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Autorenbild von Angelika Hofmann

Angelika Hofmann

Angelika Hofmann gilt in den luftfahrthistorischen Bereichen rund um Junkers und seine Flugzeuge als ausgewiesene Kennerin. Geboren im Süden der ehemaligen DDR tauschte sie ihre erzgebirgische Heimat gegen einen Studienplatz an der Deutschen Bücherei in Leipzig und schloss dort als Diplom-Bibliothekarin ab. Im Jahre 1978 wechselte sie in die ehemalige anhaltische Landeshauptstadt Dessau und beschäftigte sich im dortigen Stadtarchiv das erste Mal mit Hugo Junkers und seinen Flugzeugen.

Im Jahre 1986 führte die Begegnung mit dem Luftfahrthistoriker Dr. Günter Schmitt die Autorin in die Zusammenarbeit mit ihm. Daraus entstand mit »Hugo Junkers und seine Flugzeuge« ein gemeinsames Buch zur Geschichte und zum Wirken von Professor Hugo Junkers. Ihm folgten Beiträge über Junkers-Flugzeuge im »Fliegerjahrbuch der DDR« und im »Luft- und Raumfahrtmagazin« des Transpress-Verlages. Zur Wende 1989/1990 war Frau Hofmann Mitautorin des Buches »Junkers. Bildatlas aller Flugzeugtypen«, welches als umfassendes bildliches Nachschlagewerk gilt.

Bernd Junkers, Enkel von Hugo Junkers, wurde zu dieser Zeit auf die Autorin aufmerksam und ermöglichte ihr ab 1991 die intensive Beschäftigung mit dem Junkersarchiv des Deutschen Museums in München. 1994 veränderte sich die Autorin beruflich und arbeitete in den folgenden Jahren als Lektorin in einem Software-Verlag. Trotzdem ließ sie die Beschäftigung mit dem Thema nie los. Sie unterstützte weiterhin andere Autoren, Historiker und Junkers-Fans weltweit mit ihrer Expertise. Ab 2007 übertrug ihr Bernd Junkers die Betreuung des Privatarchivs der Familie, so dass sie die Recherchen ausweiten und vertiefen konnte. Daraus entstand das vorliegende Werk, welches in seiner Art das erste vollständig eigene Buch der Autorin ist.

Als das Auto fliegen lernte von Angelika Hofmann

Neuerscheinung

Als das Auto fliegen lernte
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Die F 13 – Startschuss für die zivile Luftfahrt und eine Revolution in der Geschichte der Menschheit

Silvester 1918 war nicht nur der Vorabend eines neuen Jahres – der Tag katapultierte die Menschheit auch in eine neue Epoche. An diesem Tag entwarf der junge Ingenieur Otto Reuter für den Dessauer Unternehmer Hugo Junkers das erste flugfähige Verkehrsflugzeug der Welt, das komplett aus Metall bestand. Als sich das Flugzeug einige Monate später das erste Mal in die Lüfte erhob und schon bald auch einen neuen Höhenweltrekord aufstellte, kam das einer Revolution in der Geschichte der Menschheit gleich – der Grundstein für den modernen Luftverkehr, für eine neue Dimension der Fortbewegung, war gelegt. Heute fliegen jährlich mehr als 4 Milliarden Passagiere mit Flugzeugen, die alle auf das kleine Ganzmetallflugzeug zurückgehen, das Reuter damals unter Anleitung von Junkers konstruierte: die F 13. Schon bald war diese in allen Klimazonen der Erde und für vielfältige Gelegenheiten einsetzbare F 13 die mit Abstand meistgeflogene Maschine auf den Luftverkehrslinien der Welt. Selbst Albert Einstein war begeistert und liess sich durch seinen ersten Flug mit der F 13 zu allgemeinen Gedanken über das Fliegen animieren. Die F 13 war auch das Urmodell, aus dem einige Jahre später die legendäre JU 52 entwickelt wurde.

Angelika Hofmann, eine ausgewiesene Expertin der Luftfahrtgeschichte, erzählt in ihrem Buch »Als das Auto fliegen lernte« von der faszinierenden Erfolgsgeschichte dieses kleinen Flugzeugs und seines weltweiten Ruhms. Hofmann gibt zwar auch Einblicke in die technische Entwicklung, aber im Mittelpunkt ihres spannenden Buches stehen die Menschen, die den weltweiten Siegeszug der F 13 vorantrieben, die Abenteuer erlebten, Rückschritte und Abstürze erlitten – und vor allem die sensationellen Erfolge des kleinen Metallfliegers ermöglichten. Die Geschichte der F 13, die im Buch mit zahlreichen Fotos abgerundet wird, ist zugleich die Geschichte der Luftfahrt in den 1920er-Jahren. Und auch der ideelle Hintergrund kommt nicht zu kurz, sollte das Flugzeug doch ein neues Mittel sein, die Völker zu verbinden, wie es Hugo Junkers sagte.

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