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Die Terranauten

Roman

(33)
In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schliesslich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die grossen Fragen der Menschheit.
Rezension
Kai Lohnert, Literatur-Experte Thalia:
"T. C. Boyles scharfer und lebenspraller Humor hat mir schon häufig in schwierigen Momenten meines Lebens geholfen, wieder in die Spur zu finden. Entsprechend groß war die Freude auf den neuen Roman des US-Schriftstellers - einen Roman, in dem Boyle satirisch ganz groß auffährt und es gekonnt mit uns - der ewigtörichten Menschheit - aufnimmt. Worum geht es? Acht Leute dürfen für ein Experiment zwei Jahre lang unter einer Glaskuppel in einem künstlich erzeugten und vermeintlich perfekten Öko-System leben - unter der Beobachtung von Wissenschaftlern und Medien, die das Ganze zu einer schmierigen und abgründigen Realityshow aufdrehen. Selbst unter vermeintlich optimalen Bedingungen bleibt der Mensch, was er ist: missgünstig und hinterhältig. Boyles süffisante Sprache, sein Händchen für einen wohl gestrickten Plot machen dieses Buch zu einer aberwitzigen Fahrt durch menschliche Abgründe. Aber Boyle wäre nicht Boyle, wenn trotz aller Düsternis nicht doch auch die Liebe zum Zuge kommen würde."
Portrait
T. C. Boyle, geb. 1948 in Peekskill, New York im Hudson Valley, war Lehrer an der dortigen High-School und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten. Heute lebt er in Kalifornien und unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles Creative Writing.
Dirk van Gunsteren, geb. 1953 in Düsseldorf, ist ein deutscher literarischer Übersetzer aus dem Englischen und Niederländischen und freiberuflicher Redakteur. Van Gunsteren wuchs in Duisburg auf, seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Holländer. Nach mehreren Aufenthalten in Indien und in den USA studierte er in München Amerikanistik. Seit 1984 ist er als Übersetzer insbesondere aus dem Englischen tätig. Van Gunsteren lebt in München. 2007 erhielt van Gunsteren den 'Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis' für seine Übersetzung angelsächsischer Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 09.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25386-5
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 221/150/18 mm
Gewicht 854
Originaltitel The Terranauts
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 379
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
18
8
4
1
2

Die Terranauten
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 20.03.2017

"In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit,... "In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit." T.C. Boyle wurde 1948 in Peekshill geboren. Seit seinem Erstling, einem Erzählband mit dem Titel "The Descent of Man", der 1979 erschien, verfasst er fast jedes Jahr ein Buch. Er lebt mit Frau, Kindern und Hund im sonnigen Kalifornien und steckt als Literaturprofessor an der University of Southern California die Studenten mit seiner Schreibbegeisterung an. Das Cover zeigt einen Menschen in einem Raumanzug inmitten eines grünen Gartens. Es wirkt sehr stimmungsvoll und verweist auf den Titel. Ganz passend ist es nicht, denn die Terranauten leben unter einer Glaskugel, in der Sauerstoff vorhanden ist, so dass sie keine Anzüge benötigen. Der gut 600 Seiten umfassende Roman ist in vier Teile aufgeteilt: Vor dem Einschluss, Einschluss. Jahr eins, Einschluss. Jahr zwei und Wiedereintritt, wobei die beiden Jahre des Einschlusses naturgemäß den meisten Raum einnehmen. T.C. Boyle lässt drei der Protagonisten aus ihrer Sicht abwechselnd erzählen. Eine Frau (Dawn) und ein Mann (Ramsay) erzählen von ihren Jahren in "Ecosphere 2", während die dritte, mit Linda ebenfalls eine Frau, nicht zu den auserwählten Teilnehmern des Experimentes Nr. 2 zählt und nun auf ihre Chance beim dritten Experiment wartet. Der Autor fokussiert sich auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und Abgründe. Was passiert, wenn 8 mehr oder weniger zufällig ausgesuchte Personen zwei Jahre nicht nur auf engstem Raum miteinander auskommen müssen, sondern gegenseitig auf sich angewiesen sind? Jeder der 8 Terranauten hat eine Aufgabe, die zum Überleben in diesem System notwendig ist, sei es Nahrung oder die Versorgung mit Wasser und Sauerstoff. Privatsphäre gibt es, aber nur wenig. Da nicht nur die eingeschlossenen, sondern auch viele weitere Mitarbeiter nötig sind, um das System zu überwachen und Konsequenzen aus dem Erlebten zu ziehen, erfolgt die Finanzierung über Touristen, die zur Glaskuppel pilgern, um diese eigene kleine Welt mit eigenen Augen zu sehen. Auch das eine zusätzliche Belastung. Auch wenn klar ist, dass das Experiment jederzeit abgebrochen werden kann, wenn eine ernsthafte Gefahr entsteht, wollen alle den Erfolg. T.C. Boyles Schreibstil lässt sich gut lesen, wesentliche Unterschiede zwischen den drei "Ich"-Erzählern habe ich nicht ausgemacht. Die Berichte der drei Protagonisten sind gut aufgebaut. Handlungen, Schlussfolgerungen und Emotionen können nachvollzogen werden und sind realistisch. Teilweise zieht sich der Roman etwas. Erst als Dawn schwanger wird, nimmt das Buch wieder Fahrt auf. Vieles kommt zum Vorschein, was vorher vorsichtig ausbalanciert wurde. Das Ende überrascht, aber nur etwas. Im Klappentext wird der Roman als "irre komisch" beschrieben. Diese Meinung kann ich nun beim besten Willen nicht teilen. Ich fand ihn eher als bedrückend. So verlockend es auch sein mag, mit wenigen anderen eine "neue, bessere Welt" aufzubauen, so schwierig ist es auch und zwar nicht nur, was das Überleben betrifft, sondern vor allem im Umgang miteinander. Fazit: Ein lesenswerter, ein guter Roman mit vielen Denkanstößen, der sich trotz einiger Längen mit großem Gewinn lesen lässt.

