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X-World

Roman. Ausgezeichnet mit dem C.S. Lewis-Preis 2015

(6)
"Wie wäre es, wenn man noch einmal neu anfangen könnte, wenn die Menschen, die sich zu Tausenden in den Asphaltwüsten unserer Städte drängen und einander nur mit Misstrauen begegnen, plötzlich in eine paradiesische Welt versetzt würden?" Gerade, als sein Leben komplett aus den Fugen zu geraten scheint, bekommt der junge Programmierer Ron die Chance seines Lebens: Er soll für einen neu entwickelten 3D-Helm eine künstliche Welt erschaffen. Euphorisch programmiert Roy ein wahres Paradies. Bis ins Letzte ausgeklügelt, soll es das perfekte Gegenstück zur Realität werden. Doch genau die droht einzubrechen, als es seinem Gegenspieler Lutz gelingt, die Macht in X-World an sich zu reissen. Um seine Idee zu retten, bleibt Ron nur eine einzige Möglichkeit ... Für diesen Roman erhielt Jörg Arndt den C.S. Lewis-Preis 2015.
Portrait

Jörg Arndt, Jahrgang 1961, ist Pastor einer aktiven Landgemeinde in der Nähe von Flensburg. Er ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Neben dem Schreiben ist er begeisterter Lobpreismusiker und Bogenschütze.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 24.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86506-844-6
Verlag Brendow Verlag
Maße (L/B/H) 203/134/43 mm
Gewicht 609
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


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Die Erschaffung der Welt mal ganz anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosbach am 06.05.2016

Meine Meinung: Hier haben wir es mit dem Alten und Neuen Testament der besonderen Art zu tun. Die Erschaffung der Welt in einem Computerspiel. Mein erster Gedanke, als ich dieses Buch erstmals in Händen halten durfte war, wie man die ganze Geschichte soweit ich die Länge ziehen kann, dass wirklich ein... Meine Meinung: Hier haben wir es mit dem Alten und Neuen Testament der besonderen Art zu tun. Die Erschaffung der Welt in einem Computerspiel. Mein erster Gedanke, als ich dieses Buch erstmals in Händen halten durfte war, wie man die ganze Geschichte soweit ich die Länge ziehen kann, dass wirklich ein so dickes Buch mit so vielen Seiten entsteht :) Tja... Mittlerweile bin ich der Meinung, dass es gerne noch ein paar Seiten mehr hätten sein dürfen. Worum es in diesem Buch geht, wird grob gesagt schon im Klappentext klar. Erschaffung der Welt, so wie sich Ron diese vorstellt. Ok... Alles schön und gut :) Wir erleben eine Reise durch das komplette Alte, aber auch Neue Testament, ohne, dass wir es im ersten Moment wirklich mitbekommen. Durch den doch moderenen Touch dieses Buches wird alles erst im Nachhinein klar und man merkt, dass man das alles, wenn auch in abgewandelter Form schon einmal gehört hat. Der Autor Jörb Arndt, welcher Pastor, Ehemann und Vater ist, schafft es durch seinen Schreibstil eine doch teilweise angestaubte "Geschichte" wieder neu zu beleben und ihr den nötigen Kick zu geben. So können Jugendliche wieder an das Christsein herangeführt werden, ohne, dass sie es wirklich aktiv mitbekommen. Hier hat er wirklich eine klasse Leistung erbracht. Die Ereignisse überschlagen sich teilweise, aber ich denke in solch einer Geschichte lässt sich das nicht vermeiden, aber gerade deshalb wird es nie langweilig und man will das Buch gar nicht weg legen, da man ja unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Ich bin mit diesem Buch wirklich sehr gut unterhalten worden und ich denke auch, dass es noch einige Leser begeistern wird. Sowohl Jung als auch Alt werden sich hier wohlfühlen. Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Biblische Geschichte aus einer anderen Perspektive
von Simone Janoschke aus Moritzburg am 28.03.2016

