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Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

(13)

»Weise, komisch, lebensbejahend.«
Joanne Harris
Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreissende Hymne an das Leben und an das Menschsein - ebenso unterhaltsam wie berührend.
»Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig

Rezension
"Absolut empfehlenswert!"
buchnotizen.de 18.03.2016
Portrait

Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28071-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 180/135/30 mm
Gewicht 342
Originaltitel Reasons to stay alive
Verkaufsrang 13.704
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Dieses Buch ist unmöglich
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2016

"Ich will Bücher lesen, die mich zum Lachen bringen und zum Weinen bringen, dir mir Angst und Hoffnung machen und mich triumphieren lassen. Ich will, dass ein Buch mich umarmt oder am Kragen packt. Ich habe auch nichts dagegen, wenn es mir einen Schlag in den Magen versetzt. Denn... "Ich will Bücher lesen, die mich zum Lachen bringen und zum Weinen bringen, dir mir Angst und Hoffnung machen und mich triumphieren lassen. Ich will, dass ein Buch mich umarmt oder am Kragen packt. Ich habe auch nichts dagegen, wenn es mir einen Schlag in den Magen versetzt. Denn wir sind hier, um zu fühlen." Dieses Zitat, dass in "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben" vorkommt, könnte nicht treffender sein. Es hat die Kraft, dich zu retten. Es rettet dich vor dem Abgrund, vor der Dunkelheit, vor der Leere und vor den alles verschlingenden Monstern, die diese Krankheit umgibt. In kleinen kurzen Kapiteln, die wirklich leicht verständlich, authentisch geschrieben und locker sind, lernt man den Kampf mit dieser Krankheit - dieser wirklich schlimmen und sogar tödlichen Krankheit - besser verstehen. Man fühlt sich als Krieger, mit Schild und Schwert, nur das der Drache, den man besiegen muss, von der Stärke unserer Gedanken abhängig ist. Kleine anregende Listen begleiten das Buch beständig und frischen auf. Sie sind Anstoß wie Anleitung. Teilweise ein kleiner Ratgeber, auch wenn es mehr als das ist. Diese Geschichte, ist keine Geschichte, es ist auch kein wissenschaftlicher Text über eine psychische Erkrankung, sondern ein ganz persönliches Werk, in dem der ein oder andere sich wiederfindet. Mit viel Herz geschrieben, spiegelt es tausend Aspekte wieder, wie Wasser dass sich in einem Teich bricht und glitzert. Eine Lektüre, für jene, die sich darin wiederfinden oder für diejenigen, die andere darin wiederfinden oder einfach nur für die, die gefunden werden wollen.

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Lebensbejahend
von Nicole aus Nürnberg am 17.04.2016

Meine Meinung zum Buch: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meiner Blogseite :) Inhalt in meinen Worten: Dieses Buch ist eigenwillig, lebendig, und doch auch still, und doch sind die stillen Worte laut, es ist nicht einfach einzusortieren und doch ist es... Meine Meinung zum Buch: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meiner Blogseite :) Inhalt in meinen Worten: Dieses Buch ist eigenwillig, lebendig, und doch auch still, und doch sind die stillen Worte laut, es ist nicht einfach einzusortieren und doch ist es ein Lebensbuch, ein Buch, dass das Leben bejaht! Voller Beispielen, Abgründen, Aufschwingen und auch Dahinplätscheren Zeiten erzählt dieses Buch die Geschichte von Matt. Tauche ein, denn mehr als gewinnen kannst du nicht! Wie fand ich das gelesene? Wie schon im Unterpunkt Inhalt in meinen Worten, ist dieses Buch nicht einfach einzusortieren. Einerseits Sachbuch, andererseits ein Lebensbericht, ein Wachrütteln, ein Schmunzeln, ein staunen und ein erkennen. Jedoch, auch wenn es witzig ist, sind die witzigen Szenen versteckt, und vielleicht kann ein Mensch der selbst durch diese Höhle der Depression musste dieses Buch besser verstehen, zumindest den Humor im Buch? Ich selbst habe die wertvollen Tipps, die Gedanken zum Leben, und auch die verschiedenen Menschen die Matt in seinem Werk verwendet um an ihrem Beispiel zu zeigen, dass es weiter gehen kann, genossen. Wenn es zugleich auch traurig machte wenn man an den Schauspieler denkt, der sich selbst das Leben genommen hat. Und doch ist es nicht der einzige der starb, an dieser Krankheit. Oft kritisiert die Kirche, dass Selbstmörder nicht in den Himmel könnten, doch hier muss ich an Luther denken der einst sagte: Was kann ein Mensch dafür, wenn der Teufel ihn um das Leben betrügt. So wie als wenn Räuber im Wald einen reichen Menschen überfallen? Und doch wird ständig geurteilt und das Loch, dass in einer Familie, in einem Freundeskreis gerissen wird, wenn ein Mensch stirbt, ist nicht schön. Umso mehr freute ich mich, dass Matt das Leben bejaht und mehr als 100 Gründe angibt, warum es sich lohnt die Zeit, die schwere Zeit, zu überstehen. Doch auch sagt er, geh nicht allein durch, hol dir die Hilfe, die du brauchst, mach es nicht alleine, und doch gehe Dinge sorgfältig an, nicht zu leichtfertig Medikamente schlucken, denn gewisse Bereiche sind bis heute nicht wirklich erforscht. Medikamente haben auch ihre Nebenwirkungen und doch macht er klar: Höre auf dich! Fühle dich, fühl dich in dich selbst ein, was brauchst du? Diese Frage ist ja nicht immer einfach zu beantworten, und umso schöner finde ich, dass er keine vorgekauten Antworten gibt, sondern dazu anregt zu entdecken. Für mich ist das Buch ein buntes, und reiches Buch an Tipps, an Mitgefühl, an Spielerei von Worten, an Hoffnung und doch auch ein Blick in die Tiefe. Fazit: Wer einfach Lebensmut braucht, sollte dieses Buch lesen! Wer mit Worten spielen lernen möchte, sollte mit diesem Buch das spielen lernen! Sterne: Ich gebe diesem wunderbaren Buch gerne 5.

