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Roman Hans Gröger

Geboren am 2.3.1970 in Wien, wurde in ihm früh das Interesse an Geschichte und an der Entwicklung der Straßenbahnen geweckt. Nach der Matura 1988 begann er 1989 das Studium der Geschichte und beendete es 1993, ebenso wie das darauffolgende Doktoratsstudium, mit ausgezeichnetem Erfolg. Im Jahre 1995 trat er in den Bundesdienst ein und wurde zwei Jahre später in das Österreichische Staatsarchiv versetzt. Seither ist er dort für die Akten der Bestandgruppen Inneres, Landwirtschaft und seit 2009 auch für das Eisenbahnwesen zuständig.
Seine Publikationen umfassen Beiträge zu den Themen Verwaltungs-, Zeit- und Eisenbahngeschichte Österreichs sowie Biographien aus diesen Bereichen.

Die Erneuerung Österreichs von Roman Hans Gröger

Neuerscheinung

Die Erneuerung Österreichs
  • Die Erneuerung Österreichs
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Mit der Bestellung Karl Ludwig von Brucks zum k.k. Handelsminister im Herbst 1848 setzte eine Entwicklung ein, deren Ziel die führende Stellung Österreichs in ganz Mitteleuropa war. Zu dessen Erreichung sollten die Verkehrsträger zu Lande und zu Wasser sowie das Telegrafenwesen einen bedeutenden Beitrag leisten. Daher wurden sie allesamt in den Staatsbetrieb überführt, benötigten jedoch eine passende Verwaltungsstruktur. Diese musste die einzelnen Bereiche sinnvoll miteinander koordinieren und sollte Synergien schaffen. Allerdings hatten die neuen Verwaltungen nur eine kurze Lebensdauer, da Karl Ludwig von Bruck den aufkommenden Neoabsolutismus ablehnte und sich als Minister vorläufig zurückzog. Daher wurde ein Grossteil der geschaffenen Institutionen wieder aufgelöst, weshalb ihre Kompetenzen aufgeteilt wurden und die Ämter in Vergessenheit gerieten.

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