Ron ist Programierer und soll für einen neu entworfenen Cyberhelm eine künstliche Welt entwickeln. Dabei will er ein Paradies entwerfen, der gestressten Menschen einen Neuanfang ermöglicht. Doch der Schock ist groß als die Hardwarefirma seine Entwicklung zwar nett findet, sie aber nicht kaufen will. Eine andere Lösung muss her,... Ron ist Programierer und soll für einen neu entworfenen Cyberhelm eine künstliche Welt entwickeln. Dabei will er ein Paradies entwerfen, der gestressten Menschen einen Neuanfang ermöglicht. Doch der Schock ist groß als die Hardwarefirma seine Entwicklung zwar nett findet, sie aber nicht kaufen will. Eine andere Lösung muss her, endlich zu Geld zu kommen. Als Gerhard Fleischmann sich anbietet, eine Firma zu gründen um das Spiel zu vermarkten, ist Ron gleich begeistert. Wäre da nicht Lutz, ein ehemaliger Programmierkollege, der noch eine Rechnung mit ihm offen hat und ihm wo es geht schaden will. Er versucht, die Macht in X-World an sich zu reißen und so Ron mehr zu schaden als je zuvor. Wird X-World ein voller Erfolg werden trotz aller Hindernisse? Auf diesen Roman war ich sehr gespannt, denn er versprach ganz anders zu sein, wie die üblichen christlichen Romane. Und ich wurde nicht enttäuscht. Man ist gleich mittendrin im Geschehen und taucht ab in zwei Welten. Geschickt springt die Handlung zwischen X-World und der Realität hin und her. Die Idee des Autors, der Pfarrer einer Landgemeinde in der Nähe von Flensburg ist, war es, die Kernpunkte der Bibel so zu erzählen, dass auch seine Konfirmanden es verstehen und das ist ihm sehr gut gelungen. Wie genau er das macht, das muss der Leser aber selbst entdecken, da möchte ich nichts vorwegnehmen – nur eins sei gesagt, es ist sehr spannend! Jörg Arndt hat viele verschiedene und interessante Charaktere für seine Geschichte erschaffen. Ron, den typischen Computerfreak, der alles um sich vergisst, wenn er arbeitet. Nina, Rons Ex-Frau, die nicht glaubt, dass er nochmal was auf die Reihe bekommt und nur besorgt ist um Jonte, ihren gemeinsamen Sohn. Jonte spielt im laufe des Buches eine immer größere Rolle und da ist noch Lutz, dem man mehr als einmal anstupsen würde, was er jetzt schon wieder ausheckt. Ein wirklich gelungene Mischung. Sehr gut gefallen hat mir, dass der christliche Glaube nicht nur eine Verbindung mit X-World hat, sondern auch im realen Leben eine Rolle spielt, so dass man dessen Bedeutung nur erahnen muss, wie z. B. bei Narnia. Wer die biblischen Geschichten kennt, wird sie doch schnell wiedererkennen, manches fand ich etwas sehr gewollt, dennoch war es meistens zur Handlung passend. Leider gab es für mich immer wieder mal Längen, was vermutlich daran liegt, dass ich nicht unbedingt zur Zielgruppe des Buches gehöre. Diese Geschichte ist vor allem für jugendliche und junge Leser gedacht, die sich für Videospiele interessieren und die Bibel mal aus einer ganz anderen Perspektive erleben wollen. Wer offen ist für neue Technik, dem wird dieses Buch sehr viel Freude bereiten. Zu Recht hat der Autor den C. S. Lewis Preis für dieses Werk erhalten, was mit 536 Seiten für viele spannende Lesestunden sorgt!