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Ein intensiver Roman, der packend die hässlichen Seiten der menschlichen Natur zeigt
von Franziska am 11.03.2017

Auszug aus dem Klappentext: In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei... Auszug aus dem Klappentext: In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. […] Meine Meinung: Es ist ein bisschen wie Big Brother – nur eben mit Wissenschaftlern. Vier Männer und vier Frauen leben für zwei Jahre unter einer wortwörtlichen Käseglocke. Nichts rein, nichts raus. Und dass sich unter solchen Umständen ganz eigene Dynamiken entwickeln, weiß man wohl. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Dawn und Ramsey, beide unter der Kuppel, und Linda, die zu den Finalisten gehörte, es aber leider nicht unter die letzten Acht geschafft hat. Diese Sichtweisen und der hautnahe Schreibstil ermöglichen es dem Leser, jederzeit direkt im Geschehen zu sein und die hochkochenden Emotionen in der Ausnahmesituation „Kuppel“ miterleben und nachvollziehen zu können. Dabei schaut man tief in die menschlichen Abgründe und kann beobachten, wie sich starke Stresssituationen auf die Psyche auswirken. Hochinteressant und so manches Mal auch ziemlich komisch! Wer eine zackige Handlung mit großem Spannungsbogen erwartet, wird enttäuscht sein. Der Schwerpunkt liegt hier definitiv auf dem zwischenmenschlichen Aspekt. Was macht das mit Menschen, sie zwei Jahre lang auf begrenztem Raum einzusperren, unter harten Lebensbedingungen? Was macht das aus den Menschen, die es nicht unter die Kuppel geschafft haben, nachdem sie sich für lange Zeit 24/7 auf diese Arbeit (und den damit verbundenen Ruhm) vorbereitet hatten? Was macht es mit Freundschaften, Beziehungen? Ein intensiver Roman, der packend die hässlichen Seiten der menschlichen Natur zeigt. Mich hat er begeistert!

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Spannendes Experimente
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2017

Ich kann mich noch gut an dem Experiment erinnern, dass T.C. Boyle als Vorlage für diesen Roman benutzt. Schon damals fand ich es echt spannend, dass 8 Menschen 2 Jahre lang vollkommen abgeschottet von der Außenwelt überleben mussten. So wie wir mit unserer Erde umgehen, kann es meiner... Ich kann mich noch gut an dem Experiment erinnern, dass T.C. Boyle als Vorlage für diesen Roman benutzt. Schon damals fand ich es echt spannend, dass 8 Menschen 2 Jahre lang vollkommen abgeschottet von der Außenwelt überleben mussten. So wie wir mit unserer Erde umgehen, kann es meiner Meinung nach nicht mehr sehr lange dauern, bis wir sie komplett erschöpft haben. Diese Menschen wollten eine Lösung für dieses Problem finden. Ich finde das immer nicht nur spannend, sondern auch sehr mutig und auf jeden Fall absolut notwendig. Mit diesen Gegebenheiten spinnt T.C. Boyle seine Geschichte um seine Protagonisten Ramsay, Dawn (beide drinnen) und Linda (draußen). Faszinierend ist vor allem das Leben drinnen: Wie kommen die Wissenschaftler (4 Frauen, 4 Männer) mit der Situation und mit einander klar? Völlig unerwartete Ereignisse, Machtspiele, natürlich auch Liebe und Neid. Boyle ist wiederum ein echtes Kunststück gelungen. Der absolute Geheimtipp in diesem literarischen Frühling! Unbedingt lesen.