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Matt Haig ist großartig! Durch seinen Mut ist dieses Buch wie ein guter Freund. Es nimmt nicht und gibt so unglaublich viel
von Sandra251/memybooksandI aus Bayern am 08.04.2016

'Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.' Matt Haig" Ich finde den... 'Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.' Matt Haig" Ich finde den Schreibstil großartig. Matt Haig erzählt ganz unverblümt von seinen eigenen Erlebnissen und Gefühlen. Er hat viel über Symptome, Erkennungszeichen, Medikamente und Genesungsmöglichkeiten recherchiert und beschreibt diese in Verbindung mit seinen eigenen Erfahrungen, ohne zu langweilen oder den Leser zu bombardieren.  "Ziemlich gute Gründe um am Leben zu bleiben" zu lesen ist wie, ein Studium bei dem Lieblingsdozenten. Matt Haig spricht seine Leser viel mit "Du" an, erzählt aus eigener Erfahrung und aus allgemeinen Erfahrungen. Er zitiert oft sehr bedeutende Persönlichkeiten, die selbst an Depressionen litten und zeigt so, wie er selbst immer wieder aus der Dunkelheit zurückgefunden hat. Ihr würdet euch wundern, wer alles auf dieser Liste steht. Ich sollte vielleicht klarstellen, dass ich Selbsthilfe-Bücher eigentlich absolut nicht leiden kann. Sobald jemand anfängt mir zu sagen "Das wird schon wieder, du musst nur..." oder "Ja, dann müssen Sie halt was ändern..." würde ich am liebsten, mir die Haare ausreißend, schreiend davon laufen! Ich hab auch keine Lust mir eine Liste zu machen oder mir in meinem Kopf einen Wohlfühlraum einzurichten in den ich mich zurück ziehen kann - Ich halte das alles für absoluten Schwachsinn, weil mir das einfach nichts hilft! Was ich mir wünsche, dass man erkennt: Depression ist eine ernsthafte Krankheit. Aber auch, dass man mich trotzdem nicht behandelt, als ob ich irre oder minderwertig wäre. Ich will kein Mitleid und auch nicht darüber reden wie ich mich fühle. Ich erwarte auch nicht, dass jemand weiß wie ich mich fühle, wenn er selbst noch nicht so gefühlt hat. Warum ich das Wort so oft schreibe? Na weil es genau darum geht: Um das Gefühl. Matt Haig kann diese Gedanken sehr gut nachvollziehen, Demnach handelt es sich bei diesem Buch nicht um ein klassisches Buch zur Selbsthilfe. Sondern eher um seine Möglichkeit sich selbst und zugleich anderen zu helfen. Der Leser ist eher mit einem Zuhörer vergleichbar und der Autor erspart mit seinem Buch die Last der "Selbstbeteiligung". Matt Haigs Buch ist wie ein Freund der unglaublich viel gibt, aber nichts dafür verlangt. Den Tatsachen ins Auge zu blicken ist nicht leicht, aber der Autor versucht es und es gelingt so gut wie es kann. Ich muss auch zugeben, dass ich die letzten Tage nicht besonders gut geschlafen habe. Ich bin noch nachdenklicher geworden und war oft traurig, aber ich habe auch das Gefühl, jemanden gefunden zu haben, der mich versteht ohne von mir etwas preisgeben zu müssen. Das Buch ist in mehrere Phasen eingeteilt, wie wir sie z.B. auch von den Phasen der Trauer kennen, nur eben angepasst auf die Depression. Die erste Phase ist das "Fallen", darauf folgen: Landen, Aufstehen, Leben und Sein. Ich habe das Buch von vorne bis hinten mit unendlich vielen Post-ist durchgearbeitet und von Teil zu Teil ging es mir immer besser. "Ziemlich gute Gründe um am Leben zu bleiben" gibt mir das, was ich schon lange gesucht habe. Mit seinem leicht selbst ironischen, unverblümten, sachlichen und ehrlichen Schreibstil, liest sich das Buch einfach ganz toll und durch die sehr gut recherchierten und gesammelten Zahlen, Daten, Fakten reicht es dem Leser seine helfende Hand. Ein Buch für alle Betroffenen und Menschen die gerne verstehen und helfen wollen. Es ist mit Mut geschrieben und ermutigt seine Leser.