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Real oder virtuell?
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 24.04.2016

"Der aufstrebende Programmierer Ron bekommt den Auftrag, für einen neu entwickelten Cyber-Helm eine künstliche Welt zu erschaffen. Euphorisch programmiert er ein wahres Paradies, das perfekte Gegenstück zur Realität. Doch als sein Gegenspieler Lutz die Macht in X-World an sich zu reißen droht, bleibt ihm nur eine Möglichkeit, seine Idee... "Der aufstrebende Programmierer Ron bekommt den Auftrag, für einen neu entwickelten Cyber-Helm eine künstliche Welt zu erschaffen. Euphorisch programmiert er ein wahres Paradies, das perfekte Gegenstück zur Realität. Doch als sein Gegenspieler Lutz die Macht in X-World an sich zu reißen droht, bleibt ihm nur eine Möglichkeit, seine Idee zu retten..." Soweit der Klappentext. Der Roman begleitet Ron bei der Entwicklung der virtuellen Welt, denn dieses Spiel wird überaus erfolgreich. Ron verkauft die Idee an einen Investor, bleibt jedoch Chef der Entwicklung. Gleichzeitig erleben wir Begebenheiten in der virtuellen Welt, die Welt, die Rons Ideale verwirklichen sollte und die dann doch durch Lutz Eindringen stark verändert wird. Der große Erfolg des Spiels führt auch dazu, dass Ron zunehmend die Übersicht über die Vorgänge in X-World verliert. Der Wechsel zwischen den Welten gelingt dem Autor in hervorragender Art und Weise. Der Roman zog mich sehr schnell in seinen Bann, auch oder vielleicht auch gerade weil einige Entwicklungen in der virtuellen Welt vorhersehbar waren. Menschen sind, wie Menschen sind und so sind sie halt auch in der virtuellen Welt. Die eine oder andere Begebenheit war für mich nicht so ganz schlüssig, z.B. die Rettung der Welt, die mir zu problemlos gelang oder auch der Vertrag zwischen Rons Investor und Lutz. der diesem sehr viele Zugeständnisse macht. Gegen Ende wird Rons Sohn Jonte eine sehr große Rolle übernehmen. Das war mir ein wenig zu dick aufgetragen. Und das Ende bleibt völlig offen. Was geschieht mit X-World? Was passiert mit Ron und Jonte in der realen Welt? Hier kann der Leser seine Fantasie spielen lassen. Biblische Bezüge sind keineswegs zufällig. Sowohl Begebenheiten des Alten als auch des Neuen Testamentes sind zu finden und sehr geschickt in die Geschichte eingeflochten. Einiges ist auch sehr witzig gemacht. Das Cover gefällt mir sehr gut. Das Blau passt ganz wunderbar zum Thema, eine Auge steht im Gesicht des abgebildeten Mannes besonders im Fokus und weist genau wie der Apfelbaum auf die Bibel. Dieser Roman ist der Preisträger des C.S. Lewis Preises des Brendow Verlages 2016 und, wie ich finde, zu Recht. Trotz der von mir genannten Schwächen ist es ein wunderbares Buch, das sehr viel Stoff zum Nachdenken bietet und dem ich viele Leser wünsche.

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Eine Welt, die unserer nicht unähnlich ist, findet man hier im Buch.
von Nicole aus Nürnberg am 12.06.2016

