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Autorenbild von Pavlos Tzermias

Pavlos Tzermias

Pavlos Tzermias, Jg. 1925, ist Korrespondierendes Mitglied der Athener Akademie, der höchsten wissenschaftlichen und kulturellen Institution Griechenlands. Als Byzantinist und Neogräzist an der Universität Freiburg i. Ü. (1965-1995), Neogräzist an der Universität Zürich (1984-1992), Griechenlandberichterstatter der Neuen Zürcher Zeitung (1967-1995), Direktor des unter der Ägide des Europarates stehenden Europäischen Kulturzentrums Delphi (1977-1979) und Verfasser zahlreicher Bücher und Abhandlungen über Griechenlands Geschichte und Kultur hat er "wie kaum ein anderer das Bild von Griechenland im deutschen Sprachraum mitgestaltet" (Gunnar Hering). Pavlos Tzermias wurden für sein Werk viele Auszeichnungen zuteil: Festschrift zu seinem 65. Geburtstag (Hrsg. Gunnar Hering, Universität Wien), Preis der Athener Akademie, internationales wissenschaftliches Symposium an der Universität Freiburg i. Ü. zu seinem Ehren (1996), Auszeichnung durch den Präsidenten der Griechischen Republik (1996), Ehrung durch den Dachverband griechischer Gemeinden und Vereine in der Schweiz (2002), Auszeichnung durch die Stadt Thessaloniki (2004), Auszeichnung durch den Präsidenten der Republik Zypern (2005), Auszeichnung durch den Präfekten der Insel Lesbos (2008) u. a. m.

Nikos Kazantzakis' Odyssee von Pavlos Tzermias

Neuerscheinung

Nikos Kazantzakis' Odyssee
  • Nikos Kazantzakis' Odyssee
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Nikos Kazantzakis ist berühmt und weitgehend unbekannt zugleich. Über ihn wird viel gesprochen und geschrieben. Doch sehr oft wird seine Leistung eindimensional und verzerrt dargestellt. Das vorliegende Buch beleuchtet bisher nicht behandelte Aspekte des Werdegangs des Autors der Odyssee, jenes Epos, das der ambitiöse Kreter für sein Lebenswerk hielt. Und das heisst: Es beleuchtet auch bisher unerforschte Seiten seines geistlichen Weges, der eine faszinierende Odyssee darstellt.
Der renommierte Buchautor ist geradezu prädestiniert, diese Odyssee aus nächster Nähe und dennoch mit der nötigen Nüchternheit und mit wissenschaftlicher Akribie zu analysieren. Aus nächster Nähe, weil Pavlos Tzermias sich seit 1957 mit Kazantzakis und dessen Werk befasst. Er hat zur Rezeption dieses Werkes, insbesondere im deutschsprachigen Raum, entscheidend beigetragen. Er stand Gustav A. Conradi bei der Übersetzung des Epos des Dichters ins Deutsche in einem Anfangsstadium als Berater zur Verfügung. Eleni Kazantzaki, die Witwe des Dichters, schrieb ihm bezeichnenderweise am 7. April 1963 anlässlich einer Kazantzakis-Veranstaltung in Zürich: "Ach, wenn Griechenland etliche Menschen hätte wie Sie!" Und am 11. April 1964 dankte sie ihm dafür, weil seine Übersetzung der Paläologos-Tragödie von Nikos Kazantzakis bei einem Dramaturgen in Österreich Begeisterung auslöste.

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