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Good as Gone

Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück. Roman

(11)
Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …


Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.


Rezension
"In einer smarten Parallelmontage deckt Amy Gentry in ihrem Debütroman finstere Geheimnisse auf und gibt ihrer Geschichte eine verblüffende und einigermassen erschütternde Wendung."
Portrait
Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die LA Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641204938
Verlag C. Bertelsmann Verlag
Verkaufsrang 40
eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
3
5
2
1
0

ausgefeilter psychologischer Roman
von maleur aus Berlin am 27.03.2017

Die 13-jährige Julie wird nachts aus ihrem Elternhaus entführt und kehrt nach 8 Jahren zurück. Die Frage ist, handelt es sich bei der jungen Frau wirklich um die verschwundene Tochter? Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die beziffert sind. Einigen Kapiteln wird ein Mädchenname vorangestellt. Die numerischen Kapitel werden ausschließlich... Die 13-jährige Julie wird nachts aus ihrem Elternhaus entführt und kehrt nach 8 Jahren zurück. Die Frage ist, handelt es sich bei der jungen Frau wirklich um die verschwundene Tochter? Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die beziffert sind. Einigen Kapiteln wird ein Mädchenname vorangestellt. Die numerischen Kapitel werden ausschließlich aus Annas (Julies Mutter) Sicht erzählt. Die Personenkapitel werden aus der Sicht des jeweiligen Mädchens erzählt. Der Schreibstil ist angenehm einfach und flüssig. Die Charaktere der Protagonisten sind feinsinnig, differenziert und nicht unbedingt Vordergründig ausgearbeitet. Annas Unbehagen in manchen Situationen ist greifbar. Die Suche nach der Wahrheit gestaltet sich eher unaufgeregt, mit einigen Wendungen, aber nie langweilig. Vieles wird auch der Fantasie des Lesers überlassen. Dass die Autorin auf jeden moralischen Fingerzeig und Pathos verzichtet hat, gefällt mir besonders gut. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Mutterinstinkt
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2017
Bewertet: Paperback

Wenn deine Tochter dir auf grausame Art genommen wird und sie 10 Jahre später vor deiner Tür steht, was tust du dann?! Was wurde ihr angetan und ist diese Frau überhaupt dein kleines, verlorenes Mädchen? Ergreifender Psychothriller der anderen Art, der einen auch nach der letzten Seite nicht los lässt.... Wenn deine Tochter dir auf grausame Art genommen wird und sie 10 Jahre später vor deiner Tür steht, was tust du dann?! Was wurde ihr angetan und ist diese Frau überhaupt dein kleines, verlorenes Mädchen? Ergreifender Psychothriller der anderen Art, der einen auch nach der letzten Seite nicht los lässt. Für alle Fans von Girl on the train.

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1 0
Absolut lesenswerter Psychothriller über die Bedeutung von Identität
von Lesendes Federvieh aus München am 23.03.2017
Bewertet: Paperback