Meine Meinung zum Buch: X-World Aufmerksamkeit: Diesen Punkt gibt es auf den Blog zu entdecken, hier stehen oft Dinge, die mit der eigentlichen Rezension nichts zutun haben. Inhalt in meinen Worten: Ron ist ein typischer Computerspielbastler. Schon gewisse bekannte Spiele konnte er konzipieren, bis sein Helfer Lutz ziemlich fiese Maschen anlegte. Somit stand... Meine Meinung zum Buch: X-World Aufmerksamkeit: Diesen Punkt gibt es auf den Blog zu entdecken, hier stehen oft Dinge, die mit der eigentlichen Rezension nichts zutun haben. Inhalt in meinen Worten: Ron ist ein typischer Computerspielbastler. Schon gewisse bekannte Spiele konnte er konzipieren, bis sein Helfer Lutz ziemlich fiese Maschen anlegte. Somit stand Ron zu erst einmal vor einem Scherbenhaufen. Nicht nur im virtuellen Bereich, sondern auch im Familiären sowie im privaten Bereich. Bis Ron eine Idee entwickelt. X - World, zu erst einmal für seinen Sohn konzipiert wird schnell klar, dieses Spiel wird mehr als nur ein Kinderschuhprojekt. Ein Cypberhelm, und diverse Zusätze benötigt dieses Spiel damit es laufen kann. Doch wird Ron seine Familie wieder vereinen können? Wird es Ron gelingen diese Welt vor Lutz zu retten? Wird es Ron gelingen eine Welt zu erstellen, die mehr ist als die reale Welt? Wie fand ich das gelesen? Erst einmal möchte ich sagen, das Buch ist in drei Abschnitte geteilt. Zu erst einmal das erste X-World Spiel, dann eine neue X-World Plattform und die letzte Form verbindet das Kapitel von Jesus. Doch in einer Form, die nicht sofort ersichtlich ist. Im ersten Buch tat ich mir sehr leicht. Es war spannend konzipiert und realistisch dargestellt. Die Hauptfigur im Spiel Yannick war für mich eine tolle Figur. Gerade weil er im realen Leben seine Probleme hatte, und mit dem Spiel etwas auslebte, was für ihn im realen Leben nicht mehr klappen wollte. Im zweiten Buch ging es mir etwas zu schnell zu und auch gewisse Szenen sorgten für Ungläubige Blicke meinerseits und ich war richtig schockiert wie ein paar Dinge liefen. Gerade auch die Beschreibungen gewisser Sexueller Merkmale fand ich gewagt, jedoch realistisch. Im letzten Buch geht es um den Sohn von Ron. Dieser hat eine Rolle in sich, die mich zu erst etwas gelangweilt hat, und weswegen ich nicht so gut im dritten Bereich voran gekommen bin. Für mich gab es also im letzten Teil einige Durststrecken, dafür haben sich die letzten 60 Seiten wirklich rasant überschlagen. Mit dem Ende bin ich nicht so ganz zufrieden und könnte mir vorstellen, das Ron noch einmal zu seiner Welt etwas zu sagen hat. Ob aber ein zweiter Teil auf den Markt kommt, weiß ich nicht. Spannung: Wie schon erwähnt, war der erste Teil richtig spannend, denn zu sehen, wie eine Welt entsteht und dabei zu sehen, wie ein Computer Spiel entstehen kann. Im zweiten Teil war die Spannung auch noch deutlich vorhanden, vor allem durch den Widersacher Lutz. Jedoch hat mich hier eine Aktion richtig gestört und es war schwer mich auf den Umschwung einzulassen, jedoch musste irgendetwas passieren, sonst wäre es schnell eintönig geworden. Als dann auch im letzten Teil anfangs die Spannung los lies, war ich wirklich traurig. Doch das machten die letzten Seiten dann wirklich weg. Und ich freute mich, dass das Buch wieder die Form wie am Anfang erhalten hat. Charaktere: Sind größtenteils nachvollziehbar und realistisch. Ich tat mir jedoch mit dem Sohn von Ron etwas schwer, das mag aber auch am Sprung der 8-10 Jahren liegen. Denn sein Sohn wird im Buch doch fast Erwachsen. Am meisten mochte ich Yannick. Er hatte eine faszinierende Persönlichkeit und gerade das Ende war zwar etwas überspitzt und doch wünsch ich das irgendwie jedem Menschen, dass er das was er fand, auch wieder in seinem Leben finden kann. Empfehle ich euch das Buch? Ja! Warum? Ich kam gut im Buch voran, und es machte richtig Freude mich auf die Welt von Ron einzulassen. Auch kam ich mit den Personen im Buch gut klar, den dank den Sternen im zweiten und dritten Teil war klar, dass ein Perspektiven Wechsel war, und dadurch dass man im Ersten Teil des Buches gut vorbereitet wurde, machte es wirklich Freude zu lesen, dass fehlt mir oft in anderen Büchern sehr viel schwerer. Auch die Thematik und die Welt von X World fand ich faszinierend und toll. Wie passt die Bibelgeschichte zum Buch? Ich muss gestehen, anfangs dachte ich noch, da kommt gar nichts von der Bibel, bis ich verstand dass es eben doch so der Fall ist. So traf ich Mose, Henoch, und andere Helden aus dem Alten Testament. Jedoch Jesus fand ich etwas seltsam und das war ein Punkt, der für mich nicht ganz griffig war. Dennoch fand ich manche Szenen etwas übertrieben und das Buch wäre auch gut ohne das übertriebene, wie zum Beispiel mit Jesus, klar gekommen. Fazit: Ein Roman, der schnell zu lesen ist, jedoch sollte man sich nicht an der Bibel stoßen und offen sein für das Nachdenken. Sterne: Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

