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Raúl Aguayo-Krauthausen

Raúl Aguayo-Krauthausen, 1980 in Peru geboren, ist in Berlin aufgewachsen. Er hat «Osteogenesis imperfecta», sogenannte Glasknochen, und sitzt im Rollstuhl. Krauthausen studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und Design Thinking. Anschliessend war er Programmmanager beim RBB-Radiosender Fritz, entwickelte eine Kampagne für den «Alternativen Nobel Preis» und gründete 2004 den gemeinnützigen Verein Sozialhelden. 2010 ging wheelmap.org online, eine interaktive Landkarte für rollstuhlgerechte Orte. 2013 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Raúl Aguayo-Krauthausen lebt in Berlin und gibt regemässig Workshops und Vorträge auf Tagungen und Konferenzen. Seit 2015 moderiert er mit „KRAUTHAUSEN – face to face“ seine eigene Talksendung zu den Themen Kultur und Inklusion auf Sport1.

Dachdecker wollte ich eh nicht werden von Raúl Aguayo-Krauthausen

Neuerscheinung

Dachdecker wollte ich eh nicht werden
  • Dachdecker wollte ich eh nicht werden
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Menschen starren ihn an. Raúl Aguayo-Krauthausen sitzt im Rollstuhl und ist kleinwüchsig. Denn er hat „Glasknochen“. Das sind Knochen, die ganz leicht brechen. Viele Menschen wissen nicht, wie sie mit Behinderten umgehen sollen. Dabei hat jeder zehnte Deutsche irgendeine Behinderung. Für Raúl Aguayo-Krauthausen ist seine Behinderung nur eine von vielen Eigenschaften. In diesem Buch erzählt er über sein Leben, seinen Alltag. Und darüber, wie Behinderte und Nicht-Behinderte miteinander leben können. Ein Buch über Offenheit und Freude am Leben. „Wollt ihr wirklich einen Rollstuhl-Fahrer auf der Bühne?“, fragte ich. Alle guckten verständnislos. „Ich verstehe deine Frage nicht“, sagte der eine. „Deine Behinderung ist wahrlich kein Grund, warum du den Job nicht machen solltest“, sagte eine andere. Raúl Aguayo-Krauthausen wurde 1980 in Peru geboren. Er wohnt in Berlin. Jahrelang hat er für Internet-Unternehmen und beim Radio gearbeitet. Heute setzt er sich vor allem für Projekte ein, die etwas mit Behinderungen zu tun haben. Zum Beispiel mit seinem Verein SOZIALHELDEN.

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