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Christoph Fackelmann

Dr. phil., geb. 1970, Studium der Deutschen Philologie, Geschichte und Pädagogik, wirkt als Literaturhistoriker und Germanist in Wien und Niederösterreich. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, Aufsätze und Editionen zur deutschen und österreichischen Literaturgeschichte mit Schwerpunkten auf dem Gebiet der Frühen Neuzeit sowie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. 2011–2016 leitete er die „Wiener Sprachblätter“.

Der gute Ton auf dem Narrenschiff von Christoph Fackelmann

Neuerscheinung

Der gute Ton auf dem Narrenschiff
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Sprachkritische Meldungen von Bord des Narrenschiffs: Das Kentern auf offener See ist garantiert, und die Tage sind gezählt, aber die Plappermäuler schnattern so aufgekratzt auf Deck, als sei die Küste des gelobten Landes zum Greifen nahe. Im Narrenreigen macht der schlechte Stil den guten Ton.
Die Kurzessays, Glossen und Notizen in diesem Buch fluchen dem Verfall der Fälle und stimmen in die Klage um das Komma ein, sie grübeln über die Sprachkultur aus dem Megastore, den Newspeak als Jungbrunnen, die Erlösung durch das Binnen-I. Über die aktuellen Anlässe hinaus offenbart ihnen der satirisch und polemisch entblösste Mangel an Sprachbewusstsein zentrale ethische Lebensfragen der österreichischen und deutschen Gegenwart. Mit Bierernst und Galgenhumor verzeichnen sie das Brodeln unter der Oberfläche des schiefen Satzes, und sie prüfen, was uns das grosse Nachdenken über den Logos noch an Rettungsringen hinterlassen haben könnte.
Kein Ratgeber für richtiges Deutsch, sondern ein Logbuch von der Fahrt in die Katastrophe der Phrasen. Denn das Wort ist
die Apokalypse – soviel steht fest.

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