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Lesenswert!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.01.2017

Der neue Roman von T.C. Boyle ist so gut verfasst, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste ob es sich nun um Fiktion oder um einen Erfahrungsbericht handelt. Ich wollte nur noch wissen, wie es mit den " Terranauten " weiter ging. Ich wünsche mir, dass die Geschichte ... Der neue Roman von T.C. Boyle ist so gut verfasst, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste ob es sich nun um Fiktion oder um einen Erfahrungsbericht handelt. Ich wollte nur noch wissen, wie es mit den " Terranauten " weiter ging. Ich wünsche mir, dass die Geschichte verfilmt wird! Das Werk ist auf jeden Fall gut, flüssig und fesselnd geschrieben!

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Eine sehr gelungene Geschichte über ein Experiment, dass tatsächlich stattgefunden hat!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.01.2017

Die Wissenschaftlerinnen und besten Freundinnen Dawn und Linda buhlen mit 14 weiteren Kandidaten um den Einsatz in einem einzigartigen Projekt. Es geht darum, dass 4 Männer und 4 Frauen für 24 Monate in einem abgeschlossenen und ökologisch autarken Lebensraum leben und überleben. Die so genannten Terranauten proben auf Kosten... Die Wissenschaftlerinnen und besten Freundinnen Dawn und Linda buhlen mit 14 weiteren Kandidaten um den Einsatz in einem einzigartigen Projekt. Es geht darum, dass 4 Männer und 4 Frauen für 24 Monate in einem abgeschlossenen und ökologisch autarken Lebensraum leben und überleben. Die so genannten Terranauten proben auf Kosten eines reichen Investors den Ernstfall, sowohl auf ökologischer, als auch sozialer Basis. T.C. Boyle erzählt uns die Geschichte, die tatsächlich auf einer wahren Begebenheit beruht, aus Sicht der Terranauten Dawn und Ramsey als auch der Beobachterin und Bewacherin Linda. Dieser Roman ist wahnsinnig authentisch und man mag das Buch kaum aus der Hand legen, weil sich permanent neue Ereignisse abspielen und menschliche Abgründe - bis zur letzten Seite - auftun. Absolut gelungen!

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Grenzen von Mensch und Natur
von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2017

Wie lebt es sich 24 Monate unter einer Glaskuppel, hermetisch abgeriegelt von der Außenwelt? T.C. Boyle lässt uns aus drei abwechselnden Blickwinkeln an diesem Experiment teilhaben.

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Ein spannender und interessanter Roman über das Leben unter Glas
von Areti aus Melle am 14.03.2017

Inhalt: Nichts rein, nichts raus! In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es... Inhalt: Nichts rein, nichts raus! In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit. Meine Meinung: "Die Terranauten" von T.C. Boyle ist ein spannender und interessanter Roman, der sich damit auseinandersetzt, wie sich das Leben unter Glas in einem geschlossenen Ökosystem gestaltet. Das Motto dort lautet: Nichts rein, nichts raus! Denn wenn man erst einmal die Luftschleuse öffnet, dann ist der Versuch gescheitert. Doch das scheint gar nicht so leicht zu sein, wie man zunächst annehmen mag. T.C. Boyle schildert in seinem Roman, mit was für Problemen sich die "Terranauten" auseinandersetzen müssen und dass es auf mehr ankommt, als einfach zwei Jahre von der Außenwelt ausgeschlossen dort zu überleben. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei Hauptprotagonisten in Ich-Erzählung geschildert: Dawn, Ramsay und Linda (Dawns beste Freundin). Man erfährt ganz genau, was ihnen während des Experiments durch den Kopf ging, mit was für Problemen sie zu kämpfen hatten und wie sie sich fühlten. Dadurch, dass es nicht nur aus einer, sondern gleich aus drei Perspektiven geschildert wird, bekommt man als Leser natürlich einen sehr guten Überblick und kann mit dem einen vielleicht mehr, mit dem anderen vielleicht weniger sympathisieren und mitfühlen. Zudem erlebt man auch hautnah mit, wie die Personen sich durch das Experiment verändern. Der Schreibstil ist wirklich angenehm und flüssig zu lesen, sodass es mir leicht fiel, den 600 Seiten dicken Roman in vollen Zügen zu genießen. Für meinen Geschmack ist das Experiment geglückt: T.C. Boyle macht hier wirklich gut deutlich, wie so eine Abgeschiedenheit und ein derartiger Versuch Menschen verändern kann und was dort alles für Probleme auftauchen können. Mein Fazit: Ich fand das Buch auf alle Fälle spannend, interessant und definitiv lesenswert. Lesern, die gerne mal ein bisschen Abwechslung brauchen und nicht nur "leichte Happy End Stories" lesen möchten, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Bissig, sezierend und großartig
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2017

