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Zwölf Leben

Roman

(1)
New York Times-Bestseller
Als Hattie ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee taufte, war das Ausdruck einer grossen Hoffnung. Hatte der Norden, die »Wiege der Freiheit«, den Schwarzen, die aus dem Süden kamen, nicht Gleichheit und Wohlstand versprochen? Und schmeckte das Leben in dem kleinen Haus an der Wayne Street nicht nach Zukunft? Hattie wird noch viele weitere Kinder bekommen, aber kaum etwas von ihren Hoffnungen wird sich erfüllen. Schmerz über Versagen und Schicksalsschläge überschattet Hatties Dasein. Es ist ein Schmerz, der sich fortschreiben wird in die nächste Generation.
Doch diese Saga um eine aussergewöhnliche Frau und ihre zwölf Kinder, die als Geschichte der Great Migration beginnt und sich zum Tableau mit zwölf Einzelporträts über das ganze zwanzigste Jahrhundert weitet, ist trotz Scheitern und Enttäuschung ein vitales Epos – voller Lebenskraft und verhaltener Zärtlichkeit, voller Mut und Entschlossenheit im Kampf gegen Bitterkeit.
Rezension
»Intensiver Lesestoff für alle, die staunen wollen, wie viel die Seele erträgt und wie stark wir wirklich sind.«
Julia Rotherbl, Cosmopolitan Mai 2014
Portrait
Ayana Mathis, aufgewachsen in Germantown, einem Arbeiterviertel in Philadelphia, die Eltern trennten sich, als sie zwei war, die Mutter litt unter schweren Depressionen, zog oft mit der Tochter um, förderte sie. Absolventin des berühmten Iowa Writers' Workshop (Wallace Stegner, Philipp Roth, Michael Cunningham, Jane Smiley etc), und ausgezeichnet mit dem Michener Copernicus Fellowship gelang Mathis gleich mit ihrem ersten Roman einen überragenden Erfolg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 376, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.04.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783423422420
Verlag dtv
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Kundenbewertungen


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Für Ihren eReader!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2014

Ein ganz außerwöhnlicher und hervorragender Roman über eine afroamerikanische Großfamilie. Im Mittelpunkt stehen Hattie und August und ihre elf Kinder. Diese Buch nimmt einen stark gefangen und mit auf die Reise dieser Schicksale. Unglaublich stark erzählt und sehr berührend!

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von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr schöne Familiengeschichte, jede Menge Dramen inkusive. Schön!

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Zwölf Leben- Zwölf Kinder
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Hattie ist mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwester während der 'Great Migration' vom Süden aus ihrem Städtchen Germantown in den Norden nach Philadelphia ausgewandert. Mit fünfzehn schon lernt sie August kennen, wird schwanger mit Zwillingen und heiratet ihn. Als die Babys mit einem halben Jahr an einer... Hattie ist mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwester während der 'Great Migration' vom Süden aus ihrem Städtchen Germantown in den Norden nach Philadelphia ausgewandert. Mit fünfzehn schon lernt sie August kennen, wird schwanger mit Zwillingen und heiratet ihn. Als die Babys mit einem halben Jahr an einer Lungenentzündung sterben, ist Hattie wie innerlich zerbrochen. Doch nach und nach wird Hattie immer wieder schwanger und hat zum Schluß zwölf Kinder, die sie versucht ohne Augusts Unterstützung großzuziehen. August ist nicht der zuverlässige Mann, für den Hattie ihn am Anfang hielt, denn er nimmt nur Gelegenheitsjobs an und vertut sein Geld am Spieltisch, in Kneipen und bei fremden Frauen. So ist nie genug für Hattie und ihre Kinder übrig, scjhon gar nicht für ein eigenes Haus, von dem Hattie seit Jahren träumt. Das macht Hattie bitter und wütend, was sie an August und ihren Kindern oft auslässt. Als sie Lawrence kennenlernt, auch ein Lebemann mit guten Absichten, denkt sie kurz aus ihrem bisherigen Leben auszusteigen. Sie packt ihre Sachen und ihre Tochter Ruthie, die sie von Lawrence hat, und geht zu ihm. Doch sie käme vom Regen in die Traufe und kehrt zu ihren Kindern zurück. In zwölf Kapiteln werden Hatties Kinder und deren Leben kurz beleuchtet, sodass man einen Überblick über ihre Träume und ihre Schicksale erhält. Ergreifend und leidenschaftlich geschrieben!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Zwölf Kinder, zwölf Kapitel eines Familienlebens. Beginnend mit dem Umzug von Süd nach Nord, erhofft sich Hattie ein besseres Leben für sich und ihre Familie. Bewegender Roman.

