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Chi-ha Kim

Der Autor
Kim Chi-ha, geboren 1941 in der Hafenstadt Mokpo (Provinz Süd-Chulla), geriet schon als zwanzigjähriger Student in Konflikt mit der Syngman-Rhee-Diktatur. 1971 organisierte er die große Demonstration der Katholiken in Wonju, in deren Folge die Notstandserklärung erlassen wurde. 1981 wurde er auf Grund massiver Proteste aus dem In- und Ausland (u.a. organisiert von Heinrich Böll, Willy Brandt, Jean-Paul Sartre, Noam Chomsky) nach sechsjähriger Einzelhaft entlassen. Sein Werk ist in viele Sprachen übersetzt (deutsch: Die gelbe Erde, 1983); in Japan gibt es eine Gesamtausgabe seines Schaffens.

Aufgehen der Knospe von Chi-ha Kim

Neuerscheinung

Aufgehen der Knospe
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Kim Chi-Ha, mit eigentlichem Namen Yong-il, wurde am 4. Februar 1941 in Mokpo, im Süden Südkoreas geboren. An der Universität studierte er Ästhetik. Mit der Veröffentlichung seiner Ballade "Die fünf Banditen" 1970 erregte er grosse Aufmerksamkeit.
Durch seine aktive Teilnahme an der Demokratiebewegung - sein Schriftstellername Chi-Ha bedeutet "Untergrund" - war er in den 1960er Jahren mehrmals gezwungen, in den Untergrund zu gehen. Während der Militärdiktatur in den 1970er Jahren wurde er mehrfach verhaftet, einmal zum Tode verurteilt und begnadigt. Insgesamt sass er über 7 Jahre im Gefängnis. Seine Texte waren bis 1984 verboten. Für sein Engagement in der Demokratiebewegung und für seine Literatur fand Kim Chi-Ha auch international Anerkennung.

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