Vor acht Jahren verschwand ihre 13-jährige Tochter Julie spurlos, mitten in der Nacht aus dem eigenen Schlafzimmer entführt. Die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt, doch Tom und Anna hoffen weiterhin, dass ihre Tochter eines Tages zurückkehrt oder man wenigstens ihre Leiche findet, sodass sie... Vor acht Jahren verschwand ihre 13-jährige Tochter Julie spurlos, mitten in der Nacht aus dem eigenen Schlafzimmer entführt. Die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt, doch Tom und Anna hoffen weiterhin, dass ihre Tochter eines Tages zurückkehrt oder man wenigstens ihre Leiche findet, sodass sie einen Ort zum Trauern haben. Dann steht Julie vor der Tür. Schmutzig und am Ende ihrer Kräfte, aber es ist eindeutig Julie. Anna, Tom und die jüngere Schwester Jane können ihr Glück kaum fassen. Allerdings häufen sich immer mehr Hinweise, welche die Echtheit von Julies Geschichte infrage stellen und Anna beginnt einen furchtbaren Verdacht zu hegen. Heimlich stellt sie eigenhändig Nachforschungen an, wodurch das ohnehin sehr instabile Familiengefüge zunehmend ins Wanken gerät. Der Psychothriller "Good as Gone" hat sein Versprechen, eine spannende Geschichte zu enthalten, eindeutig erfüllt, weshalb das Buch von mir vier Sterne erhält, da es nahezu nichts zu beanstanden gibt. Gleich zu Beginn wird offenkundig, dass die Erzählung einiges an Spannung vorzuweisen hat, denn man befindet sich sogleich mit Julies jüngerer Schwester Jane in einem Schrank und sieht durch ihre Augen, wie die Entführung vonstatten geht. Man sollte meinen, ein Kind kann man nicht aus dem eigenen Haus entführen, vor allem nicht, wenn die Eltern sich nur ein Stockwerk tiefer aufhalten, doch offensichtlich ist man selbst in der angeblichen Geborgenheit des Zuhauses nicht sicher, was ich persönlich unglaublich erschreckend finde. Wie soll man seine Liebsten beschützen, wenn die Übeltäter mit Leichtigkeit in den inneren Kreis der Sicherheit eindringen können? Man mag sich gar nicht vorstellen, was die Eltern von Julie, Anna und Tom, durchgemacht haben. Acht Jahre später steht die mittlerweile erwachsene Julie vor ihnen. Zunächst fügt sie sich verdächtig schnell in die Familie ein, jedoch ist dies auch der Ursprung von Annas Zweifeln, denn in ihrer Geschichte finden sich mehrere Unstimmigkeiten. Als Anna dann auch noch von einem Detektiv kontaktiert wird, der angebliche Beweise hat, dass es sich bei der erst kürzlich gefundene Leiche eines 13-jährigen Mädchens in Wahrheit um Julie handelt, stellt sie Nachforschungen an. Mit Anna als Erzählerin folgt man ihren Ermittlungen und stellt zeitgleit fest, wie es um die von Aussehen perfekte und glückliche Familie wirklich steht. Unterbrochen wird dies stets durch kurze Zwischenkapitel, die chronologisch in der Zeit bis zur Entführung zurückgehen, was ich sehr interessant zu lesen fand. Denn hierbei erzählt die junge Frau, die in Anna und Toms Haus lebt, in jeder Passage von einer anderen ihrer zahlreichen Identitäten. Dadurch nimmt die Handlung immer wieder an Fahrt auf, da sie sich immer wieder in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Im Hintergrund steht dabei stets die Frage, ob es sich bei der jungen Frau tatsächlich um die vermisste Julie handelt. Was mich daran allerdings ein wenig gestört hat, war die Tatsache, dass diese scheinbar jedes erdenkliche Übel durchgemacht hat, was ich ein bisschen überzogen fand. Es mag ja sicherlich solche schlimme Fälle geben, aber innerhalb eines Zeitraums von acht Jahren mit Kindesentführung, -missbrauch, Manipulation, Verrat, Mord, Vergewaltigung, Drogenmissbrauch und einer Karriere als Sängerin sowie Stripperin konfrontiert zu werden, wobei das noch nicht mal alles ist. finde ich dann doch etwas weit hergeholt. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei "Good as Gone" um ein absolut lesenswertes Buch, das abschließend in ein fulminantes Finale gipfelt.

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Good as Gone
von Melanie Enns aus L. am 10.03.2017
Bewertet: Paperback