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Bewegend!
von Bettina Gastager aus Bad Ischl am 07.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Hattie gehört zu den vielen Farbigen, die während der Great Migration aus dem Süden in den Norden der USA auswandern. Sie ist eine junge Mutter von 12 Kindern, deren Leben in diesem Buch in kurzen Episoden gezeichnet wird. In wunderbaren Worten schildert die Autorin die Geschichten, teils traurig, dramatisch,... Hattie gehört zu den vielen Farbigen, die während der Great Migration aus dem Süden in den Norden der USA auswandern. Sie ist eine junge Mutter von 12 Kindern, deren Leben in diesem Buch in kurzen Episoden gezeichnet wird. In wunderbaren Worten schildert die Autorin die Geschichten, teils traurig, dramatisch, aufrüttelnd. Und hinter allem steht Hattie, deren Leben mit vielen Entbehrungen und Leid eng mit denen ihrer Kinder verwoben ist. Grossartig!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine neue Entdeckung aus den USA. Ayana Mathis beschreibt ein afroamerikanischen Leben aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.

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Zwölf Leben
von MarTina am 26.08.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Buch beginnt mit Hattie – der Mutter aller zwölf Kinder – und mit ihren beiden erstgeborenen Zwillingen. Hier ist Hattie noch jung und voller Zuversicht und Leben. Als die beiden Kinder an Lungenentzündung sterben, bleibt sie – obwohl sie weitere Kinder bekommt – immer in ihrem Schmerz durch... Das Buch beginnt mit Hattie – der Mutter aller zwölf Kinder – und mit ihren beiden erstgeborenen Zwillingen. Hier ist Hattie noch jung und voller Zuversicht und Leben. Als die beiden Kinder an Lungenentzündung sterben, bleibt sie – obwohl sie weitere Kinder bekommt – immer in ihrem Schmerz durch den Verlust der Zwillinge gefangen. Sie bekommt ihr Leben nicht mehr in den Griff. Die nächsten Kapitel erzählen nacheinander von ihren weiteren Kindern: Floyd, Six, Ruthie, Ella, Alice, Billups, Franklin, Bell und Cassie. Allen ist gemeinsam, dass keiner wirklich glücklich ist, sie sind alle rastlos und suchen etwas, wobei keiner weiß, was genau. Sie lieben ihre Mutter und diese liebt ihre Kinder ebenfalls, nur zeigt es keiner dem anderen. Dadurch fehlt ihnen wohl die offene Bestätigung der Liebe. Es ist eigentlich eine absolut traurige Geschichte, da wirkliches Glück und Freude fehlt. So wie die Mutter Hattie ihre Freude und Fröhlichkeit mit den ersten Kindern verloren hat, so haben ihre weiteren Kinder diese Freude nie gefunden. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass der Enkeltochter Sala ein besseres Leben gelingt. Die Grundaussage des Buches ist für mich, dass Kindern durch die Mutter immer etwas mitgegeben wird. Hier steht wohl der Schmerz im Vordergrund. Auch dass fehlende Liebesbeweise bei den Kindern eine Leere entstehen lassen, die sie in ihrem Leben durch irgendetwas zu füllen versuchen. Aber das gelingt - zumindest hier - keinem. Die Geschichte beleuchtet außerdem auch die Zeit, als die Leute noch in Schwarz und Weiß eingeteilt wurden und Schwarze als Menschen zweiter Klasse galten. Der Schreibstil ist grundsätzlich flüssig aber auch gewaltig und zeitweise machten die Personen richtige Gedankensprünge, daher musste ich langsamer lesen, um den Text richtig aufzunehmen. Fazit: Es ist ein Buch voll von Schmerz, Wut, Trauer und Bitterkeit und daher ganz sicher keine Geschichte, um eine fröhliche Stimmung zu erzeugen. Man sollte das Buch in Ruhe lesen und auf sich wirken lassen.

