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Sabine Pollak

Sabine Pollak, Studium der Architektur, Partnerin im Architekturbüro Köb&Pollak (gemeinsam mit Roland Köb), arbeitet in den Bereichen Urbanistik, Wohnbau, Architekturtheorie und Genderforschung. Sabine Pollak war als Professorin der TU Wien, der Universität Salzburg, am Politecnico di Milano, an der Bauhaus Universität in Weimar, an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der University of Michigan in den USA tätig. Seit 2008 unterrichtet sie Architektur und Urbanistik an der Kunstuniversität Linz..
Lars Moritz, Performancekünstler und experimenteller Stadtforscher. 2010 gründete er das Institut für Alltagsforschung, eine Plattform für künstlerische Recherchen und direkte Aktionen im urbanen Alltag. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Phänomenologie und Politik des urbanen Alltags sowie die künstlerische Wissensproduktion als subversives Infotainment. Er erfand die Wissenschaft der radical bionics, die über die Transformation tierischer und pflanzlicher Strategien in politische Praktiken nachdenken, und richtete 2014 in Wien den Neighbourhood National Park, den ersten innerstädtischen Nationalpark der Welt, ein.

Das Andere der Stadt von Sabine Pollak

Neuerscheinung

Das Andere der Stadt
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Wien neu entdecken! Der Band zeigt eine neue Form der Stadtforschung und Stadtanalyse, die sich als Kritik an der traditionellen Stadtplanung zur Weiterentwicklung langläufiger Planungsinstrumente versteht. Objekt der Untersuchung ist ein meist als gesichts- und identitätslos wahrgenommener Stadtteil im Südosten Wiens, der Bezirk Simmering, mit dem Zweck, dessen vorhandene oder vergangene, sichtbare oder verborgene Qualitäten seiner räumlich-programmatischen Phänomene zu erschliessen. Ausgehend von der flach projizierten Karte der Stadt wurden bestehende wie vorübergehende Informationen identifiziert und als Summe aller zeitlichen, territorialen und funktionalen Merkmale aufgezeichnet. Diese wurden gefiltert und komplexe Zusammenhänge reduziert, um bestimmte Aspekte wie Barrieren, Leerräume, Achsen, Kanten und Verschiebungen sowie kurz- oder längerfristige Nutzungen von Wohnen, Produzieren, Handeln und Vergnügen zu unterscheiden. Dies erwies sich als höchst überzeugende Methode, die verschiedensten Möglichkeiten von Verknüpfungen alter und neuer Nutzungen im Sinne ebenso vielfältiger zukünftiger Entwicklungen des urbanen Raums aufzuzeigen.

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