"Good as Gone" ist ein Roman, der sich ganz langsam aufbaut und von Anfang an einen hohen Spannungsaufbau bieten konnte. Es nur als Roman einzuordnen, ist mir ehrlich gesagt zu wenig, da die Spannung einem Psychothriller gleichkommt.Als Mutter ging mir das Schicksal der Familie sehr nah, denn die Entführung... "Good as Gone" ist ein Roman, der sich ganz langsam aufbaut und von Anfang an einen hohen Spannungsaufbau bieten konnte. Es nur als Roman einzuordnen, ist mir ehrlich gesagt zu wenig, da die Spannung einem Psychothriller gleichkommt.Als Mutter ging mir das Schicksal der Familie sehr nah, denn die Entführung von Julie hinterlässt jahrelang eine riesige Lücke, gepaart mit der Hoffnung, herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Für Eltern ist diese Ungewissheit untragbar und selbst der Wunsch, sein Kind endlich begraben zu können nimmt immer mehr Formen an. Als Julie wieder auftaucht, sieht es aus, als wäre sie eine Fremde, eine Lügnerin. Um hinter die Kulisse der Tochter blicken zu können geht Anna eigentümliche Wege, die aber letztendlich darüber Aufschluss geben darüber, wer ihre "Tochter" wirklich ist. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven ist man als Leserin / Leser oftmals verwirrt, aber genau das ist, was dem Buch die gewisse Note verliehen hat, wie gebannt den weiteren Verlauf folgen zu wollen. Ich war fasziniert von dem gekonnten Aufbau der Story, der eine gewisse Suggestion beinhaltet, die sich zwar erst zum Ende hin aufklärt,aber genau dahin zielen konnte. Es zeigt, wie beeinflussbar wir Menschen sind und es beängstigt mich tatsächlich. Viele Menschen tragen Masken und wenn diese fällt, offenbart sich ein Mensch voll von Hässlichkeit. Dieses ist der Aufhänger des Buches und es entsetzte und faszinierte mich gleichermaßen. In meinen Augen war "Good as Gone"ein facettenreicher Roman, der ein Familiendrama beinhaltet und dieses gekonnt ausschlachtet. Die eingeflochtenen psychologischen Elemente sind genial gewählt und zeigen auf, wie schnell wir aus Schutz in andere Rollen schlüpfen können. Der Weg zurück ist hart und dies wird ganz deutlich. Für mich ein sehr gelungenes Buch, welches mich einige Zeit regelrecht gefesselt hat, da ich einige Unklarheiten erst aus dem Weg räumen musste und dies geschah nur durch das Beenden des Romans. Vorerst ist man als Leserin / Leser völlig unvoreingenommen, bis sich das Verwirrspiel einem Ende naht, welches vorher nicht ersichtlich war. Eine ganz klare Leseempfehlung an einen Roman, der mich durch seinen hohen Spannungsbogen wirklich meisterlich gekonnt gefesselt hat.

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...Psychothriller....
von einer Kundin/einem Kunden am 24.03.2017
Bewertet: Paperback

Julie wird mit dreizehn Jahren entführt. Der Fall ist ein bisserl dubios und wurde nie aufgeklärt. Acht Jahre später taucht Julie wieder bei Ihrer Familie auf. Doch irgendwas stimmt nicht mit ihr… Die Autorin schafft es, eine Spannung zu erzeugen, die den Leser nicht mehr los lässt. Fand diesen... Julie wird mit dreizehn Jahren entführt. Der Fall ist ein bisserl dubios und wurde nie aufgeklärt. Acht Jahre später taucht Julie wieder bei Ihrer Familie auf. Doch irgendwas stimmt nicht mit ihr… Die Autorin schafft es, eine Spannung zu erzeugen, die den Leser nicht mehr los lässt. Fand diesen Thriller sehr spannend, erschütternd und raffiniert. Für Fans von S.K. Tremayne, Swanson Peter oder Luano Lewis.

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Ein gelungener Spannungsroman!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.03.2017
Bewertet: Paperback

Anna und Tom können ihr Glück kaum fassen. Nach acht Jahren steht ihre entführte Tochter Julie plötzlich vor ihrer Tür. Aber als Anna von einem ehemaligen Polizisten Informationen über Julie erhält, bestätigt sich ihre schlimmste Vermutung. Auf der Suche nach der Wahrheit, ob es wirklich ihre Tochter ist, hat... Anna und Tom können ihr Glück kaum fassen. Nach acht Jahren steht ihre entführte Tochter Julie plötzlich vor ihrer Tür. Aber als Anna von einem ehemaligen Polizisten Informationen über Julie erhält, bestätigt sich ihre schlimmste Vermutung. Auf der Suche nach der Wahrheit, ob es wirklich ihre Tochter ist, hat die Familie erneut eine schlimme Zeit durchzustehen. Meine Leseempfehlung, auch für Fans von Girl on the Train.

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von einer Kundin/einem Kunden am 05.03.2017
Bewertet: anderes Format

Ein packender Psychothriller mit vielen Wendungen, welchen ich in einem Rutsch gelesen habe. Für alle Fans von Thrillern wie "Girl on the Train" zu empfehlen!