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Stolze Hattie
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberberg am 31.01.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die 15-jährige Afroaamerikanerin Hattie verliert früh ihren Vater. Er wird von Weißen offenbar ermordert und sie übenehmen einfach sein Geschäft. Ihr Vater war in der Gegende der einzige Schwarze, der allein ein Geschäfte führte. Hattie war schon jeher stolz auf ihre Familie. Ihre Mutter wandert mit ihr und ihren... Die 15-jährige Afroaamerikanerin Hattie verliert früh ihren Vater. Er wird von Weißen offenbar ermordert und sie übenehmen einfach sein Geschäft. Ihr Vater war in der Gegende der einzige Schwarze, der allein ein Geschäfte führte. Hattie war schon jeher stolz auf ihre Familie. Ihre Mutter wandert mit ihr und ihren Schwestern gen Norden. Dort hofft man auf en besseres Leben, wenn man den rassenfeindlicheren Süden verlässt. Aber für Hattie ist dies ein Trugschluß. Als Teenager lernt sie den Afroamerikaner August kennen und wird schwanger von ihm. Hatties Mutter sagt ihr da schon, daß damit ihr Leben zerstört sei und sie soll nicht ganz untrecht behalten. Schlechte Zeiten brechen über Hattie hinein. Ihre Mutter stirbt auch kurz darauf und Hattie bekommt Zwillinge. August bemüht sich zwar redlich für seine Familie zu sorgen, aber er hat nicht den notwendigen Ehrgeiz. Den größten Schicksalschlag erfährt Hattie aber durch den Tod ihrer nur wenige Monaten alten Zwllingen, die sie hoffnungsvoll Philadelphia und Jubiliee genannt hatte. Die beiden Kinder sterben an Lungenentzüngung. Nach dem Tod der Kinder stirbt etwas in Hattie ab, ihre Hoffnung auf Glück werden sich nicht erfüllen. Hattie verbittert. Sie und August bekommen noch weitere Kinder, aber das Leben bleibt hart gegen Hattie. Ihr Mann August entpuppt sich als Enttäuschung. Statt einer geregelten Arbeit nachzugehen, nimmt er lieber Aushilfsjob an. Das Geld, das Hattie auf ein Haus anspart, gibt er lieber für sich aus. Für schicke Kleidung und Abende mit seinen Kumpel in Bars und seine unzähligen Affären. Trotzdem liebt er seine Kinder ist aber eben zu schwach und hat nicht den Ehrgeiz wie Hattie. Als Hattie Lawrence kennenlernt, flammt noch einmal ein Hoffnungsschimmer in ihr auf. Sie wird von Lawrence schwanger und faßt nach einem Streit mti August schließlich den Entschluß, ihn und die Kinder zu verlassen und mit Lawrence und der gemeinsamen Tochter fortzugehen. Sie denkt, daß sie noch einmal einen Neubeginn in ihrem Leben schaffen kann. Die Kinder will sie später nachholen. Leider wird ihr Leben auch mit Lawrence nicht besser. Auch er hat zwar die besten Absichten, aber seine Spielsucht ist stärker als diese. Hattie scheint nicht die Chance auf ein besseres Leben zu bekommen. Dies erkennt sie schon schnell und kehrt zu ihrer Familie zurück und auch im folgenden Leben kommen noch weitere Bitterkeiten auf sie zu. Kapitel für Kapitel erfahren wir Bruchstücke aus dem Leben von Hatties Kindern, die es ebenfalls nicht einfach haben. Wir können die Kinder nur in Ausschnitten kennenlernen, aber die Schwierigkeiten der Afroamerikaner und der schwelende Rassenhass und die Ungerechtigkeiten und Schwierigkeiten im damaligen Amerika ziehen sich wie ein Band druch das Buch. Hatties Hoffnungen werden nicht erfüllt, nicht für sie und nicht für ihre Kinder. Am Ende des Buches muß Hattie sich noch ihrer Enkelin Sala annehmen. Auch den Glauben zu Gott kann Hattie nicht finden, um dort vielleicht Trost zu erlangen.Zu hart hat ihr das Leben mitgespielt. Der Roman ist stark geschrieben und emotionsgeladen. Ein tolles Debut für so eine junge Autorin. Man verzweifelt mit Hattie und ist erbost über die Anfeidungen und kann Hatties Verbitterung verstehen. Über all die Jahre jedoch verliert sie nicht ihren Stolz. Sie weiß, daß sie ihren Kinder hätte mehr Liebe schenken müßen, aber sie war dazu nicht mehr fähig, dennoch sorgte sie für ihre Kinder unentwegt und wollte ihnen wenigstens das größtmögliche an materiellen Mitteln verschaffen. Ein sehr bewegender Roman.

