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Artur Kilian Vogel

Artur Kilian Vogel, geboren 1953, begann schon mit zwanzig Jahren für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen zu schreiben. 1978 wurde er Produzent, später Polizei- und Gerichtsreporter beim Zürcher «Tages-Anzeiger», dann Korrespon- dent in London. Von 1988 bis 1996 arbeitete er als Korrespondent im Nahen Osten; 2007 wurde er Chefredaktor der Berner Tageszeitung «Der Bund».
Artur Kilian Vogel veröffentlichte mehrere Sachbücher, zuletzt den Bestseller «Eine Weltreise durch die Schweiz». Seit der Publikation seines ersten Romans «Der Keller in der Kirchgasse» 2014 hat er sich zudem als spannender und origineller Erzähler etabliert.
«Der Zeitungsmann, dem die Sprache verloren ging» ist sein vierter, «Gnadenhochzeit» sein fünfter veröffentlichter Roman. Vogel lebt in Bern und ist Vater von zwei erwachsenen Töchtern.

Der Zeitungsmann, dem die Sprache verloren ging von Artur Kilian Vogel

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Der Zeitungsmann, dem die Sprache verloren ging
  • Der Zeitungsmann, dem die Sprache verloren ging
  • Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach fünfzehn Jahren hat ihn seine Freundin Sidonie verlassen. Strittmatter sitzt an einem Novemberabend des Jahres 2013 nach Redaktionsschluss allein in den abgedunkelten Räumen der Zeitung, deren Chefredaktor er ist. Am selben Tag ist seine berufliche Existenz zerstört worden: Der Verlag wird das Blatt nach 181 Jahren einstellen, weil es nicht mehr rentiert. Strittmatter, fast 63 Jahre alt, fühlt sich wie ein Hund, den man am ersten Urlaubstag am Strassenrand ausgesetzt hat.

Er lässt sein Leben an sich vorbeiziehen. Lena taucht auf: Seine erste grosse Liebe, die Anfang der 1970er-Jahre mit einem Knall zerbrach. Der Bürgerkrieg im Libanon. Politische Wirren und Massensterben im Sudan. Amy, 1970. Seine Erinnerungen gibt Strittmatter in der Ich-Form wieder. Wo die Erzählung in die Gegenwart schwenkt, kommt ein anonymer Erzähler aus dem Off zum Einsatz.

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