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Roland Engelhart

Roland Engelhart wurde 1961 in Königshofen (Baden) geboren. Studium der Geistes- und Wirtschaftswissenschaften in Tübingen, Madrid und Basel mit Abschluss Staatsexamen, Magister Artium und Master of Marketing (NDS). Langjährige Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und Lehraufträge am Romanischen Seminar der Universität Tübingen. 1995 Promotion zum Dr. phil. in Tübingen. Danach verschiedene Tätigkeiten bei Bausparkasse und Sparkasse als Berater für Baufinanzierungen und Immobilien, im Immobilienmarketing sowie als Qualitätsmanager. 2003 Wechsel in den Schuldienst. 2006 berufsbegleitend Ausbildung zum Sachverständigen für Immobilienbewertung (Eipos) und Fortbildungsstudium zum Immobilien-Ökonom (GdW). 2007 nebenberuflicher Dozent für Immobilienfachwirte bei der IHK Heilbronn.

Arabismen in spanischen Orts- und Flussnamen von Roland Engelhart

Neuerscheinung

Arabismen in spanischen Orts- und Flussnamen
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die lange arabische Epoche in Spanien (711 bis 1492) hat nicht nur in Kunst und Kultur Spuren hinterlassen, sondern auch in der Sprache ihren Niederschlag gefunden. Zwar wurde den Bewohnern die arabische Sprache nicht völlig aufgedrängt, aber durch die Arabisierung Spaniens gelangten viele arabische Sprachelemente ins Romanische. Bis heute lebt im Spanischen der sprachliche Einfluss der lexikalischen Arabismen fort.
Dies zeigt sich deutlich bei den spanischen Orts- und Flussnamen. Gerade in der Toponymik ist der Einfluss des Arabischen am Stärksten erhalten geblieben. Grosse Flüsse wie der Guadalquivir oder der Guadiana tragen heute noch arabische bzw. arabisierte Namen. Ähnliche Einflüsse zeigen sich bei vielen bekannten Städten wie Zaragoza, Córdoba, Almería oder Murcia. Bei der Behandlung des Themas wird eine Klassifizierung der Toponymik vorgenommen und drei Aspekte werden besonders herausgestellt: Zum einen wird auf die verschiedenen sprachlichen Typen (mozarabische, arabisierte, hybride, rein arabische Namen) und Formungsprinzipien eingegangen. Zum anderen wird die inhaltliche Bedeutung des arabischen Namensgutes untersucht, das sich überwiegend aus Eigennamen oder Sachbezeichnungen herleitet. Drittens wird die räumliche Verteilung der Ortsnamen bzw. der Flussnamen arabischen Ursprungs aufgezeigt.

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