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Zwölf Leben
von miss.mesmerized am 05.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zwölf Leben – das von Hattie und ihren elf Kindern, in Episoden von Ayana Mathis erzählt. Mit Philadelphia & Jubilee wird Hattie - fast noch ein Mädchen – von der Realität des Lebens eingeholt. Eine schwere Lungenentzündung nimmt ihr die geliebten Zwillinge. Weitere Schicksalsschläge werden folgen. Wie etwa der... Zwölf Leben – das von Hattie und ihren elf Kindern, in Episoden von Ayana Mathis erzählt. Mit Philadelphia & Jubilee wird Hattie - fast noch ein Mädchen – von der Realität des Lebens eingeholt. Eine schwere Lungenentzündung nimmt ihr die geliebten Zwillinge. Weitere Schicksalsschläge werden folgen. Wie etwa der von Six, der nach einem Unfall entstellt im Schoße der Kirche seinen Platz findet. Oder Ella, der sie ein besseres Leben bei ihrer reichen Schwester ermöglichen will. Und auch Alice, die versucht über eine günstige Heirat den erbärmlichen Zuständen zu entfliehen. Die Geschichte der Familie über das 20. Jahrhundert, vor der Südstaatenhärte der Jim Crow Laws. Auch die Geschichte einer Frau, die sich mehr vom Leben erhofft hatte, gelegentliche Ausbrüche wagt und doch wieder zurückkehrt zu ihren Wurzeln. Die erzählten Episoden sind durch die Familienbande miteinander verwoben, erzählen aber jedoch gänzlich verschiedene Leben. Für mich am interessantesten waren dabei die kleinen aber doch tief gehenden Einschübe über die Diskriminierung der Schwarzen. Vor allen Hatties erstes Erlebnis auf dem Bahnhof, als all das, was sie kannte plötzlich in Frage gestellt wurde und sie sah, dass man Schwarze auch ganz anders behandeln kann. Auch die Episode um Ella, die ein besseres Leben haben soll, fand ich sehr beeindruckend, wie Hattie zerrissen wird zwischen ihren Wünschen und den Zukunftsmöglichkeiten des Kindes. Ein sehr inhaltsstarker Roman, der viele Facetten des Lebens abbildet und mit Hattie eine starke Protagonistin hat, die auch mal schwach wird.