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Ein Mutmacher
von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2016

Matt Haig hat ebenfalls ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben. Doch bis er Kraft genug hatte, sein Leben zu leben, ging er buchstäblich durch die Hölle. Als Matt 24 Jahre alt war, schlich von heute auf morgen der schwarze Hund der Depression um die Ecke und hinterließ ein... Matt Haig hat ebenfalls ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben. Doch bis er Kraft genug hatte, sein Leben zu leben, ging er buchstäblich durch die Hölle. Als Matt 24 Jahre alt war, schlich von heute auf morgen der schwarze Hund der Depression um die Ecke und hinterließ ein Häufchen nach dem nächsten. Das schwarze Loch im Boden, der fiese, sabbernde Kobold auf der Schulter, der schwarze Hund, ein Tunnel ohne Ausgang – die Depression hat so viele Gesichter, doch eines bleibt immer gleich: Es ist schwierig, jemandem, der selbst nicht an Depressionen leidet, mit Worten zu vermitteln, wie sich das anfühlt. Depression und allgemein viele psychische Krankheiten sind meistens unsichtbar und daher sehr schwer greifbar .Dieses Buch ist eine berührende, witzige und mitreisende Hymne an das Leben uns absolut Lesenswert.

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Mit so einer Leichtigkeit über so eine Schwere zu schreiben ist eine Kunst
von Bücherkrähe am 23.05.2016