Ja, dieses Experiment gab es wirklich: Über mehrere Jahre lebten Wissenschaftler unter einer Kuppel eingeschlossen, in der Biosphären der Erde auf kleinem Raum untergebracht waren. Können wir unter diesen Bedingungen überleben, wenn alles drumherum nicht mehr funktioniert? Boyle widmet sich in seinem neuen, großartigen Roman vor allem folgenden Überlegungen:... Ja, dieses Experiment gab es wirklich: Über mehrere Jahre lebten Wissenschaftler unter einer Kuppel eingeschlossen, in der Biosphären der Erde auf kleinem Raum untergebracht waren. Können wir unter diesen Bedingungen überleben, wenn alles drumherum nicht mehr funktioniert? Boyle widmet sich in seinem neuen, großartigen Roman vor allem folgenden Überlegungen: Was sind das für Menschen, die sich zu solch einem Experiment bereiterklären. Und wie können diese zwar willensstarken, aber auch dominanten Menschen die Enge, den fehlenden Kontakt zur Aussenwelt und die Konkurrenz ertragen? Einmal mehr legt T. C. Boyle eine bissige Gesellschaftsatire in sprachlich exzellenter Form vor.

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Science Fiction oder baldige Realität?
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2017

Acht Terranauten, vier Männer, vier Frauen, leben zwei Jahre in einer 1,2 Hektar große Glaskuppel, um dort ein mögliches Leben auf dem Mars auszuloten. Völlig autak sind sie auf sich selbst gestellt, nichts darf raus, nichts darf rein. Natürlich ist dieses Experiment von einem riesigen Mediengedöse begleitet, bald machen... Acht Terranauten, vier Männer, vier Frauen, leben zwei Jahre in einer 1,2 Hektar große Glaskuppel, um dort ein mögliches Leben auf dem Mars auszuloten. Völlig autak sind sie auf sich selbst gestellt, nichts darf raus, nichts darf rein. Natürlich ist dieses Experiment von einem riesigen Mediengedöse begleitet, bald machen sich jedoch Risse in der perfekten Fassade bemerkbar. Rivalitäten, Antipathien und die harten Lebensumstände machen den Acht zu schaffen. Wie immer bei Boyle eine irrwitzige, aufregende und nachdenklich stimmende Geschichte, die mir die Erkenntnis beschert hat, dass ich auf gar keinem Fall an so einem Experiment teilnehmen wollte!

