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Autorenbild von Ahmet Hamdi Tanpinar

Ahmet Hamdi Tanpinar

Ahmet Hamdi Tanpinar, geboren 1901 in Istanbul, war einer der angesehensten Literaturwissenschaftler der Türkei; ein sensibler Autor, der die kulturellen Werte der osmanischen Tradition nicht aufgeben wollte. Nach einem Studium der Literaturwissenschaft arbeitete er zunächst als Gymnasiallehrer. Von 1939 bis zu seinem Tod 1962 war er Professor für türkische Sprache und Literatur in Istanbul. Seine Romane, insbesondere Seelenfrieden, haben in der Türkei Kultstatus gewonnen..
Christoph K. Neumann, geboren 1962, lehrt seit 2002 Neue Geschichte an der Bilgi-Universität Istanbul. Darüber hinaus schreibt er auch journalistische Arbeiten und Reiseführer und übersetzt aus dem Türkischen (beispielsweise Orhan Pamuks Roman Schnee).

Seelenfrieden von Ahmet Hamdi Tanpinar

Neuerscheinung

Seelenfrieden
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Der junge Historiker Mümtaz hat eine geradezu osmotische Beziehung zu der alten, vom Verfall bedrohten Sultansmetropole: zu ihren Bauwerken, zum Basar voller rätselhafter Dinge, zur Poesie, zur klassischen Musik. Als er Nuran kennenlernt, erwacht in dieser Liebe einen Sommer lang der Zauber der alten osmanischen Kultur zu neuem Leben. Bis eines Tages der todkranke Suat, Studiengefährte und Rivale von Mümtaz, auftaucht und diese Liebe zerstört.

»Tanpinars Werk ist aus der türkischen Gegenwartsliteratur nicht wegzudenken. Nicht nur Linksintellektuelle, Modernisten und am Westen ausgerichtete Denker, sondern auch Konservative, Traditionalisten und Nationalisten räumen ihm diesen Status ein und berufen sich gerne und oft auf Tanpinars Renommée und Ansehen. Seine Auseinandersetzung mit der alten würdevoll-beschaulichen osmanischen Kultur einerseits und sein Aufgreifen moderner Tendenzen der europäischen Literatur andererseits machen ihn zu einer faszinierenden Persönlichkeit.« Orhan Pamuk

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