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Verwirrend, facettenreich und wendungsreich
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 02.03.2017
Bewertet: Paperback

Auf dieses Buch war ich ja unheimlich gespannt. Die Grundidee dabei ist nichts neues und tauchte schon hier und da mal auf. Dennoch war ich gespannt, was es hiermit auf sich hatte und begann mich ins Geschehen zu stürzen. Der Beginn war recht spannend , doch zunächst nicht besonders nervenaufreibend. Nach und... Auf dieses Buch war ich ja unheimlich gespannt. Die Grundidee dabei ist nichts neues und tauchte schon hier und da mal auf. Dennoch war ich gespannt, was es hiermit auf sich hatte und begann mich ins Geschehen zu stürzen. Der Beginn war recht spannend , doch zunächst nicht besonders nervenaufreibend. Nach und nach passierte es mir, daß ich immer verwirrter wurde und erstmal sortieren musste, wo ich mich eigentlich befinde. Denn das Ganze ist ziemlich komplex aufgebaut, so das man ziemlich schnell die Orientierung verlieren kann. Ging mir zunächst auch so. Doch ich musste wissen, was steckt hinter allem und somit kam ich auch ins grübeln. Die verschiedenen Erzählstränge bereiteten mir zunächst einige Probleme. Doch irgendwann begann ich zu verstehen. Ja und ab da gab es kein Halten mehr für mich. Ich war unwiderruflich gefesselt und wollte unbedingt hinter die Fassade blicken und einfach mehr erfahren. Über den Inhalt möchte ich auch gar nicht viel verraten. Denn diese Erfahrung beim lesen, ist ein Teil des Zaubers und dem muss man sich einfach stellen. Hierbei handelt es sich um einen psychologischen Spannungsroman, der nach und nach an Thrillerelementen gewinnt. Als Thriller würde ich ihn jedoch nicht einstufen, da fehlt einfach meiner Meinung nach einiges. Hierbei geht es um ein verschwundenes Mädchen, daß nach Jahren wieder bei ihrer Familie auftaucht. Doch die Frage stellt sich schnell, ob es tatsächlich dieses Mädchen ist. Wir begleiten eine Mutter auf ihren Weg, auf der Suche nach ihrer Tochter. Man kann ihrer Verzweiflung, aber auch ihre Hoffnung dabei sehr gut spüren. Dabei wird auch sehr gut die innere Zerrissenheit spürbar. Die Zweifel die dabei auftauchen, sind irgendwann auf mich übergegangen und man sinniert einfach nur darüber. Man begreift nach und nach , was der Verlust der Tochter auch letztendlich für die Familie bedeutet. Ja, wss sie quasi aus ihr macht und welch Konsequenzen es nach sich zieht. Auch die einzelnen Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet. So das ich nach und nach in ihre Gefühlswelt eintauchen konnte und vieles verstehen konnte. Auch über die Hintergründe erfährt man mehr, was dem Ganze die nötige Tiefe verleiht. Die Abgründigkeit die hinter allem schlummert, kommt sehr gut zum Vorschein. Man kann es förmlich sehen, wie das Ganze eine Eigendynamik entwickelt, der man sich kaum entziehen kann. Mir persönlich hat dieser Roman wirklich gut gefallen. Die Spannung die dabei eher unterschwellig spürbar war, passt wirklich sehr gut zum gesamten Roman. Es ist ein interessanter Roman darüber, was Identität eigentlich bedeutet. Wer sind wir und würden die Menschen die uns kennen, uns auch immer wieder auf den ersten Blick wiedererkennen? Wer sind wir und was macht uns zu dem , was wir letzendlich sind? Aber es geht auch darum, sich selbst nicht zu verlieren und man ist auch auf der Suche nach sich selbst. Dieser Roman ist wirklich tragisch und hat mir gerade zum Ende einiges abverlangt. Er ist nicht brutal, das nicht. Aber er geht unter die Haut mit seiner Thematik. Es ist der Punkt, wo man begreift und all die seelischen Qualen und das Leid spürt. Es gab hier einige Wendungen, die man so nicht erwarten würde und die mich dementsprechend doch ziemlich überrascht haben. Schlussendlich hat mir auch das Ende gut gefallen. Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektive von Anna, was ihr mehr Raum verschafft. Die Charaktere sind ausdrucksstark und nehmen für sich ein. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge. Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Ein interessanter und fesselnder Spannungsroman, der psychologisch gesehen wirklich gut aufgebaut ist. Verwirrend, facettenreich und wendungsreich. Es ist nicht das, was man erwarten würde. Man blickt hinter die Fassade, die Abgründe und auch in die menschliche Seele. Ein Roman der mit jeder Zeile mehr fesselt und dessen Geschehen man sich einfach nicht entziehen kann und welches auch zum nachdenken anregt.