“Leid ist kein Leistungssport” In Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben berichtet Matt Haig von seiner Depression und seinen Angstzuständen, wie sie das erste Mal auftraten und ihm das Leben zur Hölle machten, wie sie sein Leben in den letzten Jahren begleiteten und wie er heute mit ihnen lebt.... “Leid ist kein Leistungssport” In Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben berichtet Matt Haig von seiner Depression und seinen Angstzuständen, wie sie das erste Mal auftraten und ihm das Leben zur Hölle machten, wie sie sein Leben in den letzten Jahren begleiteten und wie er heute mit ihnen lebt. Er erzählt nicht chronologisch, sondern eher episodisch. Vor allem ist er ein großer Freund von Listen, was man auch an den vielen merkt, die sich in diesem Buch finden. Mal zählt er alle seine Symptome auf, “Dinge, für die man mir mehr Mitgefühl entgegenbrachte als bei der Depression”, oder “Was Leute zu Depressiven sagen, was sie in anderen lebensbedrohlichen Situationen nie sagen würden”. Er erzählt, wie ein Gang zum Kiosk um die Ecke zur Leistung des Monats werden kann, und wie ihm seine damalige Freundin und heutige Ehefrau unterstützt hat. Vor allem Berichtet er davon, wie er dachte, dass es nie besser werden würde, und dass es eben doch langsam, ganz langsam besser wurde. Er hat keinen Masterplan, um aus dieser Krankheit rauskommen, und das sagt er auch nicht. Matt Haig macht etwas viel Wichtigeres: Er gesteht jedem sein eigenes Leid mit der Krankheit zu ohne zu belehren, und am Ende gibt er Hoffnung, dass man eine Depression überleben kann. “Der Unterschied zwischen Depression und Traurigkeit ist ungefähr so groß wie der zwischen wirklichem Verhungern und leichtem Appetit” Allerdings macht Haig auch deutlich, dass eine Depression kein Spaziergang ist. Es ist ein Kampf um das eigene Leben, mal nur um die rudimentärste Lebensqualität, oft genug aber auch um Leben und Tod. Diese Kämpfe werden wöchentlich, täglich, stündlich ausgefochten. Ein stetes Ringen mit einem selbst um jeden Moment. Haig zeigt damit klar, dass diese Krankheit gefährlich und nicht mit Traurigkeit zu verwechseln ist. Wie oft hört man Menschen sagen “Ach, ich bin auch manchmal voll depri”, oder “Du musst nicht traurig sein, denk einfach an etwas Schönes, dann läuft es schon wieder!” Die Beispiele sind endlos. Allerdings führt ein Gefühl von Traurigkeit in der Regel eher nicht zu Selbstmord, bei Depressionen gehören Suizidgedanken, Versuche und erfolgreiche Suizide jedoch fast mehrheitlich zum Krankheitsbild. Als ich die ersten Rezensionen zu diesem Buch las, dachte ich “Kein Buch kann so gut sein, schon gar nicht zu diesem Thema.” Ich habe mich geirrt. Der Stil ist leicht, direkt und schnörkellos. Die kurzen Kapitel machen das Lesen leicht, was angesichts der Thematik eine Erleichterung ist. Auch die Listen zwischendurch lockern den Text und schaffen vor allem eins, was man bei einem Buch über Depressionen nicht unbedingt erwartet: man lacht. Laut und herzlich. “Am Ende braucht man mehr Mut, um zu leben, als um sich umzubringen. – Albert Camus” Man fühlt sich bei diesem Buch verstanden und entwickelt für andere Betroffene Verständnis. Man bekommt eine Idee von dem, was an Depression erkrankte Menschen am Tiefpunkt der Krankheit fühlen und warum manche keinen anderen Ausweg als den Tod sehen. Das ist traurig und verstörend, aber wichtig, um diese Krankheit, die nach wie vor belächelt und stigmatisiert wird, besser zu verstehen. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Buch nicht nur Betroffenen helfen kann und wird. Auch Angehörige, seien es Freunde, Familie, Lehrer, Arbeitskollegen bekommen einen Einblick in diese Krankheit, wie ihn bei weitem nicht alle Betroffenen formulieren können. “Depression ist immer kleiner als du, auch wenn sie dir riesig vorkommt.”

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Viel mehr als nur ein Roman!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2016

Nach "Ich und die Menschen" war ich sehr neugrierig was in dem neuen Roman von Matt Haig auf mich zukommt. Und es ist sehr viel mehr als ein Roman, eigentlich ist es ein Sachbuch/Ratgeber, welchen man nicht mehr aus der Hand legen mag. Und zwar geht es um ein Thema das... Nach "Ich und die Menschen" war ich sehr neugrierig was in dem neuen Roman von Matt Haig auf mich zukommt. Und es ist sehr viel mehr als ein Roman, eigentlich ist es ein Sachbuch/Ratgeber, welchen man nicht mehr aus der Hand legen mag. Und zwar geht es um ein Thema das eher selten direkt angesprochen wird, nämlich um Depressionen. Aber es ist kein Ratgeber der einem sagt was man tun sollte und was man eher lassen sollte. Matt Haig erzählt über seine eigenen Erfahrungen über seine eigene Depression so anschaulich und bildlich, dass man es wie ein Roman liest und sich selbst über sich und die seine Mitmenschen Gedanken macht, ohne dabei selbst "depressiv" zu werden. Es gibt Kaptiel zum Nachdenken, aber auch Kapitel zum Lachen und Schmunzeln. Eine wunderbare Mischung und äußerst empfehlenswert!

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..Ein Buch, dass Mut macht...
von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2016

Matt hat mit vierundzwanzig Jahren eine Depression. Er fällt in ein tiefes Loch und versucht aber gegen diese fiese Krankheit anzukämpfen. Ein etwas anderer Ratgeber, sehr persönlich und gut lesbar.

