Meine Filiale
Autorenbild von Arlette Magiera

Arlette Magiera

Arlette Magiera fand vor elf Jahren den Weg zur klassischen Reiterei und bildet seit nunmehr acht Jahren Pferde und Reiter in der klassischen Reitweise aus. Durch das
Training bei Ausbildern verschiedener Ausbildungsstile (akademisch, iberisch, französisch, wienerisch) erhielt sie Einblick in die verschiedenen Arbeitsvarianten an der Hand und deren ganz spezifische Schwerpunkte und Ziele. Ein Hauptaugenmerk legt sie auf das Geraderichten des Pferdes bereits am Boden und verfügt als lizenzierte Schiefen-Therapeutin ARR über besonders umfangreiches Wissen in diesem Bereich.
Von ihr verfasste Aufsätze und Artikel sind bereits in Fachpublikationen („Feine Hilfen“) und diversen Online-Portalen erschienen.

Praxisbuch Handarbeit von Arlette Magiera

Neuerscheinung

Praxisbuch Handarbeit
  • Praxisbuch Handarbeit
  • (0)

Die Arbeit des Pferdes an der Hand ist aus der klassischen Reiterei nicht wegzudenken und bildet seit Jahrhunderten einen wichtigen Eckpfeiler im schonenden, durchdachten Pferdetraining. Dabei lernt das Pferd am Boden nicht nur Basisübungen sondern kann schon frühzeitig an schwierige Lektionen herangeführt und dort trainiert werden, ohne dass der Reiter aufsteigen muss. Arlette Magiera vermittelt in diesem Buch das nötige Wissen, um schon in den Basisübungen korrekte Bewegungsabläufe erkennen und trainieren zu können, damit später bei den schwierigen Lektionen nicht häufig anzutreffende Fehler passieren. Pferde an der Hand auszubilden ist eine bewährte und schon sehr alte Ausbildungsmethode. Früher nutze man sie primär, um das Pferd auf seine späteren Aufgaben unterm Sattel vorzubereiten. Viele klassische Reitmeister vertraten sogar die Auffassung, man solle ein Pferd erst dann besteigen, wenn alle Lektionen zumindest ansatzweise an der Hand sicher abgefragt werden können. Die Vorteile dieses Trainings liegen auf der Hand: Ohne Reitergewicht findet ein Pferd schneller seine Balance und lernt Lektionen müheloser. Reiterfehler, die das Lernen möglicherweise erschweren, sind ausgeschaltet und der Ausbilder hat eine ausgezeichnete optische Kontrolle darüber, wie das Pferd die gefragte Lektion ausführt. Gerade für weniger routinierte Reiter ist dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Denn die Arbeit an der Hand schult nicht nur das Auge des Menschen, sondern auch sein Gefühl für möglicherweise bestehende Widerstände im Pferdekörper.

Das Erarbeiten der Lektionen unterm Sattel wird deutlich vereinfacht, vorausgesetzt, man nutzt in der Handarbeit solche Signale, die sich später auch in den Sattel übertragen lassen. Doch die Arbeit des Pferdes an der Hand vermag noch deutlich mehr als blosses Lektionenpauken. Sie leistet wichtige Dienste bei der Rehabilitierung verletzter Pferde, die wieder langsam ans Training herangeführt werden sollen und hält ältere Pferde, deren Reitkarriere sich dem Ende zuneigt, weiterhin fit und geschmeidig. Gerade Pferdesenioren wollen oftmals nicht abrupt in den Ruhestand geschickt werden, sondern freuen sich über eine auf ihre Möglichkeiten angepasste Gymnastik.

Ähnliche Autor*innen

Alles von Arlette Magiera