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guter Plot, aber Umsetzung eher gewöhnungsbedürftig
von Unsere Bücherwelt am 15.03.2017
Bewertet: Paperback

Meine Meinung Ich muss voranstellen, dass meine Erwartung an dieses Buch, nach der überaus hochdosierten Verlags-Werbung, auch sehr hoch war! Das Cover und der Klappentext dieses Thrillers haben mich gleich positiv angesprochen und ich war gespannt, wie die Autorin die nicht völlig unbekannte Story „Kind verschwindet und kehrt nach Jahren... Meine Meinung Ich muss voranstellen, dass meine Erwartung an dieses Buch, nach der überaus hochdosierten Verlags-Werbung, auch sehr hoch war! Das Cover und der Klappentext dieses Thrillers haben mich gleich positiv angesprochen und ich war gespannt, wie die Autorin die nicht völlig unbekannte Story „Kind verschwindet und kehrt nach Jahren zurück“, wohl umsetzen wird! Leider bleibe ich nun, nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, eher enttäuscht zurück … Lediglich die ersten 10 Seiten haben sich hochkarätig spannend und Thriller-typisch lesen lassen, danach wurde die Geschichte für mich nur noch verworren, undurchsichtig und im gesamten Mittelteil schlicht langweilig. Erzählt wird die Story aus der Sicht von Anna, der Mutter des verschwundenen Mädchens Julie. Wir erfahren sehr gut ihre Gefühle, die Familienstruktur und die Veränderungen seit ihre Tochter nicht mehr da ist. Auf Seite 23 taucht das seit acht Jahren verschwundene Mädchen nun als junge Frau, bereits wieder auf. Zu Beginn war ich doch sehr neugierig, wie sich die ganze Geschichte weiter entwickeln und aufklären wird. Jedoch nach etwa ¼ des Buches beginnt die Erzählperspektive zu drehen und immer kapitelweise abwechselnd, kommt zu der Erzähl-und Sichtweise der Mutter Anna eine völlig fremde Erzählerin hinzu. Das verworrene dabei war, dass es sich jedes Mal um eine andere fremde Person handelte, die ihre eigene Anekdote zu erzählen hatte, aber ich diese Person und ihre „kleine Geschichte“ als Leser nicht zuordnen konnte und eigentlich auch gar kein Interesse mehr daran hatte. Denn bereits zu diesem Zeitpunkt hat mich die Aufklärung des Falles schon gar nicht mehr interessiert, weil die Autorin meiner Meinung nach den Fehler gemacht hat und die Hauptfrage: „Ist es nun die echte Julie oder eine andere Frau, die zurück gekehrt ist???“ bereits indirekt aufgelöst hat. So sind viele Dinge leider vorhersehbar gewesen. Für einen Thriller-Liebhaber, der die Spannung und den Nervenkitzel beim Lesen liebt, ist das leider ein absolutes no-go! Dass dann am Schluss doch nicht alles ganz so war wie ich es vermutet hatte, lässt mich dem Buch dann doch gute 3 Sterne geben! Gegen Ende des Buches hat man dann nämlich auch endlich verstanden, was es mit den Erzählungen der verschiedenen Frauen auf sich hatte und was die Autorin sich dabei gedacht hat. Leider war da das Buch schon ausgelesen und meine Meinung hatte sich bereits gebildet. Im Großen Ganzen betrachtet hat sich die Autorin einen tollen Plot ausgedacht, aber durch die wirklich unspannende Umsetzung im gesamten Mittelteil des Buches, ist das leider für mich komplett untergegangen, was im Nachhinein sehr schade ist. Amy Gentrys Schreibstil ist im Übrigen sehr flüssig und bildlich und da „Good as Gone“ ihr erstes Werk war, werde ich aus reiner Neugier sicher noch ein weiteres Buch von ihr lesen! Fazit Hochspannender Anfang, langatmiger und teilweise langweiliger Mittelteil und spannendes Ende. Ein guter Handlungsstrang, der leider erst am Ende des Buches sichtbar wurde. Für mich war es kein Thriller, sondern eher eine undurchsichtige Familientragödie.

