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Autorenbild von Paul Lichtenberg

Paul Lichtenberg

Paul Lichtenberg, Nordlicht. Geboren 1962 in Hamburg. Dort Schule und Elternhaus, großstädtisches Leben im Deutschland der 70er. Die Kriegsgeschichten meines Vaters und der Mutter werden zur Initialzündung für den eigenen idealistischen Weg. Nach Abitur und Kriegsdienstverweigerung erfolgt der Auszug in die Welt. Reisender auf vielen Stationen des Lebens. Ob in der Lehrerausbildung und Familiengründung oder auf der spirituellen Suche der Priesterausbildung und Meditation: Der Idealist wird geerdet und geprüft am Abgrund. Es erfolgt die Wende. Jungenpädagogische Arbeit an verschiedensten Schulen. Endlich gymnasialer Lehrer für Deutsch und Geschichte an einer Gemeinschaftsschule.
Die Gestalt der "Spirale" zeichnet den "mythischen Weg des Helden" von den Höhen jugendlicher Ideale zur kritischen Aufarbeitung im Alter als Weg zur eigenen Mitte.

Mein Vater, der Held. von Paul Lichtenberg

Neuerscheinung

Mein Vater, der Held.
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Diese Autobiographie erzählt den Weg eines Kindes der Kriegsgeneration der 70er Jahre in Deutschland. In dieser Zeit prägen allerlei Mythen die Werte und Vorstellungen der Eltern. Dazu gehört auch das mysteriöse Ritterkreuz des Vaters aus dem 2. Weltkrieg. Es ist Bestandteil seiner familiären Geschichten über seine Erfahrungen als junger Panzeroffizier an der Ostfront. Mit preussischer Härte versucht der Patriarch den sensiblen und "verweichlichten" Grossstadt-Sohn zu erziehen. Doch dieser flüchtet sich lieber träumend in die Welt der Kunst und in die kriegerische Vergangenheit des Vaters. Das Idol des ehemaligen "Ritterkreuzträgers" ersetzt die väterliche Nähe und Anerkennung. Das "Ideal" des Helden wird schliesslich zum eigenen unbewussten Lebensmotiv. Erst spät gelingt es dem Autor, im Drama des eigenen Lebens die Spur des "mythischen Helden" wiederzuentdecken und kritisch aufzuarbeiten.

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