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Die Schöpfung einer neuen Welt und die Folgen
von orfe1975 am 26.04.2016

Cover: -------- Das Cover vermittelt gleich auf den ersten Blick, worum es geht: eine Vermischung aus Cyberworld und Bibelgeschichte. Der "Baum der Erkenntnis" wird durch eine Art Lupe betrachtet und steht so im Fokus des Schöpfers als Beobachter. Inhalt: --------- Der Programmierer Ron braucht nach einer Jobniederlage dringend ein Erfolgserlebnis, auch um seiner Ex-Frau... Cover: -------- Das Cover vermittelt gleich auf den ersten Blick, worum es geht: eine Vermischung aus Cyberworld und Bibelgeschichte. Der "Baum der Erkenntnis" wird durch eine Art Lupe betrachtet und steht so im Fokus des Schöpfers als Beobachter. Inhalt: --------- Der Programmierer Ron braucht nach einer Jobniederlage dringend ein Erfolgserlebnis, auch um seiner Ex-Frau Lisa und seinem Sohn Jonte unterhaltsmäßig unter die Arme greifen zu können. Da kommt ihm die Erfindung eines Cyberhelms, für das er ein neues Spiel entwickeln soll, sehr recht. Seine Vision hierfür ist die Erschaffung einer Welt, in der man noch einmal von vorne anfängt. Eine Welt wie im Paradies, in der alle Menschen glücklich und friedlich miteinander leben können - X-World. Der Start gelingt, doch Ron hat nicht mit dem Bösen gerechnet, das sich in Form eines Gegenspielers namens Lutz in seine Welt schleicht und sie nach und nach zu vergiften droht. Ron hat keine andere Wahl als einzugreifen. Der Kampf des Guten gegen das Böse beginnt. Mein Eindruck: ------------------- Nicht nur das Cover, auch die Idee, die Schöpfungsgeschichte in die Cyberwelt zu verlagern, hat mich von Beginn an fasziniert. Vor allem die Frage: was wäre wenn.. wenn Gott die Welt noch einmal so erschaffen würde, würde sich die Geschichte wiederholen, oder gäbe es die Möglichkeit, sie anders enden zu lassen? Wer gewinnt am Ende dieses Experimentes: das Gute oder das Böse? Und kann das eine ohne das andere überhaupt existieren? Ist der Mensch von Grund auf nur "gut"? Von diesen und noch mehr Fragen getrieben habe ich dieses Buch begonnen zu lesen und in wenigen Tagen verschlungen. Der Einstieg ist bereits sehr gut gelungen, man schaut dem Programmierer direkt über die Schulter und begleitet ihn Tag für Tag bei der Erschaffung und Weiterentwicklung seiner Welt. Es ist spannend zu sehen, wie die Schöpfungsgeschichte auf die virtuelle Welt übertragen wird. Obwohl der Autor als Pastor kein Computerexperte ist, beweist er sehr gute Recherche und Ideenreichtum, um dies mit viel Detailliebe umzusetzen. So gibt es z. B. auf der einen Seite die Bots, die über künstliche Intelligenz verfügen, aber nicht über den Tellerrand des Spiels hinausblicken können. Der Glauben an einen Schöpfer oder gar eine Welt außerhalb X-World sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite gibt es die realen Menschen, die sich als Spieler in der Welt herumtreiben. Sie wissen von der "Außenwelt" und dass Ron Erschaffer von X-World ist, aber haben die Wahl, Ron zu folgen oder seinem bösen Widersacher Lutz. Doch die Erschaffung des Paradieses ist erst der Anfang. Ich möchte nicht zu viel verraten, doch ähnlich wie in der Bibel hat das Böse so viel Einfluss, dass sich X-World immer mehr verändert und sowohl Ron als auch Lutz sich einiges einfallen lassen, um ihre Interessen durchzusetzen. Dabei werden noch weitere Bibelgeschichten in leicht veränderter Form in X-World umgesetzt. Im Vergleich zum Buch der Bücher ist der Ausgang aber nicht immer ganz so vorhersehbar und zwischendurch erleben die Figuren in der realen Welt auch noch einige Dinge. Die Grenzen von RT (Real Life) zu VR (Virtual Reality) verschwimmen immer mehr und so werden auch aktuelle Probleme, wie Computer-/Onlinesucht hier thematisiert. Das Buch hat mich durchweg gut unterhalten, durch die Übertragung von Bibelgeschichten auf die Cyberwelt oft zum Schmunzeln gebracht und viel zum Nachdenken angeregt. Dennoch hat mich das Ende nicht ganz überzeugt. In den letzten Kapiteln kamen mir einige Dinge zu übereilt vor, es waren mir ein paar Zufälle zu viel und ein paar Dinge waren mir zu kurz abgehandelt. Daher ziehe ich einen Punkt für diesem ansonsten hervorragend geschriebenen Roman ab, der zu Recht einen Preis gewonnen hat. Fazit: -------------------- Bibelgeschichten auf die Cyberworld übertragen - intelligent umgesetzt, spannend und mit einer Prise Humor geschrieben, regt zum Nachdenken an

