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Alois Hotschnig

Alois Hotschnig, 1959 geboren in Kärnten, lebt als freier Autor in Innsbruck. 1992 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt mit dem Preis des Landes Kärnten ausgezeichnet, im selben Jahr erschien sein Roman »Leonardos Hände«, für den er den Anna-Seghers-Preis erhielt. 2000 erschien sein zweiter Roman »Ludwigs Zimmer«. 2002 wurde ihm der Italo-Svevo-Preis verliehen. Neben seinen Romanen verfasste er mehrere Erzählbände, zuletzt »Im Sitzen läuft es sich besser davon« (2009). Für »Die Kinder beruhigte das nicht« wurde er mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet, für sein erzählerisches Werk mit dem Gert-Jonke-Preis. 2022 erhielt er den Christine-Lavant-Preis. Die Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. 
Kanaren im Nebel von Alois Hotschnig

Zuletzt erschienen

Kanaren im Nebel

Kanaren im Nebel

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab Fr.37.90

Landschaften und Orte sprechen zu uns. Durch die Menschen, die sie bewohnen, aber auch durch ihre Gestalt und ihre Namen. »Jaunfeld« oder »Bärental« oder »Hoffmannskees«. Sie sind, wie alle Namen von Landschaften und Orten, verbunden mit konkreten historischen, topographischen, aber auch persönlichen Vorstellungen, Erinnerungen, Fantasien, Ängsten. Wie aber, wenn Namen von Landschaften und Orten auch anderswo zu finden und zu hören sind: Malta, Kanaren, Podljubelj, Strassburg, Türkei, Venedig zum Beispiel? Sie gibt es keineswegs nur in Kärnten. Spielt dann noch etwas anderes mit?

Vier Autorinnen und eine Fotografin – Anna Baar, Maja Haderlap, Elke Laznia, Elena Messner und Verena Gotthardt – haben sich mit drei Autoren – Antonio Fian, Alois Hotschnig und Daniel Wisser – auf eine Spurensuche in Kärnten/Koroška begeben: Sie wollten wissen, was es mit den Orten Gallizien/Galicija, Kanaren/Kanare, Klein Venedig/Pri Ječmenu, Malta, Strassburg, Türkei/Turče, Unterloibl/Podljubelj auf sich hat – die alle einen europäischen »Zwilling« haben. Welche Erinnerungen, Assoziationen, Überraschungen, Fantasien stellten sich ein; worauf haben die dort »Einheimischen« sie gebracht oder gestossen, was gab es zu erfahren, zu wissen, zu erahnen, zu spüren, zu empfinden, zu fürchten usw. Das und vieles mehr ist in den literarischen Texten und in Fotografien des Buches, die sich auf wunderbare Weise gegenseitig beleben und ergänzen, nachzulesen und zu betrachten.

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