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Zimtsommer

Roman. Deutsche Erstausgabe

(7)

Ada kennt das grosse Glück. Doch an einem einzigen Tag verliert sie ihre Familie und damit alles, wofür sie gelebt hat. Von Trauer überwältigt, will Ada nur noch weg und mietet Hals über Kopf ein Hausboot in Seattle. Dort, mitten auf dem See, wartet eine alte Geschichte von grossen Träumen und tragischer Liebe auf sie - und eine Begegnung, die ihr den Glauben an das Leben wiederschenkt ...


Portrait
Sarah Jio ist Journalistin und schreibt seit Jahren für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. 'Glamour', 'SELF', 'The Seattle Times' und 'Marie Claire'. Für 'Glamour' verfasst sie ausserdem einen Blog zum Thema Gesundheit & Fitness. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren drei kleinen Söhnen in Seattle.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 11.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-35886-7
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 187/120/34 mm
Gewicht 318
Originaltitel Morning Glory
Verkaufsrang 33.313
Buch (Klappenbroschur)
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Eine Wahrheit, die 50 Jahre unter Verschluss gehalten wurde.
von Janine2610 am 16.11.2016

Der Klappentext hat mir schon jede Menge fesselnden Lesestoff versprochen und weil ich mich dadurch so stark an die Familiengeheimnis-Geschichten aus Lucinda Rileys Büchern erinnert gefühlt habe, die ich - das darf ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen - wirklich klasse fand, hatte ich dementsprechend hohe Erwartungen an... Der Klappentext hat mir schon jede Menge fesselnden Lesestoff versprochen und weil ich mich dadurch so stark an die Familiengeheimnis-Geschichten aus Lucinda Rileys Büchern erinnert gefühlt habe, die ich - das darf ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen - wirklich klasse fand, hatte ich dementsprechend hohe Erwartungen an »Zimtsommer«. Aber ich wurde nicht enttäuscht! Die Handlung konnte mich hervorragend unterhalten. ~ »Man kann sich nicht selbst entkommen, indem man an einen anderen Ort zieht.« ~ (S. 107) Zuallererst lernen wir Ada kennen (in 2008, den Gegenwart-Kapiteln) und erleben mit, wie sie nach Seattle in ein altes Hausboot zieht, um dort, weit weg von ihrer Heimat in New York, ihre Trauer um ihren Ehemann und die kleine Tochter in den Griff zu bekommen. Kurz darauf springen wir in die Vergangenheit (1959) zu Penny und ihrem Leben mit ihrem wesentlich älteren Mann - einem bekannten Maler, mit dem die Ehe allerdings ziemlich enttäuschend läuft, da er depressiv ist, trinkt, nur wenig Zeit im Hausboot bei Penny verbringt und ihr zu allem Überfluss auch noch Anlass gibt, zu glauben, dass er fremdgeht. Es gibt also zwei Erzählstränge, die sich von Kapitel zu Kapitel abwechseln. Erst hat mir persönlich noch der gegenwärtige Erzählstrang mehr zugesagt, da mir Ada so sympathisch war und ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Aber die Penny-Kapitel wurden nach und nach immer interessanter und spannender, weil man einfach gemerkt hat, dass sich da etwas zusammenbraut, was zu Pennys spurlosem Verschwinden führen könnte. Ich habe mir ständig gedacht, ich muss aufmerksam lesen, damit ich keinen wichtigen Hinweis verpasse, der mir verraten könnte, was mit Penny in weiterer Folge geschieht ... Aber ich war ja sowieso total auf dem Holzweg und habe tatsächlich geglaubt, was die anderen Bootsbewohner über Pennys Verschwinden berichtet haben. ;) ~ »Jeder Mensch, jedes Ding, hat eine Bestimmung in diesem Leben. Du, ich, und auch diese kleine Ackerwinde hier. Wir sind alle miteinander verbunden. Es ist unsere Aufgabe, uns immer wieder daran zu erinnern und uns bewusst zu machen, wie alles ineinandergreift, selbst wenn es sich so anfühlt, als würden die Puzzleteile überhaupt nicht zusammenpassen.« ~ (S. 308) Ada hat in ihrem Hausboot in der Gegenwart also einige alte Gegenstände von Penny gefunden, die sie dazu gebracht haben, mit dem Fotografen Alex weitere Nachforschungen anzustellen. Ich kann verstehen, dass Ada neugierig wird, wenn alle Nachbarn nur erzählen, dass Penny damals verschwunden ist und keiner weiß, wohin. Das Spannende an der ganzen Sache war ja, dass ich einige Parallelen zwischen Penny und Ada feststellen konnte und sodann unbedingt erfahren wollte, wie das kommt. Das Ganze ging sogar so weit, dass Ada sich durch die Spurensuche von ihrer Trauer ablenken konnte und auch in Alex im Laufe der Zeit einen Menschen gefunden hat, der ihr sehr ähnlich zu sein schien. Alex hat Ada viel Verständnis und Vertrauen entgegengebracht hat, was zwischen den beiden allerdings eine Nähe geschaffen hat, mit der Ada im ersten Moment nicht umgehen konnte, weil sich dadurch Schuldgefühle ihrer verlorenen Familie gegenüber gemeldet haben. Es ging in »Zimtsommer« also thematisch auch stark um die Überwindung von Trauer und um das Loslassen von Schuldgefühlen. Den momentanen Jetzt-Zustand zu akzeptieren war für Ada alles andere als leicht, aber Alex war ihr in der Hinsicht eine große Hilfe. ~ »Schätzchen, ich bin dem Glück jahrelang hinterhergelaufen«, erklärt sie und lächelt in sich hinein. »Aber am Glück wächst man nicht. Man wächst nur am Unglücklichsein.« ~ (S. 195) Für mich war das Buch ein teilweise sehr trauriges Leseerlebnis, da die Thematiken, mit denen die Buchfiguren zu kämpfen haben, nicht gerade leichte sind. Die schönen und hoffnungsreichen Momente beim Lesen waren dann jene, mitzubekommen, wie Ada sich mit Alex' Unterstützung entwickelt und wieder zu lächeln lernt. Und fesselnd war die Entwicklung rund um Pennys Verschwinden bzw. das Lügengespinst, auf welches sich Pennys Nachbarn in jener tragischen Nacht geeinigt haben ... und das am Schluss ohnehin ganz anders - Und da war ich wirklich überrascht! - ausgesehen hat, als alle, auch ich, vermutet haben. Und für die backaffinen Leser unter euch: Penny gibt irgendwann sogar noch ein Zimtschnecken-Rezept von sich preis, das man nachbacken kann. - Ich selbst habe das zwar nicht getan, aber laut Buchfiguren soll das Ergebnis köstlichst schmecken! :D Damit wäre dann auch der Bezug zum Buchtitel hergestellt. ;)