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Das Leben an sich
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Autorin erzählt schlicht und einfach über das Leben. Speziell über das von Hattie, und ihren Kindern. Die soviel Hoffnung hart, ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee tauft, Weil eben der Norden, den Schwarzen aus dem Süden Gleichheit und Wohlstand versprochen hat. Es ist aber eher der Schmerz, als... Die Autorin erzählt schlicht und einfach über das Leben. Speziell über das von Hattie, und ihren Kindern. Die soviel Hoffnung hart, ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee tauft, Weil eben der Norden, den Schwarzen aus dem Süden Gleichheit und Wohlstand versprochen hat. Es ist aber eher der Schmerz, als die Hoffnung, der das Leben Haitis bestimmt. Die Saga einer außergewöhnlichen Frau, außergewöhnlich erzählt.

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Zwölf Leben
von melanie hauck aus alzey am 27.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Cover gefällt mir gut, der Titel ist sehr passend. Das Buch ist in mittellange Kapitel gegliedert, die jeweils ein Einzelschicksal der 11 Kinder und der Enkeltochter in verschiedenen Jahren darstellt. Das erste Kapitel war für mich am eindringlichsten und der Höhepunkt an Emotionen. Die nachfolgenden Schicksale waren auch noch lesenswert... Das Cover gefällt mir gut, der Titel ist sehr passend. Das Buch ist in mittellange Kapitel gegliedert, die jeweils ein Einzelschicksal der 11 Kinder und der Enkeltochter in verschiedenen Jahren darstellt. Das erste Kapitel war für mich am eindringlichsten und der Höhepunkt an Emotionen. Die nachfolgenden Schicksale waren auch noch lesenswert und bewegend, konnten für mich aber nicht an das Schicksal der Zwillinge heranreichen. Sehr gut hat mir die Beschreibung gefallen, wie Hattie im verheißungsvollen Norden ankommt und der Unterschied des Wertes von "Schwarzen" in den Nord-und Südstaaten. Man hat als Leser gut gemerkt, wie Hattie nach dem Verlust der Zwillinge emotional immer mehr abstumpft und nur die nötigen Pflichten einer Mutter fast ohne Gefühle erledigt. Aber das konnte ich bei der Trauer um den Verlust, den vielen Entbehrungen und der Sorge um die Zukunft oder das tägliche Leben gut nachvollziehen. Und erfährt später, wie die Kinder darunter gelitten haben. Das Ende hat mir auch ganz gut gefallen.

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Einzelporträts über das ganze 20. Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Roman ist eine Saga um Hattie, eine außergewöhnliche Frau und ihre zwölf Kinder. Er beginnt als Geschichte der Great Migration in Amerika, geht weiter über zwölf Einzelporträts ihrer Kinder. Es ist die spannungsgeladene Geschichte des Scheiterns und der Enttäuschung, dabei voller Lebenskraft, Mut und Entschlossenheit, sich dem immerwährenden... Der Roman ist eine Saga um Hattie, eine außergewöhnliche Frau und ihre zwölf Kinder. Er beginnt als Geschichte der Great Migration in Amerika, geht weiter über zwölf Einzelporträts ihrer Kinder. Es ist die spannungsgeladene Geschichte des Scheiterns und der Enttäuschung, dabei voller Lebenskraft, Mut und Entschlossenheit, sich dem immerwährenden Kampf gegen die Bitterkeit zu stellen. Die verschiedenen Erzählperspektiven machen den Roman kurzweilig und interessant, insgesamt gute Unterhaltung.