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Gesunde Gedanken über eine oft verkannte Krankheit
von Uli Geißler aus Fürth am 03.08.2016

Der Autor hat gleich zu Beginn zweierlei geschafft: erstens, dass er sich selbst heilend gewagt hat, seine eigenen Geschichte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, zum anderen, dass er das Interesse der Öffentlichkeit wecken konnte, seine persönliche Geschichte erfahren zu wollen. Mag sein, dass der Titel ? so wie... Der Autor hat gleich zu Beginn zweierlei geschafft: erstens, dass er sich selbst heilend gewagt hat, seine eigenen Geschichte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, zum anderen, dass er das Interesse der Öffentlichkeit wecken konnte, seine persönliche Geschichte erfahren zu wollen. Mag sein, dass der Titel ? so wie bei mir ? dazu beitrug, denn der darin enthaltene Optimismus trägt all diejenigen, welche von der beschriebenen Belastung und Krankheit nicht erfasst sind. Matt Haig beschreibt in geradezu erstaunlich leichter Weise seine eigenen Erfahrungen, die sich langsam entwickelnde Erkrankung, seine Gedanken und Gefühle. So vermittelt er Erzählstil eine ganze Reihe von Fakten über das Wesen der Krankheit und informiert, ohne ein Fachbuch verfasst zu haben. Das ist authentisch und wer nicht selbst unter Depressionen leidet oder litt, kann sich zumindest besser in so eine Lage hineinversetzen. Eine Verbindung zur Welt stellt er her, indem er auch über andere Erkrankte berichtet oder darstellt, wie die Krankheit sich unterschiedliche Erscheinungsweisen sucht und sich bei jeder und jedem Betroffenen sehr individuell zeigt. Er stellt fest und legt offen, dass Depressionen oftmals längst da sind, bevor man sich dessen vielleicht bewusst ist, aber zum Glück benennt er auch immer wieder hilfreiche Möglichkeiten, damit umgehen zu können. Freilich kein Allheilmittel und sicher nicht die einzige oder starke Hilfe macht er doch deutlich, dass einen wesentlichen Anteil an einem Lebenserhaltenden Umgang mit der Krankheit gute Beziehungen und Kontakte zu und mit anderen Menschen beitragen können. Ob das Buch von Depression gepeinigten Menschen helfen kann, wage ich zu bezweifeln, die enthaltenen Verhaltensweisen, Zusprüche, Lebensbejahenden Aspekte und Gründe und die vermittelte innere und äußere Haltung der Krankheit gegenüber im erlebten Alltag einer erkrankten Person, könnten es meiner Ansicht nach jedoch. Ein ermutigendes Buch über eine verkannte und vielfach im Verborgenen verbreiteten Krankheit mit einem angedeuteten Weg aus dem Dunkel ins lichte Leben.

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Ein gutes Buch von jemanden, der mit dem schwarzen Hund kämpft
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 01.05.2016

