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Bettina Gruber

Bettina Gruber, Dr. phil. habil., Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Publizistin. Lise-Meitner-Stipendium des Landes NRW. Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin an der Ruhr-Universität Bochum 2005. Lehre u.a. an der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Dortmund, der Karl-Franzens-Universität Innsbruck, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Emory-University, Atlanta und der Technischen-Universität Dresden, zuletzt im Bereich Kunstgeschichte. Im Bereich Publizistik Stammautorin von TUMULT. Vierteljahresschrift für Konsensstörung, autonyme und pseudonyme Beiträge für zahlreiche Periodika des konservativen Spektrums. Im Verlag Antaios sind unter dem Pseudonym Sophie Liebnitz: "Tote weiße Männer lieben (Schnellroda 2018)" und "Antiordnung" (Schnellroda 2020) erschienen.

Leben unterm Regenbogen von Bettina Gruber

Neuerscheinung

Leben unterm Regenbogen
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Der Mythos von den „Befreiungsbewegungen“ hält sich hartnäckig: Gender-Doktrinen und der heutige Feminismus sind aber nicht bloss sexistisch gegenüber Männern, sondern auch zutiefst frauenfeindlich. Bedürfnisse, die von der magersüchtigen Doktrin der Gleichheit von Mann und Frau abweichen, werden nicht geduldet. Mit dem biologischen Geschlecht wird eine der elementarsten Tatsachen menschlicher Existenz geleugnet: die Bezogenheit der Geschlechter aufeinander, ohne die es uns alle nicht gäbe. In den sozialen Medien hat sich ein bunter Chauvinismus breitgemacht, der systematisch einen Keil zwischen die Geschlechter treibt – gefördert und vorangetrieben von der Politik. Auf der Homepage einer deutschen Stadtverwaltung „hebt“ man „gezielt den Geschlechterdualismus auf“ und ein britischer Richter erklärte die Überzeugung, dass es nur zwei Geschlechter gebe, für „in einer Demokratie nicht achtenswert“.
Pendant und Voraussetzung dieser Zerstörung der Zweigeschlechtlichkeit ist ein Kult sexueller Abweichung, der sich im Phänomen des „Drag Kids“ mittlerweile auch auf Kinder erstreckt. Die Lage ist historisch einzigartig: Eine Gesellschaft repräsentiert sich nicht in ihrer militärischen Macht, in ihren zivilisatorischen Errungenschaften und in ihren Gotteshäusern – stattdessen sucht sie ihren Ausdruck in der Zersetzung des natürlichen Geschlechts und in der Feier „interessanter“ Minderheitensexualitäten. Wie konnte es dahin kommen? Und: Gibt es Gegenkräfte?

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