab der 2. Hälfte das Buch ein Highlight. Die Charaktere haben sich toll weiterentwickelt und auch das Thema "Emanzipation" wurde zum Mittelpunkt. Moss gibt Denkanstöße, die es auch heute noch lohnt zu diskutieren. Außergewöhnlich schön fand ich, dass zu jedem Kapitel vorher ein Bild oder ein Gemälde beschrieben wurde (vorzugsweise von Alfred Moberley gemalt), das zum Thema passte. Fazit Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mich das Buch dann doch gefesselt: Eine tolle und anspruchsvolle Lektüre zum Thema Emanzipation.

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