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Die Zukunft beginnt in den 90ern als sich acht Wissenschafter für die Dauer von zwei Jahren in die Glaskuppel „Ecosphere 2“ begeben. Als in sich geschlossenes Ökosystem darf in dieser Zeit nichts und niemand raus oder rein, weil das Experiment ansonsten als gescheitert gilt. T.C. Boyle hat sich an einer... Die Zukunft beginnt in den 90ern als sich acht Wissenschafter für die Dauer von zwei Jahren in die Glaskuppel „Ecosphere 2“ begeben. Als in sich geschlossenes Ökosystem darf in dieser Zeit nichts und niemand raus oder rein, weil das Experiment ansonsten als gescheitert gilt. T.C. Boyle hat sich an einer wahren Grundlage bedient und versucht seiner Version der Ereignisse rund um das Experiment „Biosphere 2“ in den 1990ern in Arizona gemeinsam mit dem Leser auf den Grund zu gehen. Allerdings beschäftigt sich Boyle nicht ausschließlich mit dem offensichtlichen Nutzen oder Ablauf dieses Forschungsvorhabens sondern stellt die Beziehungsebene der Terranauten in den den Vordergrund. Die Terranauten sind jene wagemutigen Wissenschafter die sich zwei Jahre lang für dieses Experiment zur Verfügung stellen. Sie sind es, die bereits jahrelang am Gelingen arbeiten, mit Fleiß und Ehrgeiz bei der Sache sind und vor Freude in die Höhe springen, weil sie es letztendlich in die Kuppel geschafft haben. Diese acht ambitionierten Personen, die sich aller Hürden zum Trotz - teilweise dank Ellbogenmentalität - von ihren Konkurrenten abgehoben haben, sind nun als Team für ihr eigenes Überleben verantwortlich. Denn „Ecosphere 2“ ist vollkommen abgeschlossen von der Außenwelt. Egal ob Nahrung oder Sauerstoff, sie dürfen sich nur auf die selbstproduzierten Ressourcen verlassen, weil das Experiment ansonsten misslungen ist. Die Thematik um „Ecosphere 2“ ist an sich schon sehr interessant. Welche Erkenntnisse kann man durch dieses Forschungsvorhaben gewinnen? Wie reagiert die Öffentlichkeit darauf? Inwiefern kann es zukünftigen Entwicklungen dienen? Und wie wird es den Terranauten ergehen? Besonders die letzte Frage steht ganz klar im Vordergrund. Ablauf, Umfeld und Rahmen der Handlung wird von „Ecosphere 2“ geboten. Hier geht der Autor auf Hintergrundfakten und möglichen Nutzen ein, beschäftigt sich jedoch in erster Linie mit der Beziehungsebene der Terranauten und wie sich diese unter dem Überlebensdruck und der Abgeschiedenheit zu verändern beginnt. Diese Beziehungsebene wird durch drei Figuren betrachtet. Dawn ist für die Nutztiere innerhalb des Glaskastens verantwortlich und hat damit einen Teil der Nahrung des Teams zu verantworten. Ramsay als Kommunikationsoffizier treibt die Public Relations für die Außenwelt voran, und Linda musste draußen bleiben und schielt neidvoll auf die Glücklichen im Inneren. Durch Dawn und Ramsay erfährt man aus erster Hand, was unmittelbar in "Ecosphere 2" vor sich geht und wie sich die Terranauten schlagen. Dank Linda bleibt ein Bezug zur Außenwelt und man weiß dadurch, wie Mission Control zu den Ereignissen in „Ecosphere 2“ steht. Keinesfalls darf man sich hier sympathische Charaktere erwarten, denn ich mochte keinen Einzigen davon. Sie sind allesamt fast vom Ehrgeiz zerfressen, nicht einmal den besten Freunden etwas vergönnt und freuen sich nur so lange für das Team, wie es ihnen selber nützt. Die Handlung an sich hat sich zwischen den Figuren ereignet und damit war ich nicht ganz zufrieden. Teilweise habe ich mich wie in einer Teenie-Soap gefühlt, weil es oft nur darum ging, wer mit wem geschlafen hat. Außerdem ist das Thema Sexualität überproportional besetzt, was auf mich übertrieben, abgedroschen und langweilig wirkt. Trotz dieser Kritik hat mich Boyle mit seinen Terranauten großteils an sich gefesselt. Meist ist es sehr faszinierend mit diesen drei Personen das Experiment anzugehen, dabei in ihre Seelen zu blicken und bei manchen Aktionen von Mission Control den Kopf zu schütteln. Das Ende hat mir gut gefallen. Ich weiß nicht, ob man damit rechnen kann, aber hier hat sich allem Anschein zum Trotz eine interessante Entwicklung ergeben, wodurch der letzte Abschnitt sehr spannend war und ich doch noch zufrieden das Buch zugeklappt habe. Der Schreibstil ist ruhig, Actionszenen darf man sich nicht erwarten, und trotzdem wurde ich meist von der Intensität der Figuren erfasst, die mich nicht losgelassen hat. Alles in allem war es für mich eine interessante Leseerfahrung. Ein spannender Rahmen, zu viel Sex, dafür aber authentische Figuren, langweilige Passagen und fesselnde Entwicklungen, lassen mich mit gemischten Gefühlen zurück und ich weiß nicht so recht, wie ich es als Gesamtwerk einordnen soll. Bei diesem Roman kommt es meiner Meinung nach auf die Erwartungshaltung an. Wer sich ein spannendes Abenteuer in den USA der 90er erhofft, wird nicht glücklich werden. Wer sich allerdings auf eine schonungslose Charakterstudie einlassen will und sexbesessenes Teenie-Gehabe ertragen kann, findet darin einen lesenswerten Roman, den ich mit seinen intensiven Figuren und dem futuristischen Rahmen empfehlen kann.