Cover Mir gefällt die Schlichtheit des Covers und es passt hervorragend zum Titel und zum Buch. Der depressive Mensch steht am Abgrund, sieht alles schwarz und weiß, dabei ist das Leben bunt und bietet viele gute Gründe am Leben zu bleiben. Hier hat sich mal wirklich jemand Gedanken bei der Gestaltung... Cover Mir gefällt die Schlichtheit des Covers und es passt hervorragend zum Titel und zum Buch. Der depressive Mensch steht am Abgrund, sieht alles schwarz und weiß, dabei ist das Leben bunt und bietet viele gute Gründe am Leben zu bleiben. Hier hat sich mal wirklich jemand Gedanken bei der Gestaltung des Covers gemacht - super! Allgemeines Gebunden, 304 Seiten Ungewöhnlich kleines Format (kleiner als ein übliches Taschenbuch) 5 Teile, jeweils unterteilt in mehre kurze Kapitel Erzählung in der Ich-Perspektive Mischung aus Sachbuch, Ratgeber und Biografie Erster Satz Vor 13 Jahren wusste ich, dass dieses Buch gar nicht möglich war. Meine Meinung Dieses Buch ist ungewöhnlich – in vielerlei Hinsicht. Zunächst einmal ist es nicht wirklich in eine Kategorie einzuordnen, sondern es ist ein bisschen von allem – Sachbuch, Ratgeber, Biografie. Da ich mich nicht auf eine Kategorie festlegen wollte, habe ich es hier in die Kategorie „Sonstiges“ gesteckt. Das Buch ist in fünf große Abschnitte geteilt, welche den Phasen der Depression von Matt Haig folgen und entsprechend betitelt sind: Fallen, Landen, Aufstehen, Leben, Sein. Die Teile untergliedern sich wiederum in mehrere Kapitel, die sehr unterschiedlich gestaltet, aber immer relativ kurz gehalten sind (oft nur 1-2 Seiten bis max. 10). Es gibt Beschreibungen von persönlichen Erlebnissen aus Matts Leben und von seinen Gefühlen, verschiedene Listen und Aufzählungen (z.B. berühmte Personen mit Depressionen; Matts Symptome; Wie man für Personen mit Depression da ist), Ferngespräche in die Vergangenheit (das heutige Ich spricht mit dem damaligen Ich) sowie reine Fakten und Informationen zum Thema Depression und Selbstmord. Während die ersten Kapitel noch weitestgehend eine eher traurige Grundstimmung widerspiegeln, macht sich nach und nach Hoffnung und eine positivere Stimmung breit. Matt erzählt, wie es anfing, wie er sich gefühlt, was ihm geholfen hat, wie er es geschafft hat, mit der Depression zu leben. Er erzählt seine Geschichte sehr einfühlsam und oft mit einer Prise Humor ohne dabei jemals den Zeigefinger zu heben oder alles besser zu wissen. Insgesamt habe ich es als ein sehr intensives Buch empfunden. Obwohl die Kapitel so kurz sind, hat jedes meine volle Konzentration verlangt. Jedes Kapitel verdient es, aufmerksam gelesen zu werden. Und in jedem Kapitel lässt sich eine besonders treffende Beschreibung, eine tolle Metapher, ein Vergleich finden. Matt Haig versteht es wirklich, mit Worten umzugehen. Daher ist mein ganzes Buch auch voll geklebt mit Post-its, um diese Stellen zu markieren. Hier ein paar Beispiele: "Das waren vier Menschen, die mich liebten. In diesem Moment wünschte ich, ich hätte niemanden. Keine einzige Seele. Liebe hielt mich hier gefangen. Dabei wusste keiner von ihnen, wie es sich anfühlte, wie es in meinem Kopf aussah. Hätten sie sich auch nur 10 Minuten in meinem Kopf aufhalten können, hätten sie vielleicht gesagt „Oh, ja, okay. Spring. Es geht nicht, dass du solchen Schmerz ertragen musst. (…)" (S.24) "Auf dich warten ungelesene Bücher, die dich bereichern, Filme mit einem extragroßen Eimer Popcorn auf dem Schoß, du wirst tanzen und lachen und Sex haben und am Fluss laufen gehen und nächtliche Gespräche führen und lachen, bis es weh tut. Das Leben wartet auf dich. Im Moment steckst du hier fest, aber die Welt wartet auf dich. Halt durch, wenn du irgend kannst. Das Leben ist es immer wert." (S. 140 f.) "Einen Normalzustand gibt es nicht. Normal ist subjektiv. Auf unserem Planeten gibt es sieben Milliarden Versionen von normal." (S.151) "Vor allem ist da die Intensität. Sie sprengt die normale Skala der Emotionen. Wenn du drinsteckst, steckst du richtig drin. Du kannst nicht aus der Depression raustreten, ohne aus dem Leben rauszutreten, denn sie ist das Leben." (S. 155) "Jedesmal, wenn ich ein großartiges Buch las, hatte ich das Gefühl, als läse ich eine Art Karte, eine Schatzkarte, und der Schatz, zu dem sie mich führte, war eigentlich ich selbst." (S. 162) "Vielleicht ist sie (die Depression) eine dunkle Wolke, die über den Himmel zieht, aber wenn das die Metapher ist, bist du der Himmel. Du warst vor ihr da. Die Wolke kann nicht ohne den Himmel existieren, aber der Himmel kann ohne die Wolke existieren." (S. 212) Da ich selbst glücklicherweise keine Depressionen habe, kann ich nicht beurteilen, ob dieses Buch an Depression erkrankten Leuten helfen kann. Ich kann es aber auf jeden Fall für Angehörige und Freunde depressiver Menschen empfehlen, so wie ich es einer bin. Das Buch hat mich noch einmal intensiv über das Thema Depression nachdenken und reflektieren lassen, es ist jedoch auch nicht immer ganz einfach zu lesen und man muss auch wirklich in der Stimmung dafür sein, Fazit Eine empfehlenswerte Mischung aus Sachbuch, Ratgeber und Biografie, die aus Sicht eines Betroffenen gut über das Thema Depression informiert und bei der auch eine Prise Humor nicht fehlt