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Ein Buch voller Geheimnisse,Schicksalsschläge,Trauer und Mitgefühl.
von YaBiaLina aus Berlin am 12.09.2016

Wir lernen die Geschichte von Penny und Ada kennen,die auch separat von ihnen erzählt werden.Penny ihr Leben spielt im Jahre 1959.Sie wohnt mir ihrem Mann zusammen auf einem Hausboot,dasselbe Hausboot,welches Ada im Jahre 2008 bezieht.Penny ist damals spurlos verschwunden,die Polizei konnte den Fall niemals aufklären und die anderen Bewohner... Wir lernen die Geschichte von Penny und Ada kennen,die auch separat von ihnen erzählt werden.Penny ihr Leben spielt im Jahre 1959.Sie wohnt mir ihrem Mann zusammen auf einem Hausboot,dasselbe Hausboot,welches Ada im Jahre 2008 bezieht.Penny ist damals spurlos verschwunden,die Polizei konnte den Fall niemals aufklären und die anderen Bewohner des Bootsstegs halten ihren Mund über die Ereignisse im Jahre 1959.Ada macht sich nach dem Fund der alten Sachen,die Penny gehört haben,auf die Spurensuche....sie möchte unbedingt wissen,was mit ihr geschehen ist,trotz ihres eigenen harten Schicksalschlages. Durch diese Suche und Aufklärungsversuche entsteht in dem Buch ein gewisse Spannung,die das ganze Buch hinweg präsent bleibt.Aber man hat auch oft Mitgefühl für die beiden Hauptprotagonisten empfunden.Ihre Traurigkeit war doch sehr offensichtlich und spürbar. Die verschiedenen Perspektivenwechsel haben mir auch sehr gefallen und man kam nie durcheinander,man hat sich direkt im passendem Jahr wieder eingefunden. Das Ende ist sehr gelungen und gerade über den Epilog habe ich mich sehr gefreut,da ich daran überhaupt nicht mehr gedacht hatte,als ich das letzte Kapitel las.

