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Richard Rosen

Richard Freiherr von Rosen, geboren am 28. Juni 1922, nahm von 1941 bis 1945 zunächst mit dem Panzerregiment 35, dann als Angehöriger der schweren Panzerabteilung 502 und nach Eingliederung der 2. Kompanie der schweren Panzerabteilung 502 als 3. Kompanie in die schwere Panzerabteilung 503 am Zweiten Weltkrieg teil. Er war sowohl an der Ost- als auch an der Westfront im Einsatz und stieg bis Kriegsende zum Oberleutnant und Kompaniechef auf. Ausgezeichnet mit beiden Eisernen Kreuzen, dem Verwundetenabzeichen in Gold, dem Panzerkampfabzeichen II. Stufe und dem Deutschen Kreuz in Gold setzte er nach Übernahme in die neu gegründete Bundeswehr seine Militärkarriere fort, wurde Generalstabsoffizier beim Oberbefehlshaber der alliierten Landstreitkräfte in Fontainebleau (1964-1966), Kommandeur des Panzerbataillons 294 (1966-1970) und Referent im Bundesministerium für Verteidigung (1970-1972). Von 1972 bis 1976 kommandierte er die Panzerbrigade 21 (Augustdorf), von 1976 bis 1980 wirkte er als Verteidigungsattaché an der Deutschen Botschaft in Paris. Zuletzt war er deutscher Beauftragter beim Oberbefehlshaber der französischen Streitkräfte in Deutschland und wurde schließlich 1982 im Range eines Generalmajors in den Ruhestand versetzt.

Erinnerungen an die Tigerabteilung 503 von Richard Rosen

Neuerscheinung

Erinnerungen an die Tigerabteilung 503
  • Erinnerungen an die Tigerabteilung 503
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Dies ist die Geschichte der Tigerabteilung 503. Am 4. Mai 1942 als erste von zehn selbstständigen Tigerabteilungen in Neuruppin, Putlos, Fallingbostel und Döllersheim aufgestellt, hatte sie am 30. Dezember 1942 ostwärts und westlich des unteren Don und am Manytsch ihre Feuertaufe zu bestehen.
Im Februar 1943 auf volle Stärke aufgerüstet – 3 Kompanien mit insgesamt 45 Tiger-Panzern – nahm sie an der Abwehrschlacht im Donezgebiet und in der Mius-Donezstellung im März und April 1943 teil. Verlegt in den Raum von Charkow, kämpfte die Abteilung an forderster Front beim Unternehmen „Zitadelle“, der letzten grossen deutschen Offensive im Osten. Nach den Kämpfen im Rahmen der 8. Armee am Dnjepr, bei Kiew und in der Südukraine, öffnete sie im Verband mit dem schweren Panzerregiment Bäke den Kessel von Tscherkassy und ermöglichte so den Ausbruch der deutschen Verbände aus diesem Kessel. Von März bis Mitte April 1944 bei Tarnopol eingesetzt, ging es zur Auffrischung in die Heimat zurück. Hier wurde die 1. Kompanie als erste Einheit der deutschen Wehrmacht auf den Tiger II, den Königstiger, umgerüstet.
Im Juni 1944 an die Invasionsfront verlegt, kämpfte die Abteilung bis August bei Caen, Cagny und ostwärts der Orne. Nach Auffrischung in Paderborn schlossen sich die Abwehrkämpfe in Ungarn, die „Operation Horty“, die Kämpfe im Raum Budapest, am Plattensee, der Donau, den Karpaten und nördlich von Wien an.
In ihrem 36-monatigen Bestehen stand die Abteilung 25 Monate im Fronteinsatz und vernichtete bis zur Kapitulation circa 2.000 Feindpanzer. Die Tigerabteilung 503, die in ihren Reihen so erfolgreiche Richtschützen und Panzerkommandanten wie Feldwebel Kurt Knispel, Oberfähnrich Rondorf und Feldwebel Heinz Gärtner hatte, erfüllte bis zum bitteren Ende tapfer und diszipliniert ihre Pflicht.
Auf knapp 700 Seiten schildern die Autoren die Geschichte ihrer Abteilung, die durch seltenes Quellenmaterial wie Erfahrungsberichte, Auszüge aus Kriegstagebüchern und dem Wehrmachtsbericht sowie technische Details zum Tiger ergänzt wird. Das umfangreiche und noch nie veröffentlichte Bildmaterial macht dieses Werk darüber hinaus einzigartig.

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