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Die Terranauten
von Mel aus Hiddenhausen am 06.02.2017

Ich habe mich sehr auf T.C. Boyle's Roman gefreut, der 8 Menschen bei dem Versuch begleitet, 2 Jahre in einem geschlossenen Ökosystem zu verbringen, unter einer Kuppel im heißen Tuscon. Begleitet wird der Leser durch die Geschichte von der Terranautin Dawn (Spitzname in der Kuppel E. ), Terranaut Ramsay alias... Ich habe mich sehr auf T.C. Boyle's Roman gefreut, der 8 Menschen bei dem Versuch begleitet, 2 Jahre in einem geschlossenen Ökosystem zu verbringen, unter einer Kuppel im heißen Tuscon. Begleitet wird der Leser durch die Geschichte von der Terranautin Dawn (Spitzname in der Kuppel E. ), Terranaut Ramsay alias "Vaj" und Linda, Dawn's beste Freundin und ebenfalls Anwärterin auf den Terranautenposten, die es dann leider aufgrund mangelnden Aussehens nicht hinein geschafft hat und die Crew deshalb von außen unterstützen darf. Boyle spart nicht mit zynischen Kommentaren und lässt keinen seiner Protagonisten gut wegkommen. Allerdings lässt er dem Leser auch keine Zeit und Möglichkeit Sympathie zu irgendeinem der Truppe aufzubauen. Alle Terranauten blieben bis zuletzt für mich undefinierbare, jammernde Egozentriker, die immerzu ihren Standpunkt verteidigen wollten, ob es nun jemand hören oder lesen wollte oder nicht. Gerade zu Anfang, wenn die Gruppe das Ökosystem betritt und die Kolonie bildet, flogen die Zeilen nur so dahin und ich las und las mit Begeisterung. Früh merkt man, dass Boyle den Leser in die Irre führen will, denn manche Protagonisten waren nicht das, was sie zu sein schienen und widersprachen sich in ihren Aussagen doch vehement. Diese Charakterstudie und die Spannungen die sich innerhalb des Teams aufbauten, boten Stoff für einen unterhaltsamen Roman und doch gab es etwas, woran das Buch für mich ab einer gewissen Zeit krankte und das war nämlich die Länge. Alles las sich nach einer gewissen Zeit zähflüssig (bei mir ab Seite 400) und ich musste es immer wieder zur Seite legen und ein paar Tage ruhen lassen. Der Geschichte fehlte es in meinen Augen einfach und eindeutig an Story. Mein Fazit Ein anfänglich spannender Roman, der jedoch ab der Hälfte langatmig wird und deutlich an Spannung verliert.

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Reale Fiktion ?!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2017

T.C. Boyle gelingt es einmal wieder den Leser zu verblüffen. In der für seinen Schreibstil typischen Weise schreibt er mit hintergründigem sarkastischem Humor eine bitterkomische Satire. Grundidee war eine reale Begebenheit in den 90'ern in Arizona, die uns an das heutige 'Dschungelcamp' und an Reality-Shows wie 'Big Brother' erinnert.... T.C. Boyle gelingt es einmal wieder den Leser zu verblüffen. In der für seinen Schreibstil typischen Weise schreibt er mit hintergründigem sarkastischem Humor eine bitterkomische Satire. Grundidee war eine reale Begebenheit in den 90'ern in Arizona, die uns an das heutige 'Dschungelcamp' und an Reality-Shows wie 'Big Brother' erinnert. So manch skurrile Szene und Beschreibung der so menschlichen Charakterschwächen machen den Roman lesenswert. Boyle beschäftigt sich mit den Aspekten der Ökologie und des Sozialverhaltens in geschlossenen Räumen, wobei er tiefe Einblicke in die menschliche Psyche gibt und uns in eine ungewissene und unbequeme Zukunft führt. Leider gibt es hier auch einige Längen. Gesamt eine dramatische Geschichte, die das Interesse des kritischen Lesers weckt und ihn darüber diskutieren lässt, was der Mensch auf Erden zählt und was geschieht, sollte die Erde uns alle nicht mehr ausreichend versorgen können. Kein neues Thema ? zugegeben! Aber aus Boyle'scher Perspektive aufrüttelnd.

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Menschen unter Glas
von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2017

8 Menschen (4Frauen,4Männer),die in einem wissenschaftlich gestützten Experiment ganze zwei Jahre wie in einem Goldfischglas leben – kann das gut gehen? Inspiriert von dem Biosphärenprojekt der 90er Jahre in der Wüste von Arizona hat Autor T.C.Boyle uns mit drei Ich-Erzählern quasi mit eingeschlossen und kitzelt ein wenig den Voyeur in... 8 Menschen (4Frauen,4Männer),die in einem wissenschaftlich gestützten Experiment ganze zwei Jahre wie in einem Goldfischglas leben – kann das gut gehen? Inspiriert von dem Biosphärenprojekt der 90er Jahre in der Wüste von Arizona hat Autor T.C.Boyle uns mit drei Ich-Erzählern quasi mit eingeschlossen und kitzelt ein wenig den Voyeur in uns allen. Ironisch,ehrlich(?) und vor allem sehr menschlich lernen wir sie genauer kennen: Ramsay, der smarte Forscher, Dawn,die hübsche,idealistische,aber auch ehrgeizige Nutztierwärterin und Linda,frustriertes,ausgeschlossenes Verbindungsteam-Mitglied in Spitzelfunktion erzählen ihre Geschichte während zweier Jahre schwierigen Terranautenlebens und man weiß manchmal wirklich nicht, ob man lachen oder staunen soll. Aber lesen Sie selbst ...