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Ein neues Glück
von Klaudia K. aus Emden am 15.08.2016

Ada ist völlig am Ende. Sie hat vor zwei Jahren ihren geliebten Mann und ihre kleine Tochter Ella verloren. Bis zum heutigen Tag ist sie wie traumatisiert und versucht so viel wie möglich zu arbeiten um sich von ihrem Kummer abzulenken. Ihr Psychologe rät ihr in Seattle ein schönes Hausboot... Ada ist völlig am Ende. Sie hat vor zwei Jahren ihren geliebten Mann und ihre kleine Tochter Ella verloren. Bis zum heutigen Tag ist sie wie traumatisiert und versucht so viel wie möglich zu arbeiten um sich von ihrem Kummer abzulenken. Ihr Psychologe rät ihr in Seattle ein schönes Hausboot zu mieten. Sie stellt recht überrascht fest, dass dies eine ausgezeichnete Idee ist, zumal es sich um eine bezaubernde Gegend handelt, die zum Entspannen geradezu einlädt. Im Haus findet sie eine alte Truhe, die einer Dame Namens Penny gehört haben muss. Wer wohl diese Person war? Die Handlung der Geschichte teilt sich in zwei Erzählstränge auf, die in den Jahren 1959 und 2008 angelegt sind. Beide Frauen der jeweiligen Zeitlinie sind sehr warmherzige, sympathische und vor allem starke Persönlichkeiten. Trotz ihres Schmerzes kämpfen sich die beiden Frauen im Leben ihrer Epoche durch den Alltag und erreichen letztendlich das Glück das sie verdienen. Die Autorin wählte für die Story einen angenehm zu lesenden Stil, der über seine sehr verständlichen Formulierungen zur flüssigen Lektüre einlädt. Ein zusätzliches, recht interessantes Detail das ein Geheimnis um Penny umgibt erhöht die Faszination rund um die Bootsstrasse. Die von Ada geschilderten Recherchen führen zu verblüffenden Antworten die den Leser sofort gefangen nehmen und das Buch schwerlich aus der Hand legen lassen. In einem weiteren Erzählstrang merkt Ada, dass sie sich zu dem Nachbarn Alex, der ebenfalls in einem Hausboot wohnt, immer mehr hingezogen fühlt. Beide sind gestrandete Seelen, die eine übergroße Portion Schmerz im Leben erdulden mussten. Werden sie miteinander ein neues Glück finden können? Sarah Jio schrieb in meinen Augen, einen großartigen, ergreifenden und sehr geheimnisvollen Roman, der mich enorm faszinierte. Die völlig unerwartete Überraschung am Ende der Geschichte ist einer der vielen gelungenen Höhepunkte dieser bezaubernden Story. Die Autorin spricht über die Zimt-bezogenen Rezepte über die mentalen auch noch die genüßlich-sinnlichen Empfindungen an, die einfach nur köstlich dazu verführen diese nachzubacken. Dies ist das erste Werk aus der Feder von Sarah Jio, das ich las. Ich bin mir aber sehr sicher, dass ich ihre bereits erschienenen Bücher auf jeden Fall noch nachholen werde. Alles in Allem haben wir hier einen spannenden Sommer-Roman erhalten, den ich zur besten Unterhaltung wärmstens empfehlen kann.

