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Silvia Pixner

Silvia Pixner
ist Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin. Ihr Schwerpunkt ist die Erforschung der Entwicklung der Zahlenverarbeitung und des Rechnens bei Kindern und Jugendlichen mit oder ohne Rechenstörung. In ihren meist internationalen Publikationen befasst sie sich neben der Zahlenforschung mit dem Einfluss der Sprache, der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses auf unterschiedliche kognitive Prozesse. Ihr Bemühen gilt den Kindern und das versucht sie in ihrer praktischen Arbeit mit betroffenen Kindern wie auch in ihren Studien zum Ausdruck zu bringen.

Dyskalkulie von Silvia Pixner

Neuerscheinung

Dyskalkulie
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Wenn ein Kind nicht erwartungsgemäss zählen und rechnen lernt, ist die Sorge der Eltern meist ebenso gross wie die Not der Kinder im Schulalltag. Der vorliegende Ratgeber zur Dyskalkulie möchte den Eltern helfen, die Belastungen ihrer Kinder zu verstehen und geeignete Hilfsangebote zu finden. So werden Hilfsmittel und Spiele vorgestellt, mit denen Eltern ihr Kind zu Hause unterstützen und eingeleitete Fördermassnahmen sinnvoll ergänzen können. Es werden aber auch die Grenzen dieser Eltern-Hilfen aufgezeigt: Ganz alleine, d.h. ohne fachliche Hilfe oder Unterstützung, lassen sich die Probleme nicht bewältigen. Der Ratgeber zeigt auf, wie eine detaillierte und umfangreiche Diagnostik gestaltet sein muss, damit die darauf folgenden Fördermassnahmen möglichst "massgeschneidert" aufgebaut und in Kooperation mit der Schule umgesetzt werden können. Dabei sollte mit den entsprechenden Massnahmen nicht zu lange gewartet werden, denn ein zu langes Abwarten führt zu noch grösseren Wissenslücken im Vergleich zu Gleichaltrigen: Eine Rechenstörung wächst sich nicht aus.

Dieser Ratgeber richtet sich primär an Eltern, bietet aber auch Therapeuten, Lehrern und anderen Berufsgruppen, die mit Kindern mit Rechenstörung arbeiten, hilfreiche Anregungen, denn nur gemeinsam kann das Problem gemindert werden. Dafür ist eine gemeinsame Sprache ebenso notwendig wie ein grundlegendes Verständnis für die Motive und Einstellungen des anderen. Nicht selten sprechen unterschiedliche Berufsgruppen von der gleichen Sache, verwenden dabei aber völlig unterschiedliche Begriffe und reden so aneinander vorbei. Dieser Ratgeber möchte deshalb auch einen Beitrag dazu liefern, im multidisziplinären Förderteam am gleichen Strang zu ziehen und eine gemeinsame Sprache zu finden.

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