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Du bist größer als die Depression
von einer Kundin/einem Kunden am 15.04.2016

"Die Wolke kann nicht ohne den Himmel existieren, aber der Himmel kann ohne die Wolke existieren." Mit 24 Jahren fiel der für seinen Roman "Ich und die Menschen" bekannte Autor Matt Haig in eine tiefe Depression. Über ein Jahr dauerte es, bis er langsam wieder seinen Weg heraus fand. Ganz... "Die Wolke kann nicht ohne den Himmel existieren, aber der Himmel kann ohne die Wolke existieren." Mit 24 Jahren fiel der für seinen Roman "Ich und die Menschen" bekannte Autor Matt Haig in eine tiefe Depression. Über ein Jahr dauerte es, bis er langsam wieder seinen Weg heraus fand. Ganz überwunden hat er die Depression selbst heute noch nicht und auch die Angstzustände, die ihn seit damals immer wieder befallen, kann er nicht immer abschütteln, doch Matt Haig hat gelernt damit umzugehen. In diesem Buch, das teils Erfahrungsbericht und teils Ratgeber ist, erzählt er von seinen dunkelsten Stunden und wie er es schafft, diese immer wieder hinter sich zu lassen. Mit "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben" wollte der Autor erreichen, dass sich Betroffene verstanden und nicht allein fühlen, wieder Mut schöpfen können und vielleicht auch hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe bekommen. Ich glaube, das ist ihm gut gelungen. Ich empfehle dieses Buch auch nicht betroffenen LeserInnen, die gern mehr als bloße Daten und Fakten über die Krankheit erfahren würden.

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Ziemlich gute Gründe...
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 21.03.2016

Ich und die Menschen war ein großer Erfolg, so war mir der Autor auch schon bekannt. Hier sprach mich vor allem der Titel an. In meinen Berufsleben wie in meinem Alltag sind psychische Erkrankungen ein fester Bestandteil, so war mir klar. Dieses Buch will ich lesen. Müsste ich dieses... Ich und die Menschen war ein großer Erfolg, so war mir der Autor auch schon bekannt. Hier sprach mich vor allem der Titel an. In meinen Berufsleben wie in meinem Alltag sind psychische Erkrankungen ein fester Bestandteil, so war mir klar. Dieses Buch will ich lesen. Müsste ich dieses Buch in drei Worten beschreiben. Wären es die Wörter ehrlich, authentisch und offen. Ich glaube, wenn wir genau hinhören, bietet das Leben immer Gründe, nicht zu sterben. Seite 25 Matt Haig erzählt erschreckend ehrlich, wie ihn Depression und Panik überkamen. Wie hilflos er sich fühlte, erschlagen und erdrückt. Alls gebe es nur noch Dunkelheit, nie wieder Licht. Zu keiner Sekunde zweifelte ich daran, dass er dies genau so erlebt hat. Auch wenn einige Ereignisse / Gefühle für mich, als jemanden der nie so gefüllt hat nicht nachvollziehbar waren. Man merkt ganz deutlich, da erzählt jemand aus seiner eigenen Erfahrung. Für einen Außenstehenden sind diese Empfindungen kaum realisierbar. Deswegen hilft es enorm, so ehrlich zu lesen, wie man sich fühlt, wenn einen z.B eine Panik Attacke überrascht. Es gibt da diese Vorstellung, dass man entweder liest, um zu fliehen, oder um sich zu finden. Eigentlich sehe ich da keinen großen Unterschied. Indem wir fliehen, finden wir uns. Seite 161 Wie gesagt ist dieses Buch sehr ehrlich. So berichtet der Autor auch, dass auch jetzt nicht immer alles gut ist. Es immer noch dunkle Tage gibt. Doch nun weiß, wie er etwas Licht schaffen kann. Was nicht immer klappt. Man begleiten langsam wie es im besser geht. Gefallen hat mir, wie er sich nicht als allwissend dargestellt hat. Nur weil er es so empfand, heißt es nicht ,das andere es auch so empfanden. So mochte er z.b keine Psychopharmaka nehmen, verteufelt diese aber nicht allen anderen gegenüber. Er beurteilt nicht, sondern berichtet nur. Fragst dich, ob auf dem Brettspiel des Lebens alles, was wir für Leitern nach oben hielten, in Wirklichkeit Rutschen waren, auf denen wir immer weiter nach unten geschlittert sind. Seite 200 Geschrieben ist dieses Buch nicht als klassischer Roman. Es sind immer wieder kurze Texte. Diese sind eher etwas lose, knüpfen also nicht direkt an den Vorherigen an. Es gibt auch einige Aufzählungen / Faktensammlungen z.b von Prominenten die an Depressionen erkrankt sind und sich nicht umgebracht haben. Gegen Ende gibt es eine Sammlung von hashtags mit Gründen am Leben zu bleiben. Dies ist zwar eine schöne Idee, hat mir im Buch aber nicht so gut gefallen, da es recht viel Raum einnahm. Fazit: Ehrlich, offen und authentisch. Und doch auch mit Humor. Psychische Erkrankungen sind leider immer noch etwas, über dass man nicht spricht. Dieses Buch ist ein guter Schritt gegen das Schweigen. Betroffene können sich zumeist identifizieren und Angehörige /interessierte Außenstehende bekommen einen guten Einblick, wie es sein kann von Depressionen und Panikattack beherrscht zu werden.