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Die Frauen vom Hausboot
von leseratte1310 am 06.08.2016

Wie furchtbar muss es sein, von einem Tag zum anderen die Familie zu verlieren. Genau das ist Ada passiert. Sie war sehr glücklich mit ihrem Mann und ihrer Tochter. Nun ist sie verzweifelt. In New York erinnert sie alles an ihre Lieben. Daher mietet sie ein Hausboot in Seattle... Wie furchtbar muss es sein, von einem Tag zum anderen die Familie zu verlieren. Genau das ist Ada passiert. Sie war sehr glücklich mit ihrem Mann und ihrer Tochter. Nun ist sie verzweifelt. In New York erinnert sie alles an ihre Lieben. Daher mietet sie ein Hausboot in Seattle in der Hoffnung, wieder ins Leben zurückzufinden. In der „Bootsstraße“ lebt sie sich gut ein. Auf ihrem Hausboot findet Ada eine alte Truhe mit Erinnerungsstücken einer Frau namens Penny. Warum steht diese Kiste immer noch da? Sie erfährt, dass früher eine Frau auf dem Hausboot lebte, die plötzlich spurlos verschwand. Ada will herausfinden, was geschehen ist. Wir lernen eine ungewöhnliche Geschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven kennen, der von Ada und der von Penny. 2008 versucht Ada wieder ins Leben zurückzufinden nach dem tragischen Verlust ihrer Familie und sie möchte das Geheimnis von Penny zu ergründen. Pennys Geschichte spielt ungefähr vierzig Jahre früher und doch ist das Schicksal der beiden Frauen vom Hausboot miteinander verbunden. Ich hatte eine Liebesgeschichte erwartet, aber das Buch ist sehr viel mehr. Um Penny rankt sich ein Kriminalfall, der ihr Leben maßgeblich beeinflusst und ist da Ada, die das Geheimnis um Penny ergründen will. Zwei unterschiedliche Frauen, die doch so vieles gemein haben. Beide sind sie sympathisch und empathisch, beide müssen sie mit ihrem Schicksal laben. Ich konnte die Beweggründe für ihr Handeln gut nachvollziehen. Es ist wirklich schwierig das Buch aus der Hand zu legen, wenn man einmal mit der Geschichte angefangen hat. Sie geht zu Herzen und spannend zur gleichen Zeit. Die Geschichte erzählt von Verlusten und Trauer. Aber sie zeigt auch, dass es möglich ist, wieder ins Leben zu finden und dass alles Dunkle sich auch wieder verzieht. Obwohl ich dachte, dass der Hergang voraussehbar ist, wurde ich doch immer wieder von Begebenheiten überrascht, die ich so nicht erwartet hatte. Neben den beiden Hauptcharakteren waren aber auch die anderen Personen sehr gut geschildert. Eine berührende Geschichte.

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Zimtsommer
von EvaMaria aus Bregenz am 21.07.2016

