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Autorenbild von Christos Anastasopoulos

Christos Anastasopoulos

Christos Anastasopoulos, 1966 in Athen geboren, studierte Politikwissenschaft in Athen und Puppentheater und Pantomime in Bochum und Stuttgart. Mit dem von ihm gegründeten Puppen- und Mimentheater »Fatses« nahm er an zahlreichen Vorstellungen in Griechenland und Deutschland teil. Heute lebt er mit seiner Familie in Berlin und arbeitet unter anderem mit Kindern als Zauberkünstler. Er kooperiert mit der Bremer Theatergruppe »Das letzte Kleinod« und ist Ensemblemitglied bei der dänischen Gruppe »Showwaiters«, mit der er durch Europa tourt. Er ist Mitglied der »Griechischen Autor*innen in Deutschland e.V«. und hat zahlreiche Romane und Kurz¬geschichten veröffentlicht..
Nina Bungarten, 1962 in Köln geboren, in Düsseldorf ausgebildete Verlagsbuchhändlerin, studierte Neu- und Mittelgriechische Philologie, Byzantinistik und Germanistik in Köln, Berlin und Thessaloniki.
Sie arbeitete als Volkshochschullehrerin, freie Übersetzerin und Volkshochschuldozentin für Neugriechisch in Berlin. War Lehrbeauftragte für Neugriechisch an der Universität Heidelberg und am Seminar für Klassische Philologie als Institutssekretärin tätig. Bis heute ist sie ehrenamtliches Redaktionsmitglied der Griechenland-Kulturplattform Diablog.eu. In der von ihr eigenen gegründete Sprachschule, unterrichtet sie seit vielen Jahren mit Engagement und Freude die gesprochene griechische Sprache.
Sie hat viele Romane und Kurzgeschichten aus dem Griechischen übersetzt und für ihre Übersetzung von Gazmend Kapllanis Mikró imerológio Sinóron für die Edition Converso das Arbeitsstipendium des Heidelberger Freundeskreis zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzung e.V. erhalten. Sie hat eine Tochter und lebt in Heidelberg.

Bevor der Brand kam von Christos Anastasopoulos

Neuerscheinung

Bevor der Brand kam
  • Bevor der Brand kam
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Christos Anastasopoulos gehört zur Generation »Gezwungene-Immigration 2.0«, er musste seine Heimat verlassen – so wie Tausende andere Griechen – wegen der Finanzkrise. Diesen traumatischen Schnitt im Leben eines Menschen bearbeitet der Autor mit feinfühliger und direkter Sprache, mit Charisma von Anfang an, das starke Gefühle hervorruft. In seinen Geschichten spiegelt sich all unsere Menschlichkeit wie auch unsere Unmenschlichkeit wider, wenn wir plötzlich am eigenen Leib erfahren müssen was es heisst, den festen Boden unter den Füssen zu verlieren. Vertrieben, verloren und verängstigt klammern wir uns an Bäume und deren Wurzeln – die unsichtbaren Stützpfeiler unserer Identität, die uns auf ewig mit der Heimat verbinden – oder das was jeder als Heimat versteht – und uns Halt im Leben geben. Aus diesen Wurzeln wachsen wir zu dem was wir sind, ohne dass wir je die leiseste Ahnung davon haben, wie tief sie sein können. Doch die Gefahr der Vernichtung der Wurzeln und der Identität lauert in jedem Moment und überall: ein Feuer, erschaffen aus Angst und Terror.

Die Erzählung »Der Feigenbaum« erschien in der Anthologie »Gefährliche Ferien« im Diogenes Verlag.

»Menschengeschichten, die in Schatten der Bäume gehört wurden.«
Katharina Salomo, Buchhandlung Shakespeares Enkel

»Hier wird ein unbekanntes Griechenland enthüllt.« Sandra Thoms, Buchhandlung Bakerstreet

»Erzählungen, glänzend wie Diamanten.« Goodreads

»Hermann Hesse schrieb, dass ›Bäume Heiligtümer sind. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiss, der erfährt die Wahrheit‹. Der Berliner Autor Christos Anastasopoulos hat diesem Thema sein neustem Buch gewidmet. So erleben die Hauptpersonen – Frauen, Männer, Kinder – in diesen dreizehn eigenständigen Erzählungen das Spiel des Lebens mit Leib und Seele. Und es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob sie gut oder böse sind, hübsch oder hässlich, stark oder schwach, mutig oder feige, fest entschlossen oder unsicher, Einzelgänger oder Familienoberhaupt, nüchtern oder betrunken, frei oder abhängig. Das, was sie schliesslich verbindet, obwohl sie so unterschiedlich sind, ist das Bewusstsein, dass sie im schlimmsten, aber auch im besten Fall nicht allein sind, sondern in dem Universum, das die Bäume in diesen vielen tausenden Millionen Jahren geschaffen haben.« Dr. Michaela Prinzinger, Diablog.eu

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