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Zwölf Leben, zwölf Geschichten
von Everett am 23.09.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Nach der massenhaften Wanderung der afroamerikanischen Bevölkerung vom Süden in den Norden der USA. Auch Hattie ist mit ihrem Mann August leben nun im Norden. Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Erzählt wird die Geschichte von Hatties zwölf Kindern. Sie vertreten viele spezielle Schicksale, die sich mit ihren... Nach der massenhaften Wanderung der afroamerikanischen Bevölkerung vom Süden in den Norden der USA. Auch Hattie ist mit ihrem Mann August leben nun im Norden. Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Erzählt wird die Geschichte von Hatties zwölf Kindern. Sie vertreten viele spezielle Schicksale, die sich mit ihren inneren Dämonen rum schlagen. Ihre Kindheit war von Mangel geprägt, materiell wie auch seelisch, denn der Vater gibt das Geld oft für andere Dinge aus und Hattie, die nach einem furchtbaren Schicksalsschlag irgendwie gebrochen ist und keine richtige Liebe geben, zeigen kann. Doch trotzdem ist sie die wichtigste Person der Familie und am Ende immer für ihre Kinder da. Anhand der zwölf Geschichten von Hatties Kindern wird eigentlich auch Hatties Geschichte erzählt. Vom harten Leben und dem Lebens-Überlebenswillen. Die zwölf Kapitel erzählen recht unspektakulär von Alkoholismus, Missbrauch, falschen Männer, einem falschen Priester. An sich konnte ich an diesem doch sehr gelobten Buch nichts schlechtes entdecken, doch ich war leider nicht verzaubert und mitgerissen, auch wenn am Ende Hoffnung und Liebe steht. Für mich blieben die Figuren stets etwas farblos, ich konnte mich nicht in sie rein fühlen, oder mit fühlen. Vielleicht weil diese Lebenswege zu krass für unsereins waren, ich diese nicht direkt nachvollziehen konnte. Die zwölf Geschichten konnten mich nicht fesseln. Der Sinn, die Aussagekraft dahinter ist mir nicht verborgen geblieben, aber Hatties Familiengeschichte entwickelte keinen Sog für mich.

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Leider enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden am 06.06.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Dieser Roman hat mich eher enttäuscht, da ich mir nach dem Lesen der Leseprobe mehr erhofft hatte. In „Zwölf Leben“ von Ayana Mathis werden die Geschichten der Kinder von Hattie Shepherd erzählt. Dieser Roman ist die Geschichte einer afroamerikanischen Großfamilie im 20. Jahrhundert, während der „Great Migrations“, als Hattie... Dieser Roman hat mich eher enttäuscht, da ich mir nach dem Lesen der Leseprobe mehr erhofft hatte. In „Zwölf Leben“ von Ayana Mathis werden die Geschichten der Kinder von Hattie Shepherd erzählt. Dieser Roman ist die Geschichte einer afroamerikanischen Großfamilie im 20. Jahrhundert, während der „Great Migrations“, als Hattie mit ihrem Ehemann August versucht sich in den Nordstaaten Amerikas ein neues Leben aufzubauen. Doch alle Hoffnungen Hatties auf ein besseres Leben erweisen sich als aussichtslos und mit jedem Kind, das Hattie zur Welt bringt, entfernt sie sich weiter von ihren Träumen. Eine Tatsache, die Hattie ihre Kinder spüren lässt, indem sie ihnen die Liebe verwehrt die diese so dringend brauchen. Ayana Matthis schafft es, „einen Roman über eine große Familie [zu] schreiben, in der man dennoch alleine ist“ (Zitat Ayana Matthis), so dass die nahezu einzige Verbindung zwischen den 12 Leben Hattie selbst ist. Alle ihre Kinder streben so verzweifelt nach der Liebe, die Hattie ihnen nie geben konnte, dass auch sie keine Erfüllung im Leben finden. Die Handlung wird im Klappentext als ein „Kampf gegen die Bitterkeit“ beschrieben und Bitterkeit ist tatsächlich allgegenwärtig im Verlauf des Romans, aber einen Kampf gegen eben diese konnte ich nicht unbedingt erkennen. Hattie wirkt resigniert, was in starkem Kontrast zu beispielsweise dem Kampfgeist ihrer jüngeren Schwester steht. Nie erfährt man, was in Aus diesem Grund fand ich „Zwölf Leben“ zwischenzeitlich etwas deprimierend, wahrscheinlich ist die Handlung eben authentisch, aber mir war dadurch die Botschaft des Romans unklar. Auch hätte ich mir mehr Verknüpfungen zwischen den einzelnen Geschichten gewünscht, die zwölf Kapitel dieses Romans wirken eher wie Kurzgeschichten, sodass keine zusammenhängende Handlung entsteht. Immer, wenn man sich gerade mit einer Person angefreundet hat und eine gewisse Spannung aufkommt, beginnt ein neues Kapitel. Ich hätte mir mehr Überschneidungen zwischen den Kapiteln gewünscht, auch wenn die Abwesenheit dieser Verbindungen die Einsamkeit der Akteure umso stärker verdeutlicht. Gefallen hat mir der Stammbaum am Ende des Buchs, durch den man den Überblick über die Vorkommnisse der einzelnen Kapitel behält. Alles in allem muss ich sagen, dass mir der Roman „Zwölf Leben“ eher weniger gefallen hat, sodass ich dieses Buch wahrscheinlich nicht noch einmal lesen werde. Allerdings sollte sich jeder selbst ein Bild von diesem Roman machen, denn er ist zwischenzeitlich wirklich lesenswert.