Ich liebe die Bücher dieser Autorin. Ich mag den Schreibstil und ihre Art zu erzählen. In dieser Geschichte lernen wir Ada kennen, die momentan in einer Sinnkrise steckt, weil sie von einem schweren Schicksalsschlag getroffen ist und irgendwie eine Veränderung in ihrem Leben braucht. Und so fährt sie nach Seattle,... Ich liebe die Bücher dieser Autorin. Ich mag den Schreibstil und ihre Art zu erzählen. In dieser Geschichte lernen wir Ada kennen, die momentan in einer Sinnkrise steckt, weil sie von einem schweren Schicksalsschlag getroffen ist und irgendwie eine Veränderung in ihrem Leben braucht. Und so fährt sie nach Seattle, um dort den Sommer auf einem Hausboot zu verbringen. Hier passieren aber einige Dinge, mit denen sie nicht gerechnet hatte…. Ich mag es sehr, wie die Autorin schreibt. Ich würde es als einen locker, leichten Schreibstil bezeichnen, der aber auch sehr lebhaft ist. Zusätzlich gelingt es der Autorin auch immer Ereignisse einzubauen, mit denen ich als Leser nicht gerechnet habe. Das macht dann die Geschichte ganz interessant. Die Kapitel werden wieder, wie schon in den anderen Geschichten, in der Jetztzeit und in der Vergangenheit erzählt und so lernen wir immer zwei Hauptcharaktere kennen. Dieses Mal sind das Ada und Penny. Ada lebt in der Jetztzeit und versucht wieder ein Geheimnis aus der Vergangenheit zu lüften. Sie war mir sehr sympathisch, weil ich denke mit so einem Schicksalsschlag, wie sie es erlebt hatte, muss man zuerst fertig werden und ich denke, es gelingt nicht jedem. Schön fand ich auch, wie sie hartnäckig versucht hat, das Geheimnis zu lüften und wie sie auch offen für neue Bekanntschaften gewesen ist. Penny lebt in der Vergangenheit und man erfährt, wie sie damals gelebt hat und wie sie einfach nur glücklich sein wollte. Auch sie war mir nicht unsympathisch und ich denke, sie hat für die damalige Zeit richtig gehandelt. Die Nebencharaktere fand ich auch recht gelungen. Hier fand ich besonders, wie die Autorin beschrieben hat, wie die Bewohner der Hausboote eingeschworen sind und niemandem was erzählt haben. Ich denke, man kann das auch mit Bewohner von Schrebergärten vergleichen. Fand ich irgendwie witzig. Die Handlung der Geschichte fand ich richtig spannend. Zum Einen, weil wieder ein Geheimnis gelüftet werden muss und zum Anderen fand ich es auch interessant zu erfahren, wie Ada ihre neuen Lebensumstände organisiert hatte. Über das Ende möchte ich nicht zuviel verraten, aber es war nicht das, was ich erwartet habe. Es war gut, aber für mich nicht 100% perfekt.

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Absolutes Lesevergnügen
von Zwerghuhn aus Poing am 14.10.2016

Ada Santorini verliert bei einem tragischen Unfall ihren Mann und ihre kleine Tochter. Ada ist am Boden zerstört, alles nimmt ihr den Atem, sie will einfach nur weg. Dr. Evinson, ihr Trauertherapeut, bestärkt sie in ihrem Entschluss und bringt sie auf die Idee ein Hausboot in Seattle zu mieten,... Ada Santorini verliert bei einem tragischen Unfall ihren Mann und ihre kleine Tochter. Ada ist am Boden zerstört, alles nimmt ihr den Atem, sie will einfach nur weg. Dr. Evinson, ihr Trauertherapeut, bestärkt sie in ihrem Entschluss und bringt sie auf die Idee ein Hausboot in Seattle zu mieten, das einer Freundin seiner Tochter gehört. Kurzentschlossen packt sie ihre Koffer und macht sich auf den Weg zum Bootssteg. Die anderen Bootsbesitzer nehmen sie sofort in ihre Gemeinschaft auf und so erfährt sie, dass hier vor vielen Jahren eine junge Frau über Nacht verschwand, die Adas Boot bewohnt hat. Zusammen mit ihrem attraktiven Bootsnachbarn Alex macht sie sich auf, um zu erfahren was damals mit Penny Wentworth geschehen ist... Sarah Jio entführt ihre Leser in ihrem Roman "Zimtsommer" in die Welt der Hausbootbewohner. Sie schildert alles unglaublich authentisch und in leuchtenden Farben, sodass ich beim Lesen richtig Lust bekam eines Tages auch mal ein Hausboot zu mieten. Das ist auch kein Wunder, denn wie die Autorin in ihrer Nachbemerkung erzählt, lebte sie auf einem Hausboot, während sie dieses Buch geschrieben hat. Sogleich war ich mitten im Geschehen und konnte mich super in die Handlung hineinversetzen. Sarah Jio erzählt die Geschichten von Ada Santorini und Penny Wentworth, die sich zwar nie kennenlernten, deren Schicksale dennoch durch das Hausboot miteinander verknüpft sind. Da Penny in den fünfziger Jahren auf dem Boot gelebt hat, bekommt man in den Rückblenden immer wieder Einblicke in die damalige Zeit. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin widmet sich in ihrer Erzählung abwechselnd Ada und Penny, wodurch die Spannung, wie es denn nun weitergeht, das ganze Buch hindurch aufrecht erhalten wird. Durch den lockeren, flüssigen Schreibstil von Sarah Jio und der Ich-Erzählweise, jeweils aus der Perspektive von Ada beziehungsweise Penny, fühlte ich mich den beiden beim Lesen sehr nah. Das hat zwangsläufig dazu geführt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. "Zimtsommer" ist ein sehr unterhaltsamer, stellenweise auch nachdenklicher Roman, der ein absolutes Lesevergnügen verspricht. Das war das erste Buch von Sarah Jio, das ich gelesen habe. Ich freue mich schon riesig auf ihre anderen Werke. Ach ja und zum Schluss sei noch ein leckeres Zimtschneckenrezept erwähnt, das auch mitten im Buch zu finden ist. Als Rezeptfan finde ich das klasse, genau wie das ganze Buch.