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Mischung aus Big-Brother und Dschungelcamp und genauso langweilig und seicht.
von Ambermoon aus Wien am 14.03.2017

In den 1990er Jahren gab es das Experiment in der Wüste Arizonas, welches Biosphäre 2 genannt wurde. Acht Frauen und Acht Männer, verschiedene Spezies und Pflanzen sollten in einer künstlichen Umgebung die, durch eine Glaswand von der Außenwelt getrennt, 2 Jahre abgeschottet werden sollten. Das Ziel war, ein von... In den 1990er Jahren gab es das Experiment in der Wüste Arizonas, welches Biosphäre 2 genannt wurde. Acht Frauen und Acht Männer, verschiedene Spezies und Pflanzen sollten in einer künstlichen Umgebung die, durch eine Glaswand von der Außenwelt getrennt, 2 Jahre abgeschottet werden sollten. Das Ziel war, ein von der Außenwelt unabhängiges, sich selbst erhaltendes Ökosystem zu erschaffen und zu beweisen, dass in so einem System ein Leben langfristig möglich ist. Dieses Experiment wurde von T.C. Boyle aufgenommen und in einen Roman verpackt. Erzählt wird aus sich wechselnder Perspektiven von Dawn und Ramsay, welche die Sichtweise aus dem Inneren dieses Systems vertreten und Linda, welche die Sichtweise Außerhalb dieser Abschottung vertritt. Dies geschieht in Form von Nacherzählungen, vergleichbar mit Tagebucheinträgen. Ich erwartete einen Roman, welcher die wissenschaftlichen Aspekte behandelt, z.B. wie sich dieses künstliche Ökosystem auf den Körper auswirkt, auf die grundlegenden Aspekte des täglichen Lebens wie Essen, Schlafen, Hygiene, natürlich wie sich das alles auf die Psyche auswirkt (Gruppenbildung, anormales Verhalten, Entgleisung gesellschaftlicher Normen) und wie dies alles auf Außenstehende gewirkt haben muss. Dies alles verpackt in einen Roman, geschrieben von einem hochgepriesenen Autor, der auch als schriftstellerisches Genie bezeichnet wird und nicht nur aufgrund der hohen sprachlichen Qualität, welche seine Bücher beinhalten. Dies und die vielen positiven Rezensionen ließen mich dieses Buch kaufen - mein erster T.C. Boyle-Roman. Was mich jedoch erwartete war primitives Big-Brother-Dschungelcamp in Buchform. Zugegeben, es wurden viele Probleme wie z.B. Hunger und der daraus entstehende Futterneid, Sauerstoffmangel und was tun bei einem Stromausfall, behandelt, aber diese wurden meist nur am Rande erwähnt, bzw. schnell abgehandelt. Selbst die Schwangerschaft und Geburt waren so schnell vorbei wie sie erwähnt wurden. Als wären dies nur kleine Problemchen. Im Vordergrund stehen vor allem Gemütsschwankungen und die daraus resultierenden Streitereien, welche jedoch eher Kindergartenniveau erreichen. Aja, und Sex. Sex ist das Hauptthema in diesem Roman. Mir war durch die Inhaltsangabe klar, dass sich hier einiges abspielen würde, denn von nix wird man ja nicht schwanger...aber Mann...was hier rumgevögelt wurde. Von den Hauptprotagonisten war keiner wirklich ein Sympathieträger, was mich jedoch nicht sonderlich störte. Auf so engem Raum, über so lange Zeit hinweg und mit all den Problemen würde bei jedem das Animalische und der Egoismus hervortreten (vielleicht auch deswegen die viele Rumvögelei als gäbe es kein Morgen?). Aber hier waren alle von Anfang an Unsympathler und auf einem Niveau pupertierender Teenies. Vor allem Linda's Passagen ließen mich nicht nur einmal genervt mit den Augen rollen. Hier bekommt man keinen Einblick in die Sichtweise einer Außenstehenden, sondern in die Gedankenwelt einer egoistischen, selbstmitleidigen, bipolaren Dramaqueen. Auf diesen Seiten wird dann gejammert, getrotzt und auf die Welt und alle Mitmenschen geschimpft was das Zeug hält. Dabei bedient sich der Autor einer sehr einfachen Sprache (wo war hier die hochgepriesene sprachliche Qualität?). Die Spannung hält sich mehr als nur in Grenzen, sie ist nämlich gleich gar nicht vorhanden. Da wird schon im Vorfeld eines Problems der Ausgang beschrieben oder angedeutet und wenn nicht da, dann im Satz vor dem Ereignis. Es war also immer schon die Luft raus, bevor sie überhaupt drin war. Der Roman plätschert also seicht dahin und beinhaltet auch die ein oder andere Länge. Und das Ende? Tja, irgendwie gibt es keines. Der Roman endet abrupt - einfach nur Punkt, Klappe zu, Affe tot..oder in meinem Fall die Erwartung, wobei...die war eigentlich schon lange vorher dahin. Fazit: Für mich war der Roman eine Mischung aus Big-Brother und Dschungelcamp und auch genauso primitiv und seicht. Meine Erwartungen waren also definitiv zu hoch. Zu meinem Fazit muss ich wohl nicht mehr viel sage, außer, dass mich dieses Buch und der Autor wirklich enttäuscht zurücklassen.