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AUCH SPIELE HABEN IHRE GRENZEN
von LEXI am 24.07.2016

„Wie wäre es, wenn man noch einmal neu anfangen könnte, wenn die Menschen, die sich zu Tausenden in den Asphaltwüsten unserer Städte drängen und einander nur mit Misstrauen begegnen, plötzlich in eine paradiesische Welt versetzt würden? Ein einfaches Leben, umgeben von intakter Natur, ein freundliches Miteinander, das wäre doch... „Wie wäre es, wenn man noch einmal neu anfangen könnte, wenn die Menschen, die sich zu Tausenden in den Asphaltwüsten unserer Städte drängen und einander nur mit Misstrauen begegnen, plötzlich in eine paradiesische Welt versetzt würden? Ein einfaches Leben, umgeben von intakter Natur, ein freundliches Miteinander, das wäre doch Balsam für die vielen Gestressten in unserer Zeit. Und wahrscheinlich würde es ihr Leben verändern, solche Erfahrungen zu machen. Davon träume ich. X-World ist mehr als ein Spiel, es ist eine Philosophie, ein Lebensstil, eine andere Welt eben.“ Der geniale genialer Softwareingenieur Ronald Schäfer hat eine Vision. Er glaubt, dass er mit seinem Computerspiel „X-World“ eine Welt erschaffen kann, in der jeder für den anderen da ist und sich dafür einsetzt, dass es seinen Mitmenschen gut geht. Er möchte das Gute im Menschen wecken. Doch mit der Erschaffung einer paradiesischen virtuellen Welt alleine ist es nicht getan. Ron benötigt darüber hinaus eine möglichst lebensecht wirkende Tier- und Pflanzenwelt, damit seine „Spieler“ sich darin wohl fühlen. Der aufstrebende Programmierer steckt seine ganze Kreativität und sein gesamtes Know-How in die Entwicklung dieses neuen Spieles. Für ein Privatleben hat er schon lange keine Zeit mehr. Er lebt von seiner attraktiven Ehefrau Lisa getrennt, seinen kleinen Sohn Jonte sieht er nur an Wochenenden. Ein junger Mann namens Yannick Adams steht Ron als Entwicklungsassistent und Testspieler zur Seite, während Rons ehemaliger Assistent Lutz auf Rache sinnt. Lutz Singer führt eine Hackerkneipe und zeigt einen deutlichen Hang zur Kriminalität. Er stellt nicht nur für X-World, sondern auch für Ron eine Bedrohung dar… und letztendlich stellt sich die Frage: „Wird das Gute über das Böse siegen?