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Leben auf dem Hausboot
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Ada Santorini lebt ein ausgefülltes, glückliches Leben mit ihrem Mann James und der gemeinsamen Tochter Ella. Ada ist als Journalistin tätig, während James den Haushalt führt. Durch einen schrecklichen Unfall verliert Ada dieses Glück. Zwei Jahre trauert sie, dann beschließt sie, New zu verlassen und in Seattle auf einem... Ada Santorini lebt ein ausgefülltes, glückliches Leben mit ihrem Mann James und der gemeinsamen Tochter Ella. Ada ist als Journalistin tätig, während James den Haushalt führt. Durch einen schrecklichen Unfall verliert Ada dieses Glück. Zwei Jahre trauert sie, dann beschließt sie, New zu verlassen und in Seattle auf einem Hausboot zu leben und in der Einsamkeit ihren Schmerz auszuleben. Schnell kommt sie in Kontakt mit den netten Bewohnern der Bootsstraße und erfährt von Penny Wentworth, die vor vielen Jahren auf geheimnisvolle Weise verschwunden ist. Ada beginnt nachzuforschen und stößt auf eine Geschichte, die ihr eigenes Leben verändert. Sarah Jio erzählt auf zwei Ebenen auf wunderbare Art und Weise von zwei Frauen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten, sich aber doch erstaunlich ähneln. Sie stammen aus verschiedenen Zeiten. Die Brücke dazu bildet ein Schiff – und eine Vorliebe für Zimt. Passend dazu finden sich im Buch zwei leckere Rezepte. Solche Besonderheiten mag ich sehr. Die Autorin hat die verschiedenen Charaktere sehr schön dargestellt, ohne sie mit zu vielen Worten zu beschreiben. Die Story selbst beschreibt die Figuren, das gefällt mir sehr. Auch die Bootsstraße und alle anderen Orte werden ohne weitschweifige Erklärungen sehr schön gezeichnet. Das Kopfkino darf anspringen und der Leser sich seine eigenen Bilder machen. Der Stil liest sich sehr leicht, auch wenn beide Erzählstränge in der Ich-Form gehalten sind. Da die Kapitel auch immer mit dem Namen der Erzählerin überschrieben sind, kann man sie dennoch gut auseinanderhalten, obwohl einige Protagonisten in beiden Strängen auftauchen. Die Berührungspunkte der beiden Frauen sind sehr schön dargestellt und am Ende gibt es eine kleine, aber wunderbare Überraschung. Die Wendung ist unerwartet und dennoch nicht unlogisch. Mir gefällt sie sehr gut. Es ist ein Ende, das zufrieden macht und keine Fragen offen lässt. Es ist rund und passt perfekt. Im Original gab die im Buch mehrfach vorkommende Ackerwinde (Morning-Glory) den Titel vor. Sie ist auch auf dem Cover zu finden. Zimt kommt doch etwas seltener darin vor, dennoch ist der Titel nicht ganz unpassend. Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten, doch kann ich nur vier Sterne geben, da das Buch insgesamt ein wenig zu sehr ein klassischer Liebesroman ist. Den besonderen Kick, wie ihn Kate Morton immer wieder hinbekommt, fand ich hier nicht. Trotzdem hatte ich sehr viel Lesespaß und in mir ist tatsächlich der Wunsch gereift, eine Zeit lang auf einem Hausboot in Seattle zu leben.

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