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Laaaaangweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 12.03.2017

Schade, ich schätze T.C.Boyle sehr, aber dieser Roman ist nicht gelungen. Es ist eine schlechte Soap, die Charaktere sind voller Klischees und viele bleiben schablonenhaft. Ich fand es auch nicht ironisch-lustig. Leider absolut keine Leseempfehlung.

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Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2017

Das Auswahlverfahren war hart und das Anforderungsprofil an die männlichen und weiblichen Kanditaten genau vorgegeben. Seit Monaten schon bereitet sich dieses ausgesuchte Team von 16 WissenschaftlerInnen darauf vor, in Ecosphrere 2 einziehen zu dürfen. Die Hälfte davon trainiert, - genau,- umsonst und wird die Glaskuppel nicht betreten. Nur vier... Das Auswahlverfahren war hart und das Anforderungsprofil an die männlichen und weiblichen Kanditaten genau vorgegeben. Seit Monaten schon bereitet sich dieses ausgesuchte Team von 16 WissenschaftlerInnen darauf vor, in Ecosphrere 2 einziehen zu dürfen. Die Hälfte davon trainiert, - genau,- umsonst und wird die Glaskuppel nicht betreten. Nur vier Frauen und vier Männer sind dazu ausersehen, ihre Forschungsarbeiten in Ecosphere 2 durchzuführen. Die Entscheidung fällt zugunsten von Dawn, Gretchen, Diane, Stevie, Troy, Richard, Ramsay und Tom aus. 2 Jahre lang werden diese 8 WissenschaftlerInnen versuchen, ohne Hilfe der Außenwelt zu überleben. 2 Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von Ecosphere 2 verlassen, egal was passiert.......

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Vom Meister des Geschichtenerzählens
von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2017

Irrwitzig komisch, prophetisch und auf einer wahren Geschichte basierend. 8 amerikanische Wissenschaftler in den neunziger Jahren lassen sich für 2 Jahre in eine Glaskuppel einschließen, mit dem Ziel eine neue Welt zu kreieren. Zwei Jahre leben sie ausschließlich von ihren selbst angebauten Erzeugnissen. Hunger und Sauerstoffmangel sind jedoch nicht... Irrwitzig komisch, prophetisch und auf einer wahren Geschichte basierend. 8 amerikanische Wissenschaftler in den neunziger Jahren lassen sich für 2 Jahre in eine Glaskuppel einschließen, mit dem Ziel eine neue Welt zu kreieren. Zwei Jahre leben sie ausschließlich von ihren selbst angebauten Erzeugnissen. Hunger und Sauerstoffmangel sind jedoch nicht die einzigen Probleme mit denen sich die 8 herumschlagen müssen, den der Mensch bleibt auch in der neuen Welt ein Wesen mit vielen Fehlern.

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von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2017
Bewertet: anderes Format

Boyle legt dem Roman ein tatsächliches Experiment zugrunde - geht aber weit darüber hinaus! Menschliche Extreme, soziale Entwicklungen - gefangen in einem Mikrokosmos. Spannend!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2017
Bewertet: anderes Format

Basierend auf einer wahren Geschichte lässt Boyle acht Menschen mit dem Ziel, eine schöne, neue Welt zu schaffen, abgeschirmt in einem Megaterrarium leben. Unglaublich fesselnd!

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von einer Kundin/einem Kunden am 02.03.2017
Bewertet: anderes Format

Die Geschichte, die auf einem Biosphären-Experiment in den 90ern basiert, zieht den Leser sofort in ihren Bann. Gut beobachtete und humorvoll zugespitzte Gruppendynamik! Toll !!

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