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Carmen Mörsch

Carmen Mörsch ist Künstlerin und Kunstvermittlerin. Seit 1995 arbeitet sie an Projekten, Publikationen und in der Forschung der Kunstvermittlung und kulturellen Bildung. Ihre Forschungstätigkeiten sind u.a. in Modellprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (2003–2005) und des Landesverbandes der Kunstschulen Niedersachsen (2005–2007). 2006/2007 war sie Wissenschaftliche Begleiterin der Kunstvermittlung der documenta 12. Von 2003 bis 2008 war sie Juniorprofessorin für materielle Kultur und ihre Didaktik am Seminar materielle und visuelle Kultur des Kulturwissenschaftlichen Instituts KUNST-TEXTIL-MEDIEN der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seit 2008 leitet sie das Institute for Art Education der Kunsthochschule Zürich.

Die Bildung der A_n_d_e_r_e_n durch Kunst von Carmen Mörsch

Neuerscheinung

Die Bildung der A_n_d_e_r_e_n durch Kunst
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"Die Bildung der A_n_d_e_r_e_n durch Kunst" ist eine historische Kartierung der Kunstvermittlung seit der frühen Aufklärung, unternommen aus einer feministischen und postkolonialen, hegemoniekritischen Perspektive. Den geografischen Fokus bildet England. Deutlich wird, dass die diskursive Herstellung von defizitären A_n_d_e_r_e_n, die dem bürgerlichen, männlichen, weissen, europäischen Subjekt ähnlich gemacht werden müssen, seit seiner Entstehung in das Arbeitsfeld eingeschrieben ist.
Doch ereignete sich darin auch die Art von Widerstand, die aus dem Verfehlen hegemonialer Anrufungen resultiert. Minorisierte Positionen – vor allem, aber nicht nur, weisse Frauen – erkämpften darin Räume für Selbstartikulation und für die Umverteilung symbolischen Kapitals.
Die Betrachtungen enden mit der Forderung nach einer diskriminierungskritischen Praxis der Kunstvermittlung in der Gegenwart.

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