“ Der Autor entführt seine Leser gleich zu Beginn in die Wunder der virtuellen Welt und lässt keine Sekunde Langeweile aufkommen. Er informiert über die Lebensumstände seines Protagonisten und dessen Familie und erzählt von Rons Visionen. Eine Schlüsselrolle in diesem Roman hat Yannick Adams inne, der durch den Gewinn der aktuellen eGames Rons Aufmerksamkeit auf sich zieht. Yannik wird als anfänglicher Testspieler im Anschluss immer tiefer in die Geschichte involviert. Der böse Antagonist wird durch die Person des Lutz Singer verkörpert. Ihm ist es zu verdanken, dass der Roman immer mehr an Tempo zunimmt und der Spannungsbogen konstant hoch gehalten wird. Die Handlungen und Motive der Protagonisten waren zwar recht überzeugend dargestellt, ich entwickelte jedoch für keinen der handelnden Personen wirkliche Sympathie. Zudem hätte ich gerne ein klein wenig mehr über einige Nebenfiguren und deren Umfeld erfahren. Die Umsetzung der Grundidee hat mir gut gefallen. In einer Parallelwelt zum realen Leben wird durch die Erschaffung von „X-World“ die Schöpfungsgeschichte der Bibel imitiert. Unzählige Bibelstellen werden zwar ein wenig „angepasst“, man erkennt sie jedoch sofort wieder. Jörg Arndt erstellt hierbei stets einen Bezug zur künstlichen Welt und ermöglicht es seiner Leserschaft, die Erschaffung der Welt „Revue passieren zu lassen“. Interessant wird es, als darüber hinaus auch das Neue Testament zu einem wichtigen Bestandteil der Geschichte von X-World wird. Der Schreibstil ist der jugendlichen Zielgruppe angepasst. Man erhält Einblicke in die Welt der Software-Entwickler und einen Eindruck vom langen, mühevollen Weg bis zur Entstehung eines Computerspiels. Die Spielsucht und die Verlagerung sozialer Kontakte bei Jugendlichen ins Internet, soziale Plattformen und der Kampf „Gut gegen Böse“ sind gewichtige Themen und nehmen viel Raum in diesem Buch ein. Hinsichtlich des Unterhaltungswertes und des hohen Spannungsfaktors hat dieses Buch sicherlich die Höchstwertung verdient. Mich persönlich haben jedoch abgesehen von einigen anderen Kleinigkeiten vor allem die großzügige Verwendung des Fäkaljargons und die Beschreibung sexueller Erregung des minderjährigen Jonte irritiert bzw. gestört. Dies hätte ich dem Bereich der erotischen Literatur bzw. des „Groschenromans“ zugeschrieben, niemals aber von einem Christlichen Verlag erwartet. Die optische Aufmachung des Buchcovers ist vortrefflich gelungen. Der Augenausdruck des Mannes auf der Titelseite verdeutlicht dessen brennende Ungeduld, tief in künstliche Welt von „X-World“ einzutauchen und ein Paralleldasein zum realen Leben zu führen... im Fokus dabei symbolisch der Baum im Garten Eden. Fazit: „X-World“ stellt für jugendliche Leser einen interessanten Ausflug in die Welt der Bibel dar, glänzt mit einem hohen Spannungsbogen und gibt großzügige Einblicke in die virtuelle Welt mit all ihren Vor- und Nachteilen.

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