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von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2017
Bewertet: anderes Format

Ein gut geschriebener Spannungsroman, der leider etwas vorhersehbar war. Interessant war allerdings die Perspektivengestaltung, die mich trotzdem hat mitfiebern lassen.

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Leider enttäuschend
von Lovelyceska am 07.03.2017
Bewertet: Paperback

»Und so kam es, dass ich in einer Nacht meine Familie, mein Zuhause, mein Leben, mich selbst ? einfach alles ? verlor.« Autorin: Amy Gentry ? Verlag: C. Bertelsmann (27. Februar 2017) ? Format: Tachenbuch (brochiert) ? Buchlänge: 320 Seiten ? ISBN: 978-3570103234 ÜBER DIE AUTORIN: Amy Gentry hat ihr... »Und so kam es, dass ich in einer Nacht meine Familie, mein Zuhause, mein Leben, mich selbst ? einfach alles ? verlor.« Autorin: Amy Gentry ? Verlag: C. Bertelsmann (27. Februar 2017) ? Format: Tachenbuch (brochiert) ? Buchlänge: 320 Seiten ? ISBN: 978-3570103234 ÜBER DIE AUTORIN: Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die LA Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde. (Quelle) KLAPPENTEXT: Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt ? Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten ? bis zum fulminanten Finale. (Quelle) MEINE MEINUNG: Nachdem ich den psychologischen Spannungroman ?Ich bin böse? von Ali Land verschlungen habe, wagte ich mich am meinen ersten Thriller. Der Klappentext sprach mich an und somit fieberte ich dem Buch spannend entgegen. Leider wurde ich enttäuscht? Die 13-jährige Julie wird aus ihrem eigenen Haus in der Nacht von einem Unbekannten entführt. Ihre 10-jährige Schwester Jane beobachtet die Situation in Schockstarre. 8 Jahre später bricht eine Frau vor der Haustür der zerbrochenen Familie zusammen. Es ist Julie! Oder etwa nicht? In der Geschichte werden die Perspektiven mehrerer Persönlichkeiten geschildert, wobei Annas (Mutter der Mädchen) Perspektive den größten Raum einnimmt. Leider bin ich mit der Mutter nicht warm geworden. Ihr Umgang mit den Geschehnissen ist sehr komisch, es werden keine Gefühle geschildert, alles wird einfach so hingenommen. Das passt für mich einfach nicht. Aber auch generell konnte mich die Geschichte einfach nicht fesseln. Ich empfand kaum bis wenig Spannung. An einigen Stellen war ich zudem ziemlich verwirrt, was durch die vielen unterschiedlichen Perspektiven verschuldet ist. Das versprochene ?fuliminante Finale? finde ich nicht mehr als okay. Außerdem finde ich die Geschichte etwas zu christlich. Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Immerhin lässt es sich dafür sehr gut lesen. Der Sprachstil sowie die überwiegend kurzen Kapitel sind angenehm. BEWERTUNG: Leider hat mich dieses Buch einfach nicht überzeugt. Da es aber angenehm zu lesen war und ich mich nicht komplett quälen musste, weiterzulesen, reicht es noch für eine 4. Für mich ist es jedoch kein gelungenes Debüt und ich kann den Hype darum nicht verstehen. Falls ihr doch nochmal selbst reinschauen wollt, gibt es nun die XXL-Leseprobe für euch! ? Nichtsdestotrotz bedanke ich mich vielmals beim C. Bertelsmann Verlag für die Zusendung meine Rezensionsexemplares. Meine Meinung bleibt natürlich unverfälscht. ?

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