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Zwölf Leben, zwölf Schicksale
von Petra Donatz am 28.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Meine Meinung Die Story Eine Typische Familien-Saga, aber das sie Chronologisch geordnet ist, darf man nicht erwarten. Zwischen den einzelnen Kapiteln liegen Zeiträume von bis zu 20 Jahren. Auch wirken manche Geschichten ziemlich banal. Erst wenn alle Kapitel gelesen sind erfasst man einen Gesamteindruck dieses bemerkenswerten Buches, weil aber Zeitliche Zwischenräume... Meine Meinung Die Story Eine Typische Familien-Saga, aber das sie Chronologisch geordnet ist, darf man nicht erwarten. Zwischen den einzelnen Kapiteln liegen Zeiträume von bis zu 20 Jahren. Auch wirken manche Geschichten ziemlich banal. Erst wenn alle Kapitel gelesen sind erfasst man einen Gesamteindruck dieses bemerkenswerten Buches, weil aber Zeitliche Zwischenräume nicht ausgefüllt werden, erfordert das Buch auch ein wenig durchhalte Vermögen. Dem Leser sollte klar sein, das in diesem Buch viele Dinge offen bleiben, weil manche Geschichten abrupt Enden. Ich hatte so nach dem zweiten und Anfang des dritten Kapitels eine Phase erreicht wo ich das Buch beenden wollte, erst später setzte so ein ah ha Effekt ein und ich war froh, dann doch durchgehalten zu haben. Der Schreibstiel Ayana Mathis hat dem Buch 12 Kapitel gegeben, für jedes Kind eins, als Assoziation zu den 12 Stämmen Israels, denn genau wie für diese ( Die Stämme Israels) ist das erwachsen werden der Kinder eine Reise ins Leben. In jedem Kapitel erfahren wir ein wenig mehr davon. Ayana Mathis bedient sich eines sehr blumigen Schreibstiels, der mir wirklich gut gefallen hat.und leicht und flüssig zu lesen war. Der Leser bekommt in Jedem Kapitel eine andere Sichtweise auf die Familie. Die Charaktere Jedes Kapitel behandelt ein anderes Leben, andere Problem, Sorgen aber auch Freuden. So unterschiedlich diese auch sind so unterschiedlich sind die Protagonisten. Sie wurden von der Autorin sehr authentisch und sehr lebensecht dargestellt. Durch die kurzen Kapitel konnte man aber nie so richtig einen Bezug zu den Charakteren aufbauen. Mein Fazit Hat mir das Buch gefallen ? Ganz ehrlich, eigentlich nicht so richtig, aber es lag an mir Ich bin ein Mensch der Geschichte nach dem Motto liest, " schön der Reihe nach ". In dem Buch war mir dann doch zu viel durcheinander. Außerdem gab es viele Lehrräume die ich nicht füllen konnte. Trotzdem gebe ich dem Buch gute drei von fünf Sternen. Denn der Schreibstiel, die einfühlsamen Charakterbeschreibungen, dass schildern der Probleme, der Sorgen, dass alles war sehr schön und nachklingend. Der Rest wie gesagt liegt an mir und wir Leser sind ja zum Glück wie die Geschmäcker, nicht alles gleich.

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