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Astrid Schmeda

Astrid Schmeda ist 1950 in Aurich/Ostfriesland geboren, diplomierte Pädagogin und Psychologin, sie arbeitete in der ersten Frauenberatungsstelle Hamburgs und als selbständige Psychotherapeutin, sowie in der Erwachsenenbildung. Sie hat über viele Jahre therapeutische Gruppen und pädagogische Fortbildungen geleitet und therapeutisch mit Paaren gearbeitet. Sie schreibt und veröffentlicht seit 1982. Astrid Schmeda lebt seit 1997 in Südfrankreich und in Osten an der Oste.

Meer mein Meer von Astrid Schmeda

Zuletzt erschienen

Meer mein Meer
  • Meer mein Meer
  • Buch (Taschenbuch)

Lerke betreibt eine Ziegenfarm in den französischen Pyrenäen, von ihrem Hof sieht sie das Mittelmeer. Jagos Familie stammt aus Spanien, er ist Bildhauer und führt mit Lerke ein kleines Restaurant in den Bergen. Sie sind mit Freund-innen in einer Gruppe aktiver Umweltschützer. Als ihr Sohn Oliver mit seiner griechischen Freundin Anfang Dezember 2008 nach Griechenland fährt, befinden Lerke und Jago sich für einen einwöchigen Urlaub in Italien. Oliver gerät in Athen, nachdem die Polizei einen Jugendlichen erschoss, in die griechische Revolte und wird verhaftet. Jago fährt sofort mit seinem Motorrad los, um ihn rauszuholen. Lerke folgt ihm. Sie wird von einem Netzwerk geheimer Fäden zu einem Fischerboot in Ascona gelenkt, das sie mitnimmt nach Griechenland. Dort lernt sie Dimi und Yannis kennen und in Athen all die jungen Leute, die für eine gerechte Gesellschaft kämpfen. Jago und Lerke werden in ihre Hausgemeinschaft aufgenommen. Lerke trifft auf Yannis‘ Boot Marco, dessen Grossvater in Hamburg-Neuengamme im KZ war. Diese Begegnung führt sie in die Vergangenheit. Während ihres Studiums lernte Lerke, die vom Land kam und wenig von der Welt wusste, 1973 die beiden Studenten Jef und Clemens kennen, mit denen sie im Rahmen eines Seminars eine Gesprächsgruppe im Jugendgefängnis Neuengamme durchführte, am Ort des KZ. Lerke, Jef und Clemens sind davon überzeugt, dass Kriminalität keine individuelle Schuld und nicht mit Strafen zu bekämpfen ist. Die Drei ringen darum, den Jugendlichen zu zeigen, dass sie sie ernst nehmen, und was Solidarität bedeuten kann.

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