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Autorenbild von Solly Ganor

Solly Ganor

Solly Ganor, 1928 als Zally Genkind in Kaunas/Litauen geboren, wo er bis zur
Errichtung des Ghettos 1941 in Freiheit lebt. Nach dessen Auflösung 1944 ins
KZ Stutthof bei Danzig, von dort nach Kaufering/Utting, ein Aussenlager von
Dachau. Wie sein Vater Teilnehmer am Todesmarsch von Dachau nach Süden.
Den Zeitraum von Mai 1945 bis 1948 behandelt dieses Buch. Danach
Auswanderung nach Palästina, um für die Gründung des Staates Israel zu
kämpfen. Nach 1949 Matrose der israelischen Handelsmarine, ab 1959 Kapitän,
1962 Eintritt in eine Textilfabrik, deren Leitung er später übernimmt. Erst 1992
bricht er sein Schweigen und schreibt sein Buch „Light one Candle. A Survivor’s
Tale from Lithuania to Jerusalem“, New York 1995. Daraus entsteht die deutsche
Fassung „Das andere Leben. Eine Kindheit im Holocaust“, Frankfurt a. M. 1997,
die jetzt in der 4. Auflage vorliegt.
Die Foto-Ausstellung „Solly Ganor – Das andere Leben – Jüdische Kinder von
Kovno“ wurde von ihm in langjähriger Arbeit erstellt und in Dachau und
München sowie in vielen anderen Städten wie New York, Detroit, Vancouver,
Toronto, Mexico City gezeigt.

Omega von Solly Ganor

Neuerscheinung

Omega
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Gustav Meinhoff, Polizist in Berlin, ist Ende der 30er Jahre mit Fällen von spurlos verschwundenen jüdischen Familien und ihrem Geld befasst. Dabei gerät er immer tiefer in die privaten Interessen der Nazigrössen und er verliebt sich auch noch in Rachel Levi, eine Jüdin, die Mann und Sohn als vermisst bei ihm meldet. Höchste NS-Kreise, die in die eigene Tasche arbeiten, werden dem Ermittler gefährlich, der zum Sympathisanten der Juden wird. Er rettet Rachel durch geheime Flucht in die Schweiz. Auf der Suche nach dem geraubten Vermögen ihres ermordeten Mannes ermittelt er in der Schweizer Bankenwelt und wird als Alliierten-Agent angeworben.
1940 führt ihn ein Auftrag zum Aufbau der Polizeiabteilung nach Gorodinok in Polen. Als erstes muss er der Ermordung der jüdischen Bevölkerung zusehen. Nur dem 16jährigen Sol Eisner glückt die Flucht aus der brennenden Synagoge nach Litauen und Russland. Sein Bruder Rubi gelangt mit Meinhoff nach Warschau und mit einem geheimen Kindertransport nach England. Im hohen Alter erst werden sich die Brüder in Israel wiedersehen.
In den 1990er Jahren wird die junge Mossadagentin Sima, auch sie Tochter von Überlebenden des Holocaust, nach München zu Karla Meinhoff auf die Suche nach den Tagebüchern ihres Mannes Gustav geschickt. Sie findet sie – inzwischen verfolgt von Altnazis und Neos - schliesslich in der Schweiz. Damit sind Sima und die greise Rachel in der Lage, gegen die Schweizer Banken zu klagen und deren Machenschaften aufzudecken.

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