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Adelind Römer

Adelind Römer, geboren 1959, ist Gestalttherapeutin und Traumatherapeutin nach dem körperorientierten Ansatz Somatic Experiencing (SE)® von Peter Levine. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in der Begleitung von Menschen in Lebenskrisen sowie von Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Psychotherapeutisch arbeitet sie als Heilpraktikerin in freier Praxis. Ihr Wunsch für dieses Buch ist, dass es Menschen eine Stimme verschafft, die (gerade) nicht für sich selbst zu sprechen vermögen.

Balance im Trümmerfeld von Adelind Römer

Neuerscheinung

Balance im Trümmerfeld
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Was macht die „Psyche“ aus, die während einer Psychotherapie behandelt wird? Adelind Römer lässt die Leserinnen und Leser miterleben, was im Inneren eines Menschen vor sich gehen kann. Sie weckt Verständnis und Mitgefühl für sich selbst und für andere. So erschliesst dieses sorgsam gestaltete Handbuch der psychotherapeutischen Beziehung jenes Beziehungsgeschehen, das die „Psyche“ eines jeden Menschen formt. Neurowissenschaftlich fundiert vermittelt es auf leicht verständliche Weise, worauf es in mitmenschlichen Beziehungen und ebenso bei der Heilung psychischer Notzustände ankommt. Heilung suchende Menschen können durch die Lektüre an eigenem Überblick gewinnen und dadurch in ihrem Mitspracherecht gestärkt werden. Menschen, die therapeutisch begleiten, können auf sehr differenzierte Weise Unterstützung bei der Reflexion ihrer Arbeit finden.

Im Wechsel von Nähe und Distanz, Mitgefühl und Sachlichkeit bringt die Gestalttherapeutin und Traumatherapeutin nahe, wie gut es sich anfühlen kann, im emotionalen Halt seiner Mitmenschen seinen eigenen inneren Halt zu entwickeln oder wiederzufinden. Ihn zu verlieren, kann so tief traumatisieren, dass noch nächste Generationen die Auswirkungen spüren. Das Leben kann äusserst mühsam werden. Anstrengend kann es auch für denjenigen werden, der einem seit Generationen traumatisierten Menschen haltgebend beiseite stehen will. Doch können Traumatisierungen überwunden werden. Dabei ist eine Balance zu finden, die der Situation sowohl des gerade leidenden als auch des gerade helfenden Menschen angemessen ist. Nach und nach wächst beiderseitiges Vertrauen. Der/die Psychotherapeut(in) ringt angesichts vieler Möglichkeiten um den besten Weg, diesen besonderen Menschen zu begleiten. Seine Freiheit, seinen therapeutischen Prozess in seinem eigenen Tempo und auf seine eigene Weise mitzugestalten, ist unverzichtbar auf seinem Heilungsweg, auf dem er einen guten neuen Ort für sich findet.

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