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Roland Schäfer

Roland Schäfer studierte Sprachwissenschaft und Japanologie an der Philipps-Universität Marburg. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg-August Universität Göttingen und der Freien Universität Berlin. Er promovierte 2008 an der Georg-August Universität Göttingen mit einer theoretischen Arbeit zur Syntax-Semantik-Schnittstelle. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind die korpusbasierte Morphosyntax und Graphematik des Deutschen sowie die Erstellung sehr großer Korpora aus Webdaten. Seit 2015 leitet er das DFG-finanzierte Projekt 'Linguistische Web-Charakterisierung und Webkorpuserstellung' an der Freien Universität Berlin. Er hat langjährige Lehrerfahrung in deutscher und englischer Sprachwissenschaft sowie theoretischer Sprachwissenschaft und Computerlinguistik. Roland Schäfer studied linguistics and Japanese at Philipps-Universität Marburg. He worked as a research assistant at Georg-August Universität Göttingen and Freien Universität Berlin. He received his Ph.D. in 2008 at Georg-August Universität Göttingen for a dissertation on formal aspects of the syntax-semantics interface. His current research centers around the morpho-syntax and graphemics of German and the creation of very large text corpora from web data. Since 2015, he has been leading his own project funded by the German Research Council (DFG) called 'Linguistic web characterization and web corpus creation'. He has a broad teaching experience in German and English linguistics as well as theoretical and computational linguistics.

Kommunale Aufsichtsratsmitglieder von Roland Schäfer

Neuerscheinung

Kommunale Aufsichtsratsmitglieder
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Das Werk behandelt die Rechtsstellung von kommunalen Mitgliedern in Aufsichtsgremien privatrechtlich organisierter Unternehmen.

Fast alle Gemeinden und Gemeindeverbände der Bundesrepublik bedienen sich in geringerem oder grösserem Umfang zur Erfüllung ihrer Aufgaben Unternehmen in Form des Privatrechts, wie Aktiengesellschaften, Genossenschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung.
Die kommunalen Vertreter in den Aufsichtsgremien derartiger Gesellschaften treffen auf eine sehr komplizierte Rechtslage, die selbst für Juristen, die sich nicht regelmässig mit der Materie befassen, nur schwer zu durchschauen ist. Die Rechtsstellung von kommunalen Mitgliedern in Aufsichtsgremien privatrechtlich organisierter Unternehmen steht in einem Spannungsfeld zwischen zivilrechtlichem Gesellschaftsrecht als Bundesrecht und dem jeweiligen öffentlich-rechtlichem Kommunalrecht als Landesrecht.
Dabei kann man sagen, dass, sobald es eine „Krise“ gibt, vor allem die Aufsichtsräte im Brennpunkt stehen – sei es im zivilrechtlichen, sei es im kommunalen Bereich.
In den letzten Jahren sind zahlreiche einschlägige Gerichtsentscheidungen ergangen sowie neue Veröffentlichungen erschienen. Auch der Gesetzgeber ist – im Bund und in den Ländern – nicht untätig geblieben. Letztendlich hat die Einführung eines corporate governance kodex im Aktienrecht auch zu einer Vielzahl von public corporate governance kodices geführt, die die Arbeit in kommunalen Unternehmen beeinflussen.
Zunächst wird als bundesweit geltender Ausgangspunkt die gesellschaftsrechtliche Rechtslage für die Aktiengesellschaft, die GmbH sowie für die Genossenschaft dargestellt. Der zweite Schwerpunkt der Abhandlung liegt auf den einschlägigen Bestimmungen des Kommunalverfassungsrechts, die von Bundesland zu Bundesland erhebliche Unterschiede aufweisen. Als Ausgangspunkt haben wir die Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen gewählt, aber die Fragestellungen, die sich aus den anderen Gemeindeordnungen ergeben, entsprechend berücksichtigt.
Im Anhang befinden sich Schemata zur Verdeutlichung einiger Problemzusammenhänge sowie eine Übersicht in Matrixform zu den kommunalrechtlichen Vorschriften der Bundesländer.

Autoren: Roland Schäfer ist Bürgermeister und Bernd Roreger Stadtrechtsdirektor •

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