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Autorenbild von Siegfried Wittenburg

Siegfried Wittenburg

Siegfried Wittenburg, geb. 1952 in Warnemünde, 1969–1972 Ausbildung zum Funkmechaniker, 1977 Beginn mit der Fotografie als Autodidakt, in den Folgejahren Dokumentation des Alltags im »real existierenden Sozialismus«, 1982–1992 künstlerischer und organisatorischer Leiter des jugendlichen Fotoclubs »Konkret« in Rostock-Warnemünde, 1988 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR als Fotografiker, 1989 Einrichtung der Fotogalerie »Zebra« in Rostock-Warnemünde, während der DDR-Zeit wiederholte Zensur seiner Werke und Auseinandersetzungen mit der SED, nach 1990 zahlreiche Ausstellungen in Galerien, Bildungsstätten und Museen im In- und Ausland, 1996 Eröffnung des »Ost Seh Hauses« in Rostock-Warnemünde, Beginn mit Fotoproduktionen für die Wirtschaft, seit 2006 freiberuflicher Fotograf, Medienproduzent, Projektentwickler, Künstler und Autor (u.a. regelmässiger Gastautor bei SPIEGEL ONLINE einestages).

Valeria Liebermann, geb. 1966 in Säckingen (Hochrhein), Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und christlichen Archäologie in Freiburg und Köln, arbeitet seit 2005 als freie Kuratorin mit dem Schwerpunkt Kunst der 1980er Jahre und Fotografie.

Leben in der Utopie von Siegfried Wittenburg

Neuerscheinung

Leben in der Utopie
  • Leben in der Utopie
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Siegfried Wittenburg ist heute einem grossen Publikum durch seine viel beachteten Beiträge auf dem Zeitgeschichten-Portal einestages (SPIEGEL ONLINE) bekannt. Stets schafft er es dabei, mit poetischen Fotos und unterhaltsamen Berichten sein Publikum zu fesseln. Er zeigt seine Werke regelmässig in Ausstellungen, beteiligt sich an Fotoproduktionen und Buchpublikationen. Begonnen zu fotografieren hat Wittenburg in der DDR der späten siebziger Jahre. Der Autodidakt nahm ab 1981 an Ausstellungen teil, wurde Leiter eines Fotoklubs. Als er sich der Zensierung von Fotografien verweigerte, musste er zeitweilig seine Funktion aufgeben, erhielt Hausverbot. Der Bild-Text-Band versammelt seine besten Geschichten auf einestages.spiegel.de und präsentiert zugleich das fotografische Œuvre Wittenburgs. So gelingt nicht nur ein spannender bis amüsanter Blick auf die DDR der kleinen Leute, sondern auch auf die Zeit der friedlichen Revolution und der unmittelbaren Nachwendezeit.

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