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Matt Haig und die Depression.
von kvel am 20.03.2016

Inhalt und meine Meinung: Der Autor schildert in dieser Autobiographie sein durchlebtes Leid als er vor vielen Jahren eine Depression bekam, wie er sie durchstand und überwand und all die Höhen und Tiefen dazwischen. Er schreibt sehr intensiv über seine Erlebnisse, über den Krieg in seinem Innersten, über die Angstattacken, die... Inhalt und meine Meinung: Der Autor schildert in dieser Autobiographie sein durchlebtes Leid als er vor vielen Jahren eine Depression bekam, wie er sie durchstand und überwand und all die Höhen und Tiefen dazwischen. Er schreibt sehr intensiv über seine Erlebnisse, über den Krieg in seinem Innersten, über die Angstattacken, die es ihm zeitweise unmöglich machten das Haus zu verlassen. Und dass dies alles für jemanden andern nicht nachvollziehbar ist. Er berichtet von der Verschärfung oder besser Intensivierung (statt Abstumpfung) seiner Empfindungen während einer akuten Depression. Sehr gelungen fand ich seinen Inneren Dialog, den sein ?Heutiges Ich? und sein ?Damaliges Ich? als ein ?Ferngespräch in der Vergangenheit? miteinander führten (S. 215): ?Damaliges Ich: Allmählich fange ich an, an dich zu glauben. Heutiges Ich: Danke. Damaliges Ich: Ich meine, an die Möglichkeit, dass es dich geben könnte.? Ebenfalls bemerkenswert fand ich die Auflistung der ?Dinge, für die man mir mehr Mitgefühl entgegenbrachte als bei der Depression: Tinnitus. Fazit: Die Zeit heilt doch alle Wunden und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können.

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Wenn die Welt nur nich grau ist...
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2016

Matt Haig litt unter Depressionen und hat sie überwunden. Nun will er seine Erfahrungen mit den Lesern teilen. Zunächst war ich skeptisch und erwartete den typischen "sei positiv, alles wird gut"- Ton wie in ähnlichen Ratgebern. Doch dieses Buch ist mehr. Leitfaden, Erfahrungsbericht, Zitatsammlung, Roman - alles in einem. Ich empfehle... Matt Haig litt unter Depressionen und hat sie überwunden. Nun will er seine Erfahrungen mit den Lesern teilen. Zunächst war ich skeptisch und erwartete den typischen "sei positiv, alles wird gut"- Ton wie in ähnlichen Ratgebern. Doch dieses Buch ist mehr. Leitfaden, Erfahrungsbericht, Zitatsammlung, Roman - alles in einem. Ich empfehle dieses Buch alles, die unter der Krankheit leiden, oder jemanden kennen, der es tut. Ich glaube wirklich es hilft zu verstehen und zu überstehen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ehrlich, treffend und berührend erzählt Matt Haig von der schlimmsten Phase seines Lebens und liefert dabei zahlreiche Gründe, warum das Leben lebenswert ist!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
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Ganz klar 5 Musen. Ich fand es toll! Klare Leseempfehlung für Betroffene und definitiv auch was für Angehörige. Ich sag nur: Lass sie gehen wie die Eiskönigin in Frozen XD

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Matt Haigs Kampf gegen die Depression und sein Weg zurück ins Leben. Ergreifend, beeindruckend und mit einer gewissen Leichtigkeit geschrieben. Absolute Leseempfehlung!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

An sich gefällt mir das Buch sehr gut, allerdings fehlt mir etwas Tiefgang. Trotzdem sehr lesenswert.

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