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Autorenbild von Richard P. Kluft

Richard P. Kluft

Richard P. KLUFT, M.D., Ph.D., praktiziert in Bala Cynwyd, Pennsylvania/USA, Psychiatrie, Psychoanalyse und medizinische Hypnose. Er hat im Laufe der letzten 40 Jahre mehr als 200 Patienten mit Dissoziativer Identitätsstörung (früher Multiple Persönlichkeitsstörung genannt) zur vollständigen Integration geleitet. Dr. Kluft hat nahezu 250 wissenschaftliche Artikel und Buchkapitel geschrieben und bei vier Büchern über dissoziative Störungen, Inzest und Traumabehandlung als Herausgeber oder Mitherausgeber fungiert. Er hat seine Behandlungsmethoden in zwölf Ländern vorgestellt, und für seine Arbeit als Lehrer, Kliniker und Forscher viele Auszeichnungen erhalten – z.B. im Jahr 2009 den Pierre Janet Award for Clinical Excellence, der seine Innovationen im Bereich der klinischen Hypnose würdigte, im Jahre 2011 einen Lifetime Achievement Award für seine Beiträge zum Verständnis und zur Behandlung dissoziativer Störungen sowie in den Jahren 2012 und 2013 jeweils den Milton Erickson Award für seine Forschungsarbeit zu den Ursachen ungünstiger Nebenwirkungen von Hypnose und Möglichkeiten, sie zu verhindern. Richard Kluft ist klinischer Professor für Psychiatrie an der School of Medicine der Temple University und Fakultätsmitglied des Psychoanalytic Center of Philadelphia. Er war Präsident der International Society for the Study of Trauma and Dissociation (ISSTD), der American Society of Clinical Hypnosis und der Society for Clinical and Experimental Hypnosis.

Pacing in der Traumatherapie von Richard P. Kluft

Neuerscheinung

Pacing in der Traumatherapie
  • Pacing in der Traumatherapie
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Wie können wir unseren Patienten helfen, traumatische Erinnerungen zu verarbeiten, ohne sie dadurch erneut zu traumatisieren und zu erschüttern? „Pacing in der Traumatherapie“ untersucht, wie Therapeuten diese Schwierigkeit bewältigen können. Zwar kann niemand den Schmerz Traumatisierter völlig auflösen, doch in diesem Buch wird beschrieben, wie sich das Leiden, das durch die therapeutische Arbeit an Traumata selbst entsteht, verringern und eingrenzen lässt. Menschen mit einer Dissoziativen Identitätsstörung, einer Nicht Näher Spezifizierten Dissoziativen Störung oder einer Posttraumatischen Belastungsstörung zu helfen, kann sehr schwierig sein: Die Wirkung schmerzhafter, beängstigender und demütigender Erinnerungen auf die Psyche von Traumapatienten und auf ihr gegenwärtiges Leben lässt sich ohne strapaziöse therapeutische Interventionen nur selten verringern. Manchmal ist es nahezu unmöglich, Menschen, die unter den Nachwirkungen früherer traumatischer Erlebnisse leiden, zu helfen, ohne eine Abreaktion einiger oder der meisten ihrer überwältigenden Erlebnisse einzuleiten. Die Behandlung von Traumata, die psychische Störungen hervorgerufen haben, kann sich selbst als bedrohlich erweisen und ohnehin anfällige und leidende Menschen noch stärker destabilisieren. Das Buch „Pacing in der Traumatherapie“ handelt davon, wie sich Retraumatisierungen durch die Traumabehandlung verhindern lassen, und es untersucht, wie sich das Leiden, dem die Traumapatienten im Rahmen ihrer Behandlung ausgesetzt sind, minimieren lässt.

Richard Kluft subsumiert seine Behandlungsstrategien als Technik der fraktionierten Abreaktion (Fractionated Abreaction Technique). „Pacing in der Traumatherapie“ ist dabei kein Lehrbuch im herkömmlichen Sinne. Vielmehr bedient sich der Autor bei der Vorstellung seines Ansatzes einer neuartigen, sehr ungewöhnlichen Darstellungsweise: Er lässt die Technik der fraktionierten Abreaktion in Person des FAT-Man für sich selbst sprechen. Kluft und der FAT-Man wenden sich im Buch direkt an den Leser und präsentieren eine mitfühlende und empathische Sicht der effektiven Arbeit an den düstersten, tragischsten, beängstigendsten und erschütterndsten Aspekten der Unmenschlichkeit, die Menschen einander antun.

„Vorrangig ist der mitfühlende, fürsorgliche Umgang mit den traumatisierten Menschen. Sir William Osler (2012) sagte, der weise Arzt behandle den Patienten, nicht die Krankheit. Eine ausschliesslich auf die Traumaverarbeitung zielende Behandlung kann das Wohl der Patienten mit Füssen treten und die Traumatisierten retraumatisieren, statt sie zu heilen.“ – Richard P. Kluft

‚Pacing in der Traumatherapie‘ ist ein brillant und wirklich einzigartig geschriebenes unkonventionelles Lehrbuch von einem Meister in der Behandlung dissoziativer Identitätsstörungen.” – Onno van der Hart

„Ein MUSS für Therapeuten, die grundlegende Ansätze der Behandlung Dissoziativer Identitätsstörungen kennen.“ – Suzette Boon

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