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Autorenbild von Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensief, geboren 1960 in Oberhausen, gestorben 21.8.2010, begann im Alter von 12 Jahren mit Schmalfilmen zu experimentieren. Studium in München, als Assistenz von Werner Nekes erste Kurzfilme. Ab 1993 Theaterarbeiten, u.a. an der Volksbühne Berlin. Teilnahme an der documenta X (»Mein Filz, mein Fett, mein Hase«) und posthum 2011 an der Biennale in Venedig, Deutscher Pavillon (kuratiert von Susanne Gaensheimer, in Zusammenarbeit mit Aino Laberenz). Bücher bei Kiepenheuer & Witsch: »Chance 2000 – wähle Dich selbst« (mit Carl Hegemann, 1998), »Rosebud« (2002), »So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein. Tagebuch eines Krebskranken« (2009), »Ich weiß, ich war’s« (mit Aino Laberenz, 2012)..
Diedrich Diederichsen, geboren 1957, hat sich seit den 80er-Jahren einen Namen als ebenso vielseitiger wie scharfsinniger Theoretiker von Pop, Politik und neuester Kunst gemacht. Er lehrte und lehrt an verschiedenen Hochschulen, seit 2006 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er veröffentlicht regelmäßig in Texte zur Kunst , Theater heute und Tagesspiegel und lebt in Berlin.

Kein falsches Wort jetzt von Christoph Schlingensief

Neuerscheinung

Kein falsches Wort jetzt
  • Kein falsches Wort jetzt
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Im August 2010 verstarb Christoph Schlingensief, dessen Arbeit als Film-, Theater- und Opernregisseur, als Schauspieler, Autor, bildender Künstler, TV-Entertainer, politischer Aktionist und Lehrer bis heute unvergessen ist. Von Beginn an hat Christoph Schlingensief zu seinen unzähligen Projekten immer wieder und ausführlich in Interviews und Gesprächen Stellung genommen und dabei das Sprechen über seine Arbeit immer auch als wesentlichen Teil seiner vielfältigen Aktionen verstanden. Aus diesen Gesprächen hat Christoph Schlingensiefs Ehefrau und Mitarbeiterin Aino Laberenz eine Auswahl erstellt, durch die Christoph Schlingensiefs einzigartiges Verständnis von künstlerischer Arbeit und die wichtigsten Stationen seiner Künstlerbiografie sofort wieder lebendig werden: Die Filme (»Das deutsche Kettensägenmassaker«), die Theaterarbeit (»Rocky Dutschke ’68«), seine Partei-gründung »Chance 2000«, seine Wagner-Inszenierungen in Bayreuth (»Parsifal«), seine Wiener »Ausländer raus«-Containeraktion (»Bitte liebt Österreich«), die »Kirche der Angst